Andreas Renoldner

 3.4 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Müllmänner, In Schwebe und weiteren Büchern.
Andreas Renoldner

Lebenslauf von Andreas Renoldner

ANDREAS RENOLDNER, geb. 1957 in Linz, mehrere Berufsausbildungen, 10 Jahre Biobauer, seit 2006 in Wien. 12 Romane veröffentlicht (etwa bei STYRIA), zuletzt: „Endstation Wendeplatz“. 23 Hörspiele, zuletzt „Hochstand“, WDR; „Alles muss anders werden“, ORF. Linzer Geschichtenschreiber, Staatsstipendien für Literatur, Kulturpreis für Literatur des Landes Oberösterreich.

Alle Bücher von Andreas Renoldner

Müllmänner

Müllmänner

 (11)
Erschienen am 19.01.2015
Renato

Renato

 (0)
Erschienen am 01.10.2009
Endstation Wendeplatz

Endstation Wendeplatz

 (0)
Erschienen am 15.11.2010

Neue Rezensionen zu Andreas Renoldner

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Wuschelchen99s avatar

Rezension zu "Müllmänner" von Andreas Renoldner

Interessant, aber einfach mächtig quer
Wuschelchen99vor 4 Jahren

Leo ist arbeitslos, aber eigentlich ist er Müllmann. Er sammelt leidenschaftlich Dinge, hauptsächlich Müll, aber auch Essen und unter anderem einen Taubenflügel. Andere Menschen werden von seiner Leidenschaft abgeschreckt. Auch Annabell findet den Taubenflügel nicht gut. Leo findet aber Annabell gut. Doch nicht gut genug, sie muss sterben und ab in den Müll damit. Ob der Kripomann dem Müllmann auf die Schliche kommt? Ein heftiger, psychologischer Kampf zwischen beiden beginnt.

Andreas Renoldner hat mit „Müllmänner“ einen Kriminalroman der anderen Art geschrieben. Das Cover ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hingucker. Dem Leser knallt in Orange ein Auge entgegen. Erst nach einigen Seiten erklärt sich, dass es sich dabei um ein Fischauge, das eines Goldfisches, handelt. Der Titel ist erhaben gearbeitet. Ein Buch, das in der Buchhandlung sofort in die Hand genommen werden möchte.

Der Schreibstil ist in der Ich-Form gehalten und gegliedert in Kapitel nach Wochentagen beginnend mit dem „Samstagsgefühl“. Der Protagonist ist ein Mensch, der wahrlich keine Schuld kennt. Eigentlich ist dies für einen Krimi eine sehr gute Basis. Doch wenn seinen irren Gedankengängen manchmal überhaupt nicht zu folgen ist und hin und wieder so wirr sind, dass das Buch erstmal aus der Hand gelegt werden muss, hört der Lesespaß bald auf. Der Wiedereinstieg danach ist noch schwieriger. Auch als der Kripomann auftritt, wird dies nicht besser. Ab jetzt ist das abgrundtiefe Geschwafel noch konfuser, es wird nur noch psychologischer. Spannung bringt das nicht, sondern eher den Wunsch, nur noch oberflächlich die Seiten zu überfliegen. Wenn nicht am Ende doch noch etwas Überraschendes passiert wäre, hätte ich das Buch komplett unter Ulk verbucht.

Mein Fazit:

Eigentlich ist die Idee des Buches sehr interessant. Wen interessiert es nicht, sich in irre Gedankengänge zu vertiefen? Doch die Art und Weise des Schreibstils, eine extrem kleine Schrift, Spannung, die der Leser suchen muss und das seitenlange Geschwafel haben relativ wenig mit einem Krimi zu tun. Gut, es gibt definitiv eine Leiche und die Härte des Gesetzes bekommt der Protagonist auch zu spüren. Doch die Art und Weise, wie es dazu kommt, ist nichts für einen Krimifan. Ich habe mich selten so durch ein Buch gequält.

Positiv kann ich nur das Cover und eine Überraschung am Ende bewerten.

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Booky-72s avatar

Rezension zu "Müllmänner" von Andreas Renoldner

Krimi zum Mitdenken
Booky-72vor 4 Jahren

Leo ist ein Sammler. Alles, was ihn irgendwie mal grade interessiert, nimmt er mit nach Hause. Z. B. auch einen Flügel einer toten Taube, um den es sich innerhalb des ganzen Krimis immer mal wieder dreht.

Dem Leser berichtet Leo von seinem Denken, Handeln und Fühlen in nicht ganz einfacher Ausdrucksweise, in der er sich als Mörder zu rechtfertigen sucht.

Ein nicht ganz alltäglicher Krimi, wie man ihn aber anhand der Leseprobe auch nicht erwartet. Wer mal was richtig Verdrehtes, Verrücktes lesen mag, sollte sich dieses Buch erwählen.

Von mir gibt es 4 Sterne.

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Siko71s avatar

Rezension zu "Müllmänner" von Andreas Renoldner

Kranke Gedanken gut umgesetzt
Siko71vor 4 Jahren

Der Krimi ist eigentlich nicht so meine Richtung. Man braucht schon einige Seiten um den Schreibstil zu erfassen. Hat man es dann geschafft, liest es sich ganz gut.
Leo ist ein arbeitsloser Lagerarbeiter mit schräger Denkweise oder einfach nur durchgeknallt. Eines Tages steht ein Kripomann vor seiner Tür und überführt ihn mit seiner eigenen Denkweise zum Mörder.
Verschiedene Themen bzw. Gedanken von Leo sind zum schmunzeln, andere zum Nachdenken und wieder andere entsprechen der Realität.
Man muß halt auch so schräg denken wie Leo, dann klappts auch mit dem Lesen. Bei mir halt bloß 3 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Verlagsgruppe_Styrias avatar
Liebe lovelybooker!

Bei dieser Leserunde haben wir ein ganz besonderes Schmankerl für Euch:
Müllmänner von Andreas Renoldner ist ein besonderes Buch. Dem Autor gelingt es darin, sich in einen geistig abnormen Menschen hineinzudenken, und dessen Gefühle und Gedankengänge mit seinem ganz speziellen Schreibstil darzustellen.

Klappentext:
Auch wenn sich ein Mörder noch so gewitzt anstellt, kann ein unglücklicher Zufall dafür sorgen, dass er auf der Liste der Verdächtigen landet. Wenig später steht der Kripomann vor seiner Tür, bittet um Einlass und ein Gespräch. Es beginnt ein Zweikampf, in dem es um Vertuschung, Ablenkung, geschickte Tarnung und bald auch um emotionale Strategien geht, hat doch der Kripomann im Zuge der Befragungen eine biografische Schwachstelle gezeigt. Hier hakt der Müllmann, ein arbeitsloser Sammler der Dinge, ein.
Annabell musste sterben, dessen ist er sich sicher. Doch in diesem abgründigen Spiel macht er Fehler. So mancher Zweifel des Kripomannes kann zerstreut werden, doch als ein dritter Spieler eingreift, verstrickt sich der Täter immer tiefer in Widersprüche. Erzählt aus der Perspektive des Mörders entwirft Andreas Renoldner das Psychogramm eines Mannes, der das Wort Schuld nicht zu kennen scheint.

Zur Leseprobe geht's hier


Über den Autor:
ANDREAS RENOLDNER, geb. 1957 in Linz, mehrere Berufsausbildungen, 10 Jahre Biobauer, seit 2006 in Wien. 12 Romane veröffentlicht (etwa bei STYRIA), zuletzt: „Endstation Wendeplatz“. 23 Hörspiele, zuletzt „Hochstand“, WDR, „Alles muss anders werden“, ORF. Linzer Geschichtenschreiber, Staatsstipendien für Literatur, Kulturpreis für Literatur des Landes Oberösterreich.
www.renoldner.at

Wir verlosen 20 Print- oder Ebook-Exemplare (epub oder mobi)! Wer Lust hat, diesen außergewöhnlichen Krimi zu lesen und sich rege an unserer Leserunde zu beteiligen, möge sich bis Sonntag, den 19. April hier bewerben.
Bitte gebt bei eurer Bewerbung folgendes an: 1) Warum wollt ihr MÜLLMÄNNER lesen? Was findet ihr an der Leseprobe gut? 2) Wo veröffentlicht ihr eure Rezensionen? 3) Möchtet ihr ein ebook oder ein Print-Exemplar?
Die Gewinner geben wir am Montag, den 20. April hier bekannt. Also schaut bitte am 20.4. vorbei, damit ihr uns gegebenenfalls eure Adressen mitteilen könnt.

Wir freuen uns auf eine anregende Leserunde!
Liebe Grüße
Euer Styriabooks Team

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