Leserpreis 2018
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-se-

vor 1 Jahr

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Wenn Augenblicke über sich selbst hinauswirken

»Sie kam an einem Abend in unser Dorf, der von so makelloser Windstille war, dass manche später beteuerten, die Welt habe vor lauter Aufregung für eine Weile das Atmen vergessen. Und sie brauchte nur eine einzige Geste, um unser aller Leben auf den Kopf zu stellen.«

Als Tristan im Wald von einer Wildfremden geküsst wird, ist dies erst der Anfang eines ganzen Reigens wundersamer Ereignisse in einem idyllischen Fischerdorf. Und plötzlich beginnen die Ersten, sich ihrer längst vergessenen Lebensträume zu erinnern.
Steckt die Unbekannte dahinter? Tristan macht sich auf die Suche nach ihr – und findet schließlich Emily: natürlich, intensiv und sofort voller Zuneigung zu ihm. Doch Emilys Geheimnis wiegt genauso schwer wie Tristans eigenes.



Ihr Lieben,

ich freu mich unheimlich, dass ich endlich mal wieder zu einer Leserunde einladen kann! "Leuchtturmmusik" möchte ich besonders Leserinnen und Lesern ans Herz legen, die eher literarisch-poetische und leise Romane mögen. Vielleicht kennt jemand von Euch bereits "Namiko und das Flüstern"? Das neue Buch ist damit ganz gut vergleichbar, würde ich sagen. "Leuchtturmmusik" spielt nicht nur am Meer, sondern überhaupt viel in der Natur, zum Beispiel im Wald und in Fluss- und Wiesenlandschaften – übertrieben maritim geht es also nicht zu. Auf meiner Webseite könnt Ihr Euch hier ein Bild machen und ganz unkompliziert schon mal reinlesen.

Aber vollständige Bücher sind natürlich viel schöner!
Deshalb verlose ich 25 Taschenbücher unter allen, die Lust haben, am Ende eine Rezension bei Lovelybooks und bei Amazon zu schreiben. Wenn Ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, verratet mir einfach, ob Ihr schon einmal auf einem Leuchtturm gestanden oder welche Leuchttürme Ihr bereits gesehen habt. Oder in welcher Gegend Ihr gern mal einen Leuchtturm besuchen würdet.

"Leuchtturmmusik" gibt es hier als Taschenbuch und als E-Book.

Ich freu mich auf Euch!

Autor: Andreas Séché
2 Fotos

-se-

vor 1 Jahr

Plauderecke

Herzlich willkommen im "Café Lighthouse"!

Hier könnt Ihr auf die Auslosung warten. Oder erzählen, wie Euch das Cover gefällt. Oder was überhaupt Euer erster Eindruck vom Buch ist.
Oder ob Ihr schon mal einen Augenblick hattet, der bis heute in Eurem Herzen weiterklingt. Oder immer noch Euer Leben beeinflusst. Oder Euch verändert hat. Oder ...

Dreamworx

vor 1 Jahr

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Das hört sich nach einem wunderschönen und geheimnisvollen Buch an, und da ich "Zeit der Zirkaden" so ins Herz geschlossen habe und es immer wieder hervorhole, möchte ich es nicht versäumen, hier meine Bewerbung in den Hut zu werfen. Ich liebe Leuchttürme, habe sogar schon übernachtet im Leuchtturm von Dagebüll, im Lotsenturm von Usedom und im Wasserturm von Bad Saarow. Außerdem habe ich den Pointe du Petit Minou sowie Saint-Quay-Portrieux in Frankreich besucht sowie Fisgard Lighthouse in BC/Canada und Phare du Haut-Fond Prince in Québec bestaunt. Auch der Leuchtturm auf Amrum und in Norddorf haben mir sehr gut gefallen. Man sieht also, ich lasse keine Gelegenheit aus, einen Leuchtturm zu besuchen. Ich mag die Stille, die einem dort regelrecht entgegenschreit und wenn man nach einiger Zeit mit Blick aufs Wasser innerlich ganz ruhig wird und sich selbst beim Denken zuhören kann. Außerdem finde ich den ursprünglichen Gedanken tröstlich, dass der Leuchtturm mit seinem Licht den Seeleuten den sicheren Hafen anzeigen soll.
Sehr gern möchte ich mehr über die Lebensträume der Protagnisten erfahren sowie deren Geheimnisse enthüllen. Deshalb springe ich nun in den Lostopf und drücke die Daumen, dabei sein zu dürfen. Eine Rezension auf mindestens 10 Plattformen ist für mich selbstverständlich.
Herzliche Grüße

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Gwendolyn22

vor 12 Monaten

3. Abschnitt: Seite 131 - 185
@lake_like

Genau, der Ton macht die Leuchtturmmusik. :-)

lake_like

vor 12 Monaten

3. Abschnitt: Seite 131 - 185
@Gwendolyn22

Dann sind wir uns ja einig. :-)

lake_like

vor 12 Monaten

4. Abschnitt: Seite 186 - Ende
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Magicsunset schreibt:
Das Riesenrad als Uhr, der Minutenzeiger, der sich unerbittlich vorwärts bewegt, hier sieht Tristan wohl auch die zu Ende gehende gemeinsame Zeit mit Emily.

Ja.das war eine sehr passende Metapher!

lake_like

vor 12 Monaten

4. Abschnitt: Seite 186 - Ende
@-se-

Ich hab vor einiger Zeit auch einmal einen Film gesehen, ich glaube, er lief in der ARD oder so, in dem das Thema Sterbehilfe auch aufgegriffen wurde und ein Mädchen sich bewusst für den Tod entschieden hatte und das aber wiederum anfangs nicht von ihrer Familie akzeptiert werden konnte. Ich denke, dass der Tod und das Thema Sterbehilfe einfach immer noch ein Tabuthema sind, über das viele nicht gerne sprechen. Ich selber bin beim Thema Tod auch immer etwas sensibel, aber trotzdem sollte darüber geredet werden anstatt dass man es einfach "totschweigt". Dadurch werden Ängste, Sorgen und Bedürfnisse nur ausgeblendet.

lake_like

vor 12 Monaten

4. Abschnitt: Seite 186 - Ende
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-se- schreibt:
... mehr noch: Sie kommt eigentlich, um ihm die Leviten zu lesen. Und dann kommt es ganz anders. Und Emily, selbst Betroffene, versteht natürlich die Tat des Vaters ganz besonders gut. Was sie wohl emotional "geleistet" hat, als sie sich ihrer Liebe zu Tristan vertrauensvoll hingegeben hat, obwohl sie durch seinen Vater ja bereits wusste, dass er gegen eben diese Sterbehilfe ist, die für sie selbst ein Thema ist?

ALso ich muss sagen, dass ich es so auf diese Weise noch gar nicht betrachtet habe....Ich meine, ja, Emil ist für die Sterbehilfe. Aber bis zu dem Moment, in dem wir Tristans Geheimnis erfahren bzgl. seiner Eltern wäre ich nicht unbedingt auf die Idee gekommen, dass er seinem Vater derart Vorwürfe gemacht hat bzw. so sehr gegen das Tehma Sterbehilfe war. Aber gut, es macht schon Sinn, wenn ich jetzt nochmals darüber nachdenke: Emily und Tristan sind in dieser Hinsicht einfach am Anfang konträr angelegt und Tristan ändert aufgrund seiner Begegnung und der Zeit mit Emily seine Meinung zu dem Thema. Ist jetzt für mich nicht abwegig. Allerdings stellt sich dann die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass eine Person, die jemandem die Leviten lesen will, sich aufgrund eines Kusses so plötzlich in die andere Person verliebt. I weiß, das kann ein magic moment sein oder war der Kuss eventuell Emilys Art, "Tristan die Leviten zu lesen"? Ich bin zwar nicht ganz glücklich mit dem Ende, als wir von Tristans Vater und der Krankenschwester erfahren, aber es ist trotzdem ein Ende, das ich akzeptieren kann. Ich dachte ursprünglich auch, dass Emily vielleicht keine wirklich reale Person sein könnte, aber wenn dies so gekommen wäre, wäre ich vielleicht auch zu abgehoben gewesen. Dann doch die realistischere Variante.

lake_like

vor 12 Monaten

4. Abschnitt: Seite 186 - Ende
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Endlich bin ich auchs ans Ende des Buches gelangt und ich gestehe, dass ich mich die letzten Tage ein wenig dagegen gesträubt habe, den letzten Abschnitt zu lesen, weil man ja schon ahnen konnte, wie es ausgeht, d.h. dass Emily stirbt. Meine Highlights in diesem Abschnitt, waren die Achterbahnfahrt und die Szene mit LEon, Tristan und der Urne. Bei der Achterbahnfahrt hat mir am Besten gefallen wie das Kapitel so abrupt endet und es gleich im anschließenden Kapitel zur Auflösung von Tristans Geheimnis kommt. Es war sogar für mich überraschend, weil ich 1.) dachte,dass vielleicht Tristans Schuldgefühle wegen des Tides von Saras Mann das Geheimnis sein könnte und ich 2.) erst erwartet hatte, dass etwas mit Emily während der Achterbahn passieren würde. Zum anderen fand ich wie gesagt, die Szene mit der Urne und Leons Klavierspiel super, weil wir hier nochmal die Thematik der Leuchtturmmusik haben und gleichzeitg auch einen Verknüpfungspunkt zwischen dem Sandbild am Anfang und der verstreuten Asche. Beides sind Augenblicke, die auf ihre Art einprägsam sind und nachwirken. Zum Epilog habe ich weiter oben ja bereits meine Meinung kommentiert. Dass die Dorfbewohner Randfiguren sind , fand ich während des Buches manchnal schade, aber ich verstehe aber auch Andreas Sicht, dass der Fokus eben auf Tristan und Emily liegt. Sehr schön fand ich die mitunter philosophisch-anmutenden und poetisch geschriebenen Sätze. Klar, dass ein solcher Schreibstil nicht jedermanns Sache sein kann und einem eventuell auch nicht zusagt -und ja,auch ich musste mich erst wieder reinfinden und dass,ob ich alles anderen Bücher von Andreas bereits gelesen habe. Dennoch denke ich- und dass ist meine ganz persönliche Meinung-, dass dieser Schreibstil gerade einmal mehr zeigt, dass dieser Roman eben nicht mal "was zum eben nebenbei lesen ist",sondern durch die Sprache auch bewusst Zeit einfordert und zwar Zeit, sich auf die Geschichte einzulassen und es auf sich wirken zu lassen. Ich werde meine Gedanken nun ein wenig sortieren und spätestens im Laufe des Wochenende meine Rezension verfassen. Auf jeden Fall möchte ich mich für die tolle Leserunde bedanken und es war toll zu lesen, wie unterschiedlich auch die Meinungen zu dieser Geschichte ausfallen. Und danke Andreas für diesen Roman.

lake_like

vor 11 Monaten

Butter bei die Fische! (Eure Rezensionen)

Lieber Andreas,

Jetzt habe ich allen Ernstes schon über eine Woche damit verbracht, an der Rezension für dein Buch zu sitzen und ich bin jetzt zwar fertig, aber leider persönlich noch nicht vollends zufrieden. Ich werde über die Wiehnachtstage das Buch nochmal lesen, vielleicht fällt mir ja dann noch ein, wie ich es für mich noch runder schreiben kann.

Trotzdem habe ich die Rezi hier gerade eingestellt und verlinke sie dir hier:
https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-S%C3%A9ch%C3%A9/Leuchtturmmusik-1490314901-w/rezension/1513443334/

Auf Amazon habe ich sie auch eben eingefügt, sodass sie morgen dort bestimmt schon zu sehen sein wird.

Danke für dieses tolle Buch und die tolle Leserunde! Deine Bücher waren bisher immer alle ein Highlight und ich bin schon sehr gespannt darauf, mit welcher Idee bzw. Geschichte, du für deinen nächsten Roman in den Startlöchern stehst...sofern du überhaupt einen weiteren Roman geplant haben solltet. :-)

Schönen 2. Advent!

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