Zeit der Zikaden

von Andreas Séché 
4,8 Sterne bei39 Bewertungen
Zeit der Zikaden
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Das Ende hat mich zu Tränen gerührt, die Kapitel mit Musik zu Unterstrichen fand ich total klasse!

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Poetisch und zugleich sprachgewaltig, klingt diese Erzählung noch lange im Leser nach.

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Inhaltsangabe zu "Zeit der Zikaden"

Syrakesh, ein malerischer Inselstaat im Pazifischen Ozean. Eines Morgens wird am Strand eine zerstörte Violine angeschwemmt. Viele Meilen entfernt findet ein alter Schäfer einen völlig entkräfteten Mann in der glutheißen Wüste und nimmt ihn bei sich auf. Es ist Selim, der Straßengeiger, der die besondere Gabe hat, mit seinem Violinspiel tief in die Herzen der Menschen vorzudringen. Sein eigenes Herz hat er der zarten Miriam geschenkt. Doch dann riss das Schicksal die beiden Liebenden auseinander, und im Kampf um ihr gemeinsames Glück entfesselte der Straßengeiger Ereignisse, die bald das ganze Inselparadies erfassen sollten … Stück für Stück erzählt Selim seine unglaubliche Geschichte. Erst spät begreift der alte Schäfer, dass auch er ein Teil davon ist. Eine poetische Liebesgeschichte über die Macht der Leidenschaft. »Märchenhaft, mitreißend, gefühlvoll – ein kleines Meisterwerk« vital »Verzaubert seine Leser. Schöner lassen sich Literatur und Musik wohl kaum kombinieren« Nürnberger Zeitung »Wunderbar poetische Sprache« ekz-Bibliotheksservice »Grandios poetisches Erzählwerk. Fesselt von der ersten Seite an« Nürnberger Nachrichten »Wortgewaltig und dennoch poetisch« Aachener Zeitung

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01H47AYO8
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:176 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:14.06.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Magicsunsets avatar
    Magicsunsetvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Poetisch und zugleich sprachgewaltig, klingt diese Erzählung noch lange im Leser nach.
    Die Magie gegen die Macht der Diktatur

    „Das ist das Vermächtnis der Violine: Was man ewig schröpft, ist irgendwann ausgebeutet und ausgemergelt. Nur Dinge, in die man hineingibt, werden zur unerschöpflichen Quelle.“ (Originalzitat)

    Der Roman spielt auf der fiktiven Insel Syrakesh. Der Junge Selim trifft im Wald einen alten Mann mit einer Violine. Es ist Arif, Musiker, Philosoph und Geigenbauer. Einige Jahre später lernt Selim bei Arif alles über Geigenbau und die Macht und Seele der Musik. Dort trifft er Miriam, die Liebe seines Lebens und verliert sie wieder. 17 Jahre später, kehrt er zurück in die Stadt Silshana und berührt und verzaubert die Menschen durch die Musik seiner Geige. Kurz danach wird er im letzten Moment nahe des Ortes Maskhran von Ibrahim,  einem alten Schäfer, vor dem Tod in der Wüste gerettet. Was war passiert? Selim erzählt Ibrahim seine Geschichte …

    Die Kapitel dieses Romans sind nach den einzelnen Sätzen und Kompositionsteilen eines Musikstückes benannt, beginnend mit der Ouvertüre, wobei die einzelnen Tempi auch schon im Namen den Inhalt des jeweiligen Kapitels widerspiegeln. Geschrieben ist die Geschichte in der personalen Erzählperspektive, in der 3. Person, obwohl ja hauptsächlich Selim, aber auch Ibrahim ihre Geschichte erzählen.

    Die Romane von Andreas Séché zeichnen sich durch eine sehr poetische Sprache aus, deren Metapher niemals bemüht, sondern eher schwebend den Leser zum Nachdenken bringen und lange nachhallen.

    Das Thema dieses Romans ist die Diktatur und damit verbunden Unterdrückung, Angst, Leid und Unfreiheit. Die Magie des Geigenspiels und des von Selim bewusst gewählten Stückes kann die Menschen bewegen, dringt in ihr Innerstes und hat die Kraft, sie aufzurütteln. Ein Zauber hat sie berührt und sie wollen dieses Gefühl dies nicht mehr wie bisher missen. 

    Selim, der Hauptprotagonist muss lernen, dass Virtuosität, ein Instrument perfekt zu beherrschen, nicht genügt, die Menschen wirklich mit der Musik zu fassen, so lange die Seele fehlt. Als Selim durch eine Begegnung seine tiefsten Gefühle gefunden hat, finden sich diese auch in seinem Geigenspiel wieder und er sieht die Veränderung, die in den Menschen vorgeht, während sie ihm zuhören.

    Dem Autor gelingt es auch diesmal wieder, in seiner Erzählung gekonnt Personen gleichsam zufällig auftauchen zu lassen, um dann die einzelnen Stränge zu einem Ganzen zu verknüpfen. Durch die erzählenden Rückblenden bleibt der Spannungsbogen ohne Unterbruch und Längen erhalten. Hilfsmittel wie Cliffhanger hat dieser Autor nicht nötig.

    Ein poetisches Buch für leiste Stunden, für Leser, die sich in den Bann der Sprache und der Handlung ziehen lassen.

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    steffchen3010s avatar
    steffchen3010vor 5 Jahren
    Die Melodien von Syrakesh..

    Was reglos scheint, hebt vielleicht die Welt aus den Angeln.

    Zitat, Seite 9

    Wir reisen nach Mashkran, einem kleinen Ort weit unten im Süden Syrakeshs unlängst der Wüste. Es ist die Heimat von Selim und Miriam. Zwei Menschen, die das Leben zusammenbringt und deren Liebe so kraftvoll scheint, dass sie selbst Unmögliches bewegen kann.

    Als der Schäfer Ibrahim eines Tages über seine Schafe wacht und zum Horizont aufsieht, erblickt er Selim, völlig erschöpft und am Ende seiner Lebenskräfte.  Mit viel Fürsorge gelingt es Ibrahim den Fremden wieder zum Leben zu erwecken und wird dabei aufmerksamer Zuhörer von Selims Geschichte.

    Die Geschichte, die ihm Selim erzählt, ist die von Syrakeshs Sturz in eine Diktatur; von den hingebungsvollen Klängen einer Geige und von der Liebe zu einer Frau. Von Menschen, deren Schicksalsschläge über die Zeit miteinander verwoben sind und deren Kraft & Entschlossenheit durch ein Akt der musikalischen Hingebung wieder zu entflammen scheint.

    Ist Musik in der Lage Unmögliches zu bewirken? Kann das Gefühlskonzert einer Geige, die Menschen im Inneren derart berühren, dass sie; gelähmt von Gewalt; wieder zum Leben erwecken? Gibt es die bedingungslose Liebe zu einem Menschen, die durch das Unterbinden nur noch stärker wird? In Séchés Roman “Zeit der Zikaden” schon.

    Zwei Strophen, aber nur eine Geschichte. Zwei Körper, aber nur eine Bewegung. Ein aufregendes Gemisch aus feinsinniger Zurückhaltung und archaischer Ungezügeltheit. Und die Muse, die diesen Lyriksturm in ihm entfesselte, ging direkt neben ihm.

    Zitat, Seite 61

    Séché, der mich seit “Zwitschernde Fische” und “Namiko und das Flüstern” zu einem Fürsprecher von poetischen und sanften Zeilen hat werden lassen und mich seitdem als Leser gewonnen hat, entführt mich in seinem dritten Roman nach Syrakesh. Einem arabischen Eiland, das zum einen öde Wüstenlandschaft als auch fruchtbares Land beherbergt. Ein Inselparadies, das durch Zeiten von Not und Gewalt wandern muss und das die Heimat von Selim und Miriam, den Protagonisten, darstellt.

    Zugegeben, zu Beginn der Geschichte geriet ich ins Holpern. Ein Ergebnis, das nicht auf den schwierigen Aufbau der Geschichte sondern vielmehr auf die Komplexitität des Romans zurückzuführen ist. Ich musste feststellen, dass es sich hier um keine leicht zu lesende Fabel handelt (was man beim Blick auf das Cover vermuten könnte) sondern vielmehr um eine Landesgeschichte mit politischem Hintergrund. Ich mag nicht auf den Kopf gefallen sein, sehe mich aber dennoch nicht als Leuchte in diesem Metier. Ich hab daher mehr Zeit als üblich benötigt, um mit dem Roman warm zu werden. Seite um Seite wurde mir jedoch die Bedeutung der Zeilen klar und es gelang mir, mich ganz auf sie einzulassen. Ich vermute, dass Séchés Hintergrund in der Politikwissenschaft dazu beigetragen hat, dass das Buch so politisch geworden ist, ihm damit aber auch an Tiefe und Reife verlieh.

    Und nun, ohne seine Stützen, rang der Despot mit dem Gleichgewicht, starrte fassungslos direkt in Selims Gesicht, der in diesem Moment den letzten Ton des Totentanzes verklingen ließ und dann die Violine einfach weiter hielt, als gehöre die anschließende absolute Stille noch mit zum Spiel.

    Schwankend setzte der Diktator einen Fuß nach vorne und stieß, überrascht von der plötzlichen Schwierigkeit schlichten Vorankommens, einen Laut zwischen Bestürzung und Wut aus. Noch während er zu einem weiteren Schritt ansetzte, zeichnete sich in seinem Gesicht ab, dass er damit scheitern würde.

    Zitat, Seite 140

    Es gibt sie tatsächlich, die Zeilen, die dir wohlwollend eine Welle von Gänsehaut über den Körper wandern lassen. Sätze, die dich derart entzücken, dass dich ihr poetischer Zauber umschmeichelt wie ein mit tausend Federn gefülltes Kissen und die in dir unendlich lange nachklingen wie Melodien des Lebens. Séché ist ein Magier. Ein Magier der Worte. Es gelingt ihm ein Buch mit derart vielen schönen Zeilen zu füllen, dass du während des Lesens schon fast mehr Zeit damit verbringst, sie dir zu notieren, als mit dem Lesen selbst. Er scheint uns tief in unserem Herzen treffen zu wollen anstatt uns nur eine Geschichte zu erzählen. Die Musik, die in diesem Roman eine unendlich große Rolle spielt, scheint uns die Welt zu eröffnen. Sie wirbelt uns Melodien voller Kraft & Lebensgier um die Ohren und tanzt sich klangheimlich in unser Herz.

    Plötzlich war der ganze Saal ein gewaltiger Wirbel aus tanzenden Körpern, ein schwindelerregender Rausch aus wonnetrunkenen Männern, Kindern und Frauen, deren wehende Tücher auf einmal wie Flügel zu sein schienen, und mittendrin, im Herzen dieses Strudels, stand Selim und spielt. Spielt, als gelte es, alle Verzückung dieser Welt zu entfesseln.

    Zitat, Seite 137

    Selim, der von seinem Geigenlehrer Arif nicht nur lernt, eine Geige zu spielen, sondern auch zu bauen, strotzt selbst in Zeiten von Not und Entkräftigung nur so von Kraft. Der Protagonist wird von Séché so liebevoll gezeichnet, dass man ihn schon nach wenigen Zeilen in sein Herz schließt. Seine Liebe zu Miriam erhält ihn am Leben und begleitet ihn auf seiner langen schier unendlichen Reise in eine bessere Welt. Die Hoffnung eine eben solche Liebe selbst irgendwann erfahren zu dürfen, scheint nach dem Lesen dieses Romans unausweichlich zu entflammen. Ganz großes Kino lieber Herr Séche!

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    Iudass avatar
    Iudasvor 5 Jahren
    Das Konzert der Gefühle.

    Wer kennt ihn nicht, den Zauber der Musik? Die Träume, Wünsche und Erinnerungen, die uns die Klänge, erzeugt aus dem Inneren eines Instrumentes, geben können, der Drang, sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen oder einfach mitzusingen.
    Und wer kennt nicht die Erzählgewalt, die mit der Musik einhergeht, wenn das Instrument spricht, ohne ein Wort zu sagen.

    Selim ist Geigenbauer und Musiker. Er kennt das Geheimnis der Musik, der Noten und Worte. Seine Violine ist sein Sprachrohr, die Noten und Töne die Worte, mit de-nen er den Menschen Geschichten erzählt, sie aufrüttelt und bewegt. Und seine Geschichte erzählt er eines Tages seinem Retter, dem alten Schäfer Ibrahim, der ihn, als er Selim völlig erschöpft am Rande der Wüste Syrakeshs fand, bei sich aufnahm und gesundpflegte.
    Selims Geschichte rund um die Magie der M

    usik, der Zauber der Geige, die Liebe und das Schicksal der Menschen in seinem Land nimmt nicht nur Ibrahim gefangen. Auch der Leser von Andreas Séchés neuem Buch »Zeit der Zikaden« wird von Beginn an in einen Strudel hineingezogen und liest wie gebannt Seite um Seite.
    Séchés Stärke liegt, wie er auch schon in seinen früheren Büchern (allesamt erschienen bei ars vivendi) eindrucksvoll bewiesen hat, in der Sprache. Wortgewaltig, filigran und leichtfüßig wären nur ein paar Adjektive, die das Geflecht aus einzelnen Buchstaben beschreiben. Es ist eine Ästhetik, die der Autor perfekt beherrscht, welche man leider oft nur noch selten findet und die dieses Buch zu einem (Sprach)Kunstwerk machen lassen. Wüsste man nicht, dass es eine Geschichte der Gegenwart ist, so beschleicht einen doch mehr als einmal das Gefühl, mitten in einer Episode aus Tausendundeiner Nacht zu sein. Ein Märchen aus längst vergangenen Zeiten.

    So entfaltet sich die Erzählung einem Musikstück gleich vor dem Leser und wie ein Musikstück ist es auch aufgebaut. Die einzelnen, zumeist sehr kurzen Kapitel gleichen dem Vortrag eines Konzertes und werden auch dementsprechend benannt. So gibt es Furioso, Doloroso, Desolato und Amabile. So wird die Lebensgeschichte und Erzählung Selims wie ein Konzert aufgezogen, in dem er, seine Mitmenschen sich mit den Worten zu Noten zusammenfügen und ihr Leben gleich dem Auf und Ab, den an- und abschwillenden Tönen, dem Lauten und Leisen in der Musik seinen Gang geht.
    Der wahre Protagonist des Buches ist nicht unbedingt, wie man vermuten könnte, Selim oder Ibrahim, sondern es die Musik und die Geige, um die sich alles dreht. Sie verknüpft das Leben und die Schicksale der Menschen untereinander, sie lenkt und leitet alles, weil die Töne in der Lage sind, jede Stofflichkeit durchdringen zu können.

    Ähnlich der Noten, die auf der Tonleiter auf- und absteigen, wechselt auch die Erzählung oft Zeit und Raum, springt zwischen den Erinnerungen und Selims Bericht, der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her.
    Es ist eine ruhige, nachdenkliche und berührende Geschichte – so herzlich, wie es auch die Gastfreundschaft in Syrakesh war und ist. Es ist aber ebenso eine aufrüh-rende, anklagende Geschichte – ein Mahnung gegen Diktatur und Unterdrückung und eine Stimme für die freie Entfaltung der Menschen. Es ist ein vielfältiges Buch, das man nicht so einfach in die üblichen Genreschubladen stecken kann und möchte, dafür ist es zu individuell und einzigartig. Es bringt dem Leser, auch denen, die wohl eher weniger Zugang zum Wunder der Musik haben, die Liebe zu den Klängen näher, es weckt die Sehnsucht nach fernen Ländern, es bringt den Leser zum Weinen und zum Lachen, zum Träumen und zum Nachdenken. Ganz Séchés Art ist die Geschichte verschachtelt und mit philosophischen Fragen gewürzt. Dieses Buch nur so »nebenbei«, quasi als Entspannungsübung, lesen zu wollen, würde ihm ganz und gar nicht gerecht werden und man würde die vielen Blüten und Knospen im Text nicht erkennen können oder schlichtweg überlesen und könnte sich nicht von ihrem Zauber gefangen nehmen. »Zeit der Zikaden« ist, wie auch die anderen Werke Séchés, kein Buch für nebenbei, sondern eines für »voll und ganz«; eines, für das man sich in unserer hektischen wie auch oberflächlichen Welt einfach Zeit nehmen muss. Es ist wie mit einem Musikstück: man muss es genießen und auf sich wirken lassen können, um auch die leisen, versteckten Töne zu hören, um das zu verstehen, was die Musik zu einem spricht.

    Diese Geschichte hat mich im Herzen bewegt und berührt, sie hat mich nachdenklich gestimmt, aber genauso hat sie eine Menge Lebenswillen und Freude vermittelt. Ja, »Zeit der Zikaden« ist eine wahre Perle und ein Buch, dass jede Sekunde, die man mit Lesen zubringt, wert ist und diese Zeit auch wertvoll und genussreich macht.

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    Conny1186s avatar
    Conny1186vor 5 Jahren
    Eine literarisch-musikalische Reise

    In "Zeit der Zikaden" von Andreas Séché werden die Lebens- und Liebesgeschichten zweier Männer erzählt.

    Selim ist ein junger Mann, der aus der Wüste kommt. Sofort ist man als Leser gebannt und gespannt und möchte die Geschichte um den jungen Geigenspieler erfahren.
    Gerettet wird Selim von Ibrahim, einem alten Mann, der in einer Wüstenstadt lebt. Er nimmt sich dem Unbekannten an und pflegt ihn gesund.
    Nach und nach entwickelt sich währenddessen eine Vertrautheit zwischen den beiden, sodass sie sich ihre Lebensgeschichten erzählen. Diese werden erst nach und nach aufgelöst und in ihrer Gänze deutlich.

    Dabei wird trotz der bildhaften Sprache durchaus deutlich, um welche zum Teil grausamen Erfahrungen es sich hierbei handelt.

    Am Ende des Textes wird dem Leser klar, wie die Geschichten der beiden Männer miteinander verwoben sind - und wie ähnlich sie sich dadurch auch sind.


    Begleitet wird der Leser durch den Roten Faden der Musik. Dabei zieht diese sich nicht nur durch die Lebensgeschichten der Männer, sondern unterstützt auch - durch Verwendung musikalischer Ausdrücke - das Verständnis der Handlung. Mal spielt die Musik schnell, mal langsam, teils tanzen die Gefühle, teils rasen sie. Unterstützt wird das Lesen so durch ein musikalisches Konzert, dass einen dazu führt, das Buch in einem Stück zu lesen.

    Allerdings bleibt so zum Teil das Verständnis des Vielschichtigen Buches auf der Strecke, weshalb man es nach einem schnellen, verschlingenden Lesen am besten nochmals zu Hand nehmen und in Ruhe studieren sollte.


    Ich war begeistert vom Buch, auch wenn es mich - als unmusikalische Person - bei der Flut an musikalischen Ausdrücke manchmal störte, immer wieder das Ergänzungsblatt zur Hand nehmen zu müssen.

    Als Lesezeichen verwendet, hat man es aber immer zur Hand und kann die Geschichte so trotzdem vollauf genießen.

    Das gesamte Buch, seine Geschichte und die sprachliche Ausführung mit ihren zahlreichen sprachlichen Bildern, hat mich begeistert und verdient eine Weiterempfehlung!

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    L
    lake_likevor 5 Jahren
    Liebesgeschichte meets literarische Symphonie

    Eines Tages findet der alte Schäfer Ibrahim einen Unbekannten in der Wüste von Syrakesh und rettet ihm das Leben. Er nimmt den unbekannten Mann mit zu sich nach Hause und kümmert sich um ihn. Es handelt sich bei dem Mann um den Straßengeiger Selim. Nach und nach erzählt Selim dem Schäfer seine Lebensgeschichte, die von Musik und der Liebe bestimmt ist. Selim berichtet Ibrahim, wie der Geigenbauer Arif in sein Leben kam und ihm die Musik, ihren Zauber und ihre Macht lehrte und er spricht von Miriam, der Frau, die sein Leben für immer verändern sollte. Und dann ist da noch die Geschichte Syrakeshs, einem Land, das zusehends unter einer Diktaturherrschaft leidet, die Selims sämtliches Glück bedroht, als Miriam fliehen muss…

    Andreas Séché hat auch mit seinem neuesten Roman „Zeit der Zikaden“  ein kleines Wunderwerk geschaffen. Den Leser erwartet hier die Geschichte eines Mannes, dessen Leben von zwei Leidenschaften bestimmt wird: der Musik und der Liebe. Der Roman ist in einem orientalisch gefärbtem Setting angesiedelt und wird zeitlich gesehen mit der politischen Situation einer aufkeimenden und sich zuspitzenden Diktatur konfrontiert, vor deren Hintergrund sich die persönliche Geschichte Selims entwickelt und wodurch sie auch nachhaltig beeinflusst wird.

    Erzähltechnisch gibt es in dem Buch zwei Zeitebenenden, die durch das jeweilige Tempus Präsens bzw. Imperfekt charakterisiert sind. So ist das auf der einen Seite die Gegenwart, in der Ibrahim auf Selim trifft und die beiden in Gesprächen ihre Gedanken austauschen. Auf der anderen Seite steht Selims reflexive Erzählung, die von seiner eigenen Vergangenheit handelt.

    Besonders gut gelungen ist die Verbindung von Andreas Séchés wunderbaren, immer sehr poetisch anklingendem Schreibstil und dem Thema der Musik. Jedes Kapitel entspricht einem Musiksatz und wird mit der Angabe einer musikalischen Vortragsbezeichnung versehen. Dadurch wird nicht nur eine gewisse Erwartungshaltung und Spannung beim Leser hervorgerufen, sondern auch gleichzeitig eine gewisse Grundstimmung bezüglich dessen, was inhaltlich geschehen wird, vorgegeben. In diesem Zusammenhang ist auch das beigefügte Hinweisblatt zu erwähnen, das dem (musikalisch vielleicht weniger gebildetem) Leser, die entsprechenden Musikbezeichnungen erklärt und sich daher als hilfreiche Stütze erweist. 

    Das Cover des Romans ist ein echter Blickfang und lässt bei fortgeschrittener Lektüre mehrere Interpretationen zu, die je nach Leser unterschiedlich ausfallen und einmal mehr ein Hinweis dafür sind, dass es dem Autor gelingt, so intensiv, emotional und vielschichtig zu schreiben, dass jeder Leser sich davon bezaubern lässt und in seiner Reflexion stets neue Bedeutungsansätze entdecken kann.

    Möchte man diesen Roman charakterisieren, dann handelt es sich bei „Zeit der Zikaden“ um eine literarische Symphonie, die die Leser verzaubert und sich auch als Hörbuch mit einer musikalischen Untermalung gut machen würde.

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    Kajaaas avatar
    Kajaaavor 5 Jahren
    Ein Märchen.

    Es gibt sie diese Bücher, die einen mit sich reißen, in die Geschichte hineinziehen und nicht mehr loslassen. “Zeit der Zikaden” ist eine dieser Perlen. Ein hoffnungsvolles Werk, das aus dem tristen Büchereinerlei heraussticht.

    Inhalt:

    Der Hirte Ibrahim sieht eines Tages einen Mann aus der Wüste Syrakeshs auf ihn zu kriechen. Von da an ändert sich sein Leben langsam aber stetig. Selim, ein Violinist, musste einiges in seinem Leben erdulden und beginnt seine Geschichte zu erzählen, von der Liebe zur Musik, die ihn durch sein Leben trägt und zu Miriam.

    Meinung:

    Séché schafft es wunderbare Bilder heraufzubeschwören, man riecht förmlich orientalische Gewürze, wenn man Miriam und Selim auf ihren Spaziergängen durch Silshana folgt. Der Leser wird mitgenommen in das wunderschöne Syrakehs, das doch seine Schattenseiten hat. Und so sind es nicht nur die schönen Seiten , die in “Zeit der Zikaden” aufgezeigt werden. Im Laufe von Selims Leben und erzählter Geschichte entwickelt sich Syrakesh immer mehr zu einer Diktatur. Leute verschwinden, werden festgenommen oder wandern aus, Nachrichten zensiert, Hoffungslosigkeit liegt über Syrakesh. Obwohl oder gerade weil die Handlung in einem fiktiven Inselstaat stattfindet, schafft es Séché ,umso eindrucksvoller die Parallelen zu unserer Welt herzustellen und auf die Probleme dieser aus einer unerwarteten Perspektive aufmerksam zu machen.

    “Was reglos erscheint, hebt vielleicht die Welt aus den Angeln” (S. 62).

    “Zeit der Zikaden” gehört definitiv zu den wenigen Büchern, die ich noch einmal lesen werde, um seine gesamte Schönheit aufnehmen zu können. Selten habe ich ein Buch gelesen, welches die Anzeichen einer Diktatur so grandios mit dem Schicksal eines einzigen und der Magie der Musik verbindet.

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    IraWiras avatar
    IraWiravor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch in einer schönen, fast poetischen Sprache und eine Geschichte wie aus Tausendundeiner Nacht
    Eine schöne, fast poetische Sprache und eine Geschichte wie aus Tausendundeiner Nacht

    Mit der Rezension für dieses Buch habe ich mich ein wenig schwer getan. Einerseits ist es wieder wunderbar geschrieben in einer fast poetischen Sprache, die zum Träumen einlädt.

    Auch in diesem Buch von Andreas Seché finden sich viele Denkanstöße, viele Sätze, über die man ein wenig länger grübelt und dennoch hat es mich nicht ganz so gepackt wie die "Zwitschernden Fische", das ich als erstes Buch von Andreas Seché gelesen habe.

    Die "Zeit der Zikaden" erzählt eine schöne und nachdenklich stimmende Geschichte über die Geige, über Menschen und die Liebe, über Unterdrückung und über die Kraft, die Magie der Musik, die alles verändern kann.

    Der Leser folgt dem Protagonisten Selim auf seiner Reise durch die Vergangenheit, die er an den Abenden bei dem alten Ibrahim wieder durchlebt. Ibrahim hat ihn halbtot in der Wüste aufgelesen und sich seiner angenommen. Zum Dank lässt Selim ihn an seiner Geschichte teilhaben. Die Geschichte Selims ist gleichzeitig ein Stück weit auch die Geschichte seines Landes, sowohl sein Leben als auch die politische Entwicklung Silshanas sind durchdrungen von der Bedeutung der Musik und der Stimme seiner Geige.

    Das Buch ist wieder wunderschön aufgemacht, ein Buch, das man einfach in die Hand nehmen und fühlen muss.
    Kurz - ein wirklich schönes Buch, das ich absolut empfehlen kann.

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    sunlights avatar
    sunlightvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite bezaubert und wie Musik lange nachklingt.
    Ein Roman, der nachklingt

    Die Zeit der Zikaden von Andreas Séché

    Es geschieht nicht oft, aber es gibt Geschichten, die so vielfältig sind, anregend, aktuell und doch verträumt, dass es unendlich schwer ist, über sie zu schreiben. So ein Buch ist „Zeit der Zikaden“ von Andreas Séché.

    Syrakesh, ein Staat im Morgenland; Heimat von Selim, Miriam, Ibrahim und Amina. Sie führte das Schicksal zusammen, das auch Syrakesh veränderte. Selim schleppt sich mit letzter Kraft durch Wüste und wird von Ibrahim gefunden und gerettet. Als er wieder zu Kräften kommt, erzählt er von seinem Leben, ein Leben dem die Musik seinen Sinn und Kraft gab. Denn Syrakesh veränderte sich, langsam, schleichend zur Diktatur, die Lebensfreude, Liebe, Gerechtigkeit unterband und doch nicht zum Verschwinden bringen konnte. Selim und seine Geige, sie sollten die Welt von Syrakesh wieder verändern.

    Sagt die Anzahl der Seiten etwas über die Qualität einer Geschichte aus? Nein, die gut 170 Seiten sind prall gefüllt mit Worten, die eine Sprache so reich an Bildern, Gefühlen und Musik entstehen lassen, dass man sich in die Empfindungen, Gedanken der erzählenden Person leicht hineinversetzen und miterleben kann. Wie in einem klassischen Musikstück beginnt sie mit der Ouvertüre, führt über 56 Sätze mit verschiedenen Tempi weiter bis zum Nachklang, dem Ende von Selims Geschichte. Musik und Literatur in inniger Umarmung; lesen und die Musik des Lebens spüren.

    Mich hat Roman von der ersten Seite an verzaubert und hineingezogen in die arabische, heiße und scheinbar trostlose Wüstenwelt, die doch so viele Facetten der menschlichen Existenz zu bieten hat. Beim Lesen stellte ich erstaunt fest, dass sich hinter Selims Bericht mehrere Erlebnisebenen verbargen. Eine Liebesgeschichte, eine von Freundschaft, von Hoffnung in dunklen Tagen, von der Stärke der Gemeinschaft und dass es verbindende Elemente gibt, die die Welt verändern können. So ist „Zeit der Zikaden“ auch ein politisches Buch, eins das Hoffnung gibt und Vertrauen in die Zukunft. Trotzdem ist es auch märchenhaft – philosophisch und der Lesefluss windet sich leicht über die Seiten.

    Ein Buch, das mehr als einmal gelesen werden möchte. Ein Buch, das neue Lesewelten erschließt. Ein Buch, das ich allen ans Herz legen möchte!

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Andreas Séché malt mit seinen Worten traumhafte Bilder,er erzählt Geschichten, die mitten ins Herz treffen, unvergesslich sind. Wunderschön!
    Eine Geschichte mit Worten gemalt...

    Ibrahim, der in Maskhran lebt, findet Selim in der Wüste und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Damit beginnt Andreas Séchés Geschichte in „Zeit der Zikaden“.

    Schon als Junge trifft Selim auf den Geigenbauer Arif und lernt durch ihn alles über die verschiedenen Hölzer, die Beschaffenheit und den Bau von Violinen. Arif weiß seine Instrumente nicht nur zu bauen, sondern auch, wie er ihnen Leben einhauchen und sie zum Klingen bringen kann und durch die Musik seine Mitmenschen verzaubert. Dies fasziniert Selim, doch er lernt erst seine Herz und seine Gefühle in der Musik auszudrücken, als er Miriam kennen- und lieben lernt. Doch es ist eine politisch unruhige Zeit, die Miriam und Selim voneinander trennt, denn Miriam muss fliehen. Selim, nun wieder allein, macht sich mit der Musik in seinem Herzen auf den Weg, seine Liebe wiederzufinden.

    Der Autor entführt den Leser in den Orient und malt mit seinen Worten eine wunderschöne Geschichte wie in „1001 Nacht“. Seine virtuose Gewandtheit, Sätze zu formulieren, die wie Musik klingen, geht dem Leser mitten ins Herz und brennt sich ein. Andreas Séchè ist ein Künstler der Sprache, seine Beschreibungen des Orients, mal farbenfroh, mal trist, seine Protagonisten, so voller Leben, dann unendlich traurig, all das fühlt man selbst innendrin, wenn man diese poetischen Sätze liest. Gleichzeitig spielt einem der Kopf einen Streich, denn man hat alles bildlich vor Augen, als säße man selbst mit Ibrahim und Selim in der Wüste am Lagerfeuer und lauscht den Worten, der Musik der Violine und spürt den Wüstensand unter den Händen.

    Schon lange habe ich kein solch schönes und prosaisches Buch mehr gelesen, das mich als Leser am Ende atemlos, aber mit einer geradezu euphorischen und absolut zufriedenen Stimmung zurücklässt und dessen Bilder einem nicht mehr aus dem Kopf, noch weniger aus dem Herzen gehen.

    Dies ist ein Buch für jeden Liebhaber von Musik und schöner Sprache, von wundervollen Geschichten, die einen begleiten und die man immer wieder lesen wird.

    Leider kann ich nur 5 Sterne vergeben, aber für mich ist das Buch 1000e wert!

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    unclethoms avatar
    unclethomvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch wie eine Symphonie. Séché komponiert mit Worten, ein wirkliches Genußbuch.
    Ein Buch wie eine Symphonie

    Das Buch:
    Am Strand des Eilands Syrakesh wird eine Violine angespült. Hunderte von Meilen entfernt rettet ein alter Schäfer einen Mann aus der sengenden Hitze der Wüste. Beide Ereignisse aber sind über Raum und Zeit hinweg verknüpft im unglaublichen Schicksal Selims, des Straßengeigers, der mit seinem magischen Spiel die Menschen in ihrem Innersten berührt. So tief wie seine bedingungslose Hingabe an die Musik ist Selims überbordende Leidenschaft für Miriam. Doch dann entwickelt sich das Inselparadies in eine Hölle der Diktatur, und Miriam muss Syrakesh verlassen. Dass Land und Liebe für immer verloren sein sollen, kann Selim nicht glauben und geht einen Weg, der verborgene Kräfte zum Leben erweckt ...

    Der Autor:
    Andreas Séché wurde 1968 geboren. Er studierte Politikwissenschaft mit Jura und Medienwissenschaft und arbeitete als Reporter für Tageszeitungen. Zwölf Jahre lang war er Redakteur bei einer großen Zeitschrift in München. Über mehrere Jahre führte er ein Leben zwischen Deutschland und Japan - die Gärten von Kyoto haben ihn zu seinem Roman "Namiko und das Flüstern" inspiriert. Heute lebt Séché als freier Redakteur und Autor in seiner Heimat am Niederrhein.

    Meine Rezension:
    Für mich war Andreas Séché als Autor Neuland. Gehört hatte ich den Namen schon, aber bisher leider noch keines seiner Werke gelesen. Ein Fehler wie ich mir nun eingestehen musste. Er schreibt, oder besser er komponiert seine Bücher in einer herrlichen Sprache die man eigentlich lieben muss. Ich habe jede einzelne Zeile genossen, und ganz sicher wird es nicht das letzte Buch des Autors sein welches ich lesen werde. Die Geschichte zieht einen schon recht bald in ihren Bann und es fällt nicht leicht, das Buch nicht in einem Zug zu lesen. Dafür wäre das Buch nun wirklich zu schade, dieses Buch muss man genießen.
    Ich vergebe hier hochverdiente 5 von 5 Sternen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    -se-s avatar

    Wenn Augenblicke über sich selbst hinauswirken

    »Sie kam an einem Abend in unser Dorf, der von so makelloser Windstille war, dass manche später beteuerten, die Welt habe vor lauter Aufregung für eine Weile das Atmen vergessen. Und sie brauchte nur eine einzige Geste, um unser aller Leben auf den Kopf zu stellen.«

    Als Tristan im Wald von einer Wildfremden geküsst wird, ist dies erst der Anfang eines ganzen Reigens wundersamer Ereignisse in einem idyllischen Fischerdorf. Und plötzlich beginnen die Ersten, sich ihrer längst vergessenen Lebensträume zu erinnern.
    Steckt die Unbekannte dahinter? Tristan macht sich auf die Suche nach ihr – und findet schließlich Emily: natürlich, intensiv und sofort voller Zuneigung zu ihm. Doch Emilys Geheimnis wiegt genauso schwer wie Tristans eigenes.



    Ihr Lieben,

    ich freu mich unheimlich, dass ich endlich mal wieder zu einer Leserunde einladen kann! "Leuchtturmmusik" möchte ich besonders Leserinnen und Lesern ans Herz legen, die eher literarisch-poetische und leise Romane mögen. Vielleicht kennt jemand von Euch bereits "Namiko und das Flüstern"? Das neue Buch ist damit ganz gut vergleichbar, würde ich sagen. "Leuchtturmmusik" spielt nicht nur am Meer, sondern überhaupt viel in der Natur, zum Beispiel im Wald und in Fluss- und Wiesenlandschaften – übertrieben maritim geht es also nicht zu. Auf meiner Webseite könnt Ihr Euch hier ein Bild machen und ganz unkompliziert schon mal reinlesen.

    Aber vollständige Bücher sind natürlich viel schöner!
    Deshalb verlose ich 25 Taschenbücher unter allen, die Lust haben, am Ende eine Rezension bei Lovelybooks und bei Amazon zu schreiben. Wenn Ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, verratet mir einfach, ob Ihr schon einmal auf einem Leuchtturm gestanden oder welche Leuchttürme Ihr bereits gesehen habt. Oder in welcher Gegend Ihr gern mal einen Leuchtturm besuchen würdet.

    "Leuchtturmmusik" gibt es hier als Taschenbuch und als E-Book.

    Ich freu mich auf Euch!

    L
    Letzter Beitrag von  lake_likevor 10 Monaten
    Lieber Andreas, Jetzt habe ich allen Ernstes schon über eine Woche damit verbracht, an der Rezension für dein Buch zu sitzen und ich bin jetzt zwar fertig, aber leider persönlich noch nicht vollends zufrieden. Ich werde über die Wiehnachtstage das Buch nochmal lesen, vielleicht fällt mir ja dann noch ein, wie ich es für mich noch runder schreiben kann. Trotzdem habe ich die Rezi hier gerade eingestellt und verlinke sie dir hier: https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-S%C3%A9ch%C3%A9/Leuchtturmmusik-1490314901-w/rezension/1513443334/ Auf Amazon habe ich sie auch eben eingefügt, sodass sie morgen dort bestimmt schon zu sehen sein wird. Danke für dieses tolle Buch und die tolle Leserunde! Deine Bücher waren bisher immer alle ein Highlight und ich bin schon sehr gespannt darauf, mit welcher Idee bzw. Geschichte, du für deinen nächsten Roman in den Startlöchern stehst...sofern du überhaupt einen weiteren Roman geplant haben solltet. :-) Schönen 2. Advent!
    Zur Leserunde
    Daniliesings avatar
    Andreas Séché ist ein Meister im Malen mit Worten. In seinen Romanen überzeugt er immer wieder mit einer wunderbaren Sprache und Geschichten, die man einfach lieben muss. Sein neuer Roman "Zeit der Zikaden" ist im März bei ars vivendi erschienen und wir möchten euch herzlich zu einer Leserunde zum Buch einladen.

    Mehr zum Inhalt:
    Am Strand des Eilands Syrakesh wird eine Violine angespült. Hunderte von Meilen entfernt rettet ein alter Schäfer einen Mann aus der sengenden Hitze der Wüste. Beide Ereignisse aber sind über Raum und Zeit hinweg verknüpft im unglaublichen Schicksal Selims, des Straßengeigers, der mit seinem magischen Spiel die Menschen in ihrem Innersten berührt. So tief wie seine bedingungslose Hingabe an die Musik ist Selims überbordende Leidenschaft für Miriam. Doch dann entwickelt sich das Inselparadies in eine Hölle der Diktatur, und Miriam muss Syrakesh verlassen. Dass Land und Liebe für immer verloren sein sollen, kann Selim nicht glauben – und geht einen Weg, der verborgene Kräfte zum Leben erweckt …

    Lasst euch vom Autor in eine magische Welt, voller Liebe und der Leidenschaft zur Musik entführen. Hierfür suchen wir 25 Testleser, die das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen, sich zeitnah dazu in allen Leseabschnitten austauschen und abschließend eine Rezension verfassen. Wenn ihr dabei sein möchtet, dann bewerbt euch bis zum 17. April 2013, indem ihr die folgende Frage beantwortet:

    Selims 2 große Leidenschaften sind die Musik und Miriam - welche sind eure beiden größten Leidenschaften und was fasziniert euch daran am meisten?

    ###YOUTUBE-ID=QbeK5OxfLzo###
    -se-s avatar
    Letzter Beitrag von  -se-vor einem Jahr
    Die eBook-Version von "Zeit der Zikaden" hat ein neues Cover:
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