Andreas Séché Zwitschernde Fische

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Inhaltsangabe zu „Zwitschernde Fische“ von Andreas Séché

Als Yannis in der Altstadt Athens einen alten Buchladen betritt, zieht ihn die geheimnisvolle Buchhändlerin Lio sofort in ihren Bann. Durch die Begegnung mit ihr scheint sein Alltag auf einmal viel poetischer und voll von Geschichten. Sie zeigt Yannis, wie Literatur und Leben aufeinander wirken, wie sie ineinanderfließen. Doch wer ist sie wirklich? Und was hat es mit ihrem wundersamen Geschenk auf sich, das er noch nicht öffnen darf?

Etwas merkwürdig, trotzdem Zauberhaft und definitiv was besonderes für alle Buchliebhaber :)

— Mikki

Ein wunderschönes Buch über Bücher und ihre Geschichten, zwischen Realität und Fiktion. Einfach märchenhaft.

— Lua23

Ein Büchermärchen^^

— papierelch

Ein Märchen über Bücher!

— aba

Stöbern in Romane

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2-5 Sterne, jederzeit. Kein "gefälliges" Buch. Russland, Deutschland, Türkei, Auswanderung, (sexuelle) Identität, ...zu viel???

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  • Leserunde zu "Leuchtturmmusik" von Andreas Séché

    Leuchtturmmusik

    -se-

    Wenn Augenblicke über sich selbst hinauswirken »Sie kam an einem Abend in unser Dorf, der von so makelloser Windstille war, dass manche später beteuerten, die Welt habe vor lauter Aufregung für eine Weile das Atmen vergessen. Und sie brauchte nur eine einzige Geste, um unser aller Leben auf den Kopf zu stellen.«Als Tristan im Wald von einer Wildfremden geküsst wird, ist dies erst der Anfang eines ganzen Reigens wundersamer Ereignisse in einem idyllischen Fischerdorf. Und plötzlich beginnen die Ersten, sich ihrer längst vergessenen Lebensträume zu erinnern.Steckt die Unbekannte dahinter? Tristan macht sich auf die Suche nach ihr – und findet schließlich Emily: natürlich, intensiv und sofort voller Zuneigung zu ihm. Doch Emilys Geheimnis wiegt genauso schwer wie Tristans eigenes. Ihr Lieben,ich freu mich unheimlich, dass ich endlich mal wieder zu einer Leserunde einladen kann! "Leuchtturmmusik" möchte ich besonders Leserinnen und Lesern ans Herz legen, die eher literarisch-poetische und leise Romane mögen. Vielleicht kennt jemand von Euch bereits "Namiko und das Flüstern"? Das neue Buch ist damit ganz gut vergleichbar, würde ich sagen. "Leuchtturmmusik" spielt nicht nur am Meer, sondern überhaupt viel in der Natur, zum Beispiel im Wald und in Fluss- und Wiesenlandschaften – übertrieben maritim geht es also nicht zu. Auf meiner Webseite könnt Ihr Euch hier ein Bild machen und ganz unkompliziert schon mal reinlesen.Aber vollständige Bücher sind natürlich viel schöner!Deshalb verlose ich 25 Taschenbücher unter allen, die Lust haben, am Ende eine Rezension bei Lovelybooks und bei Amazon zu schreiben. Wenn Ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet, verratet mir einfach, ob Ihr schon einmal auf einem Leuchtturm gestanden oder welche Leuchttürme Ihr bereits gesehen habt. Oder in welcher Gegend Ihr gern mal einen Leuchtturm besuchen würdet."Leuchtturmmusik" gibt es hier als Taschenbuch und als E-Book.Ich freu mich auf Euch!

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    • 111
  • Zauberhafte Büchergeschichte mit Fantasy Anteil...

    Zwitschernde Fische

    Mikki

    13. July 2014 um 16:52

    An dieses Buch bin ich quasi ohne Vorkenntnisse herangegangen, ich hatte nicht so recht eine Ahnung was mich im Innenteil erwarten würde oder um welches Genre einer Geschichte es sich handeln würde ... Bereits zu Beginn des Buch schlug mein kleines Buchliebhaberherz quasi bis zum Hals...wir lernen den Protagonisten Yannis kennen, der darüber philosophiert, wie wundervoll es ist, ein neues Buch zu kaufen und sich dann damit zu beschäftigen ... wer kann da nicht mitfühlen??!  Dann lernen wir irgendwann auch noch Lilo kennen, eine Buchhändlerin der etwas anderen Art ... am liebsten möchte man direkt zu den beiden in den wunderschön beschriebenen Buchladen hüpfen und anfangen zu stöbern ...  Mit Yannis & Lilo können wir also ein bisschen über Bücher philosophieren und einfach begeistert sein, von diesem tollen Medium, doch dann ereignet sich das ein oder andere, dass den Leser in einer ganz anderen Weise mitreißt...  Ab und zu spielen auch ein paar Abschnitte in der Vergangenheit, die man nicht wirklich zuordnen kann...trotzdem bleibt man am Lesen, denn Yannis ist einfach toll und der Schreibstil an sich, die Basis des mögens von Bücher animiert schon herauszufinden, um was es hier eigentlich wirklich geht.  Insgesamt kann ich die Geschichte nicht direkt in schwarz oder weiß einordnen, ich kann nur sagen, dass mich der Inhalt insgesamt gesehen irgendwann doch sehr verwirrt und gleichzeitig fasziniert hat. Wir begleiten einen ganz normalen jungen Mann, um den herum die Welt der Bücher dann plötzlich noch eine ganz andere Seite offenbart.  Wenn ihr auch einmal hinter den Buchdeckel sehen wollt, schnappt euch dieses wahrlich nicht dicke Büchlein und lasst euch verzaubern ...

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  • Philosophie über Literatur

    Zwitschernde Fische

    sanrafael

    20. January 2014 um 10:00

    Yannis ist auf dem Weg sich ein neues Buch zu kaufen, einen Tag den er immer besonders zelebriert, als er gedankenverloren eine andere Richtung einschlägt. Plötzlich steht er vor einem alten Buchladen den er noch nicht kennt. Angezogen von der Magie des Ladens und seiner Besitzerin kommt er immer wieder und redet mit Lio über Bücher, welche Einleitungssätze sie haben und was die dem Leser vermitteln wollen. Es ist ein Buchladen in dem keine Bücher verkauft werden, auch sind nie andere Menschen da. Und eines Tages ist Lio verschwunden und ein unbekannter Mann erscheint. Ab da triftet die Geschichte ab. Der Unbekannte stellt sich als Zeitreisender heraus, der Yannis von großen Schriftstellern wie Shakespeare und Cervantes und ihren Verfehlungen erzählt. Haben diese bedeutenden Autoren wirklich abgeschrieben und ihre Romane und die Ideen dazu nur gestohlen? Der anfängliche Schreibstil ist sehr schön, durch die obskure Suche nach Lio verliert die Geschichte jedoch an Schönheit. Lio ist die Muse der Literatur... wer's mag.

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  • Voller Geheimnisse und Romantik: Widmungen! Wie würde Deine lauten?

    Zwitschernde Fische

    -se-

    Wem widmest Du Dein Leben? Und wem Deinen Roman? Keine leichte Frage, was? Und vor allem mag nicht jeder erst einen ganzen Roman schreiben, damit er ihn einem lieben Menschen widmen kann. Deshalb könnt Ihr hier nach Herzenslust und -liebe ganz einfach jemandem eine Widmung schreiben - ohne Buch dazu :-) Wem würdet Ihr also Euer eigenes Buch widmen? Jemandem, den Ihr liebt? Den Eltern? Freunden? Bekannten Persönlichkeiten? Vielleicht gar keinem Menschen, sondern einem Gedanken oder einer Gruppe ("Für all jene, die ...")? Und wie würde Eure Widmung lauten? Und meine zweite Frage: Welche Widmungen findet Ihr in den Büchern in Euren Regalen? Ein paar sehr berühmte (z. B. aus dem "Kleinen Prinzen") gibt es ja auch. Vielleicht können wir hier ein paar rätselhafte, romantische, traurige, witzige ... zusammentragen. Ich möchte damit ein Thema aus meinem Roman "Zwitschernde Fische" aufgreifen, in dem eine geheimnisvolle Buchhändlerin und ein Bücherwurm u. a. über Widmungen reden und sie ihm klarmacht, dass letztlich auch das eigene Leben eine Geschichte ist, die man jemandem widmen kann. Ich mach mal den Anfang mit einer echten Widmung: "Für Vik Lovell, die mir erzählte, es gäbe keine Drachen, und mir dann ihre Brutstätte zeigte." Ken Kesey, "Einer flog über das Kuckucksnest"

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  • Von der Muse geküsst

    Zwitschernde Fische

    MelE

    "Zwitschernde Fische" - Was für ein Titel. Was für ein ungewöhnliches Cover. Ein echter Buchschatz voll Poesie und einer Sprache, die dazu diente in diesem Buch etwas zu finden, was ich schon lange vermisst habe. Ein Buch, welches nicht oberflächlich bleibt, sondern seine Leser/innen mitnimmt in den Inhalt eines Buches. Habt ihr schon mal tatsächlich hinter den Buchdeckel geworfen? Habt ihr euch in Geschichten hineingedacht? Sie vielleicht weitergesponnen? Habt ihr euch einfach nur berieseln lassen oder habt ihr ein Buch sogar schon abgebrochen?  Warum nur habe ich so lange gewartet, bevor ich "Zwitschernde Fische" zur Hand genommen habe? Warum hatte ich es so weit hinten in meinem Regal geparkt und erst dann angefangen zu lesen als ich auf der Suche nach einem etwas dünneren Buch war? Was mir entgangen ist bisher ist mir Worten kaum zu beschreiben. "Zwitschernde Fische" gehört nun definitiv zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr. Das Buch sprudelt komplett über vor Weisheiten und wunderbaren Zitaten. Ein paar davon habe ich einfach übernommen und es wären noch mehr, wenn das Zitatrecht nicht wäre, denn sie sind so wunderschön und voller Poesie und Leben. "Der Ort, wo die Fische zwitschern können, ist ein Ort, an dem Alles möglich ist. Hier lässt du deinen Gedanken freien Lauf; entdeckst Türen, die dir unbekannte Wege eröffnen und entdeckst eine Liaison von Vergangenheit und Gegenwart.Es ist der Ort, wo deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt werden und Wirklichkeit und Fiktion ineinander verschmelzen. Es ist ein Treffpunkt von Büchern. Ein Aufeinanderprallen von Welten, Menschen und Ereignissen. Es ist der Ort, wo scheinbar Unmögliches möglich und scheinbar Offensichtliches unwirkliche Züge annehmen wird."  Zitat, Seite 9 „Lesen öffnet Horizonte. (...) Lesen verdeutlicht die Dinge und natürlich auch die eigenen Emotionen. Wenn man Buchseiten aufblättert, blättert man auch Facetten des Lebens auf, die man sonst vielleicht übersehen würde. Denn Lesen ist wie eine Lupe, die einem hilft, genauer hinzusehen." Zitat S. 47 "Zwitschernde Fische" ist ein sehr lebendiges Buch, welches zum Nachdenken anregt und einfach ideal ist für einen Bücherwurm wie mich, denn es beschreibt einfach das was im Laufe der Zeit mein liebstes Hobby geworden ist. Yannis wurde von der Muse geküsst und dadurch änderte sich sein Leben von Grund auf, auch wenn sein Ziel ein anderes war. Andre Sèché bedient sich vieler Klassiker wie Anna Karenina oder auch Der Hund von Baskerville um uns das Thema Buch näher zu bringen und in mir erwachte der Wunsch eben diese unbedingt Lesen zu wollen. Vielen,vielen Dank für eine tolle Lesezeit und einem Buch, welches ich unbedingt weiterempfehlen möchte.

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  • Kolumne: Belletristik ist tot, es lebe die Belletristik

    muchobooklove

    Roman-Kolumne August 2013 von Mareike: Genreliteratur, das sind die Hamburger unter den Büchern Liebe Leser, Was ist eigentlich Belletristik Le belle et le triste – das Schöne und das Traurige – hierin liegt der französische Ursprung des Wortes Belletristik, das heute nicht viel mehr als ein Mysterium zu sein scheint. Dabei umfasst es so viele Aspekte, ohne die Literatur gar nicht zu denken wäre. Werte, Emotionen und die Ästhetik der Sprache sind für mich die wichtigsten Parameter dessen. Natürlich kann man auch etwas unprätentiöser an die Sache herangehen und einfach von „Romanen“ im Allgemeinen sprechen, wie auch der Titel der Kategorie hier auf Lovelybooks lautet. Doch dann geraten wir gleich ein bisschen in die Bredouille, denn Krimis sind ja auch Romane sowie Fantasy-Bücher und Chick-Lit ebenfalls. Von Kriminalromanen, Thrillern, Fantasy, Young Adult Fiction, Chick-Lit und Romantasy Naja, das sind ja eigentlich alles eher Genres, werdet ihr jetzt im Stillen und ganz zu Recht denken. Aber was sind denn überhaupt Genres? Der Versuch, Bücher in Kategorien zu pressen einerseits, eine Strategie des Buchmarktes andererseits, so scheint es mir. Denn was ist das Schreiben für ein bestimmtes Genre eigentlich anderes als der Versuch, seine Zielgruppe besonders im Blick zu haben. Mit bösen Zungen gesprochen ist das die Garantie dafür, beim Veröffentlichungsprozess bereits einschätzen zu können, wer das Buch am Ende kaufen wird. Darum wird auch immer schnell ein neues Genre entworfen, wenn gerade eine innovative Art des Schreibens mit Erfolg belohnt wurde. Eine kleine Geschichte: Ich sitze mit zwei Freunden von mir, nennen wir sie Justus und Gabi, an einem sonnigen Tag wie diesem in einer Eisdiele. Justus ist gerade dabei, sich eine Karriere im Verlagswesen aufzubauen, Gabi hat Journalismus studiert und steht kurz vor dem Mutterschutz. Justus erzählt uns von einem neuen Projekt, von dem er gehört hat und das sich im Bereich „Romantasy“ bewegt. Darauf Gabi: „Romantasy, nie gehört“ Justus: „Das ist ein neues Genre, das sich irgendwo zwischen Romantic Fiction und Fantasy bewegt, so Vampire und so“ wir nicken einstimmig, denn nun ist uns allen klar, dass hier die Nachfolgen von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga spürbar werden. Wieder einmal wird ein Markt bedient. Man möchte so schnell wie möglich dabei sein, bevor er übersättigt ist und ein neues Genre gefunden werden muss. Ich seh' den Wald vor lauter Bäumen nicht Damit wird nicht nur die gesamte Belletristik oder alle Romane in logische Kategorien unterteilt, sondern diese werden wieder unterteilt, bis die gesamte Kriminalliteratur in Detektivromane à la Sherlock Holmes, Polizeiromane wie Mankels Wallander, Thriller der Dan Browns dieser Erde und Splatter im Stile von Karin Slaughter zerfällt, und die Fantasy-Literatur in High Fantasy à la Tolkien, Romantasy wie "Twilight", Dark Fantasy der Stephen Kings und Konsorten, Dark Romance im Stile von Edgar Allen Poe und historisch anmutende Fantasy, z.B. von George R.R. Martin. Und bei all diesen spezifischen Genres frag' ich mich wieder, wo denn nun die Belletristik abgeblieben ist? Denn wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich gar nicht immer Genreliteratur lesen. Manchmal erscheint sie mir zu sehr auf ihr Publikum zugeschrieben. Manchmal sehe ich die Zutatenliste, die Autoren und Verlagen im Kopf herumgeschwirrt haben mag, zu deutlich vor mir. Aha, denke ich, hier ist ein bisschen Detektivroman mit den Zutaten verschrobener Ermittler aus zerrütteten Familienverhältnissen, hochintelligenter Täter, der eigentlich nur mit dem Ermittler spielen will, Frau oder wahlweise Kinder oder beides des Detektivs, die plötzlich in den Fall hineingezogen werden, gemischt worden, das Ganze wurde mit einem Hauch arktischer Kälte und einem leichten Hang zur Alkoholabhängigkeit garniert und schon war der skandinavische Kriminalroman in Anlehnung an Henning Mankell, Jo Nesbø oder Arnaldur Indridason fertig. Ich weiß ja, dass die meisten Schriftsteller mit viel Herzblut an ihr Werk herangehen, aber ich frage mich dennoch, woher dieser Hang zum an Fast-Food erinnerndem Literatur-Rezept kommen mag. Möchte denn niemand heute mehr eigene Gourmet-Kreationen entwerfen? Ist die Angst vor dem Scheitern so groß? Mehr Belletristik braucht das Land Ich sag es ganz offen – Ich mag Fastfood. Ein schöner Burger ab und zu ist ein herrliches Vergnügen, ebenso wie ein Krimi mit den oben von mir erwähnten Zutaten wunderbar sein kann. Aber irgendwie wünsche ich mir trotzdem öfter, mit Gourmet-Kreationen verwöhnt zu werden. Ich möchte Schriftsteller haben, die schreiben, weil sie damit das Schöne und das Traurige ausdrücken wollen, weil sie das Gute und das Böse im Menschen zeigen wollen und zwar ohne sich vorher zu überlegen, ob es dafür ein Publikum geben mag. Autoren, die der Wahrheit auf den Grund gehen mögen und mich damit überraschen, wie zum Beispiel Column McCann dies vor einigen Jahren mit „Der Tänzer“ getan hat oder Romane, die einen mit ernsten Themen zum Lachen bringen können wie Matt Ruff mit „Ich und die anderen“, Bücher, die unvergessen bleiben, weil sie anders sind, so wie auch Aravind Adigas „weißer Tiger“ oder Hermann Kochs „angerichtet“, um mal zwei jüngere Beispiele der Literatur zu nennen. Und wenn ihr es euch doch lieber überlegen und kein Risiko eingehen wollt, so rufe ich euch hiermit zu, liebe Autoren, liebe Verleger: Es gibt uns noch, uns Leser, die gerne einmal bis zum Äußersten getrieben werden möchten, die lachen und weinen wollen, die beim Lesen nicht mit Genrestrategien überrascht werden wollen, sondern mit richtig guten Geschichten, mit richtigen 5 Sterne Menüs, wie sie eben nur die immer weniger zu findende Belletristik für uns bereithält! Ja, das rufe ich laut und hinter vorgehaltener Hand wende ich mich fast gleichzeitig zu euch Lesern da draußen und frage euch leiser: Es gibt uns doch noch, die Belletristik-Leser, oder?

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    • 37
  • Wanderbuch "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    rumble-bee

    Ich trenne mich zwar nur ungern von diesem Schatz, bin aber gleichzeitig der Meinung, dass möglichst viele Leser in diesen Genuss kommen sollten. Dies ist ein zauberhaftes Buch, das irgendwo zwischen Märchen, Liebesgeschichte, Parabel, literarischem Krimi und Liebeserklärung an die Literatur liegt. Es ist recht dünn, aber ich würde davor warnen, es zu "verschlingen"! Dies ist eines jener Bücher, die man genießen sollte. Daher würde ich auch von einer Lesezeit pro Teilnehmer von 2 bis 3 Wochen ausgehen. Meine persönlichen Regeln für Wanderbücher: * Dein Vorleser wird Dich nach Deiner Adresse fragen. Du solltest dann auch hier kurz Bescheid geben, wenn das Buch angekommen ist. Ebenso solltest Du Dich bitte selbständig darum kümmern, die Adresse Deines Nachlesers zu erfragen, sobald Du fertig bist. Portokosten trägt ebenfalls jeder selber. *Auch über eine Rezension würde ich mich freuen - ist aber keine Bedingung. *Und was die Lesezeit angeht...hm...ich bin da sicher kein Maßstab; ich hatte das Buch in zwei Tagen durch. Aber da es ein Buch zum langsamen Lesen ist, würde ich sagen: zwei Wochen. *Generell gilt außerdem bei Wanderbüchern: falls es verloren gehen sollte, teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für eine Neuanschaffung. Das kommt aber sehr selten vor! Trotz aller Schauergeschichten über die Post...! *Falls Du tatsächlich der letzte Leser sein solltest, geht das Buch danach wieder zurück an mich. Adresse auf Anfrage! *Bitte geht pfleglich mit dem Buch um!! (Versand im Luftpolsterumschlag) Bitte meldet euch nur dann für dieses Wanderbuch, wenn ihr auch Zeit habt, es auszukosten, und euch damit zu beschäftigen! Das ist keine reine Unterhaltungslektüre. Bisherige Teilnehmer: 1) Themistokeles 2) LaDragonia  3) mecedora 4) EmmaColonia 5) koeniginvonsaba 6) Solifera 7) nettii 8) Kiara 9) KinderundBuecher (pausiert, wird gerade Mama) 10) Marakkaram 11) Nicki81 12) Blumenkuss 13) schokoloko29 [[14) sissy84]] 15) Kajaaa 16) KinderundBuecher [17) Moni-Que] [wird vorerst ausgelassen] . . y) Bücherwurm z) Queenelyza => hier ist es

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    • 150
  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    Kajaaa

    Inhalt: Auf dem Weg in seine Lieblingsbuchhandlung, um für Lesenachschub zu sorgen, landet der Grieche Yannis aus Versehen in einer ihm unbekannten Gasse. Da es auch hier einen Buchladen gibt, betritt er diesen kurzer Hand. Doch etwas ist anders, die Ladentür scheint sich von alleine zu öffnen, die Scheiben des Geschäftes sind beschlagen, es scheint als ob es sich nicht um einen gewöhnlichen Laden handelt. Die Wunderlichkeiten setzen sich innen fort, es ist kein Antiquariat, aber augenscheinlich gibt es nur alte Bücher und es scheint, als ob die Buchhändlerin Lio einer anderen Zeit entsprungen ist. Yannis fühlt sich als ob er mitten in eine Geschichte hineingezogen wird. Meinung: Eigentlich liebe ich Bücher über Bücher, eigentlich. Doch Séché hat es mir nicht immer leicht gemacht. Gerade zu Lio konnte ich keine Verbindung aufbauen, sie wirkt oft belehrend, besserwisserisch. "Eine gute Geschichte verlangt immer nach einer Fortsetzung, besonders wenn sie an einer spannenden Stelle unterbrochen wurde." Yannis wirkt im Gegensatz zu Lio fast naiv, kindlich, erfahrungslos. Es macht ihn aber deutlich sympathischer. Er verliebt sich fast sofort in Lio und wird immer stärker in ihren Bann gezogen. Nichtsdestotrotz hat Séché einen grandiosen Erzählstil und schafft es mit einfachen Sätzen den Leser zu begeistern und zu überraschen. "Ausgerechnet im Buchladen fing er Feuer." Der Funke sprang trotzdem nicht über und gerade in der ersten Hälfte vermochte mich die Handlung nicht zu fesseln, ich war kurz davor abzubrechen. Als Lio dann aber plötzlich verschwindet, nahm die Geschichte deutlich an Fahrt auf und das Buch konnte nicht mehr aus der Hand gelegt werden. Die plötzliche auftretende Spannung und die Verbindung des gegenwärtigen Athens mit bedeutenden “Begebenheiten” in der Literaturgeschichte, von denen ich nicht zu viel verraten möchte, haben schließlich auch mich versöhnt. Fazit: Andreas Séché ist ein sprachliches Meisterstück gelungen, welches jedoch von der belehrenden Art seiner Hauptperson Lio und einer für mich schwachen ersten Hälfte getrübt wird. 3 Sterne.

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    • 3
  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    schokoloko29

    Inhalt des Buches: Yannis findet in einer kleinen versteckten Gasse einen Bücherladen und lernt dort Lio kennen. Er ist ganz entzückt von ihr und er verliebt sich sofort in sie. Dabei stellt er fest, dass beide die selbe Leidenschaft haben nämlich Literatur. Sie diskutieren über bestimmte Einstiegssätze von Büchern und über das Leben im allgemeinen. Doch leider wird Lio entführt und Yannis begibt sich auf eine Suche nach der Wahrheit, die jenseits der Realität liegt.... Eigene Meinung: Für mich war das Buch leider eine Enttäuschung. Es kam, nach meinem Empfinden, sehr schulmeisterlich rüber. Auch konnte der Spannungsbogen nicht gehalten werden und ich habe das letzte drittel nur quergelesen, damit ich wusste wie das Buch ausgeht. Darüber hinaus habe ich den Protagonisten und die Antagonisten überhaupt nicht gemocht. Ich konnte zu denen keine Beziehung aufbauen. Der Inhalt war sehr ambitioniert doch die Umsetzung fand ich überhaupt nicht geglückt. Aus diesem Grund (wegen dem außergewöhnlichen Inhalt und der nicht so guten Umsetzung) bekommt das Buch 3 Punkte.

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    • 2
  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    Bücherwurm

    22. February 2013 um 17:49

    "Yannis Gedanken schweiften in das kleine Café in der Nähe. Wie viele Teesorten hatte er kennengelernt, obwohl er viel lieber die Kellnerin kennengelernt hätte? Wie viele seiner Berührungen hatte sie nicht bemerkt, weil sie seine Träume nicht verlassen hatten? Wie viele Stunden hatte er hinter dem Tisch gesessen und sie wortlos angesprochen, wenn sie gerade nicht hingesehen hatte? Wie viele Schläge seines aufgeregten Herzens hatte er durch ihren Anblick hinzugewonnen? .... Und wie viele liebestrunkene Szenarien hatte er durchgespielt, die allesamt nicht den Weg in die Wirklichkeit des Cafés gefunden hatten? Beendete man nicht so eine Geschichte, noch bevor sie einen Anfang nehmen konnte?" Wunderbar geschrieben, nicht ohne das kleine Fünkchen Humor auszulassen, das eine Geschichte so lesenswert macht! Ich habe viel nachgedacht über Geschichte, über Klassiker über den Einfluss der Politik, Geschichte, Kultur auf Autoren und Buchtitel. Ist es so, dass in unserer Zeit eigentlich nur noch der Kommerz bestimmt, welche Bücher veröffentlicht werden? Letztendlich also die effektivität der Werbung, die ein Buchtitel erhält? Wie war es früher? Welche Autoren hatten warum und zu welcher Zeit Erfolg? Und ist der Anfang des Buches entscheidend, ob die Inspiration bleibt, der Leser Feuer fängt und das Buch ein Erfolg wird? Mit "Zwitschernde Fische" fordert der Autor den Leser auf, über den Buchrand zu blicken Sozusagen hinter die Kulissen zu schauen, gewisse Buchtitel auch im Rahmen der Bedingungen des Autors zu sehen. Dabei verpackt der Autor Andreas Séché diese Botschaft nicht etwa in einem trockenen Sachbuch, sondern strickt ein humorvolles Märchen rund um Inspiration, Muse, Autoren namen und Buchanfänge. Für mich eine neue Erfahrung, gerade in einer Zeit, in der scheinbar trivial geschriebene, realtiv inhaltslose Bücher den Leser am besten fesseln, nach der Art: Der seutsche Leser liest, um nicht nachdenken zu müssen. Für mich eine gelungene Gelegenheit, die Bücherwunschliste um einige Titel zu ergänzen und ein re-read von vielen vielen gelesenen Klassikern ins Auge zu fassen! Vielen Dank dafür!

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  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 20:02

    Wenn Sie das Herz einer Buchhändlerin erobern möchten schenken Sie ihr “Zwitschernde Fische” von Andreas Séché und markieren sie den einen oder anderen Satz – sollten ihnen die Worte fehlen tun es auch Herzchen. Dieser Satz ganz am Anfang ist dafür ganz hervorragend geeignet: Zwar darf man, wenn man ein Buch kauft, deshalb auch nicht gleich die Liebe der Buchhändlerin erwarten. Wenn man sich aber in eine Buchhändlerin verliebt, bekommt man, wenn alles gut geht, auch die Bücher dazu. Es folgen noch viele schöne, zärtliche, bemerkenswerte Sätze über die Liebe zu Büchern, Geschichten, Buchhandlungen und Buchhändlerinnen. Aber “Zwitschernde Fische” besteht nicht nur aus schönen Sätzen und Betrachtungen über die Literatur. Es erzählt eine Liebesgeschichte und auch eine Abenteuergeschichte. Andreas Séche bedient sich eines ganz eigenen magischen Realismus in dem Rotkäppchen und Remarque beide ihren Platz haben. Ganz leichtfüßig und wunderbar spielt er mit den Realitätsebenen. Der Protagonist wird aus lauter Liebe zu Büchern und zu Lio, der geheimnisvollen Buchhändlerin, zum Helden und wo Helden sind, sind die Götter nicht weit. Und wo die Götter sind gibt es Tragödien und Fallhöhen und moralische Verstrickungen … und Arthur Conan Doyle. Vor allen Dingen gibt diese kleine Geschichte Lesern und Buchhändlerinnen ein sehr gutes Gefühl: Mit Leidenschaft und Hingabe verbreiten wir Geschichten und Bücher und das wir das tun, ist alles andere als bedeutungslos – wir gestalten und bereichern damit unsere Welt.

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  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    Maggi

    29. December 2012 um 22:57

    Yannis ist passionierter Leser, der in Athen wohnt. Eines Tages entdeckt er in einer versteckten, schmalen Gasse einen ihm bisher unbekannten Buchladen, der ihn sofort mit seiner besonderen Atmosphäre gefangen nimmt. Die Buchhändlerin Lio verzaubert ihn ungemein mehr und so zieht es ihn immer wieder in den Buchladen und eine zauberhafte Geschichte nimmt ihren Lauf, die mich begeistert hat. Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile ein Hochgenuss und so unfassbar schön geschrieben, dass man sich am liebsten jeden zweiten Satz in ein extra Buch heraus schreiben würde, um ihn nie zu vergessen. Sprachlich ein Juwel, das aus einer an sich unspektakulären, kurzen Geschichte ein einmaliges Erlebnis macht. Das Herz jedes Bibliophilen wird hier Purzelbäume vor Vergnügen schlagen. Ein neues Lieblingsbuch, das noch oft von mir gelesen werden wird!

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  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    Ailis

    15. December 2012 um 22:12

    Dieser Roman hatte gleich zu Beginn Charme, war zauberhaft und voller Wärme. Doch dann kam Lio und begann zu dozieren und aus der Magie wurde ein plumpes Lehrstück, dem ebenjener Charme vom Beginn des Buches unwiederbringlich verloren ging.
    Sprachlich ist dieser Roman ohne Zweifel etwas Besonderes, doch der schulmeisterhafte Ton zerstört einiges.

  • Leserunde zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    rumble-bee

    Hallo, liebe Bücherwürmer, Leseratten, und Buchsüchtige! Heute möchten wir euch ein ganz besonderes Angebot für eine Leserunde machen. Nach dem großen Erfolg der Leserunde zu "Namiko und das Flüstern" stellt der ars vivendi-Verlag nun 15 Exemplare des zweiten Buches von Andreas Séché zur Verfügung: "Zwitschernde Fische". Wie sein Vorgänger, ist auch dies kein dickes Buch - dennoch kann es mit Sicherheit nicht einfach so "verschlungen" werden. Es ist ein Buch, das ausdrücklich zum Nachdenken und Philosophieren auffordert! Und das möchten wir gerne gemeinsam mit euch tun. Daher an dieser Stelle eine ausdrückliche Vorbemerkung: Bitte, bewerbt euch nur, wenn ihr euch auch wirklich an der Leserunde beteiligen (!!) wollt und könnt! Das Buch ist für das Verstauben im Regal viel zu schade!! Damit ihr ein wenig besser Bescheid wisst, und euch entscheiden könnt, hier erstmal der Klappentext: "Als Yannis in der Altstadt Athens einen alten Buchladen betritt, zieht ihn die geheimnisvolle Buchhändlerin Lio sofort in ihren Bann. Durch die Begegnung mit ihr scheint sein Alltag auf einmal viel poetischer und voll von Geschichten. Sie zeigt Yannis, wie Literatur und Leben aufeinander wirken, wie sie ineinanderfließen. Doch wer ist sie wirklich? Und was hat es mit ihrem wundersamen Geschenk auf sich, das er noch nicht öffnen darf?" und auch noch der Link zum Buch: http://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-S%C3%A9ch%C3%A9/Zwitschernde-Fische-864111199-w/ Genau ab heute läuft die Bewerbungsfrist von zwei Wochen - ihr könnt euch also bis einschließlich Sonntag, den 8. April, bewerben. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach. Teilt uns unter der Rubrik "Bewerbung für die Leserunde" mit, welche Erlebnisse ihr schon mit Buchhändlern hattet! Denn in dem Buch geht es ja ausdrücklich um ein besonderes Verhältnis zwischen einem Leser und einer Buchhändlerin. Da der nächste Montag noch ein Feiertag ist, werde ich das Ergebnis der Auslosung dann am Dienstag, den 10.4., hier bekanntgeben. Nun wünsche ich uns allen viel Spaß beim Bewerben, Rätseln, Warten, und Diskutieren!

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    • 765

    -se-

    25. November 2012 um 14:19
  • Rezension zu "Zwitschernde Fische" von Andreas Séché

    Zwitschernde Fische

    Themistokeles

    28. August 2012 um 14:47

    Die Welt der Bücher ist eine ganz besondere, denn in ihr sind weder Zeit, noch Ort, noch die Begleitung, die man sich aussucht begrenzt, denn mit jedem Buch kann man alles wechseln und sich in ein anderes, neues Abenteuer stürzen. Bücher ermöglichen uns einfach die Welt ganz anders zu erleben, nämlich durch die Augen eines anderen und die eigenen, geführt von den Worten, die uns der Autor mit seinem Werk darlegt, wie es auch Yannis in diesem Roman geschieht, denn durch Lio und ihren Buchladen erfährt er zum einen enorm viele neue Dinge über etwaige Bücher und zum andern entflammt dieses Erlebnis in ihm eine ganz besondere Leidenschaft. Was mir ganz besonders gefallen hat, waren die vielen kleinen Anekdoten in Bezug auf Bücher, Geschichten und Autoren, die in den Roman eingebaut waren und wie man diese auf vielfältige Weise interpretieren und über sie philosophieren kann. Ebenso die Gedankenspiele, die Yannis anstellt, wie es wohl wäre, wenn seine Geschichte in einem Buch stünde und wenn auf einer Seite etwas bestimmtes passieren könnte, waren einfach nur genial gemacht, so das man von eine sehr träumerische Atmosphäre während des Lesens dieses Romans gefangen wird, anfängt sehr viel nachzudenken, zu reflektieren und vor allen Dingen zu träumen. Außerdem schafft es das Buch durch seine Sprachgewalt zu verzaubern, denn es tauchen immer wieder kleinere Metaphern auf, die einen zum Nachdenken bringen, wie allein schon der Titel des Romans oder auch kleinere Nebencharaktere und Nebenschauplätze, die einen zum Träumen verleiten und das Philosophieren noch stärker anregen, was mir einfach sehr gefallen hat, denn auch wenn man sich fallen lassen konnte beim Lesen, war der Geist auf eine sehr angenehme Weise angeregt. Des Weitern ist die Aussage des Romans eine ganz besondere, denn welche Rolle die Personen spielen, die Yannis kennenlernt, ist oftmals spannend und interessant, denn mit vielem hätte man wohl eher nicht gerechnet und man sieht zum einen, dass man nicht bei allem eine Lösung weiß und vor allen Dingen die Theorien, die der Roman aufstellt, besonders einige Autoren betreffend, auch wenn sie teilweise recht gewagt sind, sind grandios und ich frage mich immer noch, ob nicht manch eine dieser Theorien, so gewagt sie auch sein mag, einen wahren Kern hat und wie groß dieser dann wohl ist. Ein Buch das schwer zu beschrieben ist, da man es, wie schon den ersten Roman des Autors einfach selbst erleben muss, da man das Gefühl beim Lesen kaum in Worte kleiden kann.

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