Andreas Salcher Der verletzte Mensch

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Inhaltsangabe zu „Der verletzte Mensch“ von Andreas Salcher

Wie kleine Kränkungen den Lebensweg prägen und was wir daraus lernen können
Jeder Mensch erfährt im Laufe seines Lebens Verletzungen. Es sind kleine Wunden, die zu großem Schmerz wuchern können. Ein unbedachtes Wort, eine kleine Unachtsamkeit kann zu Ausgrenzung, Verrat, Demütigung und Vertrauensbruch führen. Manchmal verletzten wir uns sogar selbst. Was unterscheidet Menschen, die an ihren Verletzungen zerbrechen von jenen, die sogar daran wachsen? Andreas Salcher interviewte Wissenschaftler und sprituelle Autoritäten, um gesellschaftliche Muster aufzudecken. Er zeigt, dass jede Kränkung den Weg zu einem besseren Leben weisen kann.

Unterhaltsam, informativ, voller Aha-Effekte: ein Sachbuch, das keineswegs sachlich ist, sondern – im Gegenteil – oft zutiefst berührt.

— nana_what_else

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  • Was kränkt, macht krank.

    Der verletzte Mensch

    nana_what_else

    17. March 2015 um 23:19

    … nicht Glücklichsein macht dankbar, sondern Dankbarsein macht uns glücklich. Andreas Salcher: Der verletzte Mensch, Seite 224 Ein klein wenig zum Inhalt: Andreas Salcher geht der Frage nach: „Was unterscheidet Menschen, die an ihren Verletzungen zerbrechen, von jenen, die sogar daran wachsen?“ In drei Kapiteln (1) Gefahrenzonen, (2) Sieger und Verlierer und (3) Die Schule des Herzens zeigt er nicht nur auf wo Verletzungen überall lauern können, sondern auch, welches Potenzial in Ihnen steckt: denn das Leben ist, was man selbst daraus macht. Idee: Wir haben immer eine Wahl, wie aussichtlos uns unsere Situation auch manchmal erscheinen mag. Wir sind nur solange Opfer, wie wir es zulassen, verletzt zu werden. Niemand kommt ohne Verletzungen aus, sie sind Teil des Lebens. Zwar werden wir von anderen verletzt, aber es ist UNSERE Entscheidung, wie wir damit umgehen. Gehen wir an ihnen zu Grunde, oder schöpfen wir aus ihnen Kraft? Vergebung passiert nicht durch Zufall. Sie ist eine Entscheidung, die wir treffen können. Andreas Salcher: Der verletzte Mensch, Seite 257 Umsetzung: Anhand vieler Beispiele vermittelt der Autor den wesentlichen Unterschied im Umgang mit Verletzungen, der dafür sorgt, dass man anstatt an diesen zu zerbrechen, gerade wegen dieser über sich selbst hinauswächst. Zudem bietet Andreas Salcher unglaublich viele, ungemein interessante Hintergrundinfos, wie beispielsweise zur Glücksforschung, zu wissenschaftlichen und spirituellen Ansätzen bezüglich Schmerz-Bewältigung, aber auch warum das Schulsystem verletzungs-nicht-resistente Menschen hervorbringt, welche Rolle die Gene und das Umfeld und die Familie am Weg vom verletzten zum glücklichen Menschen spielen. SPANNEND! Man liest zwar ein Sachbuch, fühlt sich jedoch stets bestens unterhalten und möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Einziger Kritikpunkt: Das Buch ließ eine gewisse Struktur vermissen, wurde in hunderte Unterunterunterkapitelchen zerrissen, sodass man manchmal das Gefühl hatte, ohne Überleitung von einem Punkt zum anderen zu springen, weil der Autor jedes Fitzelchen seines angelesenen Wissens auch an seine Leserinnen weitergeben wollte und so der Weg vom Hundertsten zum Tausendsten führte. Ansonsten darf ich sagen: ein großes Vorhaben wurde mit dem Buch hervorragend umgesetzt und der Ecowin-Verlag (das Taschenbuch ist bei Goldmann erschienen!) beweist wieder einmal: Sach- und Unterhaltungsliteratur können ein und dasselbe sein! Ist der Entschluss, aus Rache zu zerstören, einmal gefasst, gibt es oft kein Halten mehr, selbst wenn sie einen völlig Unschuldigen trifft. Andreas Salcher: Der verletzte Mensch, Seite 80 Gestaltung: Thomas Kratky hat das Cover entworfen – ein absoluter Geniestreich. Mir persönlich könnte dieses Buch nicht besser gefallen! Fazit: Unterhaltsam, informativ, voller Aha-Effekte: ein Sachbuch, das keineswegs sachlich ist, sondern – im Gegenteil – oft zutiefst berührt. Dass wir mit einem gebrochenen Bein nicht sofort wieder auf die Schipiste können, sagt uns unsere Vernunft. Dass auch ein gebrochenes Herz heftig schmerzen kann und wir uns nicht sogleich ins Leben stürzen können, wollen wir nur schwer akzeptieren. Andreas Salcher: Der verletzte Mensch, Seite 26 Ich vergebe 4 von 5 Sternen an „Der verletzte Mensch“ von Andreas Salcher und möchte es all jenen ans Herz legen, die sich vielleicht genauso oft wie ich fragen: „Warum ticken die Menschen so, wie sie nun mal ticken?“ und die aufgeschlossen genug sind, auch über sich selbst so manche Wahrheit zu erfahren!

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  • Rezension zu "Der verletzte Mensch" von Andreas Salcher

    Der verletzte Mensch

    WildRose

    17. February 2013 um 21:18

    Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen. Da es damals in aller Munde war, hatte ich sehr hohe Erwartungen. Möglicherweise etwas zu hohe, denn gelegentlich fand ich das Buch fast langweilig. Zwar war es äußerst lehrreich und informativ, doch was mir fehlte waren neue Erkentnisse und ein wirklich mitreißender, starker und überzeugender Appell. Daher vergebe ich 3 Sterne.

  • Rezension zu "Der verletzte Mensch" von Andreas Salcher

    Der verletzte Mensch

    LEXI

    20. December 2009 um 08:44

    Ein sehr aussagekräftiges Buch über jegliche Art von Kränkung und Verletzung, die dem Menschen im Laufe seines Lebens zustoßen. Es beschreibt die Verletzungen der Seele – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen – und zeigt auch die Folgen auf, die uns ein ganzes Leben lang begleiten bzw. beeinträchtigen können. Dabei spricht er aber nicht nur Verletzungen der schlimmsten Art wie Gewalt und Missbrauch im emotionalen oder körperlichen Bereich an, sondern auch die feinen kleinen Stiche, wie Unterlassungen, Kränkungen, und Missachtungen, mit denen man bereits Kinder verletzen bzw. ihnen seelische Wunden zufügen kann. Salcher erzählt aber anhand von vielen Beispielen aus der Realität, dass es sowohl Menschen gibt, die ein Leben lang an diesen Verletzungen leiden als auch solche,die aus eben diesen Verletzungen Energie gewinnen und zu einem bodenständigen, im Leben erfolgreichen und glücklichen Menschen heranreifen. Ein interessantes Sachbuch – mit besonderem Augenmerk auf das Schulsystem – das zwar keineswegs Neues aufzeigt, aber sehr in die Tiefe geht und den Leser zum Nachdenken bringt.

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  • Rezension zu "Der verletzte Mensch" von Andreas Salcher

    Der verletzte Mensch

    Nici15

    14. April 2009 um 14:19

    Verdammt gutes Buch und genau nach meinen Geschmack:)

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