Andreas Salcher Ich habe es nicht gewusst

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Inhaltsangabe zu „Ich habe es nicht gewusst“ von Andreas Salcher

Was hast du getan? Eines Tages wird Dir ein Kind in die Augen schauen. Ein Kind, das Du kennst. Es wird die Dinge, die heute passieren, beim Namen nennen: Raub von Ressourcen, Vergiftung von Sehnsüchten, Gleichgültigkeit gegenüber dem Elend, Maximierung des Eigennutzes. Dann kommt eine Frage: Hast Du es damals wirklich nicht gewusst? Plötzlich spüren wir, dass es uns doch betrifft und wir entscheiden müssen: hinschauen und handeln oder wegschauen und unterlassen. Andreas Salcher zeigt mit vielen bewegenden Beispielen, dass jeder auch noch so kleine Versuch, eine Chance zu ergreifen, zum faszinierenden Erlebnis werden kann. Wir haben nicht immer die Möglichkeit, die großen Dinge in der Welt zu ändern, aber sehr wohl die Macht, die kleinen zu korrigieren. „Das ist kein Buch über Weltverbesserung, sondern über Selbstverbesserung.“

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  • Rezension zu "Ich habe es nicht gewusst" von Andreas Salcher

    Ich habe es nicht gewusst

    Dubhe

    16. January 2013 um 19:25

    Wir Menschen verschließen die Augen vor der Wahrheit: Verschmutzung der Welt, Ressourcenraub, und noch vieles mehr. Und das werden uns unsere Nachkommen sicher nicht danken, denn wer möchte schon in einer verseuchten Welt leben? . In diesem Buch zeigt der Autor auf, was wir alles verdrängen aus unserem Bewusstsein. Denn wer möchte schon wissen, was man alles für einen Schaden anrichtet, nur weil man eben etwas kauft, sei es ein Handy oder irgendein Obst. Denn an jedem Produkt, außer an denen, die in der ummitellbaren Umgebung produziert werden, haften CO2 Spuren, die es hinterlässt. Außerdem gibt es noch viel schlimmeres als CO2. Der Autor hat einen ziemlich unspektakulären Stil, an dem er etwas arbeiten könnte, aber die Idee für das Buch ist richtig gut. Leute, die sich mit Themen, die in diese Richtung gehen, beschäftigen, werden wahrscheinlich schon das meiste wissen, aber dieses Buch ist perfekt für alle Unwissenden. Vor allem als Einstieg in diese Themen.

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  • Rezension zu "Ich habe es nicht gewusst" von Andreas Salcher

    Ich habe es nicht gewusst

    Ines_Mueller

    25. April 2012 um 12:35

    *"Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit" Otto von Bismarck* . Ein Mädchen mit stechendem Blick und einem Spiegel in der Hand lenkt sofort den Blick auf sich - und tatsächlich passt dieses Cover hervorragend zum Buch. Denn Andreas Salcher stellt gekonnt dar, wie unsere Generation von den nachfolgenden Generationen angeklagt wird und zwar wegen Umweltverschmutzung, Gleichgültigkeit und fehlender Zivilcourage. Er bringt zahlreiche Beispiele und Geschichten, über die sich wohl ein großer Teil der Menschheit gar nicht bewusst ist. Wie zum Beispiel, dass eine Zigarette im Süßwasser erst nach fünfzehn Jahren abgebaut wird und somit dafür sorgt, dass viele Tiere elendig sterben oder dass 40 Prozent der Kakaobohnen aus der Elfenbeinkünste stammen, wo sie mit Hilfe von extra zu diesem Zweck entführten Kindern hergestellt werden. Dies sind nur zwei Beispiele aus einer zahlreichen Fülle, doch blieben eben diese mit besondern im Gedächtnis. Ich bin zwar kein Raucher, doch kenne ich zahlreiche davon und werde diese in Zukunft immer darauf hinweisen, falls sie eine Zigarette zu Boden werfen wollen. Auch auf Schokolade ist mir die Lust vergangen und ich werde mich in Zukunft über die Produktionsbedingungen der meisten Firmen, von denen ich meine Lebensmittel kaufe, erkundigen. Ein Buch, das so viel in seinem Leser bewirkt und diesen zum Nachdenken anregt, kann ich einfach nur als gelungen bezeichnen. Besonders gefallen hat mir auch, dass der Autor den Leser direkt anspricht, wodurch dieser noch mehr zum Nachdenken angeregt wird, ebenso durch die zahlreichen Zitate. Einen Punkt Abzug gibt es von mir nur, weil ich manchmal den Eindruck hatte, dass das Buch etwas durcheinander ist und keine richtige Struktur aufweisen kann. . *Fazit:* Andreas Salcher zeigt in "Ich habe es nicht gewusst" wie weit die Gleichgültigkeit des Menschen gegenüber ernsten Problemen bereits fortgeschritten ist und fordert zum Handeln auf. Dies gelingt ihm auf spannende, fordernde Weise und regt den Leser zum Nachdenken an. Vier Sterne für dieses großartig kritische Buch!

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  • Rezension zu "Ich habe es nicht gewusst" von Andreas Salcher

    Ich habe es nicht gewusst

    WinfriedStanzick

    11. April 2012 um 15:14

    Andreas Salcher ist mit seinen Büchern zu einem leidenschaftlichen Anwalt für mehr Achtsamkeit im Umgang der Menschen miteinander und mit sich selbst geworden. Seine im Salzburger Ecowin-Verlag erschienenen Werke sind auch einem deutschen Publikum seit einigen Jahren ein Begriff geworden. In seinem Buch „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ schrieb er etwa an gegen eine massenhafte Talentvernichtung an unseren Schulen. Auch „Der verletzte Mensch“ und „Meine letzte Stunde“ waren Bücher von hoher Intensität, in denen sich Salcher ausführlich und bis in Tiefen seiner eigenen Seele und Persönlichkeit mit seinen Themen befasste. „Meine letzte Stunde“ etwa war ein flammendes und lebendiges Plädoyer dafür, die Unachtsamkeit gegenüber unserem eigenen Leben aufzugeben, es endlich wertzuschätzen und sich dann eben auch mit seinem Ende auseinanderzusetzen. "Machen Sie sich die letzte Stunde zum Freund, anstatt ihr unvorbereitet als Fremder zu begegnen." Nun hat er ein neues Buch geschrieben, dass er seinem Enkel in der Zukunft widmet. Es liest sich wie eine Zusammenfassung seines Denkens, Arbeitens und Lebens und handelt von der Verantwortung unserer Generation gegenüber den kommenden Generationen unserer Kinder, Enkel und deren Kindern. In drei Kapiteln beschreibt Salcher den Weg von der Ohnmacht des Menschen, seinem Gefühl, nichts tun zu können, das er vermittelt bekommt von seiner Torheit, seiner Ignoranz, seiner Blindheit , seiner Angst und seiner ungerichteten Wut - hin zur Macht und zum Mut. Macht ist für ihn der freie Wille, einer völlig unterschätzten und missachteten Gabe, die den Menschen von allen anderen Lebewesen unterscheidet. Macht drückt sich aus im Mut, Fragen zu stellen gegen die so allmächtig daherkommende Gleichgültigkeit, in dem, was wir alles in der Hand haben, was wir tatsächlich tun können und, sein Lieblingsthema, in der Revolution, die in unseren Schulen möglich und nötig ist. Zum Mut kommen wir, wenn wir unsere Ohnmacht erkennen und mit dem, was in unserer Macht liegt, überwinden hin zur Zivilcourage, zum Zeigen von wirklicher und unerschrockener Haltung und im Treffen von Entscheidungen, im Kleinen wie im Großen. Denn in vielen Dingen des Alltags und des Lebens haben wir die Wahl. Jeden Tag haben wir die Möglichkeit, uns selbst zu verbessern und so beizutragen, dass auch die Welt besser wird. Eine alte Geschichte, die Salcher erzählt, drückt aus, was er seinen Kindern und deren Nachkommen zeigen möchte: „Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten. Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: ‚Weißt Du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden, einer von beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.’ – ‚Welcher der beiden wird den Kampf um Dein Herz gewinnen?’ fragte der Junge. ‚Der Wolf, den ich füttere’, antwortete der Alte.“ Es ist ein Buch, das sich an die Herzen seiner Leser richtet, nüchtern und engagiert zugleich, voller Hoffnung und dennoch realistisch: „Am Ende des Tages bleibt von uns nur der Tropfen im Ozean. Dieser Tropfen muss keine Träne sein. Du hast Deine Geschichte, für die Du verantwortlich bist. Dein Leben kann gelingen. Wer will nicht Teil von etwas Bedeutendem sein. Wer will nicht auf der richtigen Seite gestanden sein. Wie gut wäre das Gefühl, wenn Du eines Tages auf die Frage nach Deiner Verantwortung antworten kannst: Ich habe es gesehen, ich habe getan, was ich konnte, und das Schöne war, ich bin nicht allein geblieben.“

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