Andreas Schäfer

 4 Sterne bei 68 Bewertungen
Autor von Das Gartenzimmer, Wir vier und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andreas Schäfer

Andreas Schäfer, 1969 in Hamburg geboren, wuchs in Frankfurt/Main auf und lebt heute als Schriftsteller und Journalist mit seiner Familie in Berlin. Bisher veröffentlichte er die Romane ›Auf dem Weg nach Messara‹, wofür er u. a. den Bremer Literaturförderpreis erhielt, ›Wir vier‹ (DuMont 2010), der für den Deutschen Buchpreis nominiert war und mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet wurde, und zuletzt ›Gesichter‹ (DuMont 2013). http://andreasschaefer.berlin

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Das Gartenzimmer (ISBN: 9783832166038)

Das Gartenzimmer

 (35)
Neu erschienen am 11.10.2021 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.

Alle Bücher von Andreas Schäfer

Cover des Buches Das Gartenzimmer (ISBN: 9783832166038)

Das Gartenzimmer

 (35)
Erschienen am 11.10.2021
Cover des Buches Wir vier (ISBN: 9783832161699)

Wir vier

 (19)
Erschienen am 06.10.2011
Cover des Buches Gesichter (ISBN: 9783832163013)

Gesichter

 (6)
Erschienen am 01.08.2015
Cover des Buches Mainhattan-Blues (ISBN: 9783942921978)

Mainhattan-Blues

 (2)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Richtig Judo (ISBN: 9783835400801)

Richtig Judo

 (2)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Mainhattan Ice (ISBN: 9783797309327)

Mainhattan Ice

 (1)
Erschienen am 18.04.2005
Cover des Buches Auf dem Weg nach Messara (ISBN: 9783828601543)

Auf dem Weg nach Messara

 (1)
Erschienen am 22.03.2002
Cover des Buches Klastische Sedimente 2010 (ISBN: 9783827425164)

Klastische Sedimente 2010

 (0)
Erschienen am 07.05.2010

Neue Rezensionen zu Andreas Schäfer

Cover des Buches Das Gartenzimmer (ISBN: 9783832183905)S

Rezension zu "Das Gartenzimmer" von Andreas Schäfer

Literarisch wertvoll
Starbucksvor 10 Monaten

"Das Gartenzimmer" von Andreas Schäfer ist mir erst einmal wegen des schönen Covers und Titels aufgefallen. Auch der Inhalt ist für mich sehr reizvoll, da ich gern auch Geschichtliches über die ersten Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts und besonders die Nazizeit lese. Das Thema 'Architektur' dagegen liegt mir eher etwas fern und hatte hier nicht Priorität beim Lesen des Romanes.


Hier ist endlich wieder einmal einer jener wertvollen Romane entstanden, die mit Stil und gewählter Sprache aufwarten können. Bei den vielen Publikationen mittlerweile muss man die wertvollen Romane wirklich suchen. Besonders das erste Fünftel des Romanes hat mich sehr für sich eingenommen, danach bleibt es aber weiterhin zu lesen, und vor allem die NS-Zeit hat mich auch noch einmal sehr gefesselt. 


Andreas Schäfer hat einen außergewöhnlichen Roman geschrieben, der nicht in der Masse 'mitschwimmt'. Er klingt für mich nicht wie ein Roman, der erst 2020 geschrieben oder erschienen ist. Hier kann ich völlig eintauchen, weil dies noch echte Literatur ist. 

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Cover des Buches Das Gartenzimmer (ISBN: 9783832183905)pukapukas avatar

Rezension zu "Das Gartenzimmer" von Andreas Schäfer

Ein besonderer Roman, der mich in den Bann gezogen hat
pukapukavor 10 Monaten

Andreas Schäfer hat ein besonderes Buch verfasst, wobei mich das Cover auf den ersten Blick neugierig gemacht hat, weil es sehr ausdrucksstark und farbenfroh zum Träumen einlädt.

Gerade zu Beginn des Lesens fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig und auch nicht ganz flüssig, weshalb mir der Einstieg ins Buch etwas schwer gefallen ist.

Dennoch konnte mich das Buch nach und nach in den Bann ziehen und dadurch hat mir das Buch immer besser gefallen.
Ich konnte mir auch immer besser das Gartenzimmer und die Handlungen vorstellen, wodurch das Buch sehr lebendig geworden ist. Die unterschiedlichen Charaktere sind sehr gut gewählt, weil sie die Vielfalt der Menschen widerspiegeln.

Auch hätte die Geschichte eine wahre Begebenheit sein können, weil der Autor diese so lebendig gestaltet, dass sie authentisch wird. Daher fand ich es am Ende schade, dass das Buch schon zu Ende war, da ich mich sehr gerne noch weiteren Seiten hingegeben hätte.

Auch hat das Buch zum Nachdenken angeregt, weil es so viel Wahres enthält, was mich dazu gebracht hat, es auf mein Leben zu übertragen.

Insgesamt ein gutes Buch, welches 4 von 5 Sternen erhält.

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Cover des Buches Das Gartenzimmer (ISBN: 9783832183905)Xirxes avatar

Rezension zu "Das Gartenzimmer" von Andreas Schäfer

Ein Haus das Leben verändert
Xirxevor 10 Monaten

Adam Rosen und seine Frau Elsa lassen sich 1909 von dem jungen, später sehr erfolgreichen und berühmten Architekten Max Taubert ein Haus entwerfen und bauen. Die schöne Dahlemer Villa wird schnell zu einen bekannten Treffpunkt der kulturell gebildeten Oberschicht. Jahrzehnte später, Mitte der 90er, erwirbt das Ehepaar Lekebusch das mittlerweile seit langem leerstehende Gebäude und lässt es aufwändig restaurieren. Besonders Hannah Lekebusch ist derart fasziniert von der Vergangenheit des Hauses, dass sie einen Pilgerort für Taubert-Fans erschafft – sehr zum Leidwesen ihres Mannes und Sohnes.

Andreas Schäfer erzählt abwechselnd vom Leben der BewohnerInnen und den Gästen des Hauses, mit dem jede und jeder Einzelne auf ganz eigene Art und Weise verbunden ist. Während das Ehepaar Rosen die Villa vorbehaltlos liebt, trifft es bei Lekebuschs nur bei Hannah auf bedingungslose Hingabe. Alles ordnet sie dem Ziel der originalgetreuen Wiederherstellung unter, während ihrem Sohn Luis die Villa Rosen eher Unbehagen vermittelt und Ehemann Frieder die Beinahe-Obsession seiner Gattin gehörig auf die Nerven geht. Die Kapitel wechseln zwischen den Zeiten zu Beginn und Ende des 20. Jahrhunderts, was jedoch nicht zu Verwirrung führt, da die vergangenen Ereignisse immer wieder in Verbindung mit dem gegenwärtigen Geschehen stehen und damit Erklärungen liefern. So begleitet man nicht nur die Figuren durch die Geschichte, sondern auch das Haus, das durch die detaillierte Beschreibung des Autors fast schon eine eigenständige Persönlichkeit entwickelt.

Doch diese Liebe zum Detail könnte für manch architektonisch und an Design nicht so Interessierte ein Manko darstellen, vielleicht weil manche Ausführungen schon fast an ein Sachbuch erinnern.

Die quadratischen Fassaden mit den Fensterflächen wiesen weder Sockel noch Dachgesimse auf, nicht mal Fensterkreuze. Der einzige Schmuck, …, bestand aus vier Backsteinstufen hinauf zur Eingangstür, breit und weit vorkragend.        (S. 125/126)

Dennoch lohnt sich die Lektüre, denn Andreas Schäfers Sprache ist so ausdrucksvoll und bilderreich, dass man die Personen tatsächlich zu kennen glaubt und sich nichts lieber wünschen würde, als selbst dieses Haus zu besuchen – mir ging es zumindest so

Übrigens: Das Haus gibt es so oder zumindest sehr ähnlich. Es handelt sich offenbar um das erste Auftragswerk des damals 21-jährigen Mies van der Rohe – das Haus Riehl in Babelsberg des Philosophen Alois Riehl. Vielleicht fahre ich ja mal hin …

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Gespräche aus der Community

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 25 Leser*innen, die Lust haben, den neuen Roman von Andreas Schäfer, »Das Gartenzimmer«, vorab zu lesen und ihn per Erscheinungstermin am 21.07. zu rezensieren.

Hallo zusammen!

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 25 Leser*innen, die Lust haben, den neuen Roman von Andreas Schäfer, »Das Gartenzimmer«, vorab zu lesen und ihn per Erscheinungstermin am 21.07. zu rezensieren.

Andreas Schäfer, der 2010 für den Deutschen Buchpreis nominiert war (»Wir vier«), widmet sich in seinem neuen Roman einem Haus zwischen den Zeiten:

Die Villa Rosen, ein neoklassizistisches Landhaus, wird 1909 von dem später zu Weltruhm gelangenden Architekten Max Taubert für einen Professor Adam Rosen und seine Frau Elsa entworfen. Als Frieder und Hannah Lekebusch Mitte der Neunzigerjahre das leer stehende Haus am Rande des Berliner Grunewalds entdecken, erliegen sie seinem verwunschenen Charme. In einer aufwendigen Restaurierung stellen die Lekebuschs den Originalzustand des Hauses wieder her, und schnell wird die neu erstrahlende Dahlemer Villa als »Kleinod der Vormoderne« zum Pilgerort für Taubert-Fans, Künstler und einflussreiche Journalisten. Und – wie schon in der Weimarer Republik und zur NS-Zeit – zum Spielball der Interessen. Sie wollten den alten Geist des Hauses wiedererwecken, doch mit den Auswirkungen des Ruhms und dem langen Schatten der Vergangenheit haben die Lekebuschs nicht gerechnet.

Kunst, Moral, privates Glück und Politik: ›Das Gartenzimmer‹ spannt einen Bogen von der Aufbruchsstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts über die Weimarer Republik und die Herrschaft der Nationalsozialisten bis in die Gegenwart. Andreas Schäfer erzählt klug, feinfühlig und fesselnd vom Schicksal eines Hauses in Berlin-Dahlem und dem Leben derer, die sich seiner sirenenhaften Wirkung nicht entziehen können.

Zum Ablauf:

Die Bewerbung ist per Kommentar im entsprechenden Thread möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 29.06. um 23:59 Uhr. Der Versand erfolgt am 01.07., sofern uns eure Adressdaten bis dahin vorliegen.

Wenn ihr mitlesen möchtet, dann verratet uns doch bitte, was euch an der Lektüre reizt.
Eine entsprechende Leseprobe findet ihr hier.

Wir drücken die Daumen. Herzliche Grüße aus Köln

 Eure DuMonts

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