Andreas Schäfer

 4,2 Sterne bei 115 Bewertungen
Autor*in von Die Schuhe meines Vaters, Das Gartenzimmer und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andreas Schäfer

Geboren 1969, deutsch-griechischer Herkunft. Er wuchs in Frankfurt am Main auf und lebt heute in Berlin. "Auf dem Weg nach Messara" ist sein erster Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Du sollst vergessen (ISBN: 9783957653109)

Du sollst vergessen

Neu erschienen am 15.12.2022 als Taschenbuch bei p.machinery.

Alle Bücher von Andreas Schäfer

Cover des Buches Die Schuhe meines Vaters (ISBN: 9783832181963)

Die Schuhe meines Vaters

 (46)
Erschienen am 19.07.2022
Cover des Buches Das Gartenzimmer (ISBN: 9783832166038)

Das Gartenzimmer

 (36)
Erschienen am 11.10.2021
Cover des Buches Wir vier (ISBN: 9783832161699)

Wir vier

 (19)
Erschienen am 06.10.2011
Cover des Buches Gesichter (ISBN: 9783832163013)

Gesichter

 (6)
Erschienen am 01.08.2015
Cover des Buches Mainhattan-Blues (ISBN: 9783942921978)

Mainhattan-Blues

 (2)
Erschienen am 01.01.2012
Cover des Buches Richtig Judo (ISBN: 9783835400801)

Richtig Judo

 (2)
Erschienen am 01.07.2006
Cover des Buches Auf dem Weg nach Messara (ISBN: 9783828601543)

Auf dem Weg nach Messara

 (1)
Erschienen am 22.03.2002
Cover des Buches Mainhattan Ice (ISBN: 9783797309327)

Mainhattan Ice

 (1)
Erschienen am 18.04.2005

Neue Rezensionen zu Andreas Schäfer

Cover des Buches Die Schuhe meines Vaters (ISBN: 9783832181963)
buchverzueckts avatar

Rezension zu "Die Schuhe meines Vaters" von Andreas Schäfer

Leseempfehlung!
buchverzuecktvor 4 Monaten

Mein Leseeindruck:
Ein ruhiges Buch. Wie geht man damit um, wenn einem das Leben des eigenen Vaters in die eigenen Hände gelegt wird? Wie gelingt der Abschied, wenn der Zeitpunkt des Abschieds selbst bestimmt werden muss?

Andreas' Vater erfährt, dass ein eigentlich vor langer Zeit überwundener Krebs zurückgekehrt ist. Unbemerkt, so hat er doch gar keine Beschwerden! Ein Einzelkämpfer, der Vater, und doch berichtet er seinem Sohn Andreas von der bevorstehenden Biopsie - beistehen soll ihm keiner.

Ein Anruf aus dem Krankenhaus später, es meldet sich der Oberarzt der Neurochirurgie: Bei der Biopsie kam es zu Komplikationen, der Vater hat eine schwere Hirnblutung erlitten. Er liegt im künstlichen Koma. Er wird sterben.

》 Sie müssen entscheiden, wann wir die Maschinen abstellen. 《

Andreas Schäfer erzählt einfühlsam und aufrichtig vom eigenen Schockzustand, das Werk ist autobiographisch. Diese Geschichte geht wirklich unter die Haut.

Es beginnt eine neue Reise, Andreas und seine Mutter müssen sich endgültig verabschieden. Aber es beginnt auch eine Reise in die Vergangenheit des Vaters, Andreas Schäfer erinnert sich an viele Ereignisse aus dem Leben seiner Eltern. Ein Leben welches nicht immer einfach war und trotzdem sind die Worte über den Vater voller Wärme.

Ich möchte euch dieses Buch sehr empfehlen, geprägt von weisen Erkenntnissen und einer ruhigen, teilweise poetischen Erzählung.

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Cover des Buches Die Schuhe meines Vaters (ISBN: 9783832181963)
Pinimauss avatar

Rezension zu "Die Schuhe meines Vaters" von Andreas Schäfer

Ein zutiefst berührendes und auch versöhnliches Buch über die Trauer.
Pinimausvor 5 Monaten


Im Sommer 2018 kommt der Vater von Andreas Schäfer zu Besuch nach Berlin. Kurz zuvor hat er erfahren, dass ein vor langer Zeit überwundener Krebs zurückgekehrt ist, doch Beschwerden hat er keine. Er geht in die Oper, unternimmt einen Ausflug ans Meer, sitzt auf dem Sofa des Sohnes und sagt verwundert: »Dass da was ist!« Aber was? Was ist da im Kopf des Vaters? Er fährt nach Frankfurt zurück, wo er seit der Trennung von der griechischen Mutter vor Jahrzehnten allein lebt. Auch zur Biopsie geht er allein, als wollte er sein Einzelkämpferleben erst im letztmöglichen Moment aufgeben. Am Tag der Untersuchung meldet sich der Oberarzt der Neurochirurgie und teilt dem Sohn mit, dass der Vater eine Hirnblutung erlitten habe: »Ihr Vater wird sterben«, sagt er. »Er liegt im künstlichen Koma. Sie müssen entscheiden, wann wir die Maschinen abstellen.« Wie damit umgehen, wenn einem das Leben des eigenen Vaters in die Hände gelegt wird? Wie sich verabschieden, wenn man den Zeitpunkt selbst bestimmen soll? ›Die Schuhe meines Vaters‹ ist ein ebenso erschütterndes wie zu Herzen gehendes Buch über Väter und Söhne und die unerwarteten Wege der Trauer. Aufrichtig, poetisch und einfühlsam erzählt Andreas Schäfer vom eigenen Schockzustand – vor allem aber nähert er sich dem Vater an, dem leidenschaftlich gern Reisenden, dem Kriegstraumatisierten, glücksgewillt und verloren zugleich, und ihrem besonderen, nicht immer einfachen Verhältnis.

✎ 👉 Als der Vater nach einer Untersuchung ins Koma fällt, muss der Sohn entscheiden, wann die Maschinen abgestellt werden sollen. Eine Sache, die nicht sein dürfte, die Wut, Trauer und Schuldgefühle auslöst - und eine besondere Form des Abschieds in Gang setzt. "Die Schuhe meines Vaters" ist die ebenso aufrichtige wie zärtliche Annäherung Andreas Schäfers an den Vater, an seine Geschichte und seinen Einfluss auf das eigene Leben. Auf den Spuren des Vaters. Keine leichte Lektüre ist dieses Buch, sehr intensiv, anrührend, eindringlich und tiefgründig, Abschied nehmen und Trauerarbeit zugleich. Nachdenklich und einfühlsam sind die Schilderungen. Eine ergreifende autobiografische Familiengeschichte. Der Autor schließt nun Frieden mit dem Vater.

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Cover des Buches Die Schuhe meines Vaters (ISBN: 9783832181963)
NikoLauss avatar

Rezension zu "Die Schuhe meines Vaters" von Andreas Schäfer

das Bild des Vaters
NikoLausvor 5 Monaten

Der Autor gibt seinen Lesern einen Blick frei auf das Leben seines Vaters, auf das Verhältnis der beiden zueinander und auf das tragische Ereigniss, dass dieses Buch zu Papier gebracht hat.

Eine Geschichte voller Erinnerungen, Emotionen und Trauerbewältigung. Die schwere Entscheidung vor der Andreas Schäfer gestellt wird, den endgültigen Abschied.

Väter. Auch sie haben ein Leben vor und nach ihren Kindern. Ängste, Sehnsüchte, Hoffnungen. Man bekommt hier ein ganz anderes Bild auf die Situation und fragt sich, kennen wir unseren Vater genau und verlangen nicht manchmal zu viel?

Die Geschichte zeigt auch das die Vergangenheit einen großen Einfluß auf die Gegenwart hat. Erlebtes kann nachhallen und sich manifestieren, so dass man zu dem Menschen wird, der man ist.

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Gespräche aus der Community

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 40 Leser*innen, die Lust haben, Andreas Schäfers »Die Schuhe meines Vaters« vorab zu lesen und diesen Roman zum ET (19. Juli) zu rezensieren.

Hallo zusammen!

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 40 Leser*innen, die Lust haben, Andreas Schäfers »Die Schuhe meines Vaters« vorab zu lesen und diesen Roman pünktlich zum ET (19. Juli) zu rezensieren.

Und davon handelt der Roman:
Im Sommer 2018 kommt der Vater von Andreas Schäfer zu Besuch nach Berlin. Kurz zuvor hat er erfahren, dass ein vor langer Zeit überwundener Krebs zurückgekehrt ist, doch Beschwerden hat er keine. Er geht in die Oper, unternimmt einen Ausflug ans Meer, sitzt auf dem Sofa des Sohnes und sagt verwundert: »Dass da was ist!« Aber was? Was ist da im Kopf des Vaters? Er fährt nach Frankfurt zurück, wo er seit der Trennung von der griechischen Mutter vor Jahrzehnten allein lebt. Auch zur Biopsie geht er allein, als wollte er sein Einzelkämpferleben erst im letztmöglichen Moment aufgeben. Am Tag der Untersuchung meldet sich der Oberarzt der Neurochirurgie und teilt dem Sohn mit, dass der Vater eine Hirnblutung erlitten habe: »Ihr Vater wird sterben«, sagt er. »Er liegt im künstlichen Koma. Sie müssen entscheiden, wann wir die Maschinen abstellen.« Wie damit umgehen, wenn einem das Leben des eigenen Vaters in die Hände gelegt wird? Wie sich verabschieden, wenn man den Zeitpunkt selbst bestimmen soll?

›Die Schuhe meines Vaters‹ ist ein ebenso erschütterndes wie zu Herzen gehendes Buch über Väter und Söhne und die unerwarteten Wege der Trauer. Aufrichtig, poetisch und einfühlsam erzählt Andreas Schäfer vom eigenen Schockzustand – vor allem aber nähert er sich dem Vater an, dem leidenschaftlich gern Reisenden, dem Kriegstraumatisierten, glücksgewillt und verloren zugleich, und ihrem besonderen, nicht immer einfachen Verhältnis.

Auf unserer Website findet ihr einen Audiopitch von Andreas Schäfer, in dem er selbst über das Buch spricht: https://www.dumont-buchverlag.de/buch/schaefer-die-schuhe-meines-vaters-9783832181963/

Zum Ablauf:
Die Bewerbung um ein Rezensionsexemplar erfolgt per Kommentar. Die Bewerbungsfrist endet am Sonntag, 19.06., um 23:59 Uhr. Der Versand ab Verlag wird am 20.06. erfolgen.

Wenn ihr mitlesen möchtet, dann verratet uns doch bitte, was euch an der Lektüre reizt.

Wir drücken die Daumen. Herzliche Grüße aus Köln
 Eure DuMonts

139 BeiträgeVerlosung beendet
Angelsammys avatar
Letzter Beitrag von  Angelsammyvor 5 Monaten

Tut mir leid, dass meine Rezension jetzt erst kommt, aber ich war im Krankenhaus.

Danke, dass ich mitlesen durfte.

https://www.lovelybooks.de/autor/Andreas-Sch%C3%A4fer/Die-Schuhe-meines-Vaters-5187982724-w/rezension/6447240666/

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 25 Leser*innen, die Lust haben, den neuen Roman von Andreas Schäfer, »Das Gartenzimmer«, vorab zu lesen und ihn per Erscheinungstermin am 21.07. zu rezensieren.

Hallo zusammen!

Im Rahmen dieser Aktion suchen wir 25 Leser*innen, die Lust haben, den neuen Roman von Andreas Schäfer, »Das Gartenzimmer«, vorab zu lesen und ihn per Erscheinungstermin am 21.07. zu rezensieren.

Andreas Schäfer, der 2010 für den Deutschen Buchpreis nominiert war (»Wir vier«), widmet sich in seinem neuen Roman einem Haus zwischen den Zeiten:

Die Villa Rosen, ein neoklassizistisches Landhaus, wird 1909 von dem später zu Weltruhm gelangenden Architekten Max Taubert für einen Professor Adam Rosen und seine Frau Elsa entworfen. Als Frieder und Hannah Lekebusch Mitte der Neunzigerjahre das leer stehende Haus am Rande des Berliner Grunewalds entdecken, erliegen sie seinem verwunschenen Charme. In einer aufwendigen Restaurierung stellen die Lekebuschs den Originalzustand des Hauses wieder her, und schnell wird die neu erstrahlende Dahlemer Villa als »Kleinod der Vormoderne« zum Pilgerort für Taubert-Fans, Künstler und einflussreiche Journalisten. Und – wie schon in der Weimarer Republik und zur NS-Zeit – zum Spielball der Interessen. Sie wollten den alten Geist des Hauses wiedererwecken, doch mit den Auswirkungen des Ruhms und dem langen Schatten der Vergangenheit haben die Lekebuschs nicht gerechnet.

Kunst, Moral, privates Glück und Politik: ›Das Gartenzimmer‹ spannt einen Bogen von der Aufbruchsstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts über die Weimarer Republik und die Herrschaft der Nationalsozialisten bis in die Gegenwart. Andreas Schäfer erzählt klug, feinfühlig und fesselnd vom Schicksal eines Hauses in Berlin-Dahlem und dem Leben derer, die sich seiner sirenenhaften Wirkung nicht entziehen können.

Zum Ablauf:

Die Bewerbung ist per Kommentar im entsprechenden Thread möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 29.06. um 23:59 Uhr. Der Versand erfolgt am 01.07., sofern uns eure Adressdaten bis dahin vorliegen.

Wenn ihr mitlesen möchtet, dann verratet uns doch bitte, was euch an der Lektüre reizt.
Eine entsprechende Leseprobe findet ihr hier.

Wir drücken die Daumen. Herzliche Grüße aus Köln

 Eure DuMonts

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