Andreas Schäfer Wir vier

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Inhaltsangabe zu „Wir vier“ von Andreas Schäfer

Lothar war Pilot – bevor es geschah. Seine Frau Ruth war Stewardess, nun hilft sie in der Telefonseelsorge. Ihr Sohn Merten glaubt als Einziger zu wissen, warum sein Bruder ermordet wurde. Andreas Schäfer erzählt luzide und souverän die Geschichte eines Traumas und seiner Folgen. Sie lässt den Leser nicht mehr los.

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  • Rezension zu "Wir vier" von Andreas Schäfer

    Wir vier
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. October 2012 um 15:23

    Das war leider nix. Während sich der Klappentext spannend las, war das Buch nach der Hälfte immer noch nicht für meinen Geschmack in Schwung gekommen.

  • Rezension zu "Wir vier" von Andreas Schäfer

    Wir vier
    Gruenente

    Gruenente

    25. March 2012 um 19:42

    Wir vier, das sind Luthar, ehemaliger Pilot, Ruth,ehemalige Stewardess, Jacob und Merten, die Söhne der beiden. Vor vier Jahren wurde Jacob umgebracht. Auf der Strasse erstochen. Die Familie hat das bei weitem nicht verarbeitet. Alle haben Probleme damit, sprechen aber nicht miteinander und nicht über Jacob. Jeder lebt seinen Kummer getrennt aus. Sehr melancholisches Buch, das so einen unfassbaren Verlust aus der Distanz von einiger Zeit betrachtet. Aber nicht zum heulen, sondern es macht irgendwie auch Mut, da das Trauma irgnedwie doch verwunden wird, oder man arrangiert sich mit dem Schmerz. jeder auf seine eigene Weise. Interssant, berührend, schön geschhrieben. Es bleiben auch einige Fragen, zum Beispiel zu Jacob selbst offen, aber das stört nicht. Es handelt sich einfach um einen kurzen Einblick in das Leben einer verstörten Familie.

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  • Rezension zu "Wir vier" von Andreas Schäfer

    Wir vier
    Clari

    Clari

    17. May 2010 um 17:49

    Traumatische Familiengeschichte Lothar, Ruth und ihr gemeinsamer Sohn Merten leben in einer Art stummen Miteinander. Lothar war einst Pilot, doch er hat seinen Job verloren. Merten lebt für sich in einer Dachbude zur Untermiete. Er jobbt in einer Kneipe und hat neuerdings eine hübsche Freundin. Sie leben alle in der Gegend in oder um Frankfurt/ M. Ruth, die einstige Stewardess, ist heute bei der Telefonseelsorge beschäftigt. Was macht sie alle so stumm und so verhalten im Umgang mit einander? Lothar geht verbissen einem Projekt nach: er will im Odenwald einen privaten Flugclub einrichten. Man ahnt, dass in dieser Familie nicht alles stimmt. Mehrfach ist vom toten Jakob die Rede. Er wurde in jungen Jahren ermordet. Niemand in der Familie scheint über das Trauma zu reden noch sich darüber auszutauschen. Andreas Schäfer schreibt in einem leicht schleppenden und doch scharf beobachtenden Stil. Menschen, Landschaft, Hitze und Regen geben eine Atmosphäre wieder, die zu verdrängen scheint, wie es mit den Gefühlen bei den einzelnen Protagonisten aussieht. Miriam, die neue Gefährtin von Merten, ist irritiert über den merkwürdig beziehungsunfähigen Stil der Familienmitglieder. Erst sehr langsam nähert sich der Autor dem Plot um das Geheimnis des toten Sohnes und Bruders. Eine Familie im Ausnahmezustand, der nie zu enden scheint! Subtil und verschleiernd zieht sich die Geschichte um den toten Sohn durch das Familienleben. Jeder hat seine eigenen Erinnerungen, und da scheint es keine Übereinstimmungen zu geben. Andreas Schäfer hat den Lebensabriss einer Familie beschrieben, die sich durch den Tod von Jakob auseinander gerissen sieht. Schweigen, Verlust von Bindung und Leere im Zusammensein sind die Merkmale der geschockten Familie. Auch Ruth, die alles nur schwer zu ertragen scheint, gelingt der Ausbruch und Aufbruch aus dem Schweigen nicht. Jakob aber, so viel ist gewiss, war nicht der, als den ihn der Vater sehen wollte: mutig, entschlossen und lebenstüchtig. Wenn auch die einzelnen Szenen treffend den Verlust an Nähe und Bezug zu einander wieder geben, so bleibt am Ende doch eine gewisse Ratlosigkeit. Vielleicht ist es genau diese Ratlosigkeit, die das Leben nach dem gewaltsamen Tod eines Familienmitgliedes widerspiegelt. Man vermisst eine gewisse Abrundung und Geschlossenheit in dem Roman. Er liest sich anregend, ohne zu einem schlüssigen wie auch immer gearteten Ende zu führen. So denkt man an eine Skizze, der die rechte Tiefenschärfe abgeht.

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