Das sagenumwobene Volk der Hethiter war bis zu den ersten Funden des Franzosen Charles Texier 1834 im anatolischen Hochland lediglich durch vereinzelte Erwähnungen im Alten Testament bekannt. Erst lange nach Texiers Entdeckung von monumentalen Ruinen wurde durch weitere archäologische Forschungen klar, dass es sich bei den Ruinen um die Reste von Hattuscha, der damaligen Hauptstadt der Hethiter handelte.
Es dauerte noch lange, bis Archäologen beginnen konnten, die Ruinen professionell zu erforschen. Das tun sie mittlerweile seit über 100 Jahren. Der Grabungsleiter dieser Forschungen ( seit 2006), Andreas Schachner, legt in diesem Buch für alle an früher Geschichte interessierten Zeitgenossen ein Werk vor, das die spannende Geschichte vom Aufstieg und vom letztendlichen Untergang dieser bronzezeitlichen Metropole erzählt.
Zahlreiche Abbildungen, Karten und Pläne lassen etwas ahnen von der Vielfältigkeit und dem Alltagsleben dieser 3000 Jahre alten Hochkultur.

