Andreas Scheffler Ausdruckstanz ist keine Lösung

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Inhaltsangabe zu „Ausdruckstanz ist keine Lösung“ von Andreas Scheffler

Auf dem mühsamen Weg vom ostwestfälischen Jüngling zum zermürbten Großstadtbewohner hat Andreas Scheffler alles erlebt, was das Läbn so hergibt - zu unserem Vergnügen lässt er uns daran teilhaben. "In meinen Geschichten geht es ja fast immer darum, dass mir alle möglichen Kleinigkeiten des Lebens selbiges erschweren, mitunter sogar zur Hölle machen oder mir verschiedene Zeitgenossen furchtbar auf die Nerven gehen oder auch eigene Unzulänglichkeiten für Verdruss sorgen. Alle diese Dinge und Personen, seien es schlimme Autofahrer, Bielefelder Punks, die meinen Partykeller belagern, nervige Menschen an der Supermarktkasse, dumme Nachbarn, ungefragte Ratgeber, Eltern, Insekten, Bräuche, eigene Gedächtnislücken, Marotten, der Zeitgeist, Sammelleidenschaften - alle behaupten erst mal, sie seien ganz harmlos und würden quasi nur spielen wollen. Aber dann hat man sie ganz schlimm an den Hacken ..."

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  • Ausdruckstanz ist keine Lösung von Andreas Scheffler.

    Ausdruckstanz ist keine Lösung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 04:11

    Eine Sammlung verschiedener autobiografischer Texte eines Autors, den man bisher nur live erleben konnte. Anekdoten zu Jugendzeit, Stadt und Landleben, sowie dem alltäglichen Irrsinn, dem der Autor oft mit einem Kräterschnaps begegnet. Vom Standardtanz, über “Tretminen” in den Berliner Straßen, bis zu den diversen Willkommenskomitees in Groß Döris. Ach und natürlich über die Mückenplage in Finnland… Locker und leicht, oft auch laut lachend, liest sich dieses Buch voller kurioser, aber auch ganz alltäglicher Anekdoten. Ein Fest der informellen Erzählkultur, nicht nur, aber auch, für Dörfler und Berliner Stadtpflanzen. Mit viel Selbstironie und einem Sinn für das Alberne im Gewöhnlichen erzählt Andreas Scheffler freudig drauf los und ich als Leser fühle mich ein bisschen so als säße ich mit dem Autor in der Kneipe ums Eck, mit einem Gläschen Schnaps natürlich – ohne wäre es auch nur halb so schön, aber ganz sicher nicht halb so unterhaltsam. Denn wenn Andreas Scheffler schreibt, dann tut er das mit einer solchen zurück gelehnten Versiertheit, dass einem als Leser die Situationskomik geradezu ins Auge springt. Zum Beispiel wenn der Autor seinen Sommerurlaub im Campingwagen mit der Jagd auf Kriechtier und alles was mehr als vier Beine hat verbringt und sich dabei gedanklich über den ökologischen Nutzen von Nacktschnecken ereifert. Oder wenn Familie Scheffler an ihrem ersten Morgen im Dorf vom örtlichen Gesangsverein geweckt wird, auf den die freiwillige Feuerwehr folgt, auf die Bürgermeister und Briefträger, und wer sonst nichts besseres zu tun hat, folgen, um sich im Wohnzimmer der Schefflers mit Kräuterschnaps zu betrinken, während der Hausherr schon längst auf einem der Umzugskartons weggepennt ist. Oder wie der Autor vor dem Silversterabend seinen Briefkasten mit Kreppband und Bindfaden vor ungezogenen Jugendlichen und ihren Böllern zu sichern versucht, und, und, und… Du merkst, in den 23 Jahren, in denen Andreas Scheffler schon lustige Texte schreibt und anschließend vorliest, hat sich einiges angesammelt. Einiges, das sich vorgenommen hat uns Lesende zu unterhalten, zum Schmunzeln und Lachen zu bringen, ja sogar dazu dieses Buch in einem Rutsch durchzulesen, gerade weil es solchen Spaß macht und der ja bekanntlich nicht aufhören soll. Ich meinerseits hoffe, dass Andreas Scheffler auch weiterhin schreibt und sammelt, damit er bald wieder einen Erzählband zusammen hat, der mir die Lachtränchen in die Augen treibt und den ich hier empfehlen kann. Denn geteilte Freude, auch in Form von Lesetipps, ist schließlich doppelt so schön. Ein humorvolles Buch über den Alltag des Autors, das Leben auf dem Land und all die kuriosen und komischen Situationen des Alltags.

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