Andreas Schiffmann DIABOLOS MMXIV

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Inhaltsangabe zu „DIABOLOS MMXIV“ von Andreas Schiffmann

Eine internationale Horrorgeschichten-Sammlung. Ob subtil oder brachial immer schauderhaft, gruselig, erschreckend! Das ist DIABOLOS, eine Geschichtensammlung der besonderen Art. Frei nach dem Motto des herausgebenden Verlages: "Nix für Angsthasen!"

Eine große Sammlung an Horrogeschichten, die für jeden etwas zu bieten hat.

— Mone80
Mone80

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  • Vielleicht ist Horror nur in Filmen mein Genre...

    DIABOLOS MMXIV
    ScarletsWalk

    ScarletsWalk

    13. October 2015 um 12:14

    ...denn die allermeisten Geschichten in diesert Anthologie konnten mich gar nicht überzeugen. Mein Hauptproblem war, dass nichts, aber auch gar nichts auch nur ansatzweise erklärt wurde. Mit einem offenen Ende kann ich umgehen, aber ich wüsste schon gerne, warum diese Dinge passieren. Ob es ein auslösendes Ereignis oder einen verantwortlichen Gegenstand gab. Aber in den allermeisten Geschichten gab es nichts davon. Es passierten einfach Dinge, ohne Anfang, ohne Ende. Das hat mich sehr frustriert. Und nicht nur frustrierend, sondern auch wirklich ratlos ließen mich die vielen echt ekelhaften Geschichten zurück. Ich frage mich, warum man so etwas schreibt, ohne Erklärung, ohne Anfang, ohne Ende. Ich bin schon echt nicht zimperlich mit ekelhaften Dingen, aber vieles hier war mir echt zu krass. Bis auf zwei oder drei Geschichten konnte ich mit keiner so richtig was anfangen, eine konnte ich nicht mal ertragen zu Ende zu lesen. Wie gesagt, vielleicht ist Horror nur bei Filmen was für mich, denn es gibt ja doch einige, die die Anthologie gut bewertet haben. Meins ist es nicht. Der zweite Stern ist den zwei oder drei Geschichten geschuldet, die mir dann doch gefallen haben.

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  • Leserunde zu "DIABOLOS MMXIV" von Andreas Schiffmann

    DIABOLOS MMXIV
    LUZIFER_Verlag

    LUZIFER_Verlag

    Eine ganz besondere Leserunde möchte ich hiermit einleiten: DIABOLOS MMXIV - eine internationale Horroranthologie.  Die Bewerbungsfrist läuft bis 22.04. Ob subtil oder brachial - immer schauderhaft, gruselig, erschreckend! Das ist DIABOLOS, eine Geschichtensammlung der besonderen Art. Frei nach dem Motto des herausgebenden Verlages: »Nix für Angsthasen!« Zur Leserunde vergibt der Verlag 20 E-Books (wahlweise Epub oder Kindle-Format). Nach Abschluss der Leserunde werden noch 3 Printbücher (Klappenbroschur) unter den Rezensenten verlost (frei aus dem Verlagsprogramm wählbar).  Natürlich kann auch jeder mitlesen, der sich das E-Book selbst besorgt oder eventuell bereits auf dem "Sub" liegen hat.  Ich freue mich über viele Bewerber und bin sehr gespannt, ob dieses Buch hier Anklang findet. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß! Steffen Janssen (LUZIFER-Verlag)

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    • 273
  • Leserunde zu "Die andere Seite der Realität: Ein phantastischer Jack the Ripper Roman" von A.P. Glonn

    Die andere Seite der Realität
    Glonndike

    Glonndike

    Seid gegrüßt, Freunde der guten Unterhaltung! Ich lade euch ein, mit mir auf die Jagd zu gehen - die Jagd nach Jack the Ripper, den berüchtigsten Serienkiller des 19. Jahrhunderts. Habt ihr euch je gefragt, wie es ihm gelingen konnte, so unerkannt im Londoner East End sein Unwesen zu treiben? Lest ihr gern historische Thriller und Fantasy oder könntet ihr euch vorstellen, dass es sich dabei um zwei Genres handelt, die man durchaus kombinieren kann? Wagt ihr euch in die dunklen Gassen von Whitechapel, in der die heruntergekommensten und ärmsten Individuen Englands vegetieren? Und seid ihr auch bereit, meinem Ermittler Seth Aspen nicht nur dorthin zu folgen, sondern auch darüber hinaus: auf die andere Seite der Realität? Falls ihr mehrere oder alle Fragen mit Ja beantwortet habt, lest doch auch einmal den Klappentext: London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität ... nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle. Seid ihr immer noch da? Hervorragend. Dann bewerbt euch doch gleich um ein Buch - der Luzifer Verlag ist so großzügig, 10 ebooks und 3 Prints für die Leserunde bereitzustellen. Schreibt bitte dazu, welches Format euch am besten passen würde. Und jetzt natürlich noch der Haken an der Sache - ihr habt doch nicht erwartet, dass es ohne ginge, nicht wahr? ;) Keine Panik, Freunde, ist nichts Schlimmes. Ihr müsst nur eine Frage beantworten. Angenommen, jemand würde euch eine Zeitmaschine zur Verfügung stellen, mit der ihr lediglich nach London, ins Jahr 1888, reisen könntet: Würdet ihr die Gelegenheit nutzen und versuchen herauszufinden, wer tatsächlich Jack the Ripper ist?

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    • 570
  • Horror für jeden Geschmack

    DIABOLOS MMXIV
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    05. August 2014 um 16:39

    Sie lieben Horror? Sie wollen mehr Horror lesen, wissen aber nicht, welche Autoren Ihnen gefallen könnten? Dann kaufen Sie sich diese Anthologie und tauchen Sie ein, in eine Welt des Schauderns, des Ekels und der schlaflosen Nächte.   Diabolos MMXIV bietet Horror für jeden Geschmack. Vom subtilen Grusel über Splatter, Fantasy bis hin zum fassungslosen Kopfschütteln ist hier alles geboten. Die Anthologie überzeugt durch die großartige Auswahl von Geschichten und Autoren  und bietet dem Leser ein wahnsinnig intensives Lesevergnügen. So manche Geschichte weckt auch den Wunsch, mehr von diesem Autor zu lesen und so ist nach der Lektüre dieses Buches mein Wunschzettel um einige Werke reicher geworden. Für dieses Buch gebe ich keine Kaufempfehlung, sondern eine ganz klare Kaufaufforderung!

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  • Für jeden etwas - ganz großes Kino!

    DIABOLOS MMXIV
    Queenelyza

    Queenelyza

    Ich liebe Horror in jeder Form, besonders zwar als Film - aber auf diese Horror-Anthologie war ich extrem neugierig. Nicht unbedingt ein großer Fan von Kurzgeschichten, wollte ich diesem Epos eine Chance geben - und wie gut, dass ich es getan habe. Denn dieses Werk überzeugte mich voll und ganz!   Auf die einzelnen Geschichten möchte ich hier nicht eingehen, das würde wohl den Rahmen sprengen. Nur so viel: es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es gibt Survival-Stories, Geschichten über Wiedergänger - bei manchen fragt man sich danach, wie man sich durch die dunkle Wohnung alleine ins Bett wagen soll, bei wieder anderen ist der Schadenfreudefaktor ganz, ganz hoch. Wieder andere sind megaeklig, man liest vor lauter Faszination und Abscheu weiter - dann gibt es da noch Geschichten, bei denen man bewundernd den Kopf schüttelt und sich fragt, wie um alles in der Welt der Autor auf diese Idee gekommen ist.    Bei fast allen Geschichten ist was in mir passiert, nur ein, zwei Geschichten haben mich kalt gelassen und mir so gar nichts gegeben. Aber ich denke, bei dieser Fülle an Themen und Geschichten ist das ein verschwindend geringer Anteil. Die meisten Stories haben mich auf die eine oder andere Art überzeugt, ebenso war ich sehr beeindruckt, wie hoch doch das Niveau der Autorinnen und Autoren ist, die Schreibstile waren zwar mitunter recht unterschiedlich, doch die Autoren können wirklich eine ganze Menge, fesseln die Leser mit Worten und lassen sie bei jedem Knistern und Knacken zusammenzucken.    Die meisten der Geschichten werde ich ganz sicher ein zweites Mal lesen. Ich bin sehr beeindruckt von dieser vielseitigen Anthologie, in der jeder horroraffine Mensch etwas Passendes für sich finden dürfte! And the Oscar goes to...Diabolos MMXIV!

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    • 2
    Arun

    Arun

    14. July 2014 um 18:03
  • [Rezension] DIABOLOS MMXIV

    DIABOLOS MMXIV
    Mone80

    Mone80

    08. July 2014 um 10:37

    Eine Bewertung für die Anthologie abzugeben fällt mir richtig schwer. Es ist eine große Sammlung an verschiedenen Kurzgeschichten, die alle sehr unterschiedlich sind, dass man auf jeden Fall welche findet, die man richtig gut findet. Leider habe ich aber auch viele gefunden, die so überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen haben. Deswegen gehe ich hier den Mittelweg. Es sind makarbere Geschichten dabei, es gibt klassische Horror- Kurzgeschichten, aber auch den Mut mal etwas ganz Neues zu schreiben. Es gab Geschichten, die man besser nicht im dunkeln lesen sollte und die mir ein leichtes Gruseln bescherten. Bei manchen Geschichten blieb ein großes Fragezeichen im Kopf hängen und da fehlte mir die Tiefe und ein richtiges Ende. Ich hatte das Gefühl gehabt, dass diese nicht wirklich zu Ende erzählt wurden. Dann gab es aber auch Geschichten, wie zum Beispiel "Schlachthaus", wo der Wahn und der Horror so genial rüber kamen. Es ist halt eben bei einer Anthologie, dass nicht jede Geschichte gleich gut ankommt. Für Einsteiger in dieses Genre, wird es sicherlich eine Erleichterung sein, den ein oder anderen Autoren kennenzulernen und dann vielleicht mehr von ihm zu lesen. Auch ich habe schon ein paar mir rausgesucht, wo mir der Schreibstil besonders gut gefallen hat.

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  • Diabolos

    DIABOLOS MMXIV
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2014 um 15:25

    Inhalt: Eine internationale Horrorgeschichten-Sammlung. Ob subtil oder brachial immer schauderhaft, gruselig, erschreckend! Das ist DIABOLOS, eine Geschichtensammlung der besonderen Art. Frei nach dem Motto des herausgebenden Verlages: "Nix für Angsthasen!"   Meine Meinung In jeder Anthologie gibt es wahrscheinlich Geschichten, die dem ein oder anderen nicht gefallen. Für mich waren das bei Diabolos MMXIV einfach ein paar zu viel. Nur wenige der Kurzgeschichten konnten mich wirklich überzeugen oder gar begeistern. Das ist eben der Nachteil von diesen Kurzgeschichten, dass am Ende immer Fragen offen bleiben. Für mich war dieses Buch der perfekte Einstieg in ein Genre, bei dem ich noch nicht viel Erfahrung habe und auch entsprechend wenige Autoren kenne. Hier konnte ich mir ein erstes Bild machen und natürlich auch Autoren ausselektieren, deren Schreibstil und deren Ideen mir besonders gefallen und von denen ich sicher noch mehr lesen werde.

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  • Gute Auswahl mit viel Gruselfaktor

    DIABOLOS MMXIV
    knuckle66

    knuckle66

    27. June 2014 um 15:57

    Auch wenn mir nicht alle Geschichten zugesagt haben, manche einfach nicht meinen Gruselnerv getroffen haben oder seltsam zu lesen waren, so hat der Großteil der Geschichten mich einfach überzeugt. Die beiden Starter sind richtig gut und es gibt ein dauerndes Wechselbad des Grusels. Mal verfällt die Auswahl ins Eklige (gelbe Zähne), dann wieder spielt man mit Urängsten (Narkoleptisches Wechelbad) oder zeigt auf geniale Weise mal Bekanntes etwas anders. Der Vorteil ist hier insbesondere, das sich keine Geschichten ähnelt, die Auswahl also famos getroffen scheint, denn jedem scheint ein anderer Stil mehr zu liegen (wie man in der Leserunde zum Buch feststellen konnte) Kaufempfehlung für den kleinen Horror zwischendurch oder den größeren, wenn man mehr Zeit hat. Dann liest man einfach mal eine oder vier Stories mehr. 4 von 5 Sternen

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  • Eine tolle Anthologie

    DIABOLOS MMXIV
    leseratte69

    leseratte69

    Klappentext Eine internationale Horrorgeschichten-Sammlung.Ob subtil oder brachial - immer schauderhaft, gruselig, erschreckend! Das ist DIABOLOS, eine Geschichtensammlung der besonderen Art. Frei nach dem Motto des herausgebenden Verlages: »Nix für Angsthasen!« Meine Meinung Dies ist eine tolle Anthologie, bei der für jeden Geschmack etwas dabei sein wird. Es sind hier viele verschiedene Horrorgeschichten vorhanden, die verschieden angehaucht sind. Wir finden hier unter anderem fantasy, historisch aber auch sciencefiction mäßig angehauchte Geschichten. Diese Vielfalt und die verschiedenen Schreibstile der Autoren sorgt für einen abwechslungsreichen Lesegenuss, der mir wirklich viele schöne und gruselige Lesestunden bereitet hat. Ich möchte über die einzelnen Storys nicht zu viel verraten, deswegen gehe ich nicht einzeln auf sie ein, sonder versuche nur meinen Gesamteindruck zu vermitteln. Für mich eine tolle Sammlung des Horrorgenres, die dem Luzifer Verlag sehr gut gelungen ist. Ich würde mir öfters solche Anthologien in dieser Qualität wünschen. Mein Fazit Eine tolle Sammlung von Horrorgeschichten, die es alle in sich haben. Hier wird wirklich für jeden etwas dabei sein. Von mir eine klare Leseempfehlung für alle Horrorfans.Aber nichts für schwache Nerven. Ich vergebe volle vier von fünf Sternen

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    • 3
    leseratte69

    leseratte69

    20. June 2014 um 13:52
  • DIABOLOS MMXIV

    DIABOLOS MMXIV
    Nenatie

    Nenatie

    Diabolos MMXIV ist eine Horror Anthologie mit 23 Kurzgeschichten von internationalen Autoren. Ich war allein schon bei der Zusammenstellung der Autoren begeistert! Eine Warnung vorweg: Wie das Motto des Verlages so schön sagt: Die Sammlung ist nix für Angsthasen! Ich werde nicht zu jeder Geschichte eine kurze Zusammenfassung schreiben, da ich sonst eventuell doch zu viel Spoiler! Aber meine kurze Meinung zu jeder Geschichte werde ich trotzdem abgeben. Saytchik von A.P. Glonn: Eine Truppe von Studenten macht sich in Sibirien auf eine Wanderung durch die Berge. Doch in den Bergen lauert das Grauen. Ein nicht ganz so horrormäßiger Einstieg in das Buch, wie ich finde. Das Schlachthaus von Mark Hodder: Splatter und Horror vom Feinsten. Allerdings ist diese Kurzgeschichte nichts für schwache Nerven oder Leser mit schwachen Mägen! Bühne 13 von Uwe Vöhl: Eine seltsame Strandbar auf Sylt. Nach der wirklich krassen Kurzgeschichte das Schlachthaus etwas zum entspannen. Schön geschrieben, allerdings auch etwas vorhersehbar. Mr. Goodnight von Kealan Patrick Burke: Zwei Jungs suchen in ihrem Garten nach einem verlorenen Schatz. Toller Stil und gut erzählt. Der Horror kommt hier eher unterschwellig daher und das Kopfkino ist gefragt. Das neue Leben von Michael Siefner: Nach jahrelanger Arbeit erfüllt sich Ansgar Breuer den Traum vom eigenen Haus in einer abgeschiedenen Gegend. Ein Highlight in der Anthologie. Schöner Schreibstil und der Horror eines verwunschenen Hauses der unterschwellig ankommt. Wie der Protagonist kann sich der Leser selbst im Haus verlieren. Schloss Makelstein von Christopher Fowler: Auf Schloss Makelstein lebt ein altes Adelsgeschlecht das ein dunkles Geheimnis hütet. Diese Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Horror. Und zu Beginn musste ich echt oft lachen. Das Lachen vergeht einem aber ziemlich schnell wieder. Reingeschlichen von Christian Endres: Teenies die sich in den Ferien langweilen und dann in Häuser einsteigen. Die Geschichte war vom Konzept her gut, leider hat mir dir Umsetzung so gar nicht zugesagt. Das Puppenhaus vom Johnathan Green: Eine Geschichte über die Alltagssorgen einer kleinen Familie. Als die Oma ein Puppenhaus vorbeibringt geschehen plötzlich seltsame Dinge. Diese Geschichte läuft etwas langsam an, entwickelt sich dann aber zu einer echten und grandiosen Horrorgeschichte! Wer stirbt schon gerne in Marokko von Andreas Gruber: Ein Paar macht Urlaub in Marokko. Der Mann ist allerdings nicht so begeistert und so zieht die Frau alleine los und macht eine gruselige Entdeckung. Die Geschichte war eher ein guter und kurzer Thriller. Und für einen Thriller war sie wirklich sehr gut. Nur nicht für eine Horror Anthologie. Gelbe Zähne von Adam Nevil: Einem alten Bekannten wird Zuflucht gewährt. Leider ist dieser alte Bekannte ein Chaot, der die Wohnung vermüllt und auf seine Göttin wartet. Diese Story ist richtig gut geschrieben. Der Gestank und der Ekel den Ewan verbreitet kann man fast schon riechen. Wirklich gute Geschichte. Der Kondukt von Tobias Bachmann: Ein scheinbar netter junger Mann entwickelt eine kranke Besessenheit und will unbedingt einen Dämon beschwören. Dazu sucht er sich immer neue Opfer. Eine weitere gut geschriebene Geschichte mit einer unerwarteten Wendung. Passend für eine Kurzgeschichtensamung. The End of the Road von Craig DiLouie: Irgendwo in Amerika hat eine Gruppe von Studenten einen Panne mit ihrem Van. Glücklicherweise finden sie in der Nähe ein kleines Dorf und suchen dort nach Hilfe. Allerdings stimmt im Dorf irgendetwas nicht. Nach einem eher etwas langweiligen Anfang entwickelt sich die Geschichte schnell zu einer gelungenen Horrorstory. Die dreizehnte Nacht von Michael Dissieux: Ein kleines Dorf an der Ostküste Englands, und ein Mann der von Teufel verflucht wurde. Nur ein kleiner Junge scheint den Teufel gesehen zu haben und versucht herauszufinden was passiert ist. Eine typische Horrorgeschichte aus einer vergangenen Zeit. Sehr schöne und atmosphärische Umsetzung. My Heart lies to you von Arthur Gordon Wolf: Eine lange Fahrt über die Autobahn und ein Tramper der mitgenommen wird. Die Geschichte überzeugt vor allem durch den Schreibstil und hat eine wirklich sehr unerwartete Wenung! Narkoleptische Nebenwirkung von Sören Prescher: Diese Horrorgeschichte ist ganz anders als die anderen. Hier wird mit den menschlichen Urängsten gespielt. Gut Umgesetzt und gelungen. Das Ende ist allerdings etwas abrupt. Das Sonogramm von Malte S. Sembten: Eine Geschichte mit einem kontroversen Thema. Aber gut geschrieben. Die Spannung und der Horror bauen sich langsam auf. Was ich auch gut fand war, dass hier mal mit der modernen Technik gearbeitet wird. Kopfgespenst von Rona Walter: Hierzu was zu schreiben ohne was zu verraten finde ich sehr schwer. Ich kann schreiben, dass die Geschichte interessant war! :) Karins Weg zurück von Markus K. Korb: Auch hier finde ich es schwer etwas zu schreiben ohne zu viel zu verraten. An einer anderen Stelle wäre die Geschichte sicher besser zur Geltung gekommen. Der Schreibstil ist aber gut und das Ende war doch anders als erwartet. Zwischen den Tönen von George Mann: Ein MP3-Player der eine Nachricht des Vorbesitzers übermittelt. Der schafft es hier, eine Horrorgeschichte zu kreieren, die auch mit moderner Technik funktioniert. Nimmersatt von Lars Maly: Eine völlig abgedrehte Geschichte über ein schwarzes Loch, wenn man das so mal nennen kann. Einfach völlig abgedreht! Unter Strom von Simon Clark: Eine etwas seltsame Geschichte über einen Mann der seine Frau tötet. Gruselig und abgedreht. Ich fand den Start der Geschichte aber dann wirklich zu unrealistisch. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen dass der Mord so einfach umzusetzen war. Hunger von Torsten Scheib: Wie der Name schon sagt geht es um einen Mann der sehr viel isst. Seine Frau verzweifelt an der Situation. Die Geschichte steigert sich rasch und übermittelt auch einen gewissen Ekel. Gut geschrieben und gemacht, auch wenn ich persönlich das Thema nicht so toll fand. Body-Modifcation von D.J. Franzen: Ein Nachtclub Besitzer, der Nebenher noch Sex-Shops führt, sucht nach einem neuen Geschäftsfeld für seine Sex-Shops und findet einen Anbieter für Body-Modification. Was zu Beginn harmlos klingt entwickelt sich schnell zu einem echten Horrortrip. Ein gelungener Abschluss der Anthologie. Alles in allem eine Anthologie mit Höhen und Tiefen. Von Grusel über Splatter bis hin zu bizarren Geschichten ist alles vertreten und ich denke für jeden Horror-Fan ist etwas dabei. Eine gute Mischung und tolle Autoren. Ich vergebe 4 Sterne. Und eine Lesempfehlung an Horror-Fans.

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    • 3
  • Nichts für schwache Nerven (oder Mägen)

    DIABOLOS MMXIV
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    20. May 2014 um 09:24

    Wer gerne Horror liest, sollte sich diese Anthologie aus dem Hause Luzifer unter keinen Umständen entgehen lassen. Ganz besonders glänzt dieses Sammlung von Kurzgeschichten mit ihrer außergewöhnlichen Vielfalt. In "Diabolos MMXIV" finden sich nicht nur AutorInnen (überwiegend aber doch Autoren) unterschiedlicher Nationalitäten, sondern auch Horror in allen Spielarten. Berührungspunkte gibt es hier mit Science Fiction (Nimmersatt), Splatter (Das Schlachthaus), Historischem (Schloss Makelstein), Abenteuer (Saytchik) uvm. Ebenso groß ist die Spannbreite der Protagonisten, die uns in "Diabolos" begegnen - Mütter, Prostituierte, Kinder, Mörder, Wahnsinnige, Gelehrte und Geister erzählen uns vertraulich ihre Geschichten. Natürlich gibt es in jeder Anthologie Geschichten, die einen Leser nicht begeistern können. Für mich war das in "Diabolos" aber die verschwindende Minderheit - der Großteil der Geschichten glänzt in Idee und Umsetzung. Von mir gibt es eine klare Empfehlung!

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  • Tolle Kurzgeschichtensammlung

    DIABOLOS MMXIV
    Moe_Teratos

    Moe_Teratos

    16. October 2013 um 21:28

    In »Diabolos« findet der Leser eine große Palette verschiedener Geschichten, die durchaus zu überzeugen wissen. Wie bei vielen Dingen, sind Bücher immer eine Sache des Geschmacks, mir haben (bis auf eine) die Storys gefallen und mich gut unterhalten. Besonders hervorheben möchte ich die von C.J. Walkin und die von Herbert Blaser, da sie für mich am überraschendsten waren. Was nicht heißt, dass die anderen schlecht sind, im Gegenteil. Bei Kurzgeschichten ist es immer schwer, den Geschmack des Lesers zu treffen, aber bei »Diabolos« ist die Bandbreite der Storys unterschiedlicher Themen so groß, dass für jeden etwas dabei sein sollte. Fazit: Tolle Geschichten, handwerklich einwandfrei. Schöner Grusel für ein paar Abende. Kaufempfehlung!

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  • Diabolos - ein Hoffnungsstreifen am Horizent der deutschen Phantastik-Anthologien

    DIABOLOS MMXIV
    Kalif

    Kalif

    05. April 2013 um 10:53

    Im Gegensatz zu den meist lieblos gemachten Phantastik-Anthologien im deutschsprachigen Raum sticht die im Luzifer Verlag erschienene Kurzgeschichtensammlung Diabolos bereits durch ihre besondere haptische Qualität und ihr hochwertiges Erscheinungsbild heraus – von der sehr geschmackvollen, an H.R. Giger angelehnten Coverabbildung (Jessica May Dean) ganz zu schweigen. Auch inhaltlich bewegt sich die Anthologie deutlich über dem Niveau der meisten mir bekannten Anthologien aus den letzten Jahren – der Eindruck von „Potpourri“, d.h. stilistisch und inhaltlich sehr weit auseinanderklaffenden Erzählungen, unter denen sich auch der eine oder andere „Abweichler“ befindet, bleibt dennoch bestehen. Diabolos beginnt fulminant, und zwar mir Vincent Voss‘ Kurzer Geschichte über das den Tod und den Untod, die mit dem scheinbar grundlosen Axtmord einer jungen Mutter an Tochter und Ehemann beginnt – Voss gelingt es, dem zum Erbrechen abgenutzten Zombie-Klischees eine originelle und vor allem äußerst gekonnt geschriebene Variante abzuringen. Mein persönlicher Favorit der Zusammenstellung. Ebenfalls ein echter Profi: Arthur Gordon Wolf, der ein zerstrittenes Ehepaar in einen freundlosen Kreta-Urlaub schickt, der sie direkt ins Tal der Toten führt. Weitere Perlen der Anthologie stellen dar: - Die Verschwörung (Dirk Alt), die einen jungen Studenten verfolgt und bedroht, - Penner (Thomas Backus): kurz, knackig, auf den Punkt: Monströse Wesen machen Jagd auf Obdachlose, - Wie die Lemminge (Torsten Scheib), in dem sich eine Versammlung von Handelsreisenden auf einer nächtlichen Autobahnraststätte ihrem unausweichlichen Schicksal ergibt, - Classico (Rona Walter), in der ein Kindermörder im südamerikanischen Exil Begegnung mit den Mächten der Finsternis macht. Stilistisch komplett aus dem Rahmen fällt Die weiße Stunde (Achperosch), die den Leser zunächst mit einem zähflüssigen und vergeistigten Erzählstil strapaziert, dann aber doch in ungewöhnlicher Weise den Bogen ins Phantastische schlägt und im Gedächtnis haften bleibt – eine gute Entscheidung, diesen ungewöhnlichen Text in die Anthologie aufgenommen zu haben - wobei man beim Lay-Out vielleicht besser daran getan hätte, die Zeitebenen konsequenter durch Formatierungen voneinander abzugrenzen. Schwächer finde ich die Texte (es sind jeweils zwei), die Michael Dissieux und C.J. Walkin zu Diabolos beigesteuert haben. Beide häufen Klischees – wenn sie sich auch auf ganz unterschiedlichen Pfaden bewegen. Der an sich lobenswerte Versuch von Dissieux, die klassischen Schauergeschichte z.B. mit dem Haunted House-Motiv (Das dunkle Vermächtnis) wiederzubeleben, führt aufgrund vermeidbarer Längen nicht zum Erfolg. Auch leiden seine Texte unter Adjektivitis, wobei jedes dritte Adjektiv entweder düster, schwarz oder ähnliches lautet. Insgesamt stellt Diabolos einen bemerkenswerten Vorstoß auf das derzeit von sehr mittelmäßigen Veröffentlichungen dominierte Feld der Phantastik-Anthologien dar, die durch eine etwas strengere Auswahl noch gewonnen hätte. Für jeden Fan phantastischer Kurzgeschichten kann jedoch eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Es bleibt zu hoffen, dass der Luzifer Verlag weitere Anthologien auf diesem Niveau herausbringt.

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  • meine erste Short Story ...

    RonaWalter

    RonaWalter

    03. April 2013 um 09:54

    Liebe Leser,

    meine erste Kurzgeschichte wurde nun in der LUZIFERanthologie "Diabolos" veröffentlicht und bildet den krönenden Abschluss.

    "Classico" könnt ihr gerne nachlesen und euch so auch gleich mit den schaurigen Geschichten meiner Kollegen vergnügen.

     

    Viel Spaß beim Schmökern!  

  • Rezension zu "Diabolos" von torsten scheib

    DIABOLOS MMXIV
    herbert_blaser

    herbert_blaser

    13. March 2013 um 09:05

    Trip ins Reich des Bösen. Anthologie mit Suchtcharakter. Habe mich sehr gut unterhalten.