Andreas Schlüter Abgezockt!

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Inhaltsangabe zu „Abgezockt!“ von Andreas Schlüter

Im Nachhinein kann Bertram es kaum glauben: Sie waren zu zweit und trotzdem hat dieser Typ mit dem Messer ihnen das teure Mountainbike abgenommen. Einfach so. Und jetzt erpresst der gleiche Typ Geld von Bertram. Viel Geld. Aber man muss sich doch gegen so etwas wehren können!§Der Täter - Peter - der sich durch diese Aktionen den Aufstieg in seiner Clique erhofft, spottet: Diese Dummköpfe von Gymnasiasten haben sich problemlos abzocken lassen.§Ein gefährliches und ungleiches Katz- und Mausspiel hält Peter und Bertram in Atem, bis etwas passiert, das ihre Fronten verändert.§§Ein spannender Krimi, erzählt aus der Sicht von Opfer und Täter.

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  • Rezension zu "Abgezockt!" von Andreas Schlüter

    Abgezockt!
    mabuerele

    mabuerele

    06. October 2010 um 11:12

    Peter, Mitglied einer Jugendclique, möchte in der Rangordnung der Clique aufsteigen und muss beweisen, dass er entsprechend den Regeln der Clique der Beste ist. Das bedeutet einerseits unbedingten Gehorsam gegenüber dem Boss, andererseits das Beschaffen von Geld und Ware. Problemlos nimmt er dem Gymnasiasten Egmont sein Fahrrad weg, als dieser mit seinem Freund Bertram zur Schule kommt. Aus Angst wenden sich beide weder an die Polizei noch an ihre Eltern. Bertram muss nun erleben, dass er das nächste Opfer wird, da ihn Peter auffordert, Geld abzuliefern. Der Roman wird wechselseitig aus der Sicht von Peter und Bertram erzählt. Er stammt aus der Reihe „Tatort Schule“. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, die Charaktere der beiden Hauptdarsteller und ihre Entwicklung darzustellen. Dabei vermeidet er jedes Klischee und verzichtet auf Schwarz-Weiß-Malerei. So kommt die positive Seite des Täters Peter zum Tragen, wenn er von seiner Schwester erzählt. Der Roman zeigt seine Zerrissenheit, als er sich zwischen der Treue zur Clique und der Zuneigung zu seiner Schwester entscheiden muss. Auch andere Figuren wurden vom Autor treffend charakterisiert, so der Boss der Clique, Bertrams Freund Egmont oder Peters Schwester. Wie Bertram sich seiner Feigheit bewusst wird, wie er nach Möglichkeiten sucht, sich möglichst gewaltlos zu wehren, wird überzeugend. Mitten in der Geschichte geschieht der Terroranschlag von New York. Bei beiden Hauptpersonen hinterlässt er Spuren. Peter beginnt, sein Leben zu hinterfragen, ohne es aber ändern zu wollen. Doch die weiteren Ereignisse lehren ihn, dass Bertram zwar körperlich der Unterlegene ist, aber eigentlich der Mutigere und letztendlich der Sieger. Der Autor kennt sich in der Gedankenwelt der Kinder und Jugendlichen aus. Ich fand, es ist ein sehr bewegendes Buch. Obwohl als Jugendbuch geschrieben, ist es auch jedem Erwachsenen zu empfehlen, der für die Erziehung Jugendlicher verantwortlich ist.

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