Andreas Schlüter Machine Boy

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Machine Boy“ von Andreas Schlüter

Schon in der ersten Nacht ihres Trips an die Ostsee werden Tim und Paulina ausgeraubt. Der Dieb: ein 12-jähriger Junge. Doch kein gewöhnlicher Junge, sondern einer, der behauptet, ein Klon zu sein, geflohen aus einem geheimen Internat für Hochbegabte. Er fleht Tim und Paulina um Hilfe an, denn die Security des Ausbildungszentrums ist ihm auf den Fersen. Die beiden halten das zuerst für eine alberne Spinnerei, bis sie plötzlich verfolgt werden und schließlich ins Innere des Internats gelangen. Dort stellt sich die Frage: Wie kommen sie wieder heraus? Denn für Mitwisser sind die Stunden gezählt ...

"Menschliche Klone" (Untertitel des Buches).

— kvel
kvel

Ein wichtiges Thema wird aufgegriffen, doch leider fehlt etwas der Background der Protagonisten. Sonst wirklich packend erzählt!

— Binichen90
Binichen90

interessantes Thema, Buch geht auf Pro und Contra ein , mehr Spannung erhofft

— sjule
sjule

Leider viel verschenktes Potenzial einer guten Idee. Dennoch eine überzeugende Kernausage.

— Amelien
Amelien

Lesenswert, wenn auch nicht vollkommen überzeugend.

— leyhja
leyhja

Gutes, nachdenklich machendes Buch für junge Jugendliche, für Ältere nicht ganz so spannend.

— Stjama
Stjama

Super Buch trumpft mit erschreckenden Tatsachen des Menschenhandels auf

— summi686
summi686

Ein guter Sci-Fi-Krimi für Kinder und Jugendliche.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Für junge und jugendliche Leser einfach erklärt und interessant. Erwachsene werden Spannung und Komplexität vermissen.

— Steppp
Steppp

Gutes Jugendbuch; für erwachsene Leser nicht ganz das Gelbe vom Ei.

— kalanthia
kalanthia

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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Jugendbuch mit aktuellem Thema und möglichem Zukunftsblick

    Machine Boy
    kirara

    kirara

    14. July 2015 um 10:02

    Inhalt: Eigentlich wollten Tim und Paulina ihren ersten gemeinsamen Camping-Trip erleben, doch dann werden sie schon in ihrer ersten gemeinsamen Nacht bestohlen. Ausgerechnet ein kleiner Junge mit Namen Ari, der dann auch noch behauptet er sei ein in einer Forschungs- und Erziehungsanstalt "gezüchteter" Klon, die sich als Internat für Hochbegabte tarnt. So eine absurde Geschichte glauben Tim und Paulina nicht - bis sie plötzlich verfolgt werden. Layout und Sprachstil: Das Buchcover und der Buchtitel finde ich nicht gelungen, es hätte mich nicht angesprochen, wenn ich nicht vorher den Inhalt gelesen hätte. Wobei mir das Cover einfach nur nicht gefällt, während ich den Titel unpassend finde. Der Sprachstil war am Anfang irgendwie furchtbar, viele gekünstelte Floskeln und Vergleiche, irgendwie war er dadurch nicht so flüssig. Außerdem wollte der Autor möglichst viele Infos zum Thema einarbeiten, was ich super finde, dadurch aber auch wieder viel Lesefluss verlorgen ging. Der Autor ist aber von Kapitel zu Kapitel besser geworden und gegen Ende fand ich ihn ganz ok. Er bleibt einfach verständlich und in einer jugendlichen Sprache, also ideal für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene vielleicht etwas zu einfach. Das Layout im Buch ist super gelungen, die Wasserzeichen sind sehr schön. Meinung zum Inhalt: Die Geschichte war recht einfach gestrickt, dafür, dass sie ein so globales und komplexes Thema aufgegriffen hat, aber für ein Jugendbuch mit nur knapp über 250 Seiten in Ordnung. Das Thema, dass die Geschichte aufgreift ist aber sehr interessant und ich habe einiges über das Klonen von Erbgut erfahren. Meiner Meinung nach hört das Buch sogar genau dann auf, wenn es richtig interessant wird, schade, genau da hätte ich gerne weitergelesen, aber wahrscheinlich wird es keinen weiteren Teil geben. Die Charaktere sind einfach gestrickt und bleiben recht oberflächlich und auch das "Internat" mit seinen Charakteren und dem Zusammenspiel ist nur zu erahnen. Dennoch ist es sehr gut beschrieben und aufgebaut. Interessant fand ich das kurze Zusatzmaterial im Anhang zum Thema Klonen und Menschenhandel. Fazit: Das Buch konnte mich von der reinen Geschichte her nicht vom Hocker hauen, ich bin aber auch eine anspruchvolle Leserin und wahrscheinilch nicht mehr in der Altersklasse, für die es gedacht ist. Es hat dafür aber sehr interessante Themen angesprochen, die mich weiterhin beschäftigen, ich werde mir weitere Literatur dazu besorgen. Deshalb von mir nur 2 Sterne, aber ich glaube für Teenager genau der richtige Umfang.

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  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion
    TinaLiest

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Lena 13 J. rezensiert Machine Boy.

    Machine Boy
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    01. November 2014 um 19:34

    Mitten unter uns... Gibt es eine Organisation.... Die Klone züchtet und einen ganz genauen Plan hat! Einen Plan, der nicht durchkreuzt werden sollte... Einen gemütlichen und entspannten Trip an die Ostsee wollen Tim und Paulina machen. Doch daraus wird nichts, schon in der ersten Nacht werden die beiden ausgeraubt. Empört verfolgen Tim und Paulina den Dieb, der sich als 12-jähriger Junge entpuppt. Doch dieser ist kein gewöhnlicher Junge, sondern behauptet, ein Klon zu sein und zu einer geheimen Mission einflussreicher Leute zu gehören. Ari ist sein Name und er bittet die beiden,ihm zu helfen, denn er ist auf der Flucht vor den Leuten, die ihn erschufen. Und schon bald werden Tim,Paulina zusammen mit Ari verfolgt und befinden sich in großer Gefahr, denn Leute, die von dem Projekt wissen, müssen eliminiert werden... Ari, der Klon, ist aus einem Internat geflohen, in dem er mit anderen Klonen aufgewachsen ist. Die Klone sollen später hohe Stellen z.B. in der Politik besetzen und einflussreiche und mächtige Menschen werden. Dafür werden sie gezüchtet, "aufgezogen" und ausgebildet. Sie sind die Elite... Die Idee der Geschicht konnte mich sofort überzeugen, um geklonte, hochintelligente Menschen geht es. Über Genforschung und das Klonen erfährt man beim Lesen viel und die Details werden gut erklärt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, dennoch blieben die Charaktere leider flach und ich hätte gerne mehr über die jugendlichen Klone, sowohl wie über Tim und Paulina, deren Kapitel am längsten waren, erfahren. Die Bezeichnung "Thriller" hat das Buch meiner Meinung nach nicht verdient, da die Geschichte mich zwar meistens fesselte→ich wollte näheres zu den Klonen wissen, aber nicht vor Spannung strotzt.  Doch mein Interesse zu dem Thema wurde dank des Buches geweckt und ich bin nun um eigenes schlauer im Bereich Genforschung!

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  • Leserunde zu "Machine Boy" von Andreas Schlüter

    Machine Boy
    Anne_books

    Anne_books

    Würdet ihr euer Leben für das einens Klons riskieren? In seinem neuesten Jugendroman 21st Century Thrill: Machine Boy konfrontiert uns der Erfolgsautor Andreas Schlüter mit einem aufrüttelnden Thema: Genforschung an Menschen! Packend und emotional erzählt er die Geschichte eines 12-jährigen Klons, der aus einem Ausbildungszentrum fliehen konnte und sich nun auf der Flucht befindet. Kann ihm das anfangs skeptische Paar Tim und Paulina helfen oder werden sie selbst zu Gejagten und verlieren ihre Freiheit? Mit Machine Boy liefert Andreas Schlüter einen weiteren brisanten Thriller, der seine Leser in Atem hält. In Deutschland gehört er nach dem Erfolg seiner Level 4-Reihe zu den bekanntesten und erfolgreichsten Kinder- und Jugendbuchautoren. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller ist er auch als Drehbuchautor tätig und lebt heute in Hamburg und Mallorca. Mehr zum Inhalt: Schon in der ersten Nacht ihres Trips an die Ostsee werden Tim und Paulina ausgeraubt. Der Dieb: ein 12-jähriger Junge. Doch kein gewöhnlicher Junge, sondern einer, der behauptet, ein Klon zu sein, geflohen aus einem geheimen Internat für Hochbegabte. Er fleht Tim und Paulina um Hilfe an, denn die Security des Ausbildungszentrums ist ihm auf den Fersen. Die beiden halten das zuerst für eine alberne Spinnerei, bis sie plötzlich verfolgt werden und schließlich ins Innere des Internats gelangen. Dort stellt sich die Frage: Wie kommen sie wieder heraus? Denn für Mitwisser sind die Stunden gezählt ... Ihr möchtet unbedingt wissen was sich hinter der Geschichte von Machine Boy verbirgt? Dann macht bei unserer Leserunde mit! Zusammen mit dem Kosmos Verlag verlosen wir 25 Exemplare von „21st Century Thrill: Machine Boy“ (ab 12 Jahren). Um bei der Leserunde mitzumachen und eventuell eines der Bücher zu gewinnen, müsst ihr nur noch folgende Frage bis spätestens 20. Juli 2014 beantworten: Worin seht ihr die Gefahren und Chancen der Genforschung an Menschen? Ich freu mich sehr auf eure Antworten und auf eine rege Teilnahme!

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    • 377
  • "Menschliche Klone" (Untertitel des Buches).

    Machine Boy
    kvel

    kvel

    14. September 2014 um 21:53

    Inhalt: Die beiden Jugendlichen Tim und Paulina wollen als Päärchen eine schöne Zeit beim Zelten an der Ostsee verbringen. Bereits in der ersten Nacht der geplanten Woche werden sie an ihrem abgelegenen Übernachtungsplatz von einem 10-jährigen Jungen bestohlen: er stiehlt ihre Essensvorräte. Die beiden machen sich auf die Suche nach dem Übeltäter; und als sie ihn gefunden haben, gesteht er ihnen, dass er aus einem geheimen Internat geflohen sei, weil er es dort nicht mehr ausgehalten habe. In diesem Internat werden nach seiner Erzählung menschliche Klone mit überragender Intelligenz und außergewöhnlichen Fähigkeiten für die Elite in Industrie und Wissenschaft erzeugt. Natürlich können Tim und Paulina dies erst einmal gar nicht glauben, bis sie schließlich selbst in Schwierigkeiten stecken. Meine Meinung: Angenehm dicke und holzige Seiten. Die Schriftgröße und der Zeilenabstand sind ebenfalls angenehm beim Lesen. Ich finde, der Autor hat einen hervorragenden Sprachstil und versteht es sehr gut nachdenkenswerte Gedankengänge einzubauen: "Nein, er war kein Mensch. Ein Zuchtkaninchen eher. Statt weißen Fells und großer Ohren für die Prämierung in der nächsten Ausstellung hatte man ihm einen hohen IQ und ein Füllhorn von Wissen eingetrichtert, was seinen Wert steigern sollte wie das Fell den des Kaninchens. Aber zwischen Wissen und Bildung lagen Welten. Zur Bildung gehörten Werte, Empfindungen, Empathie. Bildung war die menschliche Verarbeitung, Anwendung und Weiterentwicklung von Wissen." (S. 147) Und ich finde es sehr gut, dass der Autor aufzeigt, dass mit dem öffentlich werden des geheimen Internats sozusagen die "Büchse der Pandora geöffnet" wurde. Denn es gibt (leider) einen Markt bzw. eine Nachfrage für (geklonte) Menschen mit herausragenden Talenten. Sehr gut finde ich auch, dass der Autor aufgezeigt hat, dass die anderen Kinder des Internats überzeugt sind, dass die Schule sowie deren Idee dahinter gut und richtig sei. Das finde ich gut und realistisch. Insbesondere da der Autor dies z.B. mit dem Innenleben / der Organisation von Sekten vergleicht. Ganz wichtig: Im Anhang befinden sich wirklich interessante Informationen zu den Themen "Genetische Kopien", "Kinderhandel" und "Babyfarmen". Diese Informationen waren für mich sehr interessant und schockierend und fast alle neu, so dass sie mir wahrscheinlich noch sehr lange im Gedächtnis (und damit der gesamte Roman) bleiben werden. Das empfohlene Lesealter ist vom Verlag mit "ab 12 Jahren" angegeben. Und für diese Altersgruppe und natürlich auch für alle älteren Jungs und Mädchen auf jeden Fall empfehlenswert. Hint: Der Titel und das Cover passen meiner Meinung nach nicht zum Inhalt des Romans. Aber auf der Buchrückseite ist der Untertitel und das Thema des Romans beschrieben. Fazit: Toller und spannender Roman für Jugendliche und wirklich lesenswert.

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  • Super!!!!!

    Machine Boy
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    07. September 2014 um 23:25

    Beschreibung: Schon in der ersten Nacht ihres Trips an die Ostsee werden Tim und Paulina ausgeraubt. Der Dieb: ein 12-jähriger Junge. Doch kein gewöhnlicher Junge, sondern einer, der behauptet, ein Klon zu sein, geflohen aus einem geheimen Internat für Hochbegabte. Er fleht Tim und Paulina um Hilfe an, denn die Security des Ausbildungszentrums ist ihm auf den Fersen. Die beiden halten das zuerst für eine alberne Spinnerei, bis sie plötzlich verfolgt werden und schließlich ins Innere des Internats gelangen. Dort stellt sich die Frage: Wie kommen sie wieder heraus? Denn für Mitwisser sind die Stunden gezählt ... Meine Meinung: Dieses Buch ist eines der aufwühlensten und nachdenklich stimmensten Jugendbücher, welches ich in diesem Jahr gelesen habe. Es hat mir außerordentlich gut gefallen. Der Autor geht mit großem Feingefühl an das Thema heran und berietet es innerhalb einer Geschichte so weit auf, dass es für Jugendlichen ansprechend verpackt ist und zugleich zum Nachdenken anregt während es die eigenen Einstellungen kritisch hinterfragt. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie sind gut ausgearbeitet und schaffen es durch ihre unterschiedlichen Charakteristika Spannung sowohl in der Story als auch zwischen den Figuren zu erzeugen. Der Sprachstil ist dem ganzen Thema gut angepasst. Die Lexik ist passend und das Buch ist flüssig zu lesen. Es macht Spaß den Gedanken der Figuren zu folgen, so wirken sie lebendiger auf den Leser. Die Geschichte ist sehr innovativ, super spannend und durchweg nervenaufreibend. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, es ist ein sehr gelungenes Jugendbuch, welches sich mit wichtigen Themen auseinandersetzt.

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  • Sehr spannendes Thema mit Potenzial

    Machine Boy
    sjule

    sjule

    03. September 2014 um 22:00

    Achtung, kann Spoiler enthalten, aber nur zum dem abgehandelten Thema Klone im Buch und nicht zum Verlauf der Geschichte. Inhalt : Tim und Paulina wollen einfach einen schönen Urlaub in der Natur mit Zelt und allen drum verbringen. Doch plötzlich werden sie bestohlen. Als sie den Dieb ausfindig machen, finden sie einen zerlumpten Jungen, Ari, der ihnen erzählt, er sei ein Klon, der aus einem Internat für genau diese, geflohen ist und nun verfolgt wird. Daraufhin wird der Urlaub für die beiden interessant und nicht ganz ungefährlich. Zum Cover: Das Cover zeigt einen jungen Erwachsenen, dessen rechte Gesichtshälfte mit einem blauen Gitter in Gesichtsform in 3 Größen versehen ist. In dieses Bild kann man die Darstellung der verschieden alten Klone rein interpretieren. Doch der Titel „Machine Boy“ hätte mich am Anfang nicht auf das Thema „Klonen“ kommen lassen, sondern eher an einen aus Maschinenteilen bestehen Jungen denken lassen. Das Cover also an sich, kann man mit dem Buch verbinden, den Titel finde ich missverständlich. Zum Buch: Das Buch ist in einfacher Sprache gehalten. Wer durch das Thema Klonen viele Fachbegriffe erwartet, wird merken, dass die paar Fachbegriffe auch direkt erklärt werden. Es lässt sich flüssig lesen. Durch die Perspektivenwechsel, die in jeweiligen kurzen Kapiteln dargestellt werden, wobei Aris Sicht noch durch kursive Schrift verdeutlicht wird, bekommt man einen guten Einblick aus allen Richtungen der Geschichte. Die Kapitelaufmachung ist ansprechend. Das Thema Klonen: Klonen als Mittel zum Zweck. Die Klone auf dem Internat sollen später hohe Stellen in der Politik, Wissenschaft und der Kunst erhalten. Genau dafür werden sie „gezüchtet“ und im Internat erzogen und ausgebildet. Danach kommen sie in Familien und dann in ihre vorhergesehenen Arbeitsstellen. Es wird eine Elite herangezüchtet. Im Buch wird dieses Thema an sich gut behandelt. Tim, Paulina und Ari führen oft Gespräche, indem sie einige Probleme, Pros und Contras des Klonen erörtern. Auch durch erlebtest bekommt man Eindrücke in diese meist Contras. Doch passiert leider auch dadurch es nicht selten, dass es das Buch ein wenig an Spannung verliert. Zur Geschichte: Wie schon gesagt, bekommt man viel durch die Perspektiven von der Geschichte mit, leider meiner Meinung aber zu wenig von den Personen selber. Die Charaktere konnten mich nicht komplett für sich einnehmen und blieben irgendwie flach. Der Übergang zwischen dem ersten und zweiten Teil des Buches fand ich etwas zu abrupt, das hätte man bestimmt eleganter lösen können. Ab und zu gab es Stellen wo ich schmunzeln musste. Leider konnte mich das Buch aber nicht komplett packen, da irgendwie die Spannung einen nicht mitriss, oder dann durch einen Perspektivenwechsel ein wenig schwand. Ab und an fragte ich mich auch, ob ich so reagiert hätte und ob ich noch groß Zeit hätte auf einer Flucht mich über bestimmte Punkte zum Thema Klonen zu unterhalten. Fazit: Das Buch befasst sich mit einem sehr interessanten Thema, doch sollte man nicht vergessen, dass es ein Jugendthriller sein soll und keine wissenschaftliche oder ethische Diskussion. Man kann bestimmt viele Pros und Contras für eine Diskussion aus dem Buch filtern, aber leider leidet daran ein wenig die Spannung. Da mich die Charaktere nicht berührten und das Buch mich nicht wirklich packen konnte 3 von 5 Sternen ( 4 gäbe es wenns mich packt und 5 wenn es mich wegreißt ^^)

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  • Intelligenz auf Bestellung?

    Machine Boy
    Amelien

    Amelien

      Zitat: „Ein Schuss Koffein dazu – fertig ist der geklonte Mensch“ (Seite 249) Eines vorneweg, das Cover und auch der Titel hatten mir eine völlig andere Geschichte suggeriert. (Ein wenig unglücklich vom Verlag? gewählt) Ein Grund warum mich das Buch angesprochen hat. Doch ich wurde vollkommen unerwartet von einer völlig anderen Geschichte überrascht. Ich mein wer kennt das nicht, man sieht ein Cover und liest dazu einen reißerischen Titel und schon entsteht im Kopf eine Geschichte. Ich meine es ist nichts schlechtes daran, überrascht zu werden, immerhin heißt das ja man bekommt etwas völlig neues oder anderes als erwartet. Aber ich bin immer noch der Meinung, dass das Cover auch ein wenig zum Inhalt passen sollte. So genug von mir zum Cover. (Ich musste es erwähnen, weil es mir so eklatant aufgefallen war) Alles beginnt mit einem doch recht harmlosen Ausflug an die Ostsee, des jungen Pärchen Paulina und Tim. Als sie bestohlen werden und daraufhin den 10 Jährigen Ari, als den Dieb ausmachen, beginnt ein Abenteuer welches sie in die finstersten menschlichen Abgründe führt. Die beiden Jugendlichen geraten in eine Situation die sie zu der Entscheidung zwingt, etwas zu unternehmen, statt nur wegzuschauen. Der Autor Andreas Schlüter greift mit diesem Buch ein brisantes Thema auf, welches hier anschaulich und gut verständlich in eine Geschichte verpackt wird, die für Jugendliche doch sehr ansprechend ist und ihnen unter Umständen die Augen für solche Themen öffnet. Gut recherchiert und mit Fakten wurde die Story spannend untermauert. Auch wenn die Geschichte inhaltlich leider an ihre Grenzen stößt und leider viel Potenzial verschenkt. Denn so einer guten Story kann man viel Spannung hinzufügen, die leider kaum zum Vorschein kam. Ich muss zu meinem Leidwesen gestehen, dass mich das Buch nicht richtig packen konnte. Der Tiefgang einer so doch so ernsten Angelegenheit, wie dem klonen von Menschen fehlte mir einfach. Die Charaktere waren sehr blass und wurden nur oberflächlich angekratzt. (Hin und wieder erschienen sie mir auch wie Zuschauer). Sie hauchten der Geschichte überhaupt kein Leben ein und hätten platt gesagt, auch nur irgendwelche Randfiguren sein können, da sie meiner Meinung nach jedenfalls nicht viel zur Situation beitrugen. Gut ich muss gestehen, ich bin wahrscheinlich auch nicht die angesprochene Zielgruppe und habe somit durchaus höhere Ansprüche. Ich möchte deshalb nochmal besonders den Schreibstil des Autors hervorheben. Der war leicht verständlich, flüssig und eigentlich immer auf den Punkt. Randnotiz: Die Anhänge zum Ende des Buches, waren sehr informativ und haben mich zum Nachdenken angeregt, so bleibt mir die Kernausage des Buches jedenfalls im Gedächtnis haften. ***

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    • 2
    minori

    minori

    30. August 2014 um 08:15
  • Machine Boy

    Machine Boy
    leyhja

    leyhja

    29. August 2014 um 13:30

    Während das Klonen von Menschen für die meisten vollkommen abwegig ist, wird es für Tim und Paulina kurzerhand zur bitteren Realität.  Während ihres Campingausflugs werden sie ausgeraubt, aber damit nicht genug: als sie den Täter später stellen, gibt dieser sich als Klon aus - Ein 12-Jähriger Junge namens Ari. Auf der Flucht vor denen, die ihn erschufen. Anfangs noch sehr ungläubig müssen Tim und Paulina nun feststellen, dass Ari doch die Wahrheit sagt und über ihre eigenen Grenzen hinausgehen, um sich selbst und ihn zu retten. Das Buch angemessen zu beurteilen fällt mir leider schwerer als erwartet, denn ich bin hin und her gerissen.  Das Lesen fiel sehr leicht, da die Handlung sehr flüssig gestaltet ist und man keine Probleme hat in das Buch hineinzufinden. Etwas anstrengender fand ich den Wechsel zwischen Aris Sicht der Dinge und der "Allgemeinen", die alle drei umfasst. Der Grundgedanke dazu gefällt mir durchaus gut, jedoch waren Aris Passagen meist so kurz und knapp, dass sie mich eher vom Gesamtgeschehen abgelenkt haben und ich sie von Zeit zu Zeit am liebsten zur Seite gescheucht hätte. Obwohl die Geschichte als solche so vielversprechend und fesselnd klang, war sie das schlussendlich dann für mich leider nicht. Viel zu oft habe ich mich dabei ertappt, dass ich während des Lesens oft abgeschweift bin, da die Spannung oft sehr nachließ und es kaum Überraschungsmomente gibt. Auch wenn das alles sehr negativ klingen mag, kann ich dieses Buch doch jedem ans Herz legen, der ein bißchen Fantasie besitzt. Warum?  Ich denke, dass mein größtes Problem war, dass ich leider einfach etwas anderes erwartet habe und deshalb etwas enttäuscht war. Ein Thriller, wie ich sie normalerweise liebend gern lese, war es für mich nämlich leider nicht.  Wenn man von dieser Erwartungshaltung jedoch Abstand nimmt und sich auf die Geschichte rund um Paulina, Tim und Ari einlässt, wird man in eine Welt entführt, die gnadenlos demonstriert, wie weit Menschen zu gehen bereit sind um Macht und Reichtum zu erlangen.  Wenn ich könnte würde ich 3,5 Sterne geben.

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  • Brisantes Thema, nett zu lesen

    Machine Boy
    Amanda_Laurie

    Amanda_Laurie

    Ein Jugendthriller zum Thema Genforschung. Nett zu lesen, und ganz anders als erwartet. Paulina und Tim fahren an die Ostsee, um den ersten gemeinsamen Urlaub zu genießen. Entspannung, einsame Strände, Ruhe. Doch aus ihrem Vorhaben entwickelt sich unerwartet eine gefährliche Hetzjagd, denn Ari läuft ihnen über den Weg. Kein gewöhnlicher Junge, sondern ein Klon. Verängstigt, verwahrlost und halb verhungert. Doch nicht von ihm geht die Gefahr aus, sondern von den Männern, die ihn verfolgen ... und von nun an auch Paulina und Tim. Der Autor hat in diesem Jugendthriller ein interessantes Thema zu Grunde gelegt: Genforschung. Dass in seinem Roman sogar Menschen geklont werden, bildet eine brisante Vorlage. Mir hat der Schreibstil des Autors gut gefallen. Das Buch war dadurch angenehm zu lesen. Die kurzen Kapitel haben ihr übriges getan, dass man gerne noch ein Kapitel mehr gelesen hat. Zudem gab es immer wieder unerwartete Wendungen, die mir spannende Momente bereitet haben. Das Buch hat mich nachdenklich gestimmt, an manchen Stellen auch traurig gemacht, gerade als detailliert beschrieben wurde, was mit Klonen geschieht, die nicht funktionieren wie geplant. Dennoch kann dies alles nicht darüber vergessen machen, dass die Charaktere besser ausgefeilt werden könnten. Mir fehlten jede Menge Hintergrundinfos zu den Jugendlichen, die sie mir lebensnaher gemacht hätten und damit wohl auch einen authentischeren Eindruck hinterlassen hätten. Sie blieben mir bis zuletzt blass und unnahbar. Ari, der Klon, erscheint oftmals hochintelligent, reagiert jedoch in gewissen Situationen widersprüchlich und verliert damit an Glaubwürdigkeit. Das Ende fand ich letztlich recht unspektakulär, es konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Das Buch war somit durchaus unterhaltsam, ist allerdings hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.

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    • 2
  • Gut geeignet für junge Jugendliche

    Machine Boy
    Stjama

    Stjama

    25. August 2014 um 23:09

    Ein jugendliches Paar trifft mittem in der Wildnis auf einen Jungen,  der ihnen eine haarsträubende Geschichte auftischt: Er sei ein Klon und aus einem Elite-Internat für Klone geflohen. Zunächst halten sie ihn für einen Spinner, aber dann werden sie selbst verfolgt... In "Machine Boy" werden verschiedene Themen rund um das Klonen, um Genetik und Menschenhandel kritisch und für Jugendliche verständlich angesprochen. Das Ende ist positiv, aber kein Happy End, weil es das bei einem solchen Thema nicht sein kann. Besonders für junge Jugendliche (ca. 13 bis 15 Jahre) dürfte das Buch sehr gut geeignet sein. Es hat eine altersgemäße Spannung, eine einfache und gut passende Sprache und ein wichtiges sozialkritisches Problem zum Thema. Ich könnte mir vorstellen, dass sich "Machine Boy" auch als Schullektüre gut eignen würde. Für Ältere ist die Spannung nicht gerade überwältigend und manches ist etwas ZU einfach gestrickt. Aber das Buch ist eben auch nicht in erster Linie für Erwachsene geschrieben. Ein großer Kritikpunkt geht allerdings an den Verlag für das Cover und den Titel: Beides ist zwar ansprechend, hat aber mit der Geschichte nur sehr  wenig zu tun. Die Hauptfigur ist ein zehnjähriger Junge, kein  Jugendlicher, wie es auf dem Bild wirkt. (Und es würde auch keinen Sinn machen, wenn das Bild einen anderen Charakter darstellen würde.) Und der Titel "Machine Boy" weckt für mich Assoziationen, die mit der Geschichte rein gar nichts zu tun haben. Da fühle ich mich nach dem Lesen des Buches ehrlich gesagt ein wenig, sorry, verarscht. Da das aber mit der Qualität der Geschichte an sich nichts zu tun hat, würde ich das Buch jederzeit weiterempfehlen, nur eben für die passende Altersgruppe. 

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  • Interessantes Thema, jedoch einige Kritikpunkte...

    Machine Boy
    Melancholia

    Melancholia

    24. August 2014 um 16:32

    Als junges Liebespärchen wollen Tim und Paulina ein paar Tage an der Ostsee verbringen. Ungestört in einem Naturschutzgebiet. Sie konnten nicht ahnen, dass dort ein Dieb herumlungert, der ihnen ihre Klamotten und Essensvorräte. Als sie sich auf den Weg nach dem Dieb machen, finden sie einen außergewöhnlichen Jungen, namens Ari, der ihnen erklärt, er sei ein Klon und somit Mitglied einer geheimen Mission. Natürlich nehmen sie ihm die Geschichte nicht ab, bis sie verfolgt werden und anfangen, hinter die Kulissen zu schauen… Der Schreibstil ist klar, nicht verschnörkelt, sondern eher nüchtern und locker lesbar. Die Kapitel sind sehr kurz und abwechselnd wechseln sich die Perspektiven, was Interesse und Spannung etwas steigert. Generell ist der Funke nicht richtig übergesprungen, dennoch war ich zwischendurch durchaus gespannt. Allerdings waren nur die Charaktere Tim und Paulina, deren Kapitel eben am längsten waren, viel zu blass und fast schon transparent, lediglich Paulinas Persönlichkeit kam zum Schluss ganz ok rüber. Es fehlten mir zu viele Informationen über Herkunft, Schule, Alltag und Erfahrungen um mich in die Personen und somit in die Geschichte hineinzuversetzen. Die positiven Punkte waren eindeutig das Thema und die vielen Hintergrundinformationen die man zum Klonen, Menschenhandel usw. bekommen hat. Das war auch der Grund, wieso ich das Buch überhaupt lesen wollte. Es wurde alles gut und detailliert beschrieben und hat noch mehr mein Interesse zu dem Thema geweckt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Grundthema sehr interessant ist, die Perspektivenwechsel mir gut gefallen haben, die Umsetzung aber einige Dinge aufweist, die mir nicht zugesagt haben. Vor allem die blassen Charaktere, die jegliches Hineinversetzen verhindern. Auch der schnelle Verlauf, insbesondere am Ende, stört mich. Lesen sollte man es nur, wenn man sich für dieses Thema interessiert.

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  • Die dunkle Seite des Fortschritts

    Machine Boy
    Sonjalein1985

    Sonjalein1985

    Inhalt: Die Jugendlichen Paulina und Tim wollten eigentlich nur in Ruhe campen, als sie feststellen, dass sie bestohlen wurden. Der Dieb ist jedoch schnell gefunden, in Form des 10-jährigen Ari, der behauptet ein Klon zu sein, gezüchtet, als einer von vielen, in einem geheimen Internat. Dieses soll, die Elite der Zukunft hervorbringen. Erstmal glauben weder Paulina noch ihr Freund Tim dem Jungen. Doch schon bald geraten sie in eine wilde Verfolgungsjagd und werden auch noch beschossen. Denn nun wissen sie zu viel und die Schöpfer der Klone schrecken vor nichts zurück, um ihr Geheimnis zu wahren. Meinung: Ein gelungenes Jugendbuch, dass durch seine Aufnahme ernster Themen auch für ältere Leser geeignet ist. Die Protagonisten sind hierbei sehr gut gemacht. Ari ist ein Genie, aber er hat auch große Schwächen. Überleben in der Wildnis gehört definitiv dazu. Er hat Hunger und Durst und bereits Fieber und Schüttelfrost. Aus dieser Not heraus bestiehlt er gleich in der ersten Nacht die beiden schlafenden Jugendlichen. Aber ohne Hilfe ist er verloren und so muss er sich etwas anderes ausdenken, um diese Hilfe zu bekommen. Die ganze Zeit über handelt er reif und seine Intelligenz kommt oft zum Vorschein. Aber er ist nun noch ein Kind und obwohl er so klug ist, auch oft hilflos. Paulina und Tim sind zwei Jugendliche, die im Naturschutzgebiet campen und sich einige schöne Tage machen wollen. Als sie auf Ari treffen reagiert Paulina mit Mitgefühl auf ihn, während ihr Freund erstmal genervt ist. Die Klongeschichte kann das Paar nicht ernst nehmen, was ich auch sehr gut fand. Wer glaubt schon einem Kind einfach so, dass es ein Klon ist? Schnell jedoch geraten sie in große Gefahr und es geht sehr rasant weiter. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben und schlägt den Leser in ihren Bann. Ausserdem bringt sie einen zum Nachdenken, was möglich wäre oder vielleicht schon ist und im Anhang, in dem einige Fakten zusammen getragen sind, wird nochmal deutlich wie wenig das Leben an manchen Stellen wert ist. Auf jeden Fall ein gelungenes und spannendes Jugendbuch, mit ernstem Hintergrund, das die dunkle Seite des Fortschritts nochmal verdeutlicht. Fazit: Ein spannendes, actionreiches Jugendbuch. Sehr zu empfehlen.

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    • 2
  • erschreckend (und) gut

    Machine Boy
    summi686

    summi686

    Schon in der ersten Nacht ihres Trips an die Ostsee werden Tim und Paulina ausgeraubt. Der Dieb: ein 12-jähriger Junge. Doch kein gewöhnlicher Junge, sondern einer, der behauptet, ein Klon zu sein, geflohen aus einem geheimen Internat für Hochbegabte. Er fleht Tim und Paulina um Hilfe an, denn die Security des Ausbildungszentrums ist ihm auf den Fersen. Die beiden halten das zuerst für eine alberne Spinnerei, bis sie plötzlich verfolgt werden und schließlich ins Innere des Internats gelangen. Dort stellt sich die Frage: Wie kommen sie wieder heraus? Denn für Mitwisser sind die Stunden gezählt ... (Klappentext) Geschockt bleibe ich nach Beendigung dieses Werkes zurück. Bombardiert wurde ich, mit Fakten von denen ich nicht weiß, ob alle echt sind oder auch teilweise literarischer Freiheit entstammen. Dennoch, ein Teil davon ist unwiderruflich wahr, und allein das reicht, um geschockt zurück zu bleiben. Tim und Paulina geraten hier als Protagonisten in ein Netz aus Kriminalität, ethischer Unmoral und decken Dinge auf, die wir nur aus Filmen zu kennen glauben. "Leihmütter, Adoptiveltern, Konzernmanager, das ist doch ein riesiges Netz von Mitwissern" staunte Paulina. "Kein Netz von Mitwissern, sondern ein System von Tätern", korrigierte Ari. Tim stöhnte erneut. "Das ist der rienste Horror-Science-Fiction, wenn das alles stimmt." Doch noch immer blieb er skeptisch. "Wie schon gesagt, wir sind hier in Deutschland. Ein hoch entwickeltes, zivilisertes, demokratisches Industrieland! Hier werden doch keine Sklaven verkauft!" "Sklaven nicht", gab Paulina ihm recht. "Aber offenbar das Gegenteil: gezüchtete Eliten. (...)" Der Autor lässt in seinem Werk keine Lücken, keine offenen Fragen. Alles ist sehr gut durchdacht und recherchiert, ebenso sind Orte und Reihenfolgen wahnsinnig gut erklärt. Die Personen sind etwas nüchtern gezeichnet, was in diesem Buch aber absolut angemessen ist, denn hier gilt es, sich auf die Zusammenhänge der Ereignisse zu konzentrieren und nicht auf die Protagonisten. Ebenso fand ich nicht, dass es rasant zu ging, oder sonderlich spannend war. Dennoch hatte ich eine ständige Gänsehaut beim Lesen auf den Armen, weil es mich einfach wirklich total erschreckt hat. Etwas in diese Richtung habe ich so noch nicht gelesen und es hat mir richtig gut gefallen. Allerdigns kam das Ende dann doch sehr plötzlich und unrealistisch, so dass man das Gefühl hatte, der Autor möchte es jetzt einfach nur ganz schnell zu Ende bringen. Dafür muss ich leider einen Stern abziehen, denn das passt einfach nicht zum ausführlichen Hintergrund-Informations-Stil des restlichen Buches. Also gibt es von mir 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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  • Machine Boy - jugendlicher Sci-Fi-Thriller

    Machine Boy
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2014 um 18:58

    Klappentext: Schon in der ersten Nacht ihres Trips an die Ostsee werden Tim und Paulina ausgeraubt. Der Dieb: ein 12-jähriger Junge. Doch kein gewöhnlicher Junge, sondern einer, der behauptet, ein Klon zu sein, geflohen aus einem geheimen Internat für Hochbegabte. Er fleht Tim und Paulina um Hilfe an, denn die Security des Ausbildungszentrums ist ihm auf den Fersen. Die beiden halten das zuerst für eine alberne Spinnerei, bis sie plötzlich verfolgt werden und schließlich ins Innere des Internats gelangen. Dort stellt sich die Frage: Wie kommen sie wieder heraus? Denn für Mitwisser sind die Stunden gezählt ... Zum Cover:   Das Cover finde ich sehr interessant. Es passt zu der Geschichte, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass der Junge auf dem Cover jünger aussieht, weil man ihn dann als Ari sehen könnte. Meine Meinung: Meine Meinung über dieses Buch ist ein wenig am schwanken. Ich fand, dass es im Mittelteil ein paar Längen hatte, welche meinem Lesespaß zwischenzeitlich einen Dämpfer versetzt haben, andererseits hat es aber ein super Ende, das vor allem sehr realistisch dargestellt ist. Dennoch ist es – besonders für die jugendlichen Leser – ein spannender Science-Fiction-Thriller, dessen Geschichte in der heutigen Zeit gar nicht mal so unrealistisch ist. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und an einen jugendlichen Leser angepasst. Das Ende des Buches gefällt mir. Aus Spoilergründen möchte ich hier natürlich nicht allzu viel verraten, aber ich finde, dass es zum Nachdenken anregt und was mir bei einem solchen Buch vor allem wichtig ist: Es ist ein realistisches Ende! Außerdem handelt es sich zwar um einen abgeschlossenen Roman, aber das Ende lässt dennoch Platz für eigene Fantasien. Fazit: Auch wenn das Buch zwischenzeitlich Schwächen hat und es sehr abrupt endet, finde ich doch, dass es gut gelungen ist. Man darf nicht vergessen, dass es ein Science-Fiction-Thriller für Kinder und Jugendliche sein soll und wenn man das bedenkt, ist es wirklich gut gelungen. Erwachsene Leser, die hier eine komplexe und durch und durch spannende Geschichte erwarten, werden hier enttäuscht werden.

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