Andreas Schlieper Tractatus Satanicus

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Inhaltsangabe zu „Tractatus Satanicus“ von Andreas Schlieper

Am Anfang schuf Gott eine perfekte, makellose Welt, um sich dann sogleich zu verabschieden. Das Licht der Erkenntnis aber brachte der Teufel zu den Menschen. Endlich bricht er jetzt sein Schweigen und erzählt seine Version vom Gang der Dinge: Er schuf den Neid als revolutionäres Prinzip. Er erfand die Wollust als unstillbaren Wunsch aller Wesen, sich zu entwickeln. Denn das Sein ist das Werk Gottes, das Werden jenes des Teufels. Er setzte die Regeln und gab den Menschen die Freiheit,allerdings mit der Maßgabe, dass sie diese, seine Welt vollkommener machen. Der Blick auf die Weltgeschichte lässt jedoch Zweifel am Gelingen des teuflischen Plans aufkommen: Inzwischen hat sich der Götze Mammon in Geist und Seele der Menschen eingenistet, von wo aus er dem Teufel hartnäckigen Widerstand leistet.Für den Teufel, den eigentlichen Fürsten der Welt, scheint die Sache entschieden zu sein: Ohne die Menschen hat seine Schöpfung größere Chancen, vollkommen zu werden. Mit leichter Hand und überbordender Lust an der Erkenntnis bürstet Andreas Schlieper Menschheitsgeschichte gegen den Strich. Eine Lesereise durch den gewaltigen Ozean menschlicher Möglichkeiten - zwischen herrlichstem Gelingen und apokalyptischem Scheitern.

Nett gemacht, aber zu viel Geschwafel seitens des Protagonisten, verbunden mit vielen Wiederholungen, dadurch stellenweise etwas zäh zu lesen.

— kubine
kubine
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