Andreas Schnurbusch Mord in der Nordkurve

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Inhaltsangabe zu „Mord in der Nordkurve“ von Andreas Schnurbusch

Ein extremer Sommertag in Köln, die Temperaturen nähern sich der 40 Grad-Marke. Sirenen der Rettungswagen dröhnen fortwährend in den Straßen. Ausgerechnet an diesem Tag findet das Spiel der Spiele statt: 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf. Kurz nach Anpfiff des Fußballspiels brechen acht Düsseldorfer-Fans im Unterrang der Nordkurve von Krämpfen und Schmerzen geplagt zusammen. Während die angeforderten Rettungskräfte sich noch einen Weg durch die Menschenmassen bahnen und von typischen Hitzeopfern ausgehen, kommt für die ersten Fans schon jede Hilfe zu spät. Fisch und Kid von der Mordkommission Köln tappen in diesem mysteriösen Fall zunächst völlig im Dunkeln.

Spannender Regionalkrimi, nicht nur für Fußballfans. Sehr realistisch, streckenweise aber zu berichtsartig geschrieben.

— Igelmanu66
Igelmanu66

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  • Heiße Luft im Fußballderby

    Mord in der Nordkurve
    Isar-12

    Isar-12

    23. October 2016 um 12:01

    Die Kölner Kommissare Fisch und Kid ermitteln in ihrem dritten Fall diesmal im Umfeld der Fußballszene. In zuerst zwei Handlungsstränge von Vergangenheit und Gegenwart erfährt der Leser von zwei unabhängigen Taten. Dabei erkennt man selbst sehr schnell die Zusammenhänge, während die Ermittler dies erst durch ihre Arbeit herauskriegen müssen. Zugleich haben sie auch noch auf der Dienststelle einen Kollegen, der kurz vor der Pension steht, aber bereits Witwer ist und mit dieser Situation nicht klarkommt. Aber letztendlich kommen sie dem Täter auf die Spur und das Buch nimmt zum Ende nochmal richtig rasant an Fahrt auf. In Summe ein guter Regionalkrimi, realistisch dargestellt und an den richtigen Stellen mit Spannung gewürzt.

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    • 3
  • Spannender Regionalkrimi, nicht nur für Fußballfans

    Mord in der Nordkurve
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    »Um 13:00 Uhr wurde das Spiel angepfiffen. Fortuna Düsseldorf hatte Anstoß und spielte direkt mutig nach vorne. Von einem gellenden Pfeifkonzert begleitet versuchten sie, über die rechte Seite in den Kölner Strafraum einzudringen. Aber acht Personen im Unterrang der Nordkurve bekamen diese Szene nicht mehr mit. Von Krämpfen und Schmerzen geplagt krümmten sie sich und schnappten nach Luft. Nur die unmittelbar um sie stehenden Fans bemerkten, was passierte. Sie versuchten, ihren Kameraden wieder auf die Beine zu helfen. Es gelang ihnen nicht: Die Frauen und Männer sackten zusammen und hielten sich röchelnd die Hände an Brust und Hals. … Um die kollabierenden Personen herum bildeten sich kleine Menschentrauben, die sich mit aller Macht gegen die drückende Menge stemmten, um die hilflos am Boden Liegenden zu schützen. Einige versuchten, Erste Hilfe zu leisten, während andere laut um Hilfe schrien…« Es ist Sommer in Köln, einer dieser Hochsommertage, an denen das Thermometer die 40° Marke knackt und man am besten zuhause im Schatten bliebe. Aber es ist Wochenende, es ist Bundesliga und auf dem Spielplan steht ausgerechnet das Derby 1. FC Köln gegen Fortuna Düsseldorf. Schon vor dem Anpfiff kochen die Emotionen im Stadion hoch, da wundert es einen nicht, wenn Fans kollabieren. Doch die acht Fans, die in der Nordkurve von Krämpfen geplagt zusammenbrechen, sind kein Opfer der Hitze geworden – ein mysteriöser und schwer zu knackender Fall für die Ermittler der Mordkommission Köln… Das war mal wieder ein Krimi, den ich in einem Rutsch gelesen habe! Der Fall ist schon von der Anlage her sehr spannend, schafft es aber, diese Spannung im Laufe der Handlung sogar noch zu steigern und in einem furiosen Finale zu gipfeln! Man kann sich leicht vorstellen, wie die Stimmung in der Bevölkerung, bei Fußballfans und Ermittlern, nach dem geschilderten Anschlag gewesen sein muss. Eine Vergiftung muss vorliegen, soviel ist schnell klar. Aber wie wurde sie vorgenommen? Und waren die Opfer reine Zufallsopfer? Werden weitere Anschläge folgen und wie kann man sich schützen? Fragen über Fragen türmen sich auf… Der Leser ahnt (im Gegensatz zu den Ermittlern ;-) durch Rückblenden, dass ein 20 Jahre zurückliegendes Beziehungsdrama in irgendeinem Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen stehen muss. Dieser Wissensvorsprung nimmt aber nichts von der Spannung, weil man im Gegenzug schon ahnt, welche potentielle Dramatik noch in der Handlung lauert. Die Ermittlungsarbeit ist sehr realistisch beschrieben und erscheint logisch und lückenlos aufgebaut. Der Stil ist angenehm und lässt sich leicht lesen. Allerdings: Bei Szenen, in denen die Polizeiarbeit beschrieben wird, wird der Stil sehr sachlich, fast schon berichtsartig. Da kommt dann wohl der Polizist im Autor durch ;-) (Ja, der Autor ist vom Fach.) Persönlich hatte ich kein Problem damit, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass sich einige Leser daran stören würden. Unter den Charakteren sind einige recht sympathische dabei. Der geschilderte Umfang an privaten Dingen ist für meinen Geschmack genau richtig getroffen, da er die menschliche Situation der Personen gut erkennen lässt, ohne sich aber durch ein Zuviel negativ auf die Krimihandlung auszuwirken. Fußballfans dürften sich zudem über die sehr lebendig geschilderten Stadionszenen freuen. Es muss sich aber niemand Sorgen machen, wenn er sich für Fußball nicht begeistern kann: Sooo umfangreich sind die Szenen dann doch nicht und die Einblicke in das Leben rivalisierender Fanclubs sind mit Sicherheit auch für Nicht-Fans interessant. Außerdem gibt es noch völlig andere Handlungsschienen, die ich aber hier nicht verraten möchte. Das Regionale im Regionalkrimi ist zudem sehr gut getroffen – ein Kölner dürfte sich heimisch fühlen und der „Auswärtige“ ein paar interessante Dinge erfahren. Fazit: Spannender Regionalkrimi, nicht nur für Fußballfans. Sehr realistisch, streckenweise aber zu berichtsartig geschrieben.

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    • 10
  • Ein spannender Krimi aus Köln

    Mord in der Nordkurve
    Corsicana

    Corsicana

    23. September 2015 um 17:31

    Letztens war ich hier in Köln im Kultursalon Freiraum im Sülz (www.freiraum-suelz.de) bei einer Lesung von Kölner Autoren. Dort las auch Andreas Schnurbusch, von Beruf Kriminalkommissar, der in seiner Freizeit Krimis schreibt. Nun denn  - konnte ich mir nicht so vorstellen, tagsüber Kriminalfälle und in der Freizeit auch - aber ihm macht es Spaß. Und vor allem: Er schreibt gut. Spannend. Und das Ganze ist nicht so trocken, wie der Alltag eines Kriminalbeamten nun mal in Wirklichkeit ist - das hat er erzählt - und auch erzählt, dass viele reale Ermittlungstaktiken in den Büchern beschrieben werden - insofern sie denn öffentlich zugänglich sein sollen, versteht sich. In diesem Fall geht es um Todesfälle aufgrund von Vergiftungen. Um den Fall zu lösen, werden verschiedene Handlungsstränge aufgebaut, auch in der Vergangenheit, die zunächst wenig miteinander zu tun zu haben scheinen. Aber im Laufe der Handlung wird alles aufgeklärt und endet in einem rasanten Show-Down auf den Kölner Ringen. Viel Lokalkolorit, viel Spannung - aber auch viel Hintergrund zu den Ermittlern und zu den betroffenen Personen. Also nicht nur reiner Kriminalfall. Ich persönlich mag das sehr, diese vielen zusätzlichen Details zum Privatleben der Ermittler oder Opfer. Und als Kölnerin mag ich natürlich besonders gerne die Orte der Handlung. Daher werde ich mir jetzt einmal die anderen Bücher des Autors besorgen und lesen.

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