Hopfenkiller

von Andreas Schröfl 
4,8 Sterne bei19 Bewertungen
Hopfenkiller
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Bayerischer Bierkrimi mit Lokalkolorit

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Spannung, Humor, Situationskomik, alles dabei!

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Inhaltsangabe zu "Hopfenkiller"

Garreth Vane, amerikanische Craftbier-Ikone, eröffnet in München seine erste Brauerei. Den konventionellen Bierherstellern sowie dem Reinheitsgebot sagt er den Kampf an. Bald darauf werden der Besitzer der größten Craftbier-Brauerei Münchens tot in der Isar aufgefunden, sein Konkurrent erschlagen auf dem Brauereihof entdeckt und im Münchner Bier unerlaubte Zutaten nachgewiesen. Steckt Vane hinter den Taten? Kommissar Bichlmaier bittet Alfred Sanktjohanser um Unterstützung. Ein Fall, der den Sanktus an seine Grenzen bringt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222188
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:11.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.04.2018 bei ABOD Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sabine_Hartmannvor einem Monat
    Kurzmeinung: Bayerischer Bierkrimi mit Lokalkolorit
    Bier-Krimi

    Der Sanktus ermittelt wieder, muss wieder ermitteln. Was soll er auch machen, wenn die Ehefrauen der Toten ihn aufsuchen, weil ihre Männer sie zu ihm geschickt haben, für den Fall, dass sie überraschend versterben. Eigentlich hat er seiner Kathi aber versprochen, sich nicht mehr in Gefahr zu bringen. Daraus wird nichts.

    In diesem Fall geht es um die bayerische Craft-Bier-Szene, die ein Amerikaner gern aufmischen würde, denn auch hier verstecken sich jede Menge Geld und Ansehen.

    Das Buch ist in dem gleichen Duktus geschrieben, den Leserinnen und Leser von Wolf Haas oder Rita Falk kennen, allerdings mit weniger Bandbreite. Die Formulierungen wiederholen sich, der Satzbau ist über weite Strecken gleichartig. Das ermüdet beim Lesen.

    Inhaltlich braucht die Geschichte eine Weile, bis sie in Gang kommt, obwohl sie in Zeitsprüngen erzählt wird, ausgehend vom Terroranschlag auf das Einkaufszentrum, was vermutlich der Spannung auf die Sprünge helfen sollte.

    Die Figuren sind sympathisch, man versteht sie und ihre Beweggründe gut, so richtig warm wurde ich mit ihnen allerdings nicht – was auch an der rückwärts gerichteten Erzählweise lag.

    Ich hatte mich sehr auf ein Buch über die Craft-Bier-Szene gefreut, war von diesem dann aber doch enttäuscht. Ich fand es zäh zu lesen und nur mäßig spannend. Die Atmosphäre entstand mehr rund um den Sanktus und seine Freunde/Familie als durch die Craft-Bier-Szene.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Monat
    Endlich Neuigkeiten vom Sanktus!

    "Hopfenkiller" ist nun bereits der vierte Bierkrimi aus der Feder von Andreas Schröfl, in dem mein Lieblingsermittler aus München, der Sanktus, wieder eine Hauptrolle spielt. Schröfls Krimis haben mich bisher total begeistert und ich habe mir gedacht, da gibts keine Steigerung mehr. Aber sag niemals nie.....

    Nun zur Geschichte: Es ist ja einige Zeit vergangen und der Sanktus ist mittlerweile wieder als Brauer tätig und hat seine eigene Kneipe. Und auch hat es bei Sanktus und Kati Nachwuchs gegeben. Nun sind sie zu Viert. Der kleine Georg hält die Familie ganz schön auf Trag. Und der Sanktus hat der Kati versprochen, nicht mehr als Privatermittler tätig zu werden. Doch meistens kommt es anders als man denkt. Da taucht plötzlich die amerikanische Craftbier-Ikone Gareth Vane in München auf und will seine erste Brauerei eröffnen. Er sagt den alleingesessenen Brauern den Kampf an. Es dauert nicht lange, da gibt es schon den ersten Toten. Der Besitzer der größten Carftbier-Brauerei Münchens wird tot in der Isar aufgefunden. Und es folgt Nummer zwei. Sein Konkurrent wird erschlagen auf dem Brauereihof entdeckt. Außerdem wird in manchen Bieren unerlaubte Zusätze entdeckt. Steckt der Amerikaner hinter all dem? Kommissar Bichlmaier bittet Alfred Santjohanser um Unterstützung. Aber dieses Mal kommt der Sanktus an seine Grenzen.

    Einfach spitze! Besser geht doch nimmer! Ich bin ja schon richtig süchtig nach meinem Münchner Lieblingsermittler Sanktus. Man hat das Gefühl auf lauter alte Bekannte zu treffen, so vertraut sind einem die Mitwirkenden schon. Ich höre sie in ihren unterschiedlichen Dialekten, die mir ab und an ein Grinsen ins Gesicht zaubern, diskutieren. Und mittendrin der Sanktus. Man darf auch am Familienleben des Sanktus teilnehmen. Und die Harmonie, die bei den Sanktjohansern herrscht ist klasse. Und ich kann die Kati vollkommen verstehen, dass sie die Familienvater nicht mehr in Gefahr wissen will. In Sanktus neuer Kneipe würde ich gerne mal einkehren und einen gemütlichen Abend verbringen. Aber irgendwann ist es ja wieder vorbei mit der Gemütlichkeit. Es tauchen die ersten Toten auf und da kann der Sanktus halt nicht nein sagen. Und diesesmal wird es ganz schön haarig. Des öfteren hatte ich ein Gänsehautfeeling. Es hat oft nicht rosig ausgeschaut. Und auch ich war bis zum Schluss am Rätsel (und so soll es auch sein), wer denn nun der Mörder ist. Denn mit diesem Ende hatte ich nicht gerechnet. Einfach klasse! Erwähnen muss ich auch noch den Bhupinder, Sanktus Freund, der natürlich nicht fehlen darf. Er ist ja eine absolute Bereicherung. Und eine Fahrt mit ihm durch München ein absolutes Highlight. Ein perfektes Gesamtpaket - besser gehts wirklich nicht mehr!

    Erwähnenswert ist auch noch das besondere Rezept im Anhang und das Bayerisch-Hochdeutsche-Wörterbuch. Ein toller Regionalkrimi für wunderbare Lesestunden, äußerst spannend und unterhaltsam. Das Cover ist natürlich auch wieder ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Bierkrimi.

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    BuchNotizens avatar
    BuchNotizenvor einem Monat
    Sanktus ermittelt wieder

    In “Hopfenkiller” begegnete ich Sanktus zum ersten Mal und er war mir auf Anhieb sympathisch. Eigentlich heißt Sanktus Alfred Sanktjohanser, ist Bierbrauer und Münchner Original. Er ist mit seinen Macken genauso liebenswert, wie Monaco Franze. Der frischgebackene Vater eines Sohnes nimmt seine Vaterpflichten ernst und kümmert sich liebevoll um den kleinen Schorschi. Kathi, seine Angetraute, hats nicht leicht mit ihrem Sanktus, sie kann ihm aber nicht lange böse sein. Seine “logischen” Erklärungen, die sein Handeln rechtfertigen, sind einfach umwerfend.

    Kommissar Bichlmaier übernimmt die Aufgabe Kathi zu überzeugen, dass er die Hilfe von Sanktus braucht, um den Täter zu fassen. Bilchmaier muss auch immer wieder zwischen seinem Freund und seinem Assi Demuth vermitteln. Demuth kommt aus Franken und stellt für die anderen Figuren nicht nur eine sprachliche Herausforderung dar. Sein Charakter erinnert mich an Kommissar Overbeck aus Wilsberg.

    Zu den unsympathischen Charakteren gehört Garreth Vane. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen, da er aussieht, wie der Stargeiger David Garrett. Die Anspielungen auf den berühmten Geiger ziehen sich durch das ganze Buch. Seine Geschäftspartner finden ihn eher größenwahnsinnig und äußerst unsympathisch.

    München, die Stadt mit Herz, war schon immer international eingestellt und das spiegelt sich auch in den Freunden von Sanktus wieder. Einer schwätzt schwäbisch, einer Hochdeutsch und Giovanni darf, wie Trapattoni radebrechen. Ein spezieller Freund von Sanktus ist der indische Koch Bhupinder mit seinen Weisheiten.

    Die Reihe der liebevoll angelegten Charaktere ist lang. Bei dem vielen Personal wäre eine Liste für Erstleser hilfreich.

    “Hopfenkiller” ist ein echter Regionalkrimi, der durchgehend im Dialekt geschrieben ist. Die Liebe des Autors zu seiner Stadt München spürt man auf allen Seiten. Der Sanktus ist ein Münchner Original mit einem trockenen Humor. Er spricht die Leser direkt an, ich hatte das Gefühl mich mit ihm direkt zu unterhalten. Der Dialekt und die direkte Rede von Sanktus erzeugen einen ungewöhnlichen Schreibstil, vor allem für diejenigen, die kein bayerisch verstehen. Zum besseren Verständnis ist am Ende des Buches ein “Bayerisch-Hochdeutsch Wörterbuch” angehängt.

    Das Buch lebt nicht zuletzt von der Situationskomik. Herrlich beschrieben ist der Pokemonwahn im Sommer 2016. Statt den ersehnten Pokemons finden jedoch Jacqueline und Chantal eine Leiche. Genauso treffend wird die Schickimickiszene parodiert.

    Obwohl ich ahnte, wer der Mörder ist, hat mich die Auflösung überrascht. Der Autor legt gekonnt falsche Fährten.

    Für Biertrinker wichtige Themen, wie das Monopol der Großbrauereien gegen kleine Brauereien und das Reinheitsgebot, sind in diesem Krimi gut umgesetzt.

    “Hopfenkiller” ist bereits das vierte Buch der Sanktus-Reihe und mein erstes Buch von Andreas Schröfl. Ich konnte der Geschichte mühelos folgen, ohne die anderen Bände gelesen zu haben. Sanktus hat mir aber sehr gut gefallen und ich werde die Vorgänger auch noch lesen,  die angekündigte Fortsetzung ebenfalls.

    „Hopfenkiller“ ist ein echtes Schmankerl unter den deutschen Regionalkrimis und hat das Potenzial zum Kultkrimi. Wer sich auf den Krimi einlässt, bekommt eine Ahnung von bayerischer Lebensart und obendrein ein Sightseeing mit Sanktus durch München. Der humorvolle Bierkrimi hat mich bestens unterhalten und mit seiner Auflösung verblüfft.

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mord im Brauereigewerbe - spannend & saukomisch, Schröfl zeigt erneut, wie's geht!
    Mord im Brauereigewerbe - spannend & saukomisch, Schröfl zeigt erneut, wie's geht!

    (Inhalt, übernommen)
    Garreth Vane, amerikanische Craftbier-Ikone, eröffnet in München seine erste Brauerei. Den konventionellen Bierherstellern sowie dem Reinheitsgebot sagt er den Kampf an. Bald darauf werden der Besitzer der größten Craftbier-Brauerei Münchens tot in der Isar aufgefunden, sein Konkurrent erschlagen auf dem Brauereihof entdeckt und im Münchner Bier unerlaubte Zutaten nachgewiesen. Steckt Vane hinter den Taten? Kommissar Bichlmaier bittet Alfred Sanktjohanser um Unterstützung. Ein Fall, der den Sanktus an seine Grenzen bringt.

    Über den (genialen) Autor:
    Andreas Schröfl wurde 1975 in München geboren und ist dort im Stadtteil Steinhausen aufgewachsen. Nach dem Abitur erlernte er das Handwerk des Brauers und Mälzers in einer Münchner Großbrauerei. Anschließend studierte er an der Universität Weihenstephan Brauwesen und Getränketechnologie. Es folgten fünf Jahre als Braumeister in einer mittelständischen bayerischen Brauerei. Seit 2008 arbeitet er als Projektleiter im Brauereianlagenbau. Andreas Schröfl lebt in einem Dorf am Rande der Hallertau, ist verheiratet und hat zwei Kinder.

    Schreibstil/Fazit:
    DANKE an den unverwechselbaren Autor für Deine Zusage und schnelle Belieferung durch den Gmeiner-Verlag.
    Das Cover passt einfach perfekt zum Titel sowie Inhalt.

    Der Ermittler, Kommissar Bichlmaier, holt zur Unterstützung Alfred Sanktjohanser, kurz, der Sanktus, genannt.
    Diesmal ist es ein Fall, der auch Sanktus an seine Grenzen bringt, zumal auch seine Familie bedroht wird.

    Der Hopfenkiller ist ein sehr spannender, verzwickter Bierkrimi.
    Eine Geschichte, darin viel im bayerischen Dialekt erzählt wird, gut so.
    Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen.
    Am Anfang gab es viele Personen, aber jede einzelne Charakter wurde gut beschrieben.
    Gleich zu Beginn baute Schröfl eine wahnsinnige Spannung auf, die sich auch bis zum Schluß gehalten hat, eh klar :)
    Ich finde gut, daß es am Ende noch ein Bierrezept für den Leser gibt und für die "bayerische Sprache" ein Lexikon, damit man ggfs. nachblättern kann.

    Definitiv, hier wurde Spannung, Witz und Humor perfekt vereint, so daß ich diesen Braukrimi als sehr lesenswert wirklich nur weiterempfehlen kann, Prost!

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    Maddinliests avatar
    Maddinliestvor 2 Monaten
    Mord in der Brauereiszene

    Die Münchener Bierbrauer bekommen es plötzlich mit einer scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Übersee zu tun. Ein amerikanischer Bierbrauer namens Garreth Vane mischt den Markt mit seinen importierten Craft-Bieren neu auf und versucht gar das heilige Reinheitsgebot zu kippen. Die Situation wird sehr heikel, als plötzlich der erste tote Bierbrauer zu beklagen ist, worauf der zweite auch nicht lange auf sich warten lässt. Steckt Garreth Vane dahinter? Alle rufen nach dem Sanktus, aber der hat seiner Kathi spätestens mit der Geburt seines Schorschis versprochen niemals mehr zu ermitteln...

    "Hopfenkiller" ist der vierte Band um den gemütlichen Bierbrauer Alfred Sanktjohanser, der nicht nur vom Hopfen viel versteht, sondern auch im Ermitteln eine Koryphäe ist. Wie in den ersten drei Bänden gelingt dem Autor Andreas Schröfl erneut eine äußerst gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Trotz der Morde herrscht in den Büchern um den Sanktus eine lockere und gelöste Atmosphäre, der es einfach Saß macht zu folgen. Andreas Schröfl arbeitet dabei mit dem aus meiner Sicht wohldosierten Einschub von heimischen Dialekten, die der Geschichte einen gelungenen Lokalkolorit verleihen. Die Spannung kommt dabei aber auch nicht zu kurz, und gerade bei seinem vierten Fall bekommt es der Hobby-Ermittler mit einer harten Nuss zu tun, bei der die Lösung bis zum Ende offen bleibt. Den besonderen Charme erhalten die Bücher aber durch ihre Protagonisten. Da ist natürlich zunächst der Sanktus selbst zu nennen, aber auch sein Umfeld mit dem indischen Gastwirt Bhupinder, dem hessischen Ermittler Demuth und sein Freund der Steuerberater Drengler sorgen für viel Unterhaltung.

    "Hopfenkiller" ist für mich eine äußerst gut gelungene Fortsetzung der Krimi-Reihe aus der Brauerei-Szene Münchens. Ich hoffe, dass es trotz des immer größer werdenden Widerstands seiner Kathi es noch zu einigen spannenden Fällen für den Sanktus kommt. Ich empfehle daher die ganze Serie sehr gerne weiter und bewerte den vierten Band mit den vollen fünf von fünf Sternen.

    Kommentare: 1
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    MelaKafervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Bierkrimis um den Sanctus werden einfach immer noch besser. Spannend und saukomisch.
    Spannend und saukomisch - pures Lesevergnügen

    Eigentlich wollt der Sanctus ja nicht mehr ermitteln. Das hat er der Kathi versprochen. Schließlich ist er jetzt Familienvater und selbständiger Brauer und Kneipenbesitzer. Und da geht die Sicherheit natürlich vor. Aber als zwei Brauer ums Leben kommen und ihre Frauen den Sanctus um Hilfe bitten, juckt's ihn schon gewaltig in den Fingern. Und die Kathi, die ihren Sanctus nur zu gut kennt, drückt schließlich, auch weil der Bichlmaier ihr gut zuredet, beide Augen zu.

    Die Vanes, amerikanische Craftbierspezialsten, mischen zudem die Münchner Brauerszene gewaltig auf und scheinen auch so Dreck am Stecken zu haben. Die Sache wird immer undurchsichtiger und so findet sich der Sanctus plötzlich selbst im Kreis der Verdächtigen wieder. Er entzieht sich einer Verhaftung durch den Demuth durch Flucht und ermittelt nun verdeckt weiter. Diesmal wird es richtig eng für den Sanctus und Hilfe kommt in letzter Sekunde aus einer ganz unerwarteten Richtung....

    Der Sanctus und seine Spezln sind mir mittlerweile so ans Herz gewachsen, dass ich sie nicht mehr missen möchte. Alle sind sie richtige Typen, mit ihren Eigenheiten, Dialekten und Akzenten.

    Der Andreas Schröfl versteht es wie kaum ein anderer, die Charaktere so lebensecht zu zeichnen, dass man sich genau in sie reinversetzen kann und so wachsen sie einem immer mehr ans Herz. Noch dazu ist dieser Fall  auch wieder unglaublich spannend und komisch zugleich.

    Die Bierkrimis um den Sanctus werden einfach immer noch besser.


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    Leserin71vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender, witziger München-Krimi mit echten Originalen
    Der Sanktus ermittelt wieder....

    Diesmal ermittelt der Herr Alfred Sanktjohanser, vulgo "der Sanktus" im Brauermilieu.  Nachdem zwei seiner Kollegen tot aufgefunden wurden und er von den Witwen um Hilfe gebeten wurde, kann Sanktus schon fast nicht anders. Nur seine Kathi könnte da noch dazwischen kommen, aber der Sanktus ist schon viel zu tief drin und es wird super spannend.
    Meine Meinung:
    Wie schon die  anderen drei Bände ist auch dieser mit viel baierischem Dialekt gespickt, so dass mir das Herz aufgegangen ist. Manche Sätze mögen wegen ihres abgekürztem Satzbaus Philologen vor den Kopf stoßen, aber warum unnötige Worte?
    Dass beim Hopfenkiller auch das Bierbrauen an sich Thema ist, ist eh klar, danke für die schönen Details der Bierherstellung.
    Die Spannung steigert sich und ist am Ende fast unerträglich. Viel Personen hätten ein Motiv, manche sind sehr undurchsichtig und der Sanktus hat es echt nicht einfach (Rätselspaß ist garantiert).
    Was mir nicht so gefällt ist, dass die Klischees Franken-Bayern so plakativ bedient werden. Dafür freuten mich die Bhupinder-Szenen und die mit Sanktus' Freundinnen.

    Diesmal gibt es von mir nur 4,4 Sterne. Beim nächsten Mal wieder mehr, wenn auf dem armen Demuth nicht so rumgehackt wird.

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    tweedledeevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung, Humor, Situationskomik, alles dabei!
    Wer ist der Mörder?

    Klappentext: "Garreth Vane, amerikanische Craftbier-Ikone, eröffnet in München seine erste Brauerei. Den konventionellen Bierherstellern sowie dem Reinheitsgebot sagt er den Kampf an. Bald darauf werden der Besitzer der größten Craftbier-Brauerei Münchens tot in der Isar aufgefunden, sein Konkurrent erschlagen auf dem Brauereihof entdeckt und im Münchner Bier unerlaubte Zutaten nachgewiesen. Steckt Vane hinter den Taten? Kommissar Bichlmaier bittet Alfred Sanktjohanser um Unterstützung. Ein Fall, der den Sanktus an seine Grenzen bringt."

    Das Wiedersehen mit Sanktus und seinem Umfeld ist klasse, seit dem letzten Teil ist einiges an Zeit vergangen und Sanktus hat inzwischen einen Stammhalter, den kleinen Schorschi. Diesmal läuft die Handlung nicht linear, es beginnt zwei Wochen vor der aktuellen Handlung und nähert sich schrittweise an. Fand ich gut, ist mal was anderes. Wer steckt hinter den Sabotageakten und den Morden? Sanktus ermittelt wieder und kommt ins Fadenkreuz des Mörders. Die Bedrohung wird ganz persönlich....

    Die Story ist dicht, der Schreibstil was ganz besonders, er lässt sich in kein Schema pressen. Lebendig geschrieben, spritzige Dialoge, man hat das Gefühl direkt dabei zu sein. Das Besondere an der Sanktusreihe ist für mich die Vielzahl an Dialekten, von bayrisch über fränkisch bis schwäbisch,  ist alles dabei. Und natürlich die verschiedenen Typen, teils schräg-skurril oder liebenswert,  aber immer einzigartig. Einer meiner Lieblingscharaktere ist der Bhupinder mit seinem indisch gefärbten Dialekt. Ein Gegenpart ist  der Demuth, der sich von seiner besten Seite gezeigt hat ;-)

    Mir haben die Ermittlungen im Brauermilieu  super gut gefallen, alles dreht sich um das flüssige Gold. Beim lesen der Beschreibung der verschiedenen Craft Beer Sorten wurde mir der Mund wässrig. Viel Münchenflair, viel Atmosphäre und Lokalkolorit.

    Fazit: Spannung, Humor, Situationskomik, alles dabei. Ein Krimi mit Charme und Witz, bei dem die Spannung nicht zu kurz kommt. Ich bin auf die Fortsetzung jetzt schon gespannt.

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    Tine13s avatar
    Tine13vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kultig, einfach zum Niederknien guat!
    Diesmal a gewaltige „Craft“action;)

    Eigentlich hat der Sanctus seiner Kathi ja versprochen, nicht mehr zu Ermitteln….! Nie wieder, ist er doch jetzt Vater seines kleinen Schorschis und natürlich auch der Martina, Vaterfreuden fast besser als jedes Weißbier sozusagen ;) Doch so wie der Sanktjohanser nicht aufs Bier verzichten kann, so ist’s eben auch mit seiner Neugierde. 

    Nach einigen üblen Anschlägen auf das Münchner Bier kann sich der Sanctus noch seitens Ermittlungsanfragen aus der Brauerschaft erfolgreich erwehren. 

    Als dann das Morden losgeht, hat aber selbst der Kriminalkommissar Bichlmeier beim Sanctus angefragt ob er denn nichts Genaueres wüsste und da ist’s mit dem Never-Ever eben so eine Sache. 

    In der Craftbierszene, zu der sich neuerdings der Sanctus zugehörig zählt, rumort es ziemlich gewaltig. Auf der Münchner Bierbühne gibt es nämlich einen Neustart aus den Staaten. Garrett Vane, Schönling sondergleichen und Craftbier-Star made in USA, hat seinen Auftritt und möchte gar dem Reinheitsgebot an den Kragen…..

    Mords was los in in der Stadt könnte man sagen!


    „Hopfenkiller“, dieser Regionalkrimi von Autor Andres Schroff ist schon der 4. Fall in einer Kultserie um den sagenhaften „Sanctus“, Ex-Polizist, mittlerweile seriöser Familienvater, Brauer, Bierliebhaber und Ermittler nur noch erzwungener Maßen oder in gefragter Weise.

    Der Schreibstil von Schröffl ist einfach „Krachert“, Böllerschüsse kein Ausdruck;) so muss man sich das Vorstellen….also einfach zum Niederknien! 

    Dialekt natürlich sowieso dabei, aber keine Angst….nicht nur bayrischer Dialekt ist angesagt, nein Dialekt hoch**, denn in München ist eben nicht nur das Bier, sondern die Welt zuhause! 

    Eh klar, Weltstadt, Multi Kulti, Zweifel ausgeschlossen;) 

    Wir begegnen wieder guten alten Bekannten aus den Vorgängerbänden, wie dem Preußen Drägler, dem Inder Bhupinder, der einbeinigen Lena, neuen und alten Brauergenossen und dem bestgehassten fränkischen Kommissarassistenten Demuth.

    Focus diesmal: natürlich Hauptrolle Bier und die neue Craftbierszene.


    Zum Bier selber brauen, kriegt man am Ende sogar ein Rezept geliefert, wobei mir dazu allerdings der 5 Hektoliter-Topf abgeht! Wer allweil no nix verstanden hat, ein Bayern-Glossar ganz hinten für die ärgsten Wörta.


    Die Sanctus-Serie hat für mich schon Kult-Status, besser geht nicht:)) 

    Lesegenuss pur, dazu ein kühles Helles, wer mag ein Weiß- oder auch Craft-Bier, dann noch besser;) Lesen also absolut empfehlenswert, Spannung bis zur letzten Seite!

    Am Besten mit Band 1, der „Brauerehre“ beginnen, sich über „Altherrenjagd“ zur „Schlachtsaison“ vorarbeiten und im Anschluss den neuen „Hopfenkiller“ genießen. Geht natürlich auch solo, aber chronologisch hat man vielleicht mehr Durchblick und lernt die Protagonisten besser kennen!

    Laut Autor, ist ein neuer Teil schon in Arbeit…..also Vorfreude meinerseits, gar kein Ausdruck!


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    Bibliomarievor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Andreas Schröfl versteht nicht nur eine Menge vom Bier, er versteht es auch einen gelungenen Kriminalroman mit Lokalkolorit zu schreiben.
    Hopfen und Malz

    Die Brauerszene in München steht Kopf! Da kommt so ein Ami daher und will den g’standenen Braumeistern zeigen, wie heute Braukunst geht und was er vom Reinheitsgebot hält. Craft Bier ist das Zauberwort und da er noch so ausschaut wie ein geigender Frauenschwarm, steht ihm die Münchner Szene offen.

    Aber auch den Craft Bier Adepten ist das Engagement nicht so recht, denn die Finanzkraft hinter Garreth Vane scheint grenzenlos und sie fürchten um ihre kleinen handwerklich geprägten Betriebe. Bald scheint es ernst zu werden, der Inhaber der bisher größten Craftbierbrauerei treibt tot in der Isar, sein Konkurrent und Mitstreiter liegt erschlagen im Brauhof. Aber auch die traditionellen Brauereien klagen über Anschläge und Manipulationen.

    Was bleibt da Kommissar Bichlmaier anders übrig als sich der Hilfe von Alfred Sanktjohanser, allgemein nur als der „Sanktus“ bekannt, zu versichern. Schließlich war er mal Polizeikollege und Braumeister ist er immer noch. Allerdings hat Sanktus seiner Kathi versprechen müssen, in Zukunft auf gefährliche Ermittlungsarbeit zu verzichten und mit Kathi möchte er es sich nicht verderben. Aber ein bissl umhören, wird er sich schon können.

    Bayern, Sommer und Biergärten und dazu ein süffiges Weißbier, egal ob traditionell oder als Craft Bier und dazu passt der neueste „Sanktus“-Krimi. Spritzig ist die Geschichte, voller Sprachwitz und Situationskomik. Der Sanktus redet und denkt wie ihm der Schnabel gewachsen ist und der Autor fängt das wunderbar authentisch ein. So stelle ich mir einen humorigen Bayernkrimi vor. Da darf man gern in die Klischeekiste greifen, wenn man – wie bei Autor Andreas Schröfl – auch immer das Augenzwinkern spürt. Ich liebe die deftigen Dialekteinschübe, genau wie die liebevoll und gekonnt gezeichneten Originale. Sicher, sie werden auch mal überzeichnet, aber genau wie bei Klischees ist das immer gut dosiert und als Stilmittel gewollt. Man kann eben nur überzeichnen, was man auch kennt und mag. Mir gefällt auch, wie Sanktus‘ Gedanken immer ganz ungefiltert und bar jeder grammatikalischen Norm einfließen, das erinnert mich ein wenig an die Brenner Romane von Paul Haas und macht den Krimi lebendig und direkt.

    Die Geschichte ist spannend und recht verzwickt aufgebaut, so einfach war es nicht mit meinen Verdachtsmomenten. Immer wieder kam ich ins Zweifeln und so blieb die Spannung bis zum Finale hoch.
    Andreas Schröfl versteht nicht nur eine Menge vom Bier, er versteht es auch einen gelungenen Kriminalroman mit Lokalkolorit zu schreiben.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Schroeflandis avatar
    Servus Regionalkrimifans,


    es ist so weit, der Sanktus muss wieder ermitteln.


    ich möchte Euch gerne meinen dritten Sanktus-Krimi "HOPFENKILLER" vorstellen. Dazu starte ich diese Leserunde und verlose 20 Exemplare meines neuen München-Krimis.

    Wenn Ihr teilnehmen wollt, schreibt mir bitte bis zum 09.06.2018 24:00 Uhr, warum Ihr bei der Leserunde meines München-Krimis dabei sein wollt.


    ACHTUNG: Hinweis für Allergiker
    Dieser Regionalkrimi enthält wie immer Dialekt in abgeschwächter, gut lesbarer Form.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen empfehle ich die Leseprobe auf der Homepage des Gmeiner Verlags unter Hopfenkiller, Blick ins Buch.
    Bitte bei der Bewerbung beherzigen.

    Wie letztes Jahr werde die Leserunde gerne intensiv begleiten.

    Bitte gebt bei der Bewerbung an, ob Ihr lieber die gedruckte Ausgabe oder ein E-Book gewinnen möchtet.

    Zum Inhalt aus dem Gmeiner Pressetext

    Der Tod braut mit
    Andreas Schröfl veröffentlicht den vierten Fall für den »Sanktus«
    Mit dem München-Krimi »Brauerehre« (2015) startete Andreas Schröfl die erfolgreiche Reihe um den Serienhelden Alfred Sanktjohanser, genannt »der Sanktus«. Der ehemalige Bierbrauer und Ex-Polizist stolpert immer wieder ungeahnt in brisante Mordermittlungen, so auch in seinem vierten Fall »Hopfenkiller«. Der frischgebackene Craftbier-Shop-Besitzer soll als Experte den Mord an zwei wohlhabenden Bierbrauern aufklären. Seine Recherchen führen ihn ins Umfeld der Münchner Craftbier-Brauereien. Konkurrenzkampf, Marktwettbewerb und Manipulation beherrschen die Szenerie und liefern dem Sanktus den ersten Verdächtigen. Doch bald gerät auch er unter Mordverdacht. Erneut ergänzen sich das Zusammenspiel der Charaktere, Dialektpassagen, markante Tatorte und mitreisende Szenen zu einem typischen Sanktus-Krimi. Dabei lässt der Autor mit der Erwähnung des Münchner Amoklaufs im OEZ und dem Bierfestival am Odeonsplatz reale Ereignisse in die Handlung einfließen.


    Zum Buch
    Garreth Vane, amerikanische Craftbier-Ikone, eröffnet in München seine erste Brauerei. Den konventionellen Bierherstellern sowie dem Reinheitsgebot sagt er den Kampf an. Bald darauf werden der Besitzer der größten Craftbier-Brauerei Münchens tot in der Isar aufgefunden, sein Konkurrent erschlagen auf dem Brauereihof entdeckt und im Münchner Bier unerlaubte Zutaten nachgewiesen. Steckt Vane hinter den Taten? Kommissar Bichlmaier bittet Alfred Sanktjohanser um Unterstützung. Ein Fall, der den Sanktus an seine Grenzen bringt.
    Bitte gebt bei der Bewerbung an, ob Ihr lieber die gedruckte Ausgabe oder ein E-Book gewinnen möchtet.



    Mehr über mich und meinen Krimi könnt Ihr auf   www.der-sanktus.de oder auf Facebook erfahren.
    https://www.facebook.com/Andreas-Schröfl-Sanktus-Krimis-699668836828221/


    Ich freue mich auf Eure Bewerbungen




    S
    Letzter Beitrag von  Sabine_Hartmannvor einem Monat
    Zur Leserunde

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Wildponys avatar
    Wildponyvor 3 Monaten
    Weil ich diese Reihe mit Sanktus einfach liebe ♥
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