Andreas Stammkötter Messewalzer

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Inhaltsangabe zu „Messewalzer“ von Andreas Stammkötter

Buchmesse in Leipzig. Die ganze Stadt fiebert der Präsentation des neuen Romans von Bestsellerautor Willi Lachmann entgegen. Doch die Lesung endet im Fiasko: Vor den Augen von mehr als 100 Gästen wird der Leipziger Autor kaltblütig erschossen.
Kommissar Kroll übernimmt die Ermittlungen. Der erste Verdacht fällt auf Lachmanns Verleger, zu dem der Schriftsteller offenbar nicht das beste Verhältnis hatte. Aber dann findet Kroll heraus, dass Lachmann mit Recherchen zu einem Mordfall beschäftigt war, der bereits 16 Jahre zurückliegt …

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Die Rivalin

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buecher_bewertungen1

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  • Rezension zu "Messewalzer" von Andreas Stammkötter

    Messewalzer

    Zabou1964

    28. June 2011 um 07:13

    Das Cover zeigt ein Bild der neuen Leipziger Messe mit dem Wasserbecken davor. Da ich selbst schon auf der Leipziger Buchmesse war und die Stadt sehr mag, wollte ich diesen Krimi von Andreas Stammkötter gerne lesen. Es handelt sich übrigens schon um den fünften Fall für Kommissar Kroll. Ich hatte als Quereinsteiger in diese Reihe jedoch keinerlei Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Am Vorabend der Leipziger Buchmesse wird bei einer Lesung vor über hundert Zuschauern der Erfolgsautor Willi Lachmann erschossen. Im Publikum sitzt auch dessen Freund, der Polizist Wiggins. Zusammen mit seinem Kollegen Kroll nimmt er die Ermittlungen auf. Schon bald stellt sich heraus, dass das Motiv für den Mord in der Vergangenheit liegt. Lachmann hat für einen neuen Roman recherchiert und ist dabei einem Verbrechen auf die Spur gekommen, das vor 16 Jahren begangen wurde. Kroll und Wiggins nehmen erneut die Ermittlungen auf und stoßen auf unangenehme Wahrheiten. Der Autor versteht es außergewöhnlich gut, seinem Leser seine Wahlheimat Leipzig näher zu bringen. Er beschreibt bekannte Gebäude, wie z. B. die Nikolaikirche oder das Völkerschlachtdenkmal, nicht nur sehr anschaulich, sondern streut auch geschickt interessante Informationen über diese Sehenswürdigkeiten ein. Die Story selbst nimmt immer wieder überraschende Wendungen, sodass die Spannung nie abreißt. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Aber auch den Humor habe ich nicht vermisst. Die Beschreibungen einiger kauziger Figuren, wie z. B. zweier Verleger, und witzige Dialoge haben mich oft schmunzeln lassen. Wie ich dem Buch entnehmen konnte, lebt der Autor als Rechtsanwalt in Leipzig und war Dozent an der Fachschule für Bauwesen. Ich hoffe sehr, dass er daneben noch Zeit findet, weitere Krimis zu schreiben. Ich werde sie auf jeden Fall lesen. Aber auch die vorherigen Bände dieser Reihe werde ich mir besorgen. Kommissar Kroll gefällt mir sehr gut mit seiner unkonventionellen Art. Fazit: „Messewalzer“ ist ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit, dem es auch an Humor nicht mangelt. Uneingeschränkt empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Messewalzer" von Andreas Stammkötter

    Messewalzer

    Gospelsinger

    17. March 2011 um 14:55

    Eigentlich wollte ich dieses Buch im Zug lesen, auf dem Weg zur Leipziger Buchmesse. Leider klappt es nicht mit der Fahrt – aber vielleicht ist das auch gut so. Denn die Buchmesse scheint ein gefährliches Pflaster zu sein. Der Autor Willi Lachmann jedenfalls wird erschossen, als er gerade seine Lesung beginnt. In Verdacht gerät sein Verleger, von dessen Verlag Lachmann sich trennen wollte. Auf der Buchmesse scheinen wirklich bedrohliche Menschen unterwegs zu sein. Aber keine Sorge, der Verdacht gegen den Verleger bestätigt sich nicht. Denn es stellt sich heraus, dass Lachmann für sein neues Buch über einen lange zurück liegenden Mordfall recherchiert hat. Der Grund für den Mord an Lachmann scheint also in der DDR-Vergangenheit zu liegen. Übrigens ist nicht nur das Buchmessengelände gefährlich. Auch ein Besuch einer Leipziger McDonald´s Filiale kann unerwünschte Auswirkungen haben. Besonders für Kommissar Kroll wird es brenzlig. Mir hat dieser temporeiche Krimi mit seiner geschickten Verwebung von Vergangenheit und Gegenwart gut gefallen. Dass ich die Vorgängerbände um Kommissar Kroll nicht kenne, machte nichts; ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, nicht die nötigen Hintergrundinformationen zu haben. Ich war noch nie in Leipzig, aber dieser Krimi hat mich wirklich neugierig auf die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten gemacht. Abenteuerlustig, wie ich bin, würde ich also trotz aller Gefahren gern auf die Leipziger Buchmesse fahren.

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  • Frage zu "Messewalzer" von Andreas Stammkötter

    Messewalzer

    Hartwig

    Wie viele Leipzig-Krimis hat Andreas Stammkötter bislang geschrieben?

    • 3
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