Andreas Steiner

 4.5 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Die schlafende Stadt, Als Arzt in Urwald und Gebirge und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andreas Steiner

Die schlafende Stadt

Die schlafende Stadt

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Erschienen am 01.11.2010
Aufbruch in ein mehrdimensionales Denken

Aufbruch in ein mehrdimensionales Denken

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Erschienen am 14.01.2014
Allerlei Verse aus einem halben Jahrhundert

Allerlei Verse aus einem halben Jahrhundert

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Erschienen am 17.12.2014
Der große Staatsvertrag um Nathalie

Der große Staatsvertrag um Nathalie

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Erschienen am 19.09.2014
Als Arzt in Urwald und Gebirge

Als Arzt in Urwald und Gebirge

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Erschienen am 15.09.2017
Kommunales Immobilienmanagement

Kommunales Immobilienmanagement

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Erschienen am 23.05.2014

Neue Rezensionen zu Andreas Steiner

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Rezension zu "Die schlafende Stadt" von Andreas Steiner

Absolut lesenswert !!!
bs1958vor 6 Jahren

Zu Beginn des Buches war ich noch etwas verwirrt, wahnsinnig viele Namen mit Geschichten, konnte mir kein Ziel vorstellen. Das Weiterlesen hat sich aber gelohnt, denn das Buch hält so manche Überraschung bereit.

Die Geschichte ist mal ganz anders als man denkt und führt auf einem wirklich ungewöhnlichen Weg ans Ziel. Keine Angst, am Ende fließt wirklich alles auf verständliche Art zusammen.

Die deutsche Geschichte durch sehr viele Epochen liefert den Hintergrund für diesen Roman. Er ist spannend und interessant auf verschiedenen Ebenen mit einem sehr guten Sprachstil  geschrieben.

Hier finden wir eine außergewöhnliche Geschichte über die Schicksale  von den Lebenden und den Toten (oder doch eher von den Toten und den Lebenden?), deren Leiden und Lieben, sowie ihr Leben. Kultur, Musik und Literatur treffen wir an unzähligen Stellen diesem Werk.

Dieses sehr gut gelungene Erstlingswerk regt auch noch zum Nachdenken über Leben und Tod an. Seine Variante gefällt mir irgendwie.

Dieses Buch ist absolut lesenswert und jeden Cent wert und gehört auf jeden Wunschzettel. Es wird
selbst den hohen Ansprüchen der Kritiker gerecht. Glaubt mir, Ihr müsst das Buch unbedingt lesen.

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Rezension zu "Die schlafende Stadt" von Andreas Steiner

Rezension zu "Die schlafende Stadt" von Andreas Steiner
Elyanvor 6 Jahren

Wer würde nicht gerne einmal einen Blick hinter den Vorhang werfen, den kein Mensch für gewöhnlich durchdringt? Andreas Steiner wagt nicht nur einen Blick in das Jenseits, er entführt in diese Welt. Der Protagonist Darius, dessen Neugierde zunehmend wächst und der die Dinge zu hinterfragen beginnt, findet einen Weg vom Jenseits ins Diesseits zu reisen. Das ruft jedoch ungeahnte Mächte auf den Plan. Wem kann er trauen? Wer ist Freund und wer Feind? Gelingt es ihm sich und vielleicht die ganze Stadt zu retten?
Der Roman enthält die verschiedensten Handlungsstränge, die sehr intelligent miteinander verwoben und zudem historisch fundiert recherchiert sind. Das Lesen des Romans ist wie eine Reise auf einem Bewusstseinsmeer, die durch Zeitepochen, menschliche Beziehungen und Seelenebenen führt.
Sehr berührend, tiefgehend, intelligent.

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Rezension zu "Die schlafende Stadt" von Andreas Steiner

Rezension zu "Die schlafende Stadt" von Andreas Steiner
juergen_eglseervor 6 Jahren

Man ist grundsätzlich schon erstaunt, wenn ein dem Rezensent unbekannter (Neu?)-Autor mit einem Buch aufwartet, das äusserlich von höchster Qualität erscheint. Gut gebunden, schönes Titelbild, Schutzumschlag, komplett illustriert - eine aufwändige Produktion, die man zumindest für Neuautoren nicht unbedingt erwartet. Angesichts der herausragenden Qualität des Buches an sich, stellt sich dem Rezensenten nun die bange Frage, ob auch der Inhalt dem äusseren Schein gerecht wird, oder ob man hier bitter entäuscht wird.

Andreas Steiner hat vordergründig einen Mystery-Roman mit satten Fantasy-Elementen geschrieben. In einer dystopisch erscheinenden Stadt auf einer namenlosen Insel vegetieren die dort lebenden Menschen in einem für sie engst abgesteckten Lebensrahmen vor sich hin. Jedem ist ein Beruf zugewiesen, jedem ist der Tagesablauf vorgeschrieben - wobei "Tag" hier der falsche Ausdruck ist, denn das Leben findet ausschliesslich Nachts statt. Darius ist Astronom und muss neben der Pflege der entsprechenden Instrumente auch hier und da einen Auftrag zur Berechnung diverser Sternkonstellationen durchführen. Begleitet wird er von Beda, einem nicht sehr redseligem Faktotum, der im Laufe des Romanes mehr als Wächter denn als Assistent erscheint. Darius macht sich bis zu einem bestimmten Augenblick - wie alle Menschen auf der Insel - keine Gedanken über seine Situation und über seine Stellung. Doch dan durchbricht etwas seine starre Schale und er beginnt, über sich selbst als Person nachzudenken und sich seiner selbst bewußt zu werden. Wer ist er eigentlich? Was stellt die Insel dar? Durch seine neugierigen Wanderungen durch die Stadt macht er zwei gegensätzliche Organisationen, die im Hintergrund die Fäden in der Hand halten, auf sich aufmerksam. Beide wollen den frisch "erwachten" Darius für sich gewinnen - oder vernichten, falls dieser nicht einwilligt. Und so beginnt Darius den Weg zur Wahrheit auf einem sehr schmalen Grat zwischen Licht und Dunkel.

Was macht das Buch angesichts einer grundsätzlich klassisch erzählten Erweckungsgeschichte so interessant? Steiner erzählt nicht nur die Geschichte von Darius, sondern schildert auch die Erlebnisse verschiedenster Persönlichkeiten und Familien. Beginnend vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart kann man die einzelnen Stammbaumzweige der Protagonisten szenenhaft begleiten. Beginnt man das Buch, wird man angesichts der nur auf den ersten Blick in sich abgeschlossenen Episoden vielleicht müde, oder auch verwirrt- doch man sollte trotz vielfältiger Informationen und Erzählungen hier weiterlesen, denn der eigentliche Aha-Effekt kommt dann langsam im mittigen Bereich von "Die schlafende Stadt". Was erst langsam erkennbar wird - alles hängt miteinander zusammen! Andreas Steiner hat mit seinem Roman eine höchst miteinander verflochtene Familien-Geschichte mit phantastischen Elementen geschrieben - ein Umstand der mich als Leser höchst beglückt, denn nur die wenigsten Autoren schaffen derart auf diesem logischen und intelektuellen Niveau. Zusätzlich kann Andreas Steiner mit einem schriftstellerischen Talent punkten, das mich zudem erfreut. Die einzelnen, in den verschiedensten Zeitebenen angesiedelten Episoden sind jeweils überzeugend in ihrer Sprache und in ihrer Ausdrucksweise. Die Protagonisten werden lebendig und mitreissend geschildert, die Spannung insgesamt steigt im Laufe des Romans parallel mit dem Erkennen der Vernetzung der Erzählebenen.

Angesichts der eigentlich nur positiven Gesichtspunkte und dem bisherigen, das ich in diesem Jahr lesen durfte, steht Andreas Steiner in der Rangfolge "Bestes Buch des Jahres" mit Sicherheit auf einem der Spitzenplätze. Es ist anspruchsvoll, durchdacht, gut geschrieben, mitreissend. Eine absolute Empfehlung!

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