Andreas Steinhöfel hat mit Die Mitte der Welt ein unheimlich atmosphärisches und sprachlich brillantes Buch geschaffen. Die Geschichte rund um den 17-jährigen Phil, seine exzentrische Mutter Glass, seine Zwillingsschwester Dianne und seine große Liebe Nicholas zieht den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann. Das marode Anwesen „Visible“ wird dabei fast selbst zu einem eigenen Charakter.
Ein wunderschöner, melancholischer und mutiger Roman über die Wirren der Jugend. Trotz kleinerer Längen im Mittelteil ist das Buch ein absolutes Leseenreiz – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Verdiente 4 von 5 Sternen!




























