Andreas Steinhöfel Beschützer der Diebe

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Inhaltsangabe zu „Beschützer der Diebe“ von Andreas Steinhöfel

Die Steinhöfel-Edition Ein spannender Berlin-Krimi: Dags, Guddie und Olaf verfolgen die Spur eines Mannes, der vor dem Pergamonmuseum entführt wird. (Quelle:'Fester Einband/01.09.2006')

Kinderbuch das auf mehreren Ebenen anspricht. Lesefutter für Wissbegierige Kinder und solche, die Abenteuer und Detektivromane mögen.

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Eins meiner früheren Lieblingsbücher. Absolut lesenswert!

— marlene_w
marlene_w

Wir mussten es vor 1-2 Jahren in der Schule lesen und ich fand es ok. Hat mich nicht gefesselt. Ist aber bekanntlich bei Schul-Lektüren so

— CurlyHairedBookworm
CurlyHairedBookworm

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  • Kulturhistorisches Kinder-Abenteuer in Berlin

    Beschützer der Diebe
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    05. January 2016 um 16:00

    Ich habe die ältere Ausgabe mit der ISBN 3551550808 gelesen.Auf dieses Buch wurde ich durch den Autorennamen aufmerksam (Steinhöfel hat auch „Rico und Oskar“ geschrieben), zudem kam mir der Titel bekannt vor. Es stellte sich aber dann heraus, dass ich es mit dem Buch „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke  (wurde verfilmt) verwechselt habe. Das Buch handelt von drei Kindern, die in Berlin ein Abenteuer erleben, als ein gewissenloser Geschäftsmann ein Kunstwerk aus dem Pergamon Museum stehlen will. Dag, Guddie und Olaf stellen Nachforschungen an und bringen sich am Schluss in große Gefahr. Die Geschichte bietet dem jungen Leser vieles an. Da ist die 13-jährige Guddie, die aus einer Kleinstadt bei Frankfurt mit ihrer Mutter nach Berlin zieht, nachdem ihre Eltern sich scheiden gelassen haben. Guddie hat Probleme sich in der Stadt zurechtzufinden, hat noch keine richtigen Freunde gefunden, auf der Schule ist noch einiges ungewohnt und auch die Scheidungs-Situation belastet sie. Olaf, ein gleichaltriger Junge, hat ganz andere Probleme, er hört Stimmen im Kopf, die ihn zu Diebstählen anleiten. Er kommt aus einem reichen Elternhaus, sieht seine Eltern aber kaum und erhält nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit. In Dags Familie ist alles in Ordnung, ihr Vater ist Wissenschaftler und das hat auf sie abgefärbt: sie experimentiert sehr gerne, liest viel und versucht ihre Ratte Romeo zu dressieren. Mit ihrer Intelligenz eckt sie aber oft an. Man sieht, jeder der Dreien hat mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dazu sind es alle Teenager und eine kleine Liebelei bahnt sich an, und Konflikte die sich aus allen ihren Problemen und Nöten zusammensetzen, sind natürlich vorprogrammiert. Der Handlungsort ist zum großen Teil rund um das Pergamon-Museum in Berlin. Erwachsene Berlin-Kenner werden sicherlich die ein oder andere Ecke beim Lesen erkennen, und Kinder kann so Berlin und das Museum näher gebracht werden. Ganz wie nebenbei wird interessantes historisches Wissen vermittelt, sei es nun im Pergamon-Museum oder in Berlin selber. Auch die Bedeutung einiger Fremdwörter wird wiedergegeben, da die intelligente Dag ihre Freunde damit nervt. Anschaulich kann sicherlich die Tatsache sein, dass es in der Geschichte kein Handy oder Recherchen am Computer gibt. Das Buch ist von 1995 (?), und so schleicht sich auch noch das ein oder andere Relikt aus der DDR-Zeit ein, wie z.B. ein Trabbi (obwohl es den ja heute auch noch zu sehen gibt) oder architektonische Besonderheiten. Die Relikte beziehen sich auf die Zeit 2-3 Jahre nach dem Mauerfall. Bezahlt wurde in DM, nicht in Euro. Ein Spannungsbogen zieht sich durch Beobachtungen und Verfolgungsjagten in ganz Berlin so ziemlich von Anfang bis Ende. Und am Schluss wird es richtig gefährlich. Eine ausführliche Inhaltsangabe findet ihr auf meinem Blog kibureich.   Fazit: Die Geschichte hat einen ruhigen und -im positiven Sinne- spröden Erzählton. Gerade bei den Problemen der Kinder oder bei den zwei Verliebten hätte ich mir einen weniger knappen Schreibstil gewünscht. Sie lässt sich einfach lesen. Besonders interessant empfand ich das Setting in Berlin, und ich liebe einfach kulturhistorische Aspekte in Kinderbüchern, wie hier vom Pergamon-Museum. Dies wäre eine Möglichkeit vor oder auch nach einem evtl. Urlaub in der Hauptstadt Kinder mit diesem literarischen Lesefutter zu versorgen. Es erinnerte mich ein wenig an Erich Kästners „Emil und die Detektive“. Ganz nebenbei wird verschiedenartigstes Wissen vermittelt, das Interesse an Kulturgütern geweckt und einige Fremdwörter erklärt. Auch werden etliche Probleme im Teenager-Alter angesprochen wie erstes Verliebtsein, Diebstahl, Probleme mit Eltern und Geschwistern und verschiedene Familienkonstellationen. Alles in allem ein solides Kinderbuch das auf mehreren Ebenen anspricht. Es ist Lesefutter für Wissbegierige Kinder und ebenso für solche, die Abenteuer und Detektivromane mögen.  

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  • Rezension zu "Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel

    Beschützer der Diebe
    Meliebook

    Meliebook

    16. December 2012 um 17:37

    Klappentext: Ein Zettel mit ein paar Zahlen und Buchstaben, darunter eine unregelmäßige Zickzack-Linie. Das ist alles, was Guddie, Olaf und Dags in den Händen haben, um eine zufällig beobachtete Entführung auzuklären - die ihnen leider niemand glaubt. Unbeirrt machen sich die drei daran, den Fall zu lösen. Eine atemlose Jagd durch Berlin beginnt, die ihnen jede Menge Abenteuer und eine heiße Spur beschert - und die ganz nebenbei ein neues Licht auf ihre Freundschaft wirft... Cover: Auf dem Cover von dem Buch „Beschützer der Diebe“ sieht man die Protagonisten Dags (Dagmar), Guddie (Gudrun) und Olaf. Auf dem Cover sieht man auch ein paar Sehenswürdigkeiten von Berlin. Einmal sieht man den Fernsehen Turm von Berlin und die Museumsinsel. Erster Satz: Romeo saß bewegungslos zwischen Pippi Langstrumpf und Kalle Blomquist unter dem Tisch. (Seite 6) Meinung: Die Protagonisten in dem Buch sind Dagmar, die von ihren Freunden immer Dags genannt wird. Dags hat eine Ratte namens Romeo. Die Mutter von Dagmar wird in dem Buch hauptsächlich mit „Frau Kreuzer“ angesprochen. Dagmar hat einen älteren Bruder der Claus heißt. Dagmars Bruder ist 12 oder 13 Jahre alt. Dann gibt es noch Gudrun Berger. Gudrun wird von ihren Freunden auch immer Guddie genannt und ist die Cousine von Dagmar. Gudrun ist vor einem halben Jahr mit der Mutter von der Nähe Frankfurt nach Berlin gezogen. Guddie kennt sich noch nicht so gut in Berlin aus. Guddie ist sehr schweigsam und lebt zurückgezogen nach der Scheidung der Eltern. Der Vater von Gudrun möchte aber auch keinen Kontakt mehr haben zu seiner Ex Frau und seiner Tochter denn er möchte ein neues Leben anfangen. Zum Schluss gibt es noch einen Freund, der im Lauf der Geschichte dazu kommt und das ist Olaf. Olaf ist 13 Jahre alt und klaut seit einem Jahr. Er kommt aus gute Verhältnissen hat aber kein so gutes Verhältnis mit seinen Eltern. Aus diesem Grund erzählt er nie etwas von sich. Als die 3 Protagonisten sich in der Stadt kennen lernen, spielen sie ein Spiel, das Olaf vorgeschlagen hat. Das Spiel hat aber keinen Namen ist aber sehr leicht. Es muss eine Person ausgesucht werden, die „hier“ gerade herumläuft. Diese Person muss verfolgt werden und über die verfolgte Person muss so viel wie möglich herausgefunden werden z.B. das Verhalten, welche Klamotten er trägt, was sie machen usw. Gerade bei der ausgesuchten Person von Gudrun passiert was Schreckliches. Auf der Museumsinsel wird die Person von unbekannten Leuten entführt und Gudrun ist Zeugin. Der einzige Hinweis, den es gibt, ist ein Zettel mit einer Nummer und einer Zickzack Linie. Da die Polizei den Kindern nicht glaubt, gehen die 3 selber auf die Suche nach den Zeichen auf dem Zettel. Ein sehr spannendes Kinder & Jugendbuch, mit dem man mitfiebert. Die Sätze sind leicht und verständlich und super geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Die Protagonisten sind sympathisch und machen mit ihrer Suche nach dem mysteriösen Zeichen eine Super Spannung. Ab und zu hat man viel zum Lachen den manchmal hauen sie sich gerade noch recht zeitig aus der Situation raus. Fazit: Ein tolles Leseerlebnis aber mehr für jüngere Leser geeignet als für mich. Mit ihrer Suche nach dem mysteriösen Zeichen fiebert man das ein oder andere mit! Die Autorin/der Autor: Andreas Steinhöfel wurde 1962 in Battenberg geboren, arbeitete als Übersetzter und Rezensent und schreibt Drehbücher - vor allem aber ist der autor zahlreicher, vielfach preisgekrönter Kinder- und Jugendbücher. Sein Bestseller >>Die Mitte der Welt<< wurde 1999 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und sit mittlerweile in vielen Ländern der Welt erschienen.

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  • Rezension zu "Beschützer der Diebe" von Andreas Steinhöfel

    Beschützer der Diebe
    Henriette

    Henriette

    24. April 2009 um 08:35

    Guddie, Olaf und Dags, drei Kinder, die sich mehr oder minder zufällig kennen lernen. Es sind Ferien. Und alle drei scheinen sich zu langweilen, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie sich am Bahnhof Zoo treffen. Eigentlich sollte es ein Ausflug von Guddie und Dags (Cousinen, die sich eigentlich nicht weiter kennen) in den Berliner Zoo werden. Sie spielen ein Spiel, was sich zu einem Krimi entwickelt. Entführung, ein Raub im Museum. Spannung bis zum Ende. Ein kindgerechter Krimi, ohne Brutalität und Blut. Regt auch dazu an, sich mal über andere Gedanken zu machen. Und trotzdem bleibt es ein Kinderkrimi. Gelungen. Die Lesealterangabe von 11+ ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Es war das erste Buch von Andreas Steinhöfel, welches ich gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen. Das Nachwort fand ich sehr aufschlussreich. Dort berichtet er, wie und warum das Buch entstanden ist. Der Schreibstil ist sehr verständlich, auf jeden Fall kindgerecht. Und fesselnd. Andreas Steinhöfel hat mich als Kinderbuchautor auf jeden Fall überzeugt.

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