Andreas Steinhöfel Der Mechanische Prinz

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Inhaltsangabe zu „Der Mechanische Prinz“ von Andreas Steinhöfel

Max Leben lässt, gelinde gesagt, zu wünschen übrig. Streit scheint die Lieblingsbeschäftigung seiner Eltern zu sein. Seine Mutter, so kommt es dem Jungen vor, war bei seiner Geburt anderswo. Kurz gesagt: Max ist das egalste Kind der Welt. Eines Tages erhält er von einem Bettler ein unglaubliches Geschenk: Ein goldenes Ticket, mit dem er an seltsame Orte reisen kann: die Refugien. Dort erhält Max die Möglichkeit, ein anderes, besseres Leben zu führen. Der Einsatz für diese Chance ist Max Herz.

Spannende Abenteuerreise in fantasievoller Sprache erzählt. Klasse gelesen vom Autor selbst.

— Moonie
Moonie

Dieses Jugendbuch ist sehr zu empfehlen. Man wird in diese magische Welt mitgerissen, als wäre man hautnah dabei und bekommt nicht genug.

— natalie7
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  • Spannendes Abenteuer voller Fantasie

    Der Mechanische Prinz
    Moonie

    Moonie

    31. March 2017 um 09:31

    Max ist seiner Meinung nach das egalste Kind der Welt. Seine Eltern bemerken kaum, ob er da ist oder nicht, streiten von früh bis spät, sodass Max es kaum zuhause aushält. Leider hat er nicht viele Freunde, wird oft geärgert oder von anderen Kindern bedroht und gemobbt. Seine Zeit verbringt er damit, sich Berlin anzusehen, er fährt mit der U-Bahn kreuz und quer durch die Stadt und unter die Stadt. Doch eines Tages passiert etwas Seltsames: Max hat sein Geld zuhause vergessen und ein einarmiger Bettler rät ihm nicht ohne Ticket zu fahren, stattdessen gibt er ihm ein zerfleddertes altes Ticket, was Max zuerst als Scherz ansieht. Doch das Ticket ist etwas ganz Besonderes: ein goldenes Ticket. Damit kann er überall hinfahren und vor allem kann er damit überall aussteigen. Zuerst glaubt Max nicht daran, doch als er einen versteckten Bahnhof sieht, den außer ihm niemand zu sehen scheint, öffnet sich ihm eine völlig neue Welt. Max ist zu einem Kartenkind geworden, Kinder mit dem goldenen Ticket haben Probleme mit ihrem Leben, sind traurig, wütend oder einsam. Und das Ticket öffnet Max den Weg in die Refugien, Orte, die nur er alleine besuchen kann. Orte, die sein Inneres widerspiegeln und die viele Gefahren bergen. Auf seinem Weg lernt Max zwei weitere Kartenkinder kennen: Tanita und die schon erwachsene Elly. Max kämpft sich durch die Refugien, muss seine Trauer, Wut und Einsamkeit bewältigen, Rätsel lösen, gegen Gefahren kämpfen und steht am Schluss demjenigen gegenüber, vor dem ihn der Bettler, Tanita und Elly gewarnt haben: dem mechanischen Prinzen. Die Geschichte steckt voller fantasievoller Orte und Figuren, beschrieben mit der besonderen Sprache des Autors. Es gibt Wortneuschöpfungen, bildhafte Beschreibungen, ungewöhnliche Bilder und trotz der streckenweise düsteren Geschichte, schafft der Autor eine verspielte und positive Sprache beizubehalten. Max, der keine Freunde hat und laut eigener Angaben mit Leuchtschrift "Opfer" auf der Stirn stehen hat, war mir von Anfang an sympathisch. Man begleitet ihn gerne auf seinem Abenteuer. Streckenweise hat mich die Geschichte ein bisschen an bekannte Kindergeschichten erinnert, die auch teilweise erwähnt werden (Der Zauberer von Oz, Peter Pan, aber auch Alice im Wunderland oder die Unendliche Geschichte). Die Geschichte ist in zwei Ebenen erzählt: man begleitet Max auf seinem Abenteuer, aber dazwischen sind immer wieder Abschnitte, in denen man Max trifft, wie er heute ist, nach bestandenem Abenteuer. Er bittet einen Autor, seine Geschichte aufzuschreiben und diese Abschnitte werden von eben diesem Autor beschrieben, der zuerst ziemlich verärgert und kinderfeindlich rüberkommt.  Das Hörbuch wird übrigens vom Autor selbst gelesen, was mir richtig gut gefallen hat. Fazit: Eine fantasievolle Abenteuergeschichte eines einsamen Jungen, der sein Herz retten will. Geeignet gleichermaßen für Kinder ab 12 und junggebliebene Erwachsene.

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