Der mechanische Prinz

von Andreas Steinhöfel 
4,0 Sterne bei119 Bewertungen
Der mechanische Prinz
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Neue Kurzmeinungen

klinglers avatar

Ein super Buch über das ich gestern "zufällig" wieder gestolpert bin, es hat mein Verständnis auf ein neues Level gehoben und tief berührt.

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Sehr tiefgründig und auch durchaus durchdacht, konnte mich trotzdem aber nicht so recht von sich überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Der mechanische Prinz"

Auf die Frage, was mit seinem Leben nicht in Ordnung sei, würde Max antworten, er sei der egalste Junge der Welt. Während seine Eltern endlos streiten, fährt Max U-Bahn und erkundet Berlin. Eines Tages macht ihm ein einarmiger Bettler ein seltsames Geschenk – ein goldenes Ticket. Damit gelangt Max an einen völlig fremden Ort. Hier lernt er, sich seiner Traurigkeit zu stellen, um zu einem besseren Leben zu finden. Dann aber begegnet er dem mechanischen Prinzen, dem Herrscher über diesen Ort. Bald schon sehnt Max sich zurück in seine eintönige, vorhersehbare Welt… »Steinhöfels Figuren sind auf schmerzvolle Weise real, greifbar, gegenwärtig.''« Hanns Riffel/ amazon.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492265591
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:270 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.07.2010
Das aktuelle Hörbuch ist bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Franzis-Lesewelts avatar
    Franzis-Leseweltvor einem Jahr
    Ich war gefesselt

    Klappentext Er war, so scheint es ihm, von Anfang an das egalste Kind der Welt. Das traurigste ... Das sprachloseste ... Dann, eines Morgens vor der U-Bahn, erhält Max von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk, ein goldenes Ticket, mit dem er an Orte reisen kann, wo nur wenige hinkommen: die Refugien. Nur dort kann Max sich seiner Traurigkeit stellen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Versagt er, wird der mechanische Prinz, der Herrscher über die Refugien, ein schreckliches Pfand von ihm einbehalten, und, beinahe noch schlimmer, sein elendes Leben wird weitergehen wie bisher ... "   *   Meine Meinung Ein Buch das überrascht. Auf drängen von meinem Freund habe ich mir dieses Buch geholt und nun gelesen.

    Ich war positiv überrascht. Die schreibweise des Autorsist mal etwas anderes und frischt das ganze Buch auf.
    Was mich am meisten überraschte war das Ende, man hat wärend des ganzen lesens so eine Ahnung aber verwirrft sie immer. Da sie dann Epilog bestätigt wird hat mich schlicht weck umgehauen.

    Hier haben wir ein Buch welches ich gern gelesen habe und später wen meine Kinder alt genung sin dihnen geben werde.

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    FairyOfBookss avatar
    FairyOfBooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr tiefgründig und auch durchaus durchdacht, konnte mich trotzdem aber nicht so recht von sich überzeugen.
    Der mechanische Prinz von Andreas Steinhöfel

    "Wenn es ganz schlimm wird oder du irgendwann nicht mehr weiterweißt, dann denk an etwas Schönes. Verstehst du mich? Denk an das Schönste, was du je erlebt hast, an einen Moment, in dem du glücklich warst."

    Zum Cover: Also, ehrlich, ich mag es mal so gar nicht. Es ist nicht so, dass es potthässlich ist. Die Fendern und das goldene Ticket, die in der Geschichte auch eine entscheidene Rolle spielen, sind gut gemacht, aber der Junge auf dem Cover sieht irgendwie seltsam aus. Vielleicht liegt das an der grafischen Darstellung, doch ich habe mir Max im Buch auch komplett anders vorgestellt. Naja, letztlich kommt es nun eher auf diesen an, aber das Auge guckt ja trotzdem mit, nicht?

    Zum Inhalt: Schon immer hatte Max das Gefühl, er sei nicht nur das "egalste" Kind der Welt, sondern auch das traurigste, und das sprachloseste ... Eines Morgens bekommt er von einem einarmigen Bettler ein unglaubliches Geschenk: ein goldenes Ticket. Mit ihm gelingt es dem Jungen an Orte zu reisen, an die nur wenige gelangen, in die Refugien. Nur dort kann Max sich mit seiner Traurigkeit auseinander setzen, nur dort kann er sein Leben verändern und sein Herz retten. Es muss ihm gelingen, denn dort regiert der mechanische Prinz ... Eine atemberaubende Geschichte entwickelt sich für ihn, die sehr schnell zu einem unglaublichen Abenteuer wird.

    Meine Meinung: "Der mechanische Prinz" beschreibt nun also eine spannende Abenteuerreise ins Innere der Seele, die dem Jungen Max seine seelische Gesundheit zu retten hilft. Max ist ein typisches Wohlstandskind, charakterisiert den jugendlichen Helden, der sich bislang nicht eingestehen wollte, dass es ihm nicht gut geht. Schließlich muss er nicht Hunger leiden und hat auch keine schwere Krankheit. Dennoch stauen sich Hass und Wut in ihm an, sodass er den Kampf gegen die Verhärtung seines Herzens aufnimmt und mithilfe eines goldenen Tickets in phantastische Refugien reist, wo er viele Abenteuer zu bestehen hat. Wer will, der findet Anspielungen auf "Peter Pan" oder den "Zauberer von Oz", doch die Geschichte ist auch so spannend und witzig erzählt. Was definitiv ein Pluspunkt war, ist der Humor, der zwischen Max und dem Autoren, dem er seine Geschichte anvertraut, passiert. Ich habe wirklich selten bei einem Buch so schmunzeln müssen. Allerdings hat mir die Offenbarung am Schluss irgendwie so gar nicht zugesagt. Vielleicht bin ich da paranoit, keine Ahnung? Grundsätzlich ist die Beschreibung aber sehr gut. Sowohl von den Charakteren, besonders hervorzuheben der mechanische Prinz, als auch von den Ortschaften, die größtenteils sich wohl im Kopf abspielen, oder in der Seele wie man es eben nennen mag, doch eigentlich ist der Handlungsort Berlin. Für mich auch wieder ein Vorteil, weil ich mich sehr gut dort auskenne. Aber ... naja~

    Fazit: Es hat mich nicht gerade umgehauen, war jedoch auch nicht schlecht. Darum bekommt "der mechanische Prinz" von mir solide 3 Sterne. Die Idee klang schon sehr gut, letztendlich war sie es auch, aber mir hat die Wendung am Ende wie gesagt nicht so gefallen, deshalb sprang halt auch kein weiterer Stern für das Buch ab. Obwohl ich gestehen muss, dass ich mir vom Klappentext her etwas vollkommen anderes vorgestellt habe. Dementsprechend gingen meine Erwartungen eben auch in eine andere Richtung, wie die Dinge, die in dem Buch angesprochen wurden.

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    Bibliomaniavor 4 Jahren
    Das magische goldene Ticket

    Max ist ein armer kleiner Junge, dessen Eltern sich in keiner Weise um ihn scheren. Sie wundern sich nicht einmal darüber, dass ihr Sohn am Samstag zur Schule geht...
    An einer Bushaltestelle trifft Max einen Bettler, der ihm ein altes, zerfleddertes Ticket schenkt, mit dem man angeblich überall ein und aussteigen kann. So ein Blödsinn, denkt sich Max und doch gerät er plötzlich in einen unglaublichen Strudel magischer Ereignisse, aus dem er nur knapp mit dem Leben davonkommt...
    Ein schönes Jugend/All-Age-Buch um Freundschaft, Vertrauen, die Kraft einer Familie und wie wichtig diese gerade für Kinder sind. Magische Unterhaltung, die mir wirklich gut gefallen hat.

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    odenwaldcolliesvor 5 Jahren
    Eine phantastische Reise mit der Berliner U-Bahn

    Da der junge Max unter der Gleichgültigkeit seiner Eltern ihm gegenüber und ihren ewigen Streitereien leidet, verbringt er gerne seine Zeit damit, mit der Berliner U-Bahn kreuz und quer durch die Stadt zu fahren. Durch ein magisches Ticket, daß ihm ein einarmiger Bettler schenkt, kommt er an einen ihm unbekannten Ort – und begegnet dem mechanischen Prinzen, dem Herrscher über diesen mysteriösen Ort.

    Der Leser begleitet Max auf seiner Reise durch die verschiedenen Refugien des mechanischen Prinzen, der dabei lernt, sich seiner Traurigkeit, Angst und Wut zu stellen und lernt dabei allerlei phantastische Orte kennen. Die Reise mutet wie in einem (Alp)traum an, sie hat mir mir all ihrer Fantasie und Magie sehr gut gefallen. Das Buch übermittelt die Botschaft, daß man sich nicht von seiner Traurigkeit und Angst überwältigen lassen soll, sondern den Mut finden soll, zu lernen, damit umzugehen. Wenn das nicht gelingt, ist der Preis sehr hoch!

    Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt: einmal sind wir mit Max hautnah unterwegs, und dann schwenkt die Perspektive zu dem Autor, der Max zufällig kennengelernt hat und sich von ihm dessen Geschichte erzählen läßt. Besonders witzig ist dabei, daß der Autor für Kinderbücher kein gutes Haar an Kindern läßt. Zuerst will auch von Max nichts wissen, aber dann schlägt ihn dessen Geschichte immer mehr in den Bann.

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    Lemmingvor 5 Jahren
    Mir hats gefallen

    Schönes rundes Buch. Teilweise etwas verwirrend liest sich aber sehr Flüssig. Die Geschichte ist auch etwas anders als man es gewohnt ist was dann auch den Reiz ausmacht. Empfehlenswert

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    Munros avatar
    Munrovor 8 Jahren
    Rezension zu "Der mechanische Prinz" von Andreas Steinhöfel

    Eines der schönsten Jugendbücher die ich gelesen habe.Es vereint Fantasie mit Tiefgang und das finde ich,natürlich neben einer gehörigen Portion Spannung ,sehr wichtig für ein Jugendbuch.

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    leslie123s avatar
    leslie123vor 8 Jahren
    Rezension zu "Der mechanische Prinz" von Andreas Steinhöfel

    Ein einarmiger Bettler gibt Max, einem ungeliebten Kind, ein goldenes Ticket, mit dem er in der Berliner U-Bahn zu Stationen reisen kann, die nur ihm gehören. Dort begegnet er dem Mechnanischen Prinzen, vor dem ihm natürlich andere Ticket-Kinder schon gewarnt haben. Max muss sein Herz befreien... so lautet der Auftrag des Prinzen.
    Steinhöfel erzählt diese Kinder-Jugendgeschichte mit dem für ihn typischen Wortwitz. Die Charaktere sind nett angelegt, die Dialoge vom Autor und Max ließen mich schmunzeln und das Auftauchen vom "No Problem"-Freund machte die Sache zum Ende hin noch einmal spannend, obwohl man sich gewünscht hätte, von diesem Freund zu Beginn der Geschichte mehr zu wissen. Insgesamt ein schönes Buch.

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    sarahkolumbuss avatar
    sarahkolumbusvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der mechanische Prinz" von Andreas Steinhöfel

    "Max ist das egalste Kind der Welt". Zumindest fühlt er sich so. Seine Eltern streiten sich andauernd und in der Schule wird er oft von den älteren Jungen verprügelt. Sein bester Freund Jan, den er so bewundert, weil er groß und stark ist, hat auch nicht immer Zeit für ihn. Kein Wunder also, dass Max oft allein durch Berlin schlendert.
    Eines Tages schenkt ihm ein einarmiger Bettler ein goldenes U-Bahn-Ticket, das sein Leben verändern soll, denn das goldene Ticket ist eine Fahrkarte zu den "Refugien", den Zwischenwelten im U-Bahnnetz. Und so beginnt eine Abenteuerreise, in der Max sich seinen Schwächen stellen muss, er kämpft gegen seine Wut, seine Traurigkeit, gegen seine Angst, die ihn in der wirklichen Welt in seine Opferrolle drängen. Am Ende muss Max sich dem mechanischen Prinzen stellen und versuchen sein Herz zu retten, doch das ist schwieriger als erwartet, denn Max muss feststellen, dass auch Jan nicht der Freund ist, für den er ihn gehalten hat...
    Das Besondere an "Der mechanische Prinz" ist, dass nicht die üblichen Kinderbuchthemen wie Freundschaft, Schule oder Tiere thematisiert werden, sondern, dass der Protagonist zur Konfrontation mit sich selbst gezwungen wird. Der Roman stellt Max mit seinen Schwächen in den Vordergrund und im Laufe des Buches lernt Max sich seinen Schwächen zu stellen. Ein ernster, aber doch schöner Roman mit Identitätsfindung als Botschaft.

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    Eltragalibrosvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der mechanische Prinz" von Andreas Steinhöfel

    Ein schönes Jugendbuch. Der Protagonist begibt sich auf eine abenteuerliche Reise, die durchaus auch Gefahren aufweist, auf die er nicht vorbereitet ist.

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    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 10 Jahren
    Rezension zu "Der mechanische Prinz" von Andreas Steinhöfel

    zu einem früheren zeitpunkt bestimmt nicht besser gefallen hätte..
    eine sehr langatmig bis sogar langweilige geschichte.. ich las nur noch, um zu wissen, wie die geschichte ausging.. es war sehr ermüdend..
    die parallelen zu und anspielungen auf peter pan waren so offensichtlich, dass ich nur den kopf schütteln konnte, dass max da nicht auch schon viel eher darauf kam..

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Guten Morgen alle Zusammen, Ich muss " DER MECHANISCHE PRINZ " in der Schule lesen. Ich finde dieses Buch Sehr Spannend, doch Ich verstehe den Inhalt nicht ganz. Mir wird Nicht Klar, warum da ein Mensch ( oder was das auch ist ) da ist und wenn der wütend ist, das da Schlangen aus sein Kopf kommen. Und warum die Rückwerstfahren, und das Die Leute noch drinnen sitzen, und wenn die dann die Notbremse ziehen, das Die Leute Nichts merken. Naja, ich hoffe auf Antworten/erklärungen, oder sonstiges. MfG ConneeR
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