Andreas Steinhöfel Die Mitte der Welt

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel

Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen: seine chaotische Mutter Glass, seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat …

Ein absolutes Lieblingsbuch von mir, sehr atmosphärisch, spannend, ungewöhnlich. Mehr davon.

— 4Mephistopheles
4Mephistopheles

Mich haben besonders der Prolog und der Epilog beeindruckt. Andreas Steinhöfel nimmt einem einfach den Atem.

— Zyprim
Zyprim

Cooles Buch über Liebe, Freundschaft und das Erwachsen werden. Leseempfehlung für Jugendliche!

— lesekat75
lesekat75

War irgendwie nicht meins

— Lisa_Linstedt
Lisa_Linstedt

Bei diesem Buch musste ich lächeln, hab ich gelitten und war oft so wütend - ein mix aus allem

— esprite_surveille
esprite_surveille

Tolle Geschichte über eine Familie die anders ist als alle anderen, scheinbar.

— lui_1907
lui_1907

Ew, sehr außergewöhnlich und garantiert nicht mein Fall. Alle Charaktere sind ziemlich interessant und verrückt

— BOBOBOBO
BOBOBOBO

Mal ein ganz anderes Buch.

— bookandpassion
bookandpassion

Unglaublich poetisch und toll geschrieben. Niemals so wie man es erwartet regt es zum nachdenken an. Ab heute ein neues Lieblingsbuch :)

— Anatola
Anatola

So ein tolles Buch! Ich liebe es über alles - sehr weiter empfehlenswert !

— Kalim
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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Schöne Geschichte mit einigen Durchhängern

    Die Mitte der Welt
    Quinn_

    Quinn_

    21. May 2017 um 21:35

    Klappentext:Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen – seine chaotische Mutter Glass, seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne und all die anderen. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat... Phil sehnt sich nach Orientierung und Perspektiven. Aber vor allem danach, mehr über sich selbst zu erfahren. Meine Meinung:Ich fange mal beim Cover des Buches an, welches mich ehrlich gesagt nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Ich finde es ziemlich nichts sagend und diese blau-grün-grau-Töne gefallen mir persönlich auch nicht sehr gut. Tatsächlich ist es leider wohl so, dass wäre ich nicht durch den Film Trailer auf das Buch aufmerksam geworden, hätte ich es durch das Cover allein nicht so ansprechend gefunden, dass ich mir zumindest den Klappentext durchgelesen hätte. Nun ist es ja zum Glück nicht so und ich konnte das Buch lesen. Ich muss jedoch sagen, ich bin mir nicht sicher was ich von dem Buch halte. Auf der einen Seite war es super mitreißend, spannend und auf eine positive Weise ungewöhnlich, auf der anderen Seite gab es viele Stellen wo die Geschichte ziemlich zäh wurde oder mich nur genervt hat, und zwar so sehr, dass das Buch zeitweise wieder zurück auf meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) wandern musste. Schön an dem Buch ist, dass es kein 08/15 Buch ist. Die Charaktere sind alle ungewöhnlich, haben ihre ganz speziellen Macken und Sichtweisen auf die Welt. Dies macht die Geschichte jedoch auch schwierig. Der Protagonist, Phil ist zwischendurch dermaßen naiv, dass ich ihn am liebsten durch die Seiten hindurch gewaltig geschüttelt hätte. Gleichzeitig macht es ihn natürlich irgendwo liebenswert und man möchte ihn vor der bösen großen Welt beschützen. Seine Freunde Nicholas und Kat konnte ich beide bis zum Ende nicht verstehen, geschweige denn durchschauen. Das hat mich in den Wahnsinn getrieben. Ich weiß wirklich nicht, wie Phil das aushält. Generell hat es oft den Eindruck gemacht, Phil wäre sehr allein und keiner verstünde ihn wirklich. Dies kann natürlich auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Geschichte aus Phils Sicht erzählt wird. Was ich mich trotzdem die ganze Zeit gefragt habe (und nicht beantworten konnte)war, ob Kat und Nicholas ihn wahrhaftig lieben (oder wenigstens mögen) oder ihn doch nur ausnutzen. Einen weiteren Minuspunkt stellen die andauernden Zeitsprünge dar. Natürlich ist es schön, Geschichten aus der Vergangenheit der Figuren zu erfahren und dadurch nachvollziehen zu können, wieso dieser oder jener bestimmte Dinge tut, oder eben nicht, jedoch waren diese hier in einer solchen Fülle vorhanden, dass sie von der Hauptgeschichte in der Gegenwart abgelenkt haben. Als Leser wollte ich wissen wie es in der gegenwärtigen Zeit mit den Charakteren weitergeht. Durch die ständigen Zeitsprünge hat die Geschichte an Spannung verloren.Zum Ende hin stieg die Spannung wieder und ich hab das Buch dann wieder gerne gelesen. Zumindest vom Schreibstil, die Story wurde mir dann doch zu abgedreht. -Achtung ab hier gilt eine ausdrückliche Spoiler Warnung- Dann schießt ein Teenager jemandem aus Eifersucht ein Auge aus? Und dann noch nicht mal der Eifersüchtige, sondern sein (ebenfalls eifersüchtiges) Helferlein? Das war dann doch zu viel für mich. Fazit:Letztendlich ist die Story ganz hübsch, besonders weil es eben keine 08/15 Story ist. Der Funke ist bei mir jedoch nicht übergesprungen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • Ich habe es geliebt

    Die Mitte der Welt
    Michaelax

    Michaelax

    27. December 2016 um 16:05

    Ein Buch ist gut für mich wenn ich mich den Charakteren nah fühle und bei diesem Buch habe ich mich nicht nur den Charakteren nah gefühlt sondern so als wären sie aus meinem Freundeskreis. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und werde auch weitere Bücher von Andreas Steinhöfel lesen. 

  • Erkenne dich selbst..

    Die Mitte der Welt
    LaureenSanoo

    LaureenSanoo

    05. December 2016 um 13:57

    Der erste Satz: „Eines nasskalten Aprilmorgens bestieg Glass, die linke Hand am Griff ihres Koffers aus abgewetztem Lederimitat, die rechte am Geländer einer wackeligen Gangway, einen Ozeanriesen, der im Hafen von Boston zum Auslaufen nach Europa bestieg." Worum geht es? Phil ist siebzehn Jahre alt und ist anders, als die restlichen Kinder in seiner kleinen Stadt. Seine alleinerziehende Mutter Glass wurde schon früh schwanger mit ihm und seiner Zwillingsschwester Dianne. Gemeinsam leben sie in einer großen Villa, mit etlichen ungezählten Räumen, außerhalb der Stadt. Da Glass gerne und oft den Sexualpartner wechselt und auch sonst eher außergewöhnlich ist, als die anderen Mütter, wachsen Dianne und Phil mit dem Getuschel und Gerede der Stadtbewohner auf. Dazu kommt noch, dass die sonst so enge Beziehung zwischen ihm und Dianne ins Wanken gerät und Phil sich in den neuen Schüler Nicholas verliebt, der unerreichbar zu sein scheint. Die Handlung dreht sich hauptsächlich um die Entwicklung der Charaktere. Wie sie vor vielen Jahren waren und wie sie sich im Laufe der Geschichte immer weiterentwickeln und aus ihren Fehlern lernen. Jeder Charakter ist so unterschiedlich und ungewöhnlich, dass man viel Abwechslung hat beim Lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Phil erzählt. Es geht um das Erwachsen werden, um den Wunsch nach Zugehörigkeit und um das Akzeptieren, dass man nicht immer in eine Schublade passt, wie es die Gesellschaft von einem erwartet. Es geht um Vorwürfe und Getuschel der Menschen und um das Weiterentwickeln seiner Selbst zu seinem Gunsten. Mir hat die Geschichte rund um Phil gefallen. Besonders gut hat mir gefallen, dass Phil's Sexualität nicht Thema von dem Buch war. Es hat eine Rolle gespielt, aber es war nicht der Sinn und Zweck dieser Geschichte. Mehr im Vordergrund stand die Entwicklung von einem kleinen Jungen zu einem starken Mann. Einen Punkt Abzug gebe ich dafür, dass ich oft verwirrt war wegen dem Ablauf. Das Buch wird nicht chronologisch erzählt. Oft wird im Kapitel die Zeit geändert, weil eine weitere Erinnerung aus der Vergangenheit erzählt wird. Manchmal wusste ich gar nicht mehr, was die Erinnerung mit dem Geschehen der Gegenwart zu tun hatte, weil es so umfangreich erzählt wurde. Ich hätte die Erinnerungen entweder im darauffolgenden Kapitel zugefügt, oder sie kürzer gehalten. Fazit: Es ist definitiv ein Buch, welches man schnell durchlesen kann, und welches einem lange im Gedächtnis bleibt. Besonders Phil, Visible und die magischen Geschichten..

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  • Packende Geschichte eines schwulen Teenagers

    Die Mitte der Welt
    Isalay

    Isalay

    17. October 2016 um 20:28

    Die Geschichte ist extrem eingängig und packend geschrieben. Das Leben und die Gefühle von Phil, einem schwulen Teenager, werden nachempfindbar geschildert und ich fand es gut, dass der Autor das Schwul-Sein des Protagonisten sehr selbstverständlich darstellt und nicht so ein "Drama" daraus macht, wie ich es bei anderen Büchern zu diesem Thema schon gelesen habe. Allerdings werden die Ereignisse, die Phil und seinem Freund gegen Ende des Buches zustoßen für meinen Geschmack etwas übertrieben und unrealistisch.

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  • Gnadenlos ehrlich und sehr lehrreich

    Die Mitte der Welt
    Benni_Cullen

    Benni_Cullen

    03. October 2016 um 22:07

    Ich habe das Buch 2012 geschenkt bekommen und wusste nicht, auf was ich mich einstellen sollte. Ich hatte nie davon gehört, doch meine Freundin vergewisserte mir, dass es mich verändern wird. Los ging es also mit der Geschichte rund um Phil und seiner schrägen Familie. Doch nicht nur das: Los geht es auch mit der Suche nach sich selbst und Antworten auf so viele unterschiedliche Fragen.Dabei dreht sich die Geschichte zwar im Zentrum um Phil, doch trotzdem erfährt man einiges über dessen Mutter und ihren Affären und über seine Zwillingsschwester, die sich so sehr von Phil unterscheidet wie nur irgend möglich. Phil entwickelt sich während des Buches zu einem jungen Mann, der lernen muss für seine Meinung einzustehen und auf sich selbst zu hören. Dabei erleben wir Höhen und Tiefen, sei es in der Familie, in der Schule oder in der Liebe.Jede Figur hat eine Facette, die man liebenswert findet: Phil und seine Gutmütigkeit; Dianne, mit ihrer schroffen und doch liebenden Art; Glass mit ihrer unendlichen Liebe und Nicholas mit seinem gnadenlosen Charme. Nur mit Annie will man nicht so richtig warm werden - doch genau das machen die Handlungen mit ihr so spannend.Mein Fazit:Für mich ist das Buch eine wahre Erfahrung. Es ist nicht einfach irgendeine Geschichte, die man runterlesen kann und dann in sein Regal stellt. Nein, der Roman schafft es vielmehr zum Nachdenken anzuregen und sich mit den verschiedensten Themen zu beschäftigen. Dazu gehört vor allen Dingen auch die Homosexualität, die Phil beschäftigt und mit der er irgendwie umzugehen lernen muss. Dies geschieht eigentlich ab Anfang des Buches, auch wenn es manchmal präsenter und manchmal auch subtiler von statten geht. Doch nicht nur über die Sexualität wird geschrieben. Es geht vielmehr um das Finden seiner Person, seines Charakters. Um die unendliche Suche nach sich selbst, die besonders im Jugendalter schwerer ist als zu sonst einem Zeitpunkt im Leben.Viele sagen, dass die Geschichte erst richtig anfängt wenn das Buch endet. Dem stimme ich zu. Aber es geht einfach nicht um große Abenteuer, um die großen Situationen oder um große Veränderungen. Es geht um den Weg dahin. Um die Suche nach sich selbst, die stattfinden muss, um sein Leben in eine Richtung auszurichten.Die Geschichte ist für mich wirklich ein Must-Read, wenn man jugendlich ist und gerade in einer schwierigen Zeit steckt. Aber auch für Erwachsene kann das Buch Türen öffnen. Denn ist man nicht ständig irgendwie auf der Suche nach sich selbst? Mir hat es geholfen, weshalb ich es gerne als mein Lieblingsbuch bezeichne und weshalb es dann auch natürlich 5 Punkte gibt.

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  • "Die Zukunft ist nie weiter als der nächste Augenblick entfernt."

    Die Mitte der Welt
    Lisa_StoryOfMyLife

    Lisa_StoryOfMyLife

    29. September 2016 um 22:07

    Für den 17-Jährigen Phil und seine Zwillingsschwester Dianne ist das Leben in der Kleinstadt nicht leicht. Durch den ungewöhnlichen Lebenswandel ihrer Mutter Glass führen die beiden ein Leben abseits der anderen. Das Phil schwul ist macht es nicht leichter, spielt aber auch keine allzu große Rolle.Gemeinsam mit seiner besten Freundin Kat beobachtet er das Leben der, wie er sie nennt, "kleinen Leute". Scheinbar ist alles gut, wenn da nicht die Problematik zwischen Glass und Dianne wäre. Und als sich Phil dann auch noch verliebt fängt es an richtig schwer zu werden.AndreasSteinhöfel erzählt die Geschichte von Phil und seiner Familie mit vielen Rückblenden. So bleiben wir Leser immer wieder im unklaren und wissen nicht sofort alles."Die Mitte der Welt" ist kein klassisches Jugendbuch, obwohl es doch auf den ersten Blick alles hat was man dafür braucht: Jugendliche Protagonisten, die erste Liebe und Probleme in der Familie. Es ist viel mehr.Es zeigt auf eine wunderschöne Art, wie vielschichtig das Leben sein kann. Auch gefällt mir, dass Phil schwul ist, dies aber keine entscheidende Rolle spielt.Ein großartiges Buch für jeden, der das Leben liebt!Dies war meine erste Rezension, ich würde mich über euer Feedback freuen!

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  • Hochwertige Geschichte

    Die Mitte der Welt
    Federzauber

    Federzauber

    23. June 2016 um 22:21

    Ein sehr hochgelobtes Buch,  dass mich sehr neugierig gemacht hatte.  Der Anfang hat mich sofort beeindruckt.  Und ich dachte. Mir noch zwei Seiten schon, wenn es schon so anfängt und so weitergeht wird es ein 5 Sterne Buch. Leider wurde es nicht ganz so toll wie ich es mir erhofft hatte. Sehr auffällig ist die doch recht anspruchsvolle Erzähl-und Schreibweise der Autors, da es als Jugendbuch eingeordnet wird durch den jungen Protagonisten.  Doch ich muss sagen,  dass ich, irgendwie nicht so sicher bin, ob Jugendliche,  den ganzen Sinn des Buches tatsächlich erfassen können, da es doch einiges auffordert,  um der Geschichte stetig folgen zu können. Mir persönlich war die Geschichte nicht greifbar genug,ich konnte schwer Bezug zum Protagonisten nehmen, hatte meine Schwierigkeiten mit den vielen Bezügen in der Vergangenheit,  die mir sehr langatmig vorkamen und den Fluss der Geschichte immer wieder abgebrochen haben. Die Nebencharaktere waren mir zu flach und blass dargestellt.  Insbesondere die Mutter und die Zwillingsschwester haben in mir viele Fragen aufgeworfen,  die ich nicht beantwortet bekommen habe und für mich nicht erklären konnte. Es war ein sehr hochwertiges Buch, mit großer Qualität,  keine Frage. Aber leider konnte es mich nicht so  berühren,  wie ich es mir erhofft hatte. Doch ich bin trotzdem sehr froh das Buch gelesen zu haben, da es mir schon fast wie ein Jugendbuch Klassiker vorkam.  

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  • Wow! Unbedingt lesen!

    Die Mitte der Welt
    Buecherei-Josefine

    Buecherei-Josefine

    20. March 2015 um 20:46

    Ein gewaltiges Buch! Sprachlich einfach nur schön und inhaltlich unglaublich facettenreich! Ich habe selten ein so schönes Buch gelesen!

  • Ein wundervolles Jugendbuch für Leser jeden Alters

    Die Mitte der Welt
    GetReady

    GetReady

    22. August 2014 um 18:57

    Wieder ein Mal ein Buch, dass den Leser mit dem Klappentext in die falsche Erwartungsrichtung schickt. Da ich Steinhöfel als Autor kenne und schätze, blieb mir glücklicherweise dieser Irrweg erspart. Wir begleiten Erzähler Phil beim aufwachsen. Er lebt mit seiner Zwillingsschwester und Mutter in der verfallenen Villa Visible am Rande einer Kleinstand. Diese Villa ist für die Familie die Mitte der Welt, wo jeder scheinbar unbeurteilt seinem Leben nachgehen kann. Während die in der Mehrheit kleingeistigen Bewohner des Ortes die Familie mit Hass verfolgt, werden sie in Visible passenderweise die kleinen Leute genannt. Phils spleenige Familie zieht wiederum andere ungewöhnliche Menschen an, von denen manche als Freunde bleiben. Schön ist, dass all diese Menschen in gelassener Normalität und Akzeptanz geschildert werden. Die 5 Monate seiner ersten Liebe mit all Ihren ( erzählerisch zugespitzten) Dramen werden für Phil Anlass punktuell zurückzublicken und gleichzeitig wichtige Entscheidungen für sein weiteres Leben zu treffen. Am Ende steht er vor einem neuen Lebensabschnitt . Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten. Mir gefällt am Buch besonders, dass es  Jugendliche und Kinder ernst nimmt:  thematisch, erzählerisch und sprachlich. Erzählerisch bewegt er sich in Zeitelipsen, sprachlich ist das Buch angenehmerweise nicht zu einfach. Weder Sexualität noch Tod werden thematisch ausgespart oder verniedlicht. Obwohl die Hauptfigur schwul ist, wird gezeigt, dass Liebe und erstes sexuelles Erwachen sich gar nicht von den Gefühlen der Heteros unterscheidet. Wohl aber die gesellschaftliche Reaktion in einer Kleinstadt darauf. Trotzdem ist Phils Homosexualität nicht Hauptthema des Romans, sondern es handelt sich um einen brillant geschriebenen Entwicklungsroman. Jede Figur ist kunstvoll charakterisiert und darf auch ihre eigenen Dramen erleben, fast alle mag man Schluss, egal, ob sie Schuld auf sich geladen haben, oder nicht. So ist mir Dianne, Phils Schwester, besonders ans Herz gewachsen, gerne würde ich noch mehr mehr von Ihr erfahren. Obwohl sich einige „Traumata“ innerhalb der Familie fortsetzen oder wiederholen und teilweise wirklich heftige Ereignisse gibt, wird auch der Humor nicht vergessen. Ich empfinde ihn eher als leise, aber sehr angemessen. Im Buch gibt es mehrere kleine Anspielungen auf Filme, Märchen und andere Bücher. Wer so etwas mag, kann sich gut damit amüsieren. Vor allem wird in der Geschichte keine Figur bloßgestellt, obwohl manche Geschehnisse zu offenem Zynismus einladen, bleibt Steinhöfel im Ton warmherzig und den Figuren zugewandt. Jetzt merke ich , dass sich das vorher geschriebene nach einem sehr akademischen Buch anhört, was es überhaupt nicht ist. Man kann in die Geschichte einsteigen und mit Phil, lachen, leiden, lieben und wenn man wieder hervorkommt, fühlt man sich gut aufgehoben und gut verstanden ( auch wenn man, wie ich, schon fast 50 Jahre alt und gänzlich anders aufgewachsen ist. Unbedingte Leseempfehlung für Freunde von wirklich bewegenden Familiengeschichten, junge und jung gebliebenen Herzen und Liebhaber wirklich gut geschriebener Bücher.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Lest es oder ihr verpasst was in eurem Leben xD

    Die Mitte der Welt
    fabarsch

    fabarsch

    24. April 2014 um 15:37

    Der Inhalt: Glass, eine 17 Jährige Schwangere Amerikanerin "Flieht" mit einem Schiff aus ihrem Land zu ihrer Schwester. Doch als sie ankommt muss sie feststellen das sie ein paar tage vorher unglücklich verstorben ist und gebärt prompt die Zwillinge Phil und Dianne . 17 Jahre später erlebt man mit Phil sein Erwachsen werden auf eine neue und besondere Art. Der schwule Teenager muss sich mit seiner verschlossenen Schwester, einem neuen Jungen in denn er verliebt ist, denn "kleinen Leuten"  und vielem, vielem mehr auseinander setzen. Die Charaktere: Phil ist der Hauptcharakter dieses Buches. Er ist 17 Jahre alt, doch es wird immer wieder zu Ereignissen aus seiner Kindheit gesprungen die wichtig sind um einige Handlungen zu verstehen. Er ist schwul , was ich jedoch sehr schön finde ist die Tatsache das es nicht in den Vordergrund rückt und auch seine Familie von Anfang an damit klar kommt.                                                  Er ist sehr ruhig und immer neugierig.  Jedoch hat er viele andere Probleme und Konflikte zu anderen. Da er in einer Kleinstadt lebt und damals aus Amerika kam wird die Familie von allen Leuten wie aussätzige behandelt. Die Leute lästern , beschimpfen oder ignorieren Phil der sich im Laufe der Zeit zwar daran gewöhnt hat, sich aber trotzdem etwas Normalität wünscht. Zu seiner Mutter, Glass, hat er ein eigenwilliges aber doch positives Verhältnis das im laufe das Buches gestärkt wird. Seine Zwillingsschwester Dianne und er waren früher sehr eng befreundet, doch das hat sich irgendwann geändert und Phil weiß nicht mal wieso..                                                                                                                         Seine Beste Freundin ist Kat, die Tochter des Direktoren, daher hat auch sie wenig Freunde. Kat ist sehr eigenwillig und Selbstbewusst, was jedoch dazu führt das sie andere Meinungen selten akzeptiert.                                             Glass, seine Mutter hat ein Schlampenhaftes Verhalten, da sie immer neue Männer hat und diesen Status genießt sie auch im ganzen Dorf. Trotzdem kommen die Frauen des Dorfes zu Ihr um sich Tipps für Männer zu holen.  Trotz ihrer Eigenwilligkeit sind ihre Kinder ihr sehr wichtig was man auch immer wieder merkt. Glass ist ein sehr interessanter Charakter, den man einfach lesen muss um ihn zu verstehen.                                                             Es gibt viele weitere lustige, traurige und gruselige Charaktere der Stadt die zu Phils Werdegang verholfen haben und die dieses Buch und mich selbst prägen.                                 Der Schreibstil: Ich muss sagen ich musste mich erst an das Buch gewöhnen. Es wird sehr erwachsen geschrieben und die Wortwahl ist von "Asislang" bis "Kultiviert" Das verleiht dem Buch eine Vielseitigkeit die ich so noch nicht kannte. Es wird alles aus Phils Sicht geschrieben, doch manchmal waren die Gefühle der anderen Charaktere so real dargestellt das ich dachte sie würden erzählen ;)                                                                                                                   An was ich mich erst gewöhnen musste und das ist auch wohl der einzige Kritikpunkt sind die plötzlichen Zeit Sprünge die gekommen sind. In einem Moment sitzen Nikolas, Kat und Phil noch in Phils Zimmer und im nächsten ist Phil 7 Jahre alt und lernt von einer alten Frau wie man sich selbst befriedigt xD ( Konfus aber unglaublich lustig ) Ich hätte mir gewünscht das man irgendwie vorgewarnt wird bevor die Zeit wechselt.  Wenn man sich jedoch einmal daran gewöhnt hat dann kommt das ganze auch nicht mehr so plötzlich . ;) Mein Fazit:   Ich war dem Buch sehr Skeptisch gegenüber eingestellt, da ich keine Lust auf noch eine Teenager Outing Geschichte und der großen Liebe hatte. Auch die ersten Seiten haben mich nicht positiv gestimmt, da ich wie gesagt durch diese Zeit Sprünge sehr verwirrt war... Aber dann BOOM! Ganz plötzlich tauchte man immer tiefer in die Geschichte ein und erfuhr immer mehr über das Haus " Visible" in dem sie wohnen. Die Charaktere hatte nicht diese typischen Heldenhaften Eigenschaften oder waren besonders, nein es waren Normale Leute mit Macken, Ecken und Kanten. Ich war baff und wollte immer wissen, ja was macht Phil nun als nächstes und wie entscheidet er sich...     Ich kann nur sagen das Buch hat unglaublich starke Charaktere einen hervorragenden Schauplatz und eine wirre Handlung die aber einem Strickten roten Faden folgt... ;)  

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  • Bewegend und nah

    Die Mitte der Welt
    katYES

    katYES

    04. January 2014 um 23:13

    Allgemein Dieses Buch ist ein gelungener Jugendroman, der herzzerreißende Wendungen beinhaltet und einem richtig nahe geht. Es ist kein klischeehafter Roman über das Erwachsenwerden oder die Probleme eines Jugendlichen. Figurenzeichnung Es ist schon etwas her, dass ich dieses Buch gelesen habe. Doch es ist mir lebhaft in Erinnerung geblieben. Und das nicht zuletzt wegen der Charaktere, die so schön beschrieben werden, so dass man sie zu einem Teil von sich selbst machen will.  Es werden keine klischeehaften Figuren präsentiert, weder durch Aktionen noch Interaktionen. Alle erscheinen sie zum Greifen nah.   Sprache Die Erzählweise ist distanziert aber auch nah.  Sie ist distanziert, weil ein gewisser Humor oder eher eine Art Zynismus sich durch das Werk schleichen. Die Nähe wird erzeugt durch fantastische Charakterisierungen und überraschende Wendungen.   Fazit Wer auf der Suche nach origineller Jugendliteratur ist,  in der Liebe, Verrat, Angst und Selbstzweifel auf unkonventionelle Weise thematisiert werden, sollte sich dieses Buch besorgen.   

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  • Rezenson zu "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel

    Die Mitte der Welt
    JulesB

    JulesB

    06. September 2013 um 17:47

    Phils Familie ist anders, als andere. Seine Zwillingsschwester schottet sich von allen ab und lebt ein Leben voller Geheimnisse und seine Mutter hat eine Affäre nach der anderen und ist auch sonst keine wirkliche Unterstützung für Phil. Dabei sehnt dieser sich nur nach ein wenig Ordnung und Geradlinigkeit. Auch, weil ihre Familie nicht gerade hoch angesehen wird und er es schwer hat, Anschluss zu finde. Was vor allem dann zum Problem wird, als er auf Nicholas trifft... Das Schöne an dem Buch ist, dass es nicht nur um Phils Homosexualität geht, sondern auch um so viel mehr. Das sind gewisse Probleme in der Familie, mit denen er umzugehen lernen muss und auch ein wenig die Suche nach sich selbst. Alles zusammen macht dieses Buch unglaublich einzigartig und auf seine Art und Weise fesselnd, dass ich wirklich behaupten kann, dass kein Buch, dass ich seitdem oder auch davor gelesen habe, mich derartig beeindruckt hat. Es ist wirklich jedem einzelnen zu empfehlen! Eine ausführlichere Rezension auf: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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  • Die Mitte der Welt...

    Die Mitte der Welt
    Alix

    Alix

    06. August 2013 um 20:37

    Die Mitte der Welt - Das ist für den siebzehnjährigen Phil Visible - der schillernde Ort seiner Kindheit, das verwunschen wirkende Haus mit seinen geheimen Ecken und Winkeln. Hier lebt er zusammen mit seiner Zwillingsschwester Dianne und seiner Mutter Glass und erzählt seine Geschichte. Und die ist alles andere als einfach. Schon die Umstände ihrer Geburt kann man nicht als gewöhnlich bezeichnen und auch Glass ist nicht das, was man sich unter einer typischen Mutter vorstellt. Phil muss lernen sich selbst zu finden, in einer Welt die von "den kleinen Leuten" beherrscht wird und die auf ihn und seine sonderbare Familie herabsehen. Und dann ist da auch noch der geheimnisvolle Nicholas auf den Phil ein Auge geworfen hat. Ein kurzes Wort zur Ausgabe: Es gibt außer der Taschenbuchausgabe für 8,95€ noch eine Sonderausgabe von 2011 im Taschenbuchformat, die 5,95€ kostet und eine Hardcover-Ausgabe von 2008, die 12,90€ kommt. Andreas Steinhöfel hat in seinem Entwicklungsroman "Die Mitte der Welt" ein Werk geschaffen, dass nicht zu Unrecht ein Bestseller wurde. 1998 erschienen, wurde es noch im gleichen Jahr zum Buch des Monats April der ZEIT und Jugendbuch des Monats Mai der deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Bereits 1999 wurde es für den Deutschen Literaturpreis in der Kategorie Jugendbuch nominiert und gewann den Buxtehuder Bullen als bestes Jugendbuch des Jahres. Für seine gesamte Arbeit im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur wurde Andreas Steinhöfel 2009 der Erich-Kästner-Preis für Literatur verliehen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Phil erzählt, der immer wieder in Rückblenden an Orte seiner Vergangenheit zurückkehrt. An diese Art der Sprünge muss man sich als Leser erst einmal einfinden, aber das ging bei mir sehr schnell und danach war der rote Faden immer zu erkennen. Andreas Steinhöfel hat es hier geschafft das Netz der Erinnerungen so zu spinnen, dass es stets einen Grund gibt, warum Phil Ereignisse an bestimmten Stellen erzählt. Das Buch startet mit Glass' Reise aus Amerika in ihre neue Heimat und der Geburt der Zwillinge und geht dann nahtlos in Phils Schilderungen seiner Kindheit über. Von Anfang an schafft es die Geschichte den Leser zu packen, wobei sie in der Mitte irgendwann nicht ganz den Zug halten kann, der dann aber wieder auftaucht und sich bis zum Ende hält. "In der Mitte der Welt" lebt von seinen Charakteren. Jeder von ihnen ist einzigartig, mit seinen Ecken und Kanten, Marotten und Gewohnheiten. Nicht nur mit Phil, seiner Schwester Dianne oder Glass fiebert man mit. Nein, da wären auch noch die eigenartige Annie mit den roten Schuhen, die nichts lieber tut als Kirschlikör zu trinken, oder Tereza die lesbische Arbeitgeberin seiner Mutter. Aber auch seine beste Freundin Kat, selbst der zuerst eigenbrötlerisch erscheinende Nicholas schließt man sehr schnell ins Herz. Sehr spannend fand ich auch zu erfahren, dass Andreas Steinhöfel seine Geschichte sehr auf die griechische Mythologie aufgebaut hat. Unter anderem finden wir in der Figur der Glass die Sage der Latonia wieder, die auf der Insel Delos Zuflucht findet. Wenn man delos aus dem griechischen übersetzt, hat man sichtbar, zu Englisch: Visible. So Kleinigkeiten finde ich sehr spannend und man findet sie in "Die Mitte der Welt" zu Hauf. Die Geschichte thematisiert das Thema Homosexualität ohne mit dem Schild darauf zu zeigen oder ein Coming-Out-Roman zu sein und das war es was mir an der "Mitte der Welt" so gut gefallen hat. Andreas Steinhöfel drängt es nicht in den Vordergrund und nimmt seinen Charakteren dadurch die Luft zum Atmen, sondern lässt es zu dem werden, was es ist: Etwas völlig natürliches.

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  • Rezension zu "Die Mitte der Welt" von Andreas Steinhöfel

    Die Mitte der Welt
    awogfli

    awogfli

    Diesen Jugendroman kann man ohne Frage als "leise" und zart bezeichnen, sowohl durch die wunderbare Sprache als auch von den Familiengeschichten her, die gewoben werden. Nichts in der Story ist spektakulär, aber mit soviel Liebe und Hingabe wird über das Anderssein, Erwachsenwerden, Homosexualität, Familie, Liebe, Freundschaft und Courage erzählt, dass es die reine Freude ist. Jeder einzelne Charakter von den Hauptfiguren bis zu den kleinen Nebendarstellern ist derartig vielschichtig, realistisch, detailliert und liebevoll gezeichnet - das ist wirklich große schriftstellerische Kunst. Dadurch ist dieses Buch eigentlich für mich nicht ausschliesslich ein Jugendroman, denn er hat mich auch als Erwachsene restlos überzeugt. Einen Punkt Abzug werde ich dennoch geben (eigentlich sollte es nur ein halber sein), da mich das Timing der Rückblenden öfter gestört hat. Sie wurden eingesetzt, als bei mir ob der vielen angedeuteten Hintergründe schon längst tausend Fragezeichen entstanden - also immer einen Tick zu spät wurde ich vom Autor darüber aufgeklärt, was in der Vergangenheit passiert ist. Diese permanente Verstärkung der Neugier und Verwirrung hätte Steinhöfel gar nicht nötig gehabt, bei einem derart hintergründigen Roman - irgendwie passt dieses "laute" Stilelement nicht zum Charakter der restlichen Geschichte. Trotz dieser kleinen Kritik ist der Roman ein Juwel, auf das ich zufällig in einem Wühlkarton bei der Caritas gestossen bin. Fazit: Grandios! Absolute Leseempfehlung von mir für alle :-)

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    • 4
    thursdaynext

    thursdaynext

    12. July 2013 um 10:30
    awogfli schreibt Bitte ich bring ja gerne Chaos auf Deine Wunschliste ;-) Neu ist das Buch aber nicht ich glaub das ist sogar eines seiner ältesten kam 1998 raus :-)

    *lach* ja das tust du . Supi , das ist ein Jahr älter als mein Großer, dann ist es günstig zu kriegen ;))

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