Andreas Steinhöfel , Sabine Wilharm GlücksStadt

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Inhaltsangabe zu „GlücksStadt“ von Andreas Steinhöfel

Eines Tages bekommt Lena eine Postkarte. Doch von welchem Ort, kann sie kaum sagen, so verrückt geht es dort zu. Es wird noch verrückter, als immer mehr Karten aus den ungewöhnlichsten Ländern bei Lena eintreffen. Länder, in denen Marabus marschieren und Eichhörnchen bügeln, wo Hans im Glück mit Dutzenden von Schweinen unterwegs ist und endlich der Monddieb gefunden wird: Peterchen war´s!

Und auf Lenas letzter Karte steht: 'Das Leben ist eine große Reise und die Zukunft blüht uns rosig.'

Andreas Steinhöfel und Sabine Wilharm entführen ihre kleinen und großen Leser in ein Zauberland der Fantasie, mit Bildern voller Magie und Wortwitz, voll von Kuriositäten und Wunderwerken.

Mit "GlücksStadt" haben Andreas Steinhöfel und Sabine Wilharm ein kleines literarisches Kunstwerk geschaffen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    GlücksStadt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2014 um 09:06

    Mit „GlücksStadt“ haben Andreas Steinhöfel und Sabine Wilharm ein kleines literarisches Kunstwerk geschaffen. Das Bilderbuch erschien 2013 im Aladin Verlag.Gleich das erste, das auffällt, sind die fantasievollen, farbenfrohen Illustrationen, die eine recht ungewöhnliche Perspektive aufzeigen. Auf dem Cover ist ein gigantischer Mensch zu sehen. Er läuft durch die Stadt wie ein Riese, auf dem Rücken und in der Jackentasche ein Dutzend Schweine tragend. Einige Schweinchen fliegen gerade vom Wind weggeweht davon. Auf einem Blatt schwebt direkt vor dem Riesen ein kleiner Mensch mit einem Regenschirm in den Händen. „Was für ein verrücktes Bild!“, denkt man beim Betrachten und der Gedanke zieht sich über das ganze Buch. Denn jedes Bild ist so fantasievoll oder – um es mit den Worten der Protagonistin zu sagen, wenn auch in einem anderen Zusammenhang: „das ist so überaus eigenartig, nachgerade sonderbar und derartig denkwürdig, dass ich fast sagen möchte: es ist höchst befremdlich.“ Befremdlich ja, aber doch auf eine so angenehme Art und Weise, dass man sich gerne auf die Geschichte einlässt und zu träumen beginnt.Worum es geht? Die Protagonistin bricht auf, um ihre Freunde zu besuchen. Unterwegs schreibt sie Postkarten an Lena und erzählt ihr, was sie gerade erlebt. Zu jeder Illustration ist somit ein kurzer Text vorhanden. Während der Text nur das Wichtigste aussagt, von den Gefühlen und Gedanken der Protagonistin erzählt, verdeutlichen die Illustrationen die erlebten Situationen. Es ist ein Zusammenspiel von Bild und Text, eine gegenseitige Ergänzung, sodass man weiß: dieser Text wäre ohne die Illustrationen nur halb so schön und andersherum genauso. Eine meiner Lieblingsillustrationen ist die zweite im Buch. Auf der Postkarte an Lena – Lena wird übrigens immer wieder anders genannt, wie z.B.: Le-Na-Na, Lenate – werden die Gedanken verdeutlicht:Gerade fiel mir ein, Lieblenchen,wie häufig ich mich schon als Kind eingesperrt fühlte. Der Heimatort war mir zu klein, das Haus zu eng, Schneckendorf, Schneckenhaus.Nur mein Kopf war groß genug. Immerzu träumte ich mich irgendwohin. Streckte irgendwann die Fühler aus, stieß an und zuckte zurück, träumte weiter und fühlte erneut… suchte weiter… suchte weiter… Und ohne es zu bemerken, war ich am glücklichsten immer dann, während ich suchte.Nachdenklichst, K. Dieses verrückte, übertriebene Bild sieht man rechts vom Text und beginnt es intensiv zu betrachten, als suche man nun selbst nach etwas. Tatsächlich macht man sich zusammen mit der Protagonistin auf die Reise und erlebt die spannendsten Abenteuer! Am Ende verabschiedet sich K. vom Leser mit der Überzeugung: „Das Leben ist eine große Reise und die Zukunft blüht uns rosig!“ Na, wenn das nicht vielversprechend ist!

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