Andreas Stichmann

 3.4 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Das große Leuchten, Jackie in Silber und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andreas Stichmann

Andreas Stichmann, 1983 in Bonn geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2008 erschien sein Erzählungsband «Jackie in Silber», für den er unter anderem den Clemens Brentano-Preis, den Kranichsteiner Literaturförderpreis und den Hamburger Förderpreis für Literatur bekam. «Das große Leuchten», sein erster Roman, wurde für den Bachmann-Preis nominiert und mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Andreas Stichmann lebt in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Andreas Stichmann

Cover des Buches Das große Leuchten (ISBN: 9783499256011)

Das große Leuchten

 (16)
Erschienen am 02.01.2014
Cover des Buches Jackie in Silber (ISBN: 9783938539934)

Jackie in Silber

 (7)
Erschienen am 09.01.2013
Cover des Buches Jackie in Silber (ISBN: 9783499273056)

Jackie in Silber

 (1)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Das große Leuchten (ISBN: 9783862312184)

Das große Leuchten

 (1)
Erschienen am 01.11.2012

Neue Rezensionen zu Andreas Stichmann

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Rezension zu "Jackie in Silber" von Andreas Stichmann

witzige Formulierungen
PetiDieLeserattevor 6 Monaten

Ich bin eigentlich gar nicht so ein Kurzgeschichtenfan. Und an "Jackie in Silber" bin ich bloß durch Zufall geraten. Aber gleich die erste Geschichte hat mich total überzeugt. Es gibt so viele witzige Formulierungen, ich musste teilweise richtig lachen. Und außerdem spricht der Erzähler ein "Du" an und irgendwie habe ich mich deshalb total mit der Geschichte identifiziert, obwohl das ja eigentlich ein plumper Trick ist. Manche Geschichten, die später kamen, fand ich bisschen langweilig, wenn es um Paare geht, die sich über irgendwas unterhalten und so. Aber für mich war am wichtigsten, dass Andreas Stichmann echt anders klingt als andere Kurzgeschichtenautoren, die man sonst so liest. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er irgendjemanden nachmacht, also weder Carver noch Oates noch Wohmann noch Hemingway oder so. Stichmann klingt einfach erfrischend anders.

 

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Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

Entschleunigender Roadmovie über Liebe, Verlust und das Erwachsenwerden
Stephanusvor 2 Jahren

Der Teenager Rupert verliebt sich unsterblich in Ana und erlebt mit ihr glückliche Zeiten, bevor sie spurlos in den Iran verschwindet. Er reist mit seinem besten Freund dorthin, um sie und seine große Liebe zu suchen. Letztlich findet er sich dabei selbst und gelangt einen großen Schritt in Richtung Erwachsenwerdens.

Mit einer eindringlichen, sehr knappen und dezenten Sprache schafft der Autor so etwas wie eine Entschleunigung vom hektischen Alltag. Der Wechsel zwischen den Rückblenden auf die Vergangenheit in Deutschland, die während der Suche nach Ana im Iran eingeflochten werden, sind sehr gekonnt und einfallsreiche und tragen die Handlung wunderbar. Ein wenig bizarr mutet jedoch so manche Szene an, insbesondere im Iran, so dass die tolle Erzählung für mich ein wenig hierunter gelitten hat. Alles in Allem eine große Erzählung über Liebe, Verlust und das Erwachsenwerden mit kleinen Schwachstellen.

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Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

Die große Finsternis
MissStrawberryvor 3 Jahren

Rupert und Robert, Freunde und durch den Freitod von Ruperts Mutter auch Ziehbrüder, machen sich auf die Suche nach Ana, Ruperts Freundin. Sie wollen sie im Iran suchen, bei ihrer Mutter.

Mag sein, dass es an mir liegt, nicht am Hörbuch oder Autor. Aber ich stehe völlig ratlos da, frage mich, was Andreas Stichmann mit diesem Werk sagen will. Ich mag keine der Figuren, hätte im wahren Leben mit nicht einer der Personen auch nur fünf Minuten verbracht. Absolut nicht meine Welt – schon gar nicht die Pseudo-Sexfilmchen, die „lustigen“ Diebeszüge oder sonstige irren Aktionen dieser völlig frustrierten, leblosen, interesselosen jungen Menschen, die nur an sich selbst denken, aber nicht an andere. Das ändert sich auch nicht, als Rupert Mitleid mit einem Huhn entwickelt.

Alles ist so sinnlos und dämlich, wie die Einstellung der Figuren. Kein Wunder, dass ich da keinen Zugang finde. Nur aufregen muss ich mich ständig. Szenen, die einzeln gesehen möglicherweise in jedem Leben eines Jugendlichen geschehen können, aber alle zusammen? Ein wenig stark übertrieben, möchte ich meinen – und hoffen. Philosophie konnte ich hier keine finden, auch nicht mit noch so viel Mühe. Dafür aber eine Menge Erzählstränge, die mehr oder weniger durcheinanderlaufen und nur bedingt zum großen Ganzen beitragen. Dass Ruperts Leben nicht schön und behütet war, das sehe ich ja ein. Dennoch muss man nicht so werden, wie er. Im Gegenteil: gerade dann sollte man alles daran setzen, ein normales, schönes Leben aufbauen zu können. Den Flug und den Aufenthalt im Iran konnten sie sich ja auch wohl nur durch die Überfälle und Diebstähle finanzieren – schon da hört es bei mir auf.

Mich hat das (Hör-)Buch sehr ärgerlich gemacht. Wütend. Da gibt es so viele gute (Hör-)Bücher und ich verliere Hör-/Lesezeit mit so einem Krampf. Keine Empfehlung, kein Lob, nur der Pflichtstern.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Das große Leuchten

Realität und Fantasie liegen in diesem besonderen Debütroman nah beieinander - "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann ist ein Roman über Ruperts Suche nach Ana, einer spannenden und aufreibenden Reise in den Iran, die mit uns und parallen Dimensionen spielt.

Die Reise beginnt in der deutschen Provinz, in der Rupert mit seinem schizophrenen Waisenbruder Robert und der Furcht vor seinen Träumen und Gedanken lebt. Die uns weiterführt zum Kennenlernen Ruperts und Anas, die Tankstellen ausraubt und aus dem Iran geflohen ist. Es geht um Liebe, Sex und der Flucht Ruperts und Anas, die dem Alltäglichen den Rücken kehren, hin zu russischen Kleinkriminellen, Derwischen und ehemaligen Generälen. Bis Ana verschwunden ist und Rupert sich auf den Weg in den Iran macht, an seiner Seite sein Freund Robert. Gemeinsam erleben sie eine einzigartige Fahrt ans Kaspische Meer, durchqueren die Wüste, überstehen seltsame Prüfungen und haben nur ein Ziel: Ana finden.

Wer von Euch hat Lust auf eine Leserunde? Dann bin ich gespannt auf Eure Antworten auf die Frage: Warum würdet ihr gern eine Reise in den fernen Iran antreten? Aus allen Beiträgen, die bis einschließlich 5. Dezember gepostet werden, werden 10 Gewinner gezogen.

Viel Erfolg (!) und Vergnügen wünscht Euch

Eure Lisa

61 Beiträge
Letzter Beitrag von  Marcuriavor 8 Jahren

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