Andreas Stichmann Das große Leuchten

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Inhaltsangabe zu „Das große Leuchten“ von Andreas Stichmann

Sie führt aus der deutschen Provinz in den Iran und weiter ans Kaspische Meer: die Suche nach Ana - Ana, der Tankstellenräuberin, Ana, deren persischer Vater nie hat Fuß fassen können im deutschen Exil, Ana, mit der Rupert eigentlich das große Leben beginnen wollte, bis sie plötzlich verschwand. Es ist ein weiter Weg, kreuz und quer durch die Wüste, voller komischer und rätselhafter Prüfungen, die Rupert zu bestehen hat - und jeder Schritt ist ein Abenteuer.

Nachdenklich, geheimnisvoll und traurig - einfach anders!

— WordLover

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  • Leserunde zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    ROZUBI

    Realität und Fantasie liegen in diesem besonderen Debütroman nah beieinander - "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann ist ein Roman über Ruperts Suche nach Ana, einer spannenden und aufreibenden Reise in den Iran, die mit uns und parallen Dimensionen spielt. Die Reise beginnt in der deutschen Provinz, in der Rupert mit seinem schizophrenen Waisenbruder Robert und der Furcht vor seinen Träumen und Gedanken lebt. Die uns weiterführt zum Kennenlernen Ruperts und Anas, die Tankstellen ausraubt und aus dem Iran geflohen ist. Es geht um Liebe, Sex und der Flucht Ruperts und Anas, die dem Alltäglichen den Rücken kehren, hin zu russischen Kleinkriminellen, Derwischen und ehemaligen Generälen. Bis Ana verschwunden ist und Rupert sich auf den Weg in den Iran macht, an seiner Seite sein Freund Robert. Gemeinsam erleben sie eine einzigartige Fahrt ans Kaspische Meer, durchqueren die Wüste, überstehen seltsame Prüfungen und haben nur ein Ziel: Ana finden. Wer von Euch hat Lust auf eine Leserunde? Dann bin ich gespannt auf Eure Antworten auf die Frage: Warum würdet ihr gern eine Reise in den fernen Iran antreten? Aus allen Beiträgen, die bis einschließlich 5. Dezember gepostet werden, werden 10 Gewinner gezogen. Viel Erfolg (!) und Vergnügen wünscht Euch Eure Lisa

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  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    Marcuria

    31. January 2013 um 16:50

    Über die Frage, was ein wirklich gutes Buch ausmacht, gehen die Meinungen bekanntlich meilenweit auseinander. Während die einen sich einfach nur gute Unterhaltung wünschen, um aus dem Alltag auszubrechen und sich zu entspannen, möchten andere in hohem Maße gefordert und zum Nachdenken angeregt werden. Für mich zeichnet sich ein gutes Buch oftmals dadurch aus, dass ich nach dem ersten Lesen verwirrt dastehe, mich der Inhalt aber dennoch so gepackt hat, dass ich es ent-wirren, verstehen, erneut erleben möchte und es daher direkt im Anschluss ein zweites Mal lese. "Das große Leuchten" ist eines dieser Bücher. . Ana ist bereits seit 3 Wochen verschwunden, als ihr Freund Rupert und sein Ziehbruder Robert sich in der Hoffnung, sie in ihrer alten Heimat wiederzufinden, auf eine Reise in den Iran begeben. Die Geschichte wird in unterschiedlichen Zeiten erzählt: Auf der einen Seite Ruperts und Roberts Suche in Teheran, auf der anderen ihre und Anas Vergangenheit in Deutschland. In Teheran stoßen die beiden auf skurrile Charaktere, die sie bei der Suche unterstützen, in Deutschland traf Rupert auf Ana, verliebte sich in sie und brach mit ihr aus der Einöde in große Abenteuer auf. Was das Erzählte besonders interessant und außergewöhnlich macht, sind die ständigen Wechsel zwischen Chaos und Normalität, Realität und Phantasie, Halluzination und tatsächlich Vorhandenem. Bedingt durch diese allgegenwärtigen Gegensätze ist es nur schwer zu durchschauen, welche Personen tatsächlich existent und welche Situationen überhaupt oder auf genau diese Weise geschehen sind. So entsteht mehrere, teils gegenläufige Interpretations- und Deutungsmöglichkeiten, die durch verschiedene Textpassagen gestützt, aber auch durch andere wieder vollkommen zerrüttelt werden können. . "Die Ampeln blinken orange, als wollten sie den Verkehr anfeuern." (S.12) Dem Autor gelingt es, die unterschiedlichsten Atmosphären einzufangen und in schönen Satzkonstrukten wiederzugeben. So kann man sich beispielsweise die chaotischen Zustände in Teheran und den damit verbundenen Kulturschock sehr bildhaft vorstellen. Auch die von ihm gestalteten Charaktere sind von Grund auf verschieden, handeln oftmals anders als erwartet und leiten so die Geschichte in noch viel unvorhersehbarere Richtungen. Hinzu kommt stellenweise ein sehr eigenartiger, aber ansteckender und auflockernder Humor wie zum Beispiel die Vorstellung, Menschen nur noch als einzelne, wandernde Organe wahrzunehmen. . "Das große Leuchten" ist ein Buch, das durch seine surreale, traum-artige Stimmung sehr deutlich aus der Masse heraussticht, sich durch einen außergewöhnlichen Schreibstil auszeichnet und eben jenen Lesern empfohlen werden kann, die Geschichten genießen, die vielseitig auslegbar sind. (Wer nach dem Lesen das Gefühl hat, so gar nichts verstanden zu haben und einen kleinen Anreiz möchte, dem lege ich die erste Frage aus dem kurzen Interview "7 Fragen an Andreas Stichmann" auf der Rowohlt-Homepage ans Herz.)

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  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. January 2013 um 09:03

    Der Roman verspricht eine abenteuerliche Reise voller Prüfungen. Der Roman enthält: drei gewöhnungsbedürftige Protagonisten, die jeder ihre eigenen Probleme haben. Die Freunde Rupert und sein schizophrener Freund Robert machen sich im Laufe des Romans auf die Suche nach Ruperts verschwundener Freundin Ana. Sie nehmen an, dass sie zu ihrer Mutter in den Iran gereist ist, um diese, eine vermeintliche Widerstandskämpferin, kennen zu lernen. Ana und Rupert sind keine netten Menschen, sie überfallen eine Tankstelle, leben eine zeitlang bei einer durchgeknallten Kunstfilmerin (eher Sexfilm) und haben Probleme mit Alkohol. Einzig der schizophrene Robert scheint ein Gewissen zu haben. Am besten haben mir die Stellen der Suche gefallen, in Teheran und am Kaspischen Meer. Die Rückblicke, also die Zeit, die Rupert und Ana zusamen verbracht haben, waren nicht besonders spannend. Das Buch hat Stärken, sprachlich ist es gelungen und die Idee gefiel mir auch sehr. Ich habe mir allerdings etwas ganz anderes vorgestellt. Da mir die Charaktere nicht so gefallen haben und mir bis zum Ende nicht klar war, was Wirklichkeit war und was Phantasie von Rupert, gebe ich drei Sterne.

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  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    irismaria

    27. December 2012 um 10:27

    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen und kann wenig damit anfangen. Ich hatte eine Geschichte erwartet, in der zwei junge Deutsche ihre iranische Freundin suchen und das Aufeinandertreffen von iranischer und deutscher Lebenswelt im Mittelpunkt steht. Erlebt habe ich eine Story, in der kaputte Persönlichkeiten abstruse Dinge erleben - nicht mein Fall.

  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    KerstinnI

    26. December 2012 um 16:27

    Inhalt Rupert und Robert sind seit Jahren eng befreundet. Rupert verliebt sich dann schon früh in Ana, deren Eltern aus Teheran stammen. Ana kam dann mit ihrem Vater nach Deutschland. Irgendwann macht sie sich auf um ihre kommunistische Mutter im Teheran zu finden. Als Robert zwei Wochen nichts von Ana hört, macht er sich mit Robert auf deb Weg in den Iran um Ana zu finden. Meine Meinung Ich kann diesem Buch leider nichts abgewinnen. Ich habe wirklich nach einem großen Leuchten in Form eines Aha-Erlebnisses gesucht, Aber es blieb aus. Bereits der Einstieg fiel mir schwer, es waren einfach zu viele kurze Sätze. Mit dem Schreibstil konnte ich mich dann doch noch anfreunden. Der war gut. Die Abwechkusng zwischen Vergangenheit und Gegenwart war gut. Aber die ganze Geschichte habe ich einfach nicht nachvollziehen können. Ich habe nicht verstanden, was die Intention des Verfassers war. Die Protagonisten waren mir einfach unsympathisch. Ob sie sich miteinander unterhalten, sich über Rupert lustig machten oder einen behinderten Jungen berauben, es war einfach nichts nettes zu finden. Sie waren mir oft einfach zu abgedreht. Ich habe mich oft gefragt, wer verrückt ist, Ana, Robert, Rupert oder alle drei??? Positiv zu erwähnen ist noch die schöne Gestaltung des Covers. Der Zusammenhang zwischen Geschichte und Titel ist mir jedoch unklar geblieben. Fazit Leider nicht mein Fall. Ich konnte von diesem Buch nichts mitnehmen, keinen Sinn entdecken und würde es nicht weiterempfehlen. Vielleicht mit einer Interpretationshilfe.

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  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    Linda-Marie

    25. December 2012 um 20:18

    Ich konnte keinen Zugang zu dem Buch finden. Auf dem Eiband steht etwas von Umwegen, ich habe mich durch 80 Seiten gelesen und konnte nur Umwege finden zu dem Sinn? Leider ist das kein Buch für mich. Der Einband sah sehr vielversprechend aus, das ist schon alles, was für dieses Buch spricht. Schade.

  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    Thala

    Im Vorfeld habe ich nur positive Kritiken gelesen, ein wunderschöner Schreibstil, das Buch wurde sogar für den Bachmann-Preis 2012 nominiert. Von daher hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an das Buch. Diese wurden jedoch herbe enttäuscht. Dieses Buch lässt sich mit einem deutschen Versuch von Jack Kerouacs "On the road" vergleichen. Der Autor springt zwischen dem Land und Zeit, Realität und Fanatasie und zwischen verschiedenen Erzählern, die jeweils aus der Ich-Perspektive erzählen. Aufgrund der stämdig wechselnden Handlungsstränge wirkt das Buch jedoch sehr konstruiert- den tieferen Sinn habe ich überhaupt nicht verstanden. Ich glaube, der Autor hat sich die größtmögliche Mühe gegeben, seine Protagonisten Ana und Rupert so unsympathisch wie möglich zu gestalten. Ehrlich gesagt habe ich gehofft, dass beide von der Bildfläche verschwinden und endlich mal jemand sympathisches auftaucht. Denn es ist eine Sache, dass die beiden auf gesellschaftliche Normen pfeifen, Drogen nehmen und in einem Wohnwagen hausen- katastrophal ist die menschliche Seite der beiden Protagonisten, welche absolut egoistisch leben und alle anderen (inklusive des Partners) verachten. Dagegen wirkt die iranische Gastfamilie sehr liebevoll und gastfreundlich- in einem Land, welches alles andere als normal ist. Fazit: Den tieferen Sinn des Buches habe ich nicht verstanden. Völlig unlogisch ist für mich das Leben von Rupert und Robert. Man sollte doch annehmen, dass beide noch in die Schule gehen müssen (alternativ Studium oder Ausbildung). Woher die Reise nach Teheran finanziert wird, ist mir auch völlig schleierhaft. Ohne Interpretationshilfe kann ich dieses Buch nicht empfehlen.

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  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    Cellissima

    23. December 2012 um 12:24

    Rupert und Robert machen sich auf in den Iran, um Ana zu suchen. Ana ist Ruperts Liebe - und plötzlich verschwunden. Während seiner Reise erzählt Rupert von sich, seinem Leben, Ana, von Sex, der Liebe, dem Abenteuer - und von der Suche, der Sehnsucht ... Sehnsucht nach Heimat. Meine Meinung Diese Geschichte klang großartig, exotisch, schillernd, reizvoll, fesselnd, fantastisch. Leider konnte sie meinen Erwartungen nicht standhalten. Der absolut nüchterne, bruchstückhafte, abgehackte Schreib- und Erzählstil hat mich bis zum Ende hin gestört. Grundsätzlich passt er perfekt zu solch einer Geschichte, der Fremde, der Situation. Dennoch empfand ich persönlich ihn als etwas zu extrem. Die Geschichte an sich zeigt teilweise gute Ansätze, doch auch sie konnte mich leider nicht fesseln. Zu oft ging es nur um Sex, zu oft empfand ich sie als viel zu abgedreht und seltsam. Fazit "Das große Leuchten" ist ein Buch, das man sehr oder überhaupt nicht mögen wird - dazwischen gibt es wohl wenig. Aufgrund der interessanten Ansätze vergebe ich 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Das große Leuchten" von Andreas Stichmann

    Das große Leuchten

    goldfisch

    19. September 2012 um 12:11

    Manchmal ist Deutschland viel zu klein und eng für junge Menschen.Rupert macht sich mit seinem schizophrenen Freund Robert auf den Weg in Iran.Dort wollen sie nach Ana suchen. Ana ist Ruperts große Liebe.Anas Mutter lebt als Kommunistin im Untergrund im Iran.Es wird schwer werden, die beiden Frauen dort zu finden. Doch während der Suche erzählt und Rupert seine Geschichte. Wie er Robert kennen lernte, warum seine Mutter nicht mehr lebt und wie er sich in Ana verliebte. Alles sollte doch gut werden. Eine kleine Wohnung mit Ana beziehen und vielleicht einmal Kinder bekommen.Doch nun ist Ana verschwunden und der Iran ist groß und nicht nur voller hilfreicher Menschen.Rupert sucht nicht nur nach Ana, sondern nach neuen Wegen in seinem Leben. Ein sprachgewaltiges, wunderbares Buch!

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