Andreas Straub Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus

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Inhaltsangabe zu „Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus“ von Andreas Straub

Ein ehemaliger Manager packt aus Aldi – das ist das Vorbild aller Discounter und für viele Kunden inzwischen Kult. Aldi setzt Maßstäbe. Auch im Negativen, wie der ehemalige Aldi-Süd-Manager Andreas Straub in diesem Buch enthüllt. Extrem hoher Arbeitsdruck, Einschüchterung und Willkür, Entlassungen als Personalpolitik, perfide Überwachungsmethoden und Spitzeleien, Kostendruck und umfassende Kontrolle: Straub liefert einen schockierenden Alltagsbericht aus der Innenwelt der Billigpreise. «Ein mutiges und aufrüttelndes Buch, das nach sofortigen Veränderungen verlangt.»

Erschreckende Einblicke, die Straub dem Leser hier in die Welt des größten und mächtigsten Discounters hierzulande gewährt

— OolaasReading
OolaasReading
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  • Rezension zu "Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus" von Andreas Straub

    Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus
    Kapri_ziös

    Kapri_ziös

    01. July 2012 um 19:29

    Aldi - einfach ehrlich. Ich muss gestehen, ich bin kein Aldi-Kunde, noch nie. Das Buch habe ich mir trotzdem gekauft. Warum, wenn es mir doch eigentlich egal sein könnte? Es hätte auch Lidl, Diska und so weiter im Titel stehen können. Das gibt der Autor am Ende auch zu. Irgendwann kauft jeder Mal beim Discounter ein, 97% der Deutschen sind Discounter-Kunden. Herr Straub beschreibt stets objektiv die Zustände bei Aldi, Rache war vermutlich nicht das Motiv zum Schreiben dieses Buchs. Ein Sachbuch kurzweilig, informatik und vor allem eines - ehrlich.

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  • Rezension zu "Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus" von Andreas Straub

    Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus
    Franzi1402

    Franzi1402

    13. June 2012 um 09:32

    Ein mutiges Buch voller Zivilcourage - unbedingt lesen! ALDI EINFACH BILLIG ist einfach zu lesen, ergreifend und erschütternd. „Fahr einfach. Und sei bitte still, denke ich nur. Aber der Taxifahrer erzählt unaufhörlich weiter. Von seinen Kindern, von seinem neuen Flachbildfernseher, über Fußball und davon, dass Taxifahren eigentlich das Allerletzte sei, er aber dennoch nichts anderes lieber tue. Und abermals schaut er mich prüfend an: >Sie sehen nicht gut aus. Nein, wenn ich Sie mir genau anschaue, sehen Sie gar nicht gut aus.< Kein Wunder, denn ich bin gerade entlassen worden.....“ Andreas Straub schreibt lebendig, einfühlsam und verständlich mit viel wörtlicher Rede, im Präsens, also im Hier und Jetzt – als Leserin erlebe ich seine Zeit bei ALDI hautnah. Ein nüchternes Thema spannend geschrieben wie ein Krimi. An einigen Stellen finde ich mich selbst: „Das schmale Sortiment befreit ihn (mich) von der Reizüberflutung und dem ständigen Druck im Supermarkt, sich (mich) entscheiden zu müssen.“ Ich kaufe gerne bei ALDI. Eine ALDI-Filiale ist übersichtlich. Ich weiß genau, wo was zu finden ist. Mit gutem Gewissen packe ich Produkte hoher Qualität zu günstigen Preisen in meinen Einkaufswagen. Mein Wagen strotzt vor bio-Ware und obwohl ich mich fast ausschließlich vegan ernähre, fülle ich bei ALDI meinen Einkaufswagen meist randvoll mit frischen Waren besser als im Bioladen. Warteschlangen an der Kasse sind kein Problem. Die Aldi-Mitarbeiterinnen arbeiten immer zügig und effektiv und selbst beim Rausgeld vertraue ich ihnen blind. Umso erschütternder ist es für mich, zu erfahren, wie menschenverachtend mit diesen Mitarbeiterinnen umgegangen wird. Das Lesen des Buches fordert ein Umdenken. Es verlangt eine Veränderung zum Besseren, wie der Autor es sich wünscht. Das Buch zeichnet ein realistisches Bild über unzumutbare Arbeitsbedingungen bei meinem Lieblingsdiscounter. Lässt Verhältnisse sichtbar werden, die mir als ALDI – Fan bisher verborgen waren: hoher Leistungsdruck, Einschüchterung, Entlassung als Personalpolitik und Überwachung. Ich wünsche mir, dass dieses Buch viele Leser erreicht, damit sich die Arbeitsverhältnisse für die Mitarbeiter verbessern. Der Schulleiter, der für den Autor Vorbild und Mentor ist, muss stolz auf seinen ehemaligen Schüler sein: Andreas Straub beschreitet mit diesem Buch einen mutigen Weg und hinterlässt Spuren im positiven Sinn in seinem Leben - Zivilcourage.

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  • Leserkommentare zu Einfach billig von Andreas Straub

    Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus
    Mille

    Mille

    via eBook 'Einfach billig'

    Ich habe dieses Buch durch Zufall in der örtlichen Buchhandlung gesehen. Erst habe ich mir gedacht, dass es sich wieder um ein Buch handelt, welches nur systematisch die Unternehmen schlecht machen soll. Beim zweiten Hinsehen entdeckte ich aber das ein ehemaliger Manager dieses Buch geschrieben hat. Meine Interesse war geweckt. Ich dachte mir das ich es lieber erstmal nicht kaufen sollte, denn als Schüler sitzt das Geld nicht gerade sehr locker, außerdem stand das Wochenende vor der Tür. Zu Hause angekommen habe ich dann ganz interessehalber den Buchtitel gegooglet und mir einige Passagen durchgelesen. Tja und dann hatte es mich. Wirkliche Lust wieder in die Stadt zu fahren um es mir zu kaufen hatte ich auch nicht und bis nach dem Wochenende zu warten wollte ich dann auch lieber nicht. Ich habe es mir also schnell als eBook geladen. Das Lesen ging fast wie von selbst, ich habe es verschlungen. Meine Wochenendsplanung wurde kurzerhand auf den Haufen geworfen. Die super genauen Ausführungen, gekoppelt mit der vielen wörtlichen Rede, versetztem mich nahezu mit in die Situation. Ich habe mitgefiebert. Das ich durch das viele Lesen das Pokalfinale völlig vergessen hatte bemerkte ich leider erst als Dortmund schon gewonnen hatte. Naja was solls. Gefasst und erstaunt von den vielen Eindrücken und dem nahezu abschlachten der Filialleiter hatte ich keine Zeit für Fußball. Ja und nun ist Sonntag, das Buch ist komplett gelesen und ich kann wohl nie wieder einen Aldi Mark betreten, ohne an dieses Buch zu denken. Andreas Straub hat eine super Buch geschrieben, welches Zum Nachdenken anregt und klarmacht, dass man sich nach der Schule oder nach dem Studium lieber nicht bei Aldi oder anderem Dicountern bewerben sollte. Mir war das Buch jeden Cent Wert.

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