Andreas Tietjen Der Käsesturm

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Inhaltsangabe zu „Der Käsesturm“ von Andreas Tietjen

Glitzer, Glanz und Großmarkttreiben

Peter Loetsch – Astronom, talentfreier Bestsellerautor und verkrachte Existenz – geht in seiner neuen Heimat Hamburg zufällig seinem alten Studienfreund Ferdinand Rauterberg in die Fänge.
Ferdinand – immer eine Spur „feiner“ als im zusteht – führt ihn in eine Parallelwelt des Hamburger Großmarkts ein, wo Maximilian Sturm – seines Zeichens Käse-Affineur – einen schillernden Kreis illustrer Persönlichkeiten um sich scharrt. Die Dekadenz kennt keine Grenzen und reißt so manche Seele in den Abgrund...

Vom Schein und Sein einer Miniaturgesellschaft

Tolles kurzweiliges Buch

— Steph86

Ein einfacher, charmant geschriebener Roman über eine skurile Gesellschafrt in den Hamburger Großmarkthallen. Sehr empfehlenswert

— Gluehwuermchen7

Eine bunte Clique auf dem Großmarkt

— Diana182

Warnung! Dieses Buch macht süchtig! Süchtig nach Käse, Champagner und nach Hamburg!

— tardy

Tolle, interessante Geschichte, in die man sich problemlos hineinversetzen kann. Man bekommt einiges von Hamburg mit!

— BF4711

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  • Der Käsesturm

    Der Käsesturm

    Steph86

    21. July 2016 um 15:58

    Buchinhalt Glitzer, Glanz und Großmarkttreiben Peter Loetsch – Astronom, talentfreier Bestsellerautor und verkrachte Existenz – geht in seiner neuen Heimat Hamburg zufällig seinem alten Studienfreund Ferdinand Rauterberg in die Fänge. Ferdinand – immer eine Spur „feiner“ als im zusteht – führt ihn in eine Parallelwelt des Hamburger Großmarkts ein, wo Maximilian Sturm – seines Zeichens Käse-Affineur – einen schillernden Kreis illustrer Persönlichkeiten um sich scharrt. Die Dekadenz kennt keine Grenzen und reißt so manche Seele in den Abgrund... Vom Schein und Sein einer Miniaturgesellschaft   Leseeindruck Wenn man das Buch, dass erste Mal in den Händen hält, fällt einem zu aller erst das doch sehr einfach gehaltene Cover des Buches auf. So wäre mir das Buch im Laden nicht aufgefallen und somit wäre die Chance, dass ich es kaufe sehr gering. Der erste Eindruck zählt nun mal bei Spontankäufen. Der Schreibstil des Autors war für mich gut und flüssig zu lesen. Es handelt sich um eine sehr unaufgeregte Story mit wenigen wirklichen Höhepunkten. Aber braucht es denn immer etwas total Aufregendes für ein gutes Buch?! Ich behaupte NEIN. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen wollen. Gerade deswegen, weil es nicht voller Action gestaltete war. Die handelnden Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und mit viel Liebe gestaltet. So konnte ich mir auch alle Figuren sehr gut vorstellen und mich in sie hereinversetzen. Von mir bekommt das Buch ganz klar eine Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Der Käsesturm" von Andreas Tietjen

    Der Käsesturm

    AndreasTietjen

    Liebe Lesefreunde, nun eröffne ich feierlich meine allererste Leserunde in diesem tollen Forum. Natürlich habe ich gehöriges Lampenfieber, geht es doch schließlich um die Früchte monatelanger Arbeit, nächtelanger Grübelei, Selbstzweifel und freudiger Erleichterung, wenn sich eine Szene dann doch schließlich rund und stimmig anfühlte. Meine Protagonisten sind schließlich zu Freunden geworden, mit denen ich viele angenehme Stunden zugebracht habe und von denen mir der Abschied mit dem letzten Punkt auf der Tastatur gar nicht so leicht gefallen ist. Ich lade euch hiermit alle herzlich ein, eure Gedanken, Ansichten, Meinungen, Kritiken und gerne auch Lieblingsszenen mit mir zu teilen. Sehr freuen würde ich mich über Rezensionen, gerne auch bei Amazon, in Blogs oder auf anderen Plattformen. Deckeltext: Glitzer, Glanz & Großmarkttreiben Peter Loetsch – Astronom, talentfreier Bestsellerautor und verkrachte Existenz – geht in seiner neuen Heimat Hamburg zufällig seinem alten Studienfreund Ferdinand Rauterberg in die Fänge. Ferdinand – immer eine Spur »feiner« als ihm zusteht – führt ihn in eine Parallelwelt des Hamburger Großmarkts ein, wo Maximilian Sturm – seines Zeichens Käse-Affineur – einen schillernden Kreis illustrer Persönlichkeiten um sich schart. Die Dekadenz kennt keine Grenzen und reißt so manche Seele in den Abgrund ... Vom Schein und Sein einer Miniaturgesellschaft DAS BUCH Immer in den frühen Morgenstunden trifft eine elegant gekleidete Gesellschaft aus verschrobenen Persönlichkeiten in den Hallen des Hamburger Großmarkts zusammen. Hier entfliehen sie der Realität, indem sie inmitten des hektischen Marktbetriebs und bei kulinarischen Köstlichkeiten eine Selbstdarstellung üben, die mit ihrer realen Existenz nichts gemein hat. Zufälle bestimmen das Leben des arbeitslosen Astronomen Peter Loetsch. Durch Zufall ist er Schriftsteller geworden, zufällig ist sein erster Roman für kurze Zeit zum Bestseller avanciert und das zufällige Zusammentreffen mit seinem ehemaligen Kommilitonen Ferdinand Rauterberg hat ihm den Zugang zur Manege der eitlen Lebenskünstler um den Käsehändler und Affineur Maximilian Sturm ermöglicht. Einzig Sohn Dennis mit seinen ständigen Eskapaden entlässt den Protagonisten nie ganz aus der Wirklichkeit. Eine Leseprobe findet ihr unter: http://andreas-tietjen.de/leseprobe/page11/index.html Ich verlose im Rahmen dieser Leserunde bis zum Sonntag, 29. November 2015, 18 Uhr, zehn (10) gedruckte und signierte Ausgaben des Buches »Der Käsesturm« unter all denjenigen, die mir verraten, warum sie diesen Roman gerne lesen möchten, was sie neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Die Leserunde soll bis zum 24.12.2015 dauern und ich werde mich gerne regelmäßig daran beteiligen. Herzliche Grüße Andreas Tietjen

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    • 138
  • Meine Rezension über einen lesenswerten "Käse-Sturm"

    Der Käsesturm

    Gluehwuermchen7

    03. February 2016 um 15:42

    Der Inhalt: Glanz, Glitzer und Großmarkttreiben. Peter Loetsch - Astronom, talentfreier Bestsellerautor und verkrachte Existenz - geht in seiner neuen Heimat Hamburg zufällig seinem alten Studienfreund Ferdinand Rauterberg in die Fänge. Ferdinand - immer eine Spur "feiner" als ihm zusteht - führt ihn in eine Parallelwelt des Hamburger Großmarkts ein, wo Maximilian Sturm - seines Zeichesn Käse - Affineur - einen schillernden Kreis illustrer Persönlichkeiten um sich schart. Die Dekadenz kennt keine Grenzen und reißt so manche Seele in den Abgrund ... Vom Sein und Schein einer Miniaturgesellschaft. Das Cover: ... ist interessant gestaltet. Im Vordergrund steht ein Mann mit dem Rücken zum Leser in einem schwarzen Anzug mit Melone und einem aufgespannten knallroten Schirm. Im Hintergrund, in graublauen Tönen gehalten, die Skyline von Hamburg - mit unter anderem dem Hamburger Michel und der Elbe. Nicht unbedingt ein Cover, das mich auf den ersten Blick ansprechen würde und das dem Inhalt des Buches nicht gerecht wird. Meine Meinung: Mit jedem Kapitel mochte ich das Buch mehr. Es ist einfach und unspektakulär geschrieben und trotzdem fesselt es den Leser. Abgesehen von den kulinarischen Ausflügen die man machen darf,hat man das Gefühl die Menschen zu kennen und möchte am liebsten zum Großmarkt gehen um sich dazuzugesellen. Man möchte einfach dazugehören, mit den Menschen reden und ihnen bei ihren Problemen und Problemchen helfen. Die verschiedenen Charaktere der illustren Gesellschaft sind treffend dargestellt, jedoch wird dem Leser durch den Autor sehr deutlich gemacht, dass bei den Menschen die Devise "mehr Schein als Sein" sehr treffend wäre. Peter Loetsch, die Hauptfigur in diesem Roman der in der Ich-Form geschrieben ist, ist ein gescheiterter Autor der unter ständigem Geldmangel leidet und durch Zufall bei seinem Freund Ferdinand im "Käse-Sturm" landet. Somit sind die Weichen gestellt für den Weg in die Großmarkthallen von Hamburg, die fortan zum Mittelpunkt dieses Buches werden. Trotz des einfachen Schreibstils des Autors fällt es einem schwer, einmal angefangen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Charaktere der einzelnen Personen sind so real beschrieben, dass man meinen könnte, sie biegen gleich um die nächste Ecke, um einen mit in die Welt des Großmarktes zu nehmen. An manchen Stellen wird der Leser sich oder seine Freunde wiedererkennen können, was es umso interessanter macht. Ich habe es genossen, dieses Buch zu lesen, da das Ende bis zum Schluss nicht vorhersehbar ist und deshalb auch bis zuletzt interessant ist. Kann es daher nur empfehlen. Deswegen von mir ***** Sterne.

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  • Der Käsesturm

    Der Käsesturm

    Booky-72

    Man muss kein Hamburg-Fan sein, um dieses Buch zu lesen. Hier wird man es auf jeden Fall. Peter Loetzsch, mehr oder weniger durch Zufall Bestsellerautor geworden, nun aber pleite und auf der Suche nach einem neuen Lebensziel, verschlägt es nach Hamburg. Dort begegnet er seinem alten Freund Ferdinand, der ihn in die Gepflogenheiten der Hamburger „Großmarkt“-Gesellschaft einführt. Fast täglich speist sich Peter nun im Großmarkt durch. Gern wäre man als Leser in die Clique aufgenommen worden, die aus den unterschiedlichsten interessanten Charakteren besteht.,diealle ihrer Bestimmung folgen und doch in tiefen Abgründen stecken. Allen voran Maximilian Sturm, seines Zeichens Käse-Affineur.  Dazu kommen Raul, der ehrliche und durchaus sympathische Weinhändler, Flavio, ein absolut entzückender Italiener, wie er im Buche steht und die Baronesse mit ihren zwei Möpsen… Ganz nebenbei plagt er sich mit seinem Sohn und seinem Weg in die Zukunft herum, der sein Leben endlich auf die Reihe kriegen muss und freundet sich mit Norbert an, dem Wirt der Holsten Schenke, der zu höherem sprich gehobener Küche, berufen ist und ihn mit exzellenten Gaumenfreuden  überrascht. 5 Sterne für beste Leseunterhaltung.

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    • 2
  • Eine bunte Clique auf dem Großmarkt

    Der Käsesturm

    Diana182

    Das Cover zeigt einen Mann im Anzug mit einem roten Regenschirm in der Hand. So wirklich würde es mich im Buchladen leider nicht ansprechen, es wirkt auf mich, wie ein Bild aus einer TV Serie, die in den amerikanischen 90 iger Jahren gespielt hat. Die Kurzbeschreibung liest sich zwar gut, würde mich jetzt aber auch noch nicht sofort zum Lesen animieren. Gott sei Dank habe ich es doch getan, denn in diesem Buch werden Leser ein Teil einer bunten Truppe, die täglich über den Großmarkt zieht und sich hier und da beköstigen lässt. So bekam ich beim Lesen an der einen oder anderen Stelle sehr viel Hunger auf Käse oder andere leckere Dinge. Aber wir lernen auch neue Freunde kennen und erfahren, dass alte Freunde nicht immer ein Segen sind. In der Geschichte geht es um einen Schriftsteller, der an seine Erfolge leider nicht mehr ganz so wie gewünscht anknüpfen kann. Plötzlich tritt ein alter Freund in sein Leben und nimmt ihn mit auf den Großmarkt – nicht gerade außergewöhnlich, werden viele jetzt denken. Aber hier entsteht nach und nach eine bunte Clique, von der jeder etwas mehr oder weniger profitiert. Der Autor hat einen gut zu verfolgenden, flüssigen Schreibstil. Auch wenn es in der Geschichte keine großen Skandale oder Vorkommnisse gibt, kann man das  Buch nur sehr schwer wieder aus der Hand legen. Man möchte einfach wissen, wie es den lieb gewonnenen Freunden ergeht und was sie auf dem Markt erleben. Dem Autor gelingt es weiterhin, jedem einzelnen Charakter ein eigenes Leben einzuhauchen, sodass man sich die mitwirkenden Figuren sehr bildlich und lebhaft vorstellen kann. Das Buch bleibt bis zum Schluss interessant und ist auch bis zum Ende nicht vorhersehbar. Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung. Ein tolles Buch über Freundschaft und das miteinander. Ich glaube, der Leser wird sich vielleicht in der einen oder anderen Person wiedererkennen. Wenn nicht, auch nicht schlimm: Das verfolgen der Geschichte macht auf jeden Fall sehr viel Spaß!

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    • 2
  • Ein wunderbarer Roman über das sonderbare Treiben in Hamburgs Großmarkthallen!

    Der Käsesturm

    tardy

    30. December 2015 um 10:11

    Glitzer, Glanz & Großmarkttreiben Peter Loetsch – Astronom, talentfreier Bestsellerautor und verkrachte Existenz – geht in seiner neuen Heimat Hamburg zufällig seinem alten Studienfreund Ferdinand Rauterberg in die Fänge. Ferdinand – immer eine Spur »feiner« als ihm zusteht – führt ihn in eine Parallelwelt des Hamburger Großmarkts ein, wo Maximilian Sturm – seines Zeichens Käse-Affineur – einen schillernden Kreis illustrer Persönlichkeiten um sich schart. Die Dekadenz kennt keine Grenzen und reißt so manche Seele in den Abgrund ... Vom Schein und Sein einer Miniaturgesellschaft "Der Käsesturm" von Andreas Tietjen ist ein Buch das überrascht. Die Handlung spielt im Bauch des Hamburger Großmarktes. Dort hat sich durch Zufall eine Parallelgesellschaft gebildet. Fast täglich trifft hier eine Gruppe von Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun hat. Sie treffen sich um zu plaudern, zu genießen oder einfach nur, um dem Alltag und ihren Sorgen zu entfliehen. Dabei scheinen manche mehr zu sein, als es der Wirklichkeit entspricht. Jeder dieser recht unterschiedlichen Charaktere hat so seine Eigenheiten, ist mehr oder weniger liebenswürdig, aber immer glaubwürdig. Man möchte selbst dabei sein, spürt die seltsame Anziehungskraft, die von dieser Truppe ausgeht und wünscht sich sofort seine Koffer packen zu können, um nach Hamburg zu reisen. Nach und nach kommen immer mehr neue Gesichter dazu, man erfährt viel von den Sorgen und Nöten der Einzelnen. Die Geschichte plätschert so dahin, ist aber keinen Moment langweilig. Andreas Tietjen versteht es seine Leser zu fesseln. Er schreibt flüssig, seine Sprache ist lebendig, humorvoll und detailliert. Mir lief oft das Wasser im Munde zusammen, so authentisch hat der Autor all die Leckereien geschildert, die die Gruppe im Herzen der Hallen genießen durfte. Und mindestens genauso oft hatte ich ein Schmunzeln auf den Lippen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann es nur weiterempfehlen und vergebe deshalb 5 Sterne.

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  • Der Hamburger Großmarkt von seiner schillernden Seite

    Der Käsesturm

    louella2209

    28. December 2015 um 15:03

    Zum Inhalt: Peter Loetsch trifft in seiner neuen Heimatstadt Hamburg seinen ehemaligen Studienkollegen Ferdinand wieder. Durch Zufall entdecken sie ein kleines aber feines Käsegeschäft, dessen Inhaber Maximilian Sturm, Handel auf dem Hamburger Großmarkt betreibt. Fortan gehört der Besuch der Markthallen zum täglichen Programm der beiden verkrachten Existenzen. Sie schlemmen sich durch kulinarische Delikatessen, schlürfen erlesenen Wein und edlen Champagner und tauchen ein, in eine Welt, die sie die Alltagssorgen vergessen lässt. Immer mehr illustrer Persönlichkeiten stoßen dazu und bilden eine ungewöhnliche Clique. Sie verleihen dem Großmarkttreiben einen neuen Glanz und schwelgen dabei im Ruhm vergangener Tage. Charaktere: Das Fundament dieses Romans sind die vielschichtigen Charaktere der Geschichte und das Fundament steht wie eine Eins. Hier ist für jeden etwas dabei, egal ob liebenswert, charmant, temperamentvoll, dekadent, arrogant, amüsant. Jede Figur hat seine eigenen Vorzüge und Eigenheiten. Peter Loetsch, der Ich-Erzähler des Romans, ist mit seiner Autorenkarriere gescheitert und leidet nun unter notorischem Geldmangel. Er ist der ruhige Beobachter, der sich mitreißen lässt, anstatt selbst zu agieren. Sein Freund Ferdinand ist das komplette Gegenteil. Es kann für ihn nie exklusiv genug sein. Er sieht sich als unangefochtener Anführer der Clique und ihm ist jedes Mittel recht seine Ziele auch durchzusetzen. Seine äußere Fassade ist mehr Schein als Sein. Maximilian Sturm ist der Dreh-und Angelpunkt des Geschehens. Ein echter Könner seines Fachs, etwas hochnäsig, aber immer Herr der Lage. Flavio Pinifarina, ein temperamentvoller, manchmal auch chaotischer Italiener, der das Herz auf der Zunge trägt und die Clique hin und wieder zurechtrückt, wenn sie mal wieder über die Stränge schlägt. Raoul, der Weinhändler, ist eine sehr ehrliche Haut, der man so schnell nichts vormachen kann und er erweist sich, mehr als einmal, als wahrer Freund. Meine Meinung: Der Roman war eine echte Überraschung für mich. Ein Buch der leisen Töne, in dem nichts spektakuläres passiert, das aber auf charmante Art und Weise zu fesseln weiß. Man lernt im Verlauf der Handlung ständig neue Figuren und Schicksale kennen, die alle ins Geschehen involviert werden. Der Autor besticht mit seiner gelassenen, aber bildhaften Sprache und führt den Leser auf eine kultivierte und kulinarische Reise rund um den Hamburger Großmarkt. Die leicht übertriebene Dekadenz der Truppe steht hier, mit einem Augenzwinkern, immer im Vordergrund. Nach den letzten Seiten beschleicht einen das Gefühl selbst dagewesen zu sein und hat die kleine Gesellschaft, trotz aller Macken, in sein Herz geschlossen. 5 Sterne für diesen wunderbaren und liebenswerten Roman, dem ich jedem ans Herz legen kann, der es mal etwas ruhiger angehen möchte, aber dabei bestens unterhalten werden will.

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  • Absolut empfehlenswert!

    Der Käsesturm

    BF4711

    26. December 2015 um 17:49

    Ein sehr interessantes Buch! Man kann sich in die Personen, die in der Geschichte erscheinen, hineinversetzen und bekommt zudem auch einiges von Hamburg mit! Man kann die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite nachvollziehen. Das Buch ist ganz toll geschrieben, so dass es richtig Spaß macht, es zu lesen. Auch der Umfang der Geschichte ist genau passend! Absolut lesenswert! Ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen und auch bei nächster Gelegenheit verschenken! 

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  • Reges Treiben im Hamburger Großmarkt

    Der Käsesturm

    Svanny

    25. December 2015 um 19:22

    Inhaltsangabe: Glitzer, Glanz & Großmarkttreiben Peter Loetsch – Astronom, talentfreier Bestsellerautor und verkrachte Existenz – geht in seiner neuen Heimat Hamburg zufällig seinem alten Studienfreund Ferdinand Rauterberg in die Fänge. Ferdinand – immer eine Spur »feiner« als ihm zusteht – führt ihn in eine Parallelwelt des Hamburger Großmarkts ein, wo Maximilian Sturm – seines Zeichens Käse-Affineur – einen schillernden Kreis illustrer Persönlichkeiten um sich schart. Die Dekadenz kennt keine Grenzen und reißt so manche Seele in den Abgrund … Ein wirklich empfehlenswertes Buch für alle Hamburg-Fans oder solche, die es noch werden wollen. Die vielen verschiedenen Personen, die während der Geschichte auftauchen, sind sehr authentisch und gut beschrieben. Auch das Ende ist nicht aus der Luft gegriffen. Der Schreibstil des Autors macht Lust auf mehr und das Lesen des Buches macht wirklich Spaß. Das Ein ums andere Mal habe ich die Menschen förmlich neben mir sitzen sehen und war mitten in der Geschichte drin. Besser kann es gar nicht sein. Auch die Länge der Geschichte war gut. Es war nichts unnötig dazu geschrieben, um die Geschichte länger zu machen und es wurden auch keine wichtigen Dinge weggelassen.

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