Andreas Ulrich

 4.2 Sterne bei 36 Bewertungen

Alle Bücher von Andreas Ulrich

Das Engelsgesicht

Das Engelsgesicht

 (34)
Erschienen am 08.05.2007
Torstraße 94

Torstraße 94

 (2)
Erschienen am 05.09.2015

Neue Rezensionen zu Andreas Ulrich

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Rezension zu "Das Engelsgesicht" von Andreas Ulrich

Sehr interessant, aber teilweise auch wirklich beängstigend
Leseelfevor einem Monat

Ich habe das Buch von ein paar Jahren schon gelesen und bin jetzt beim Neusortieren meiner Bücherregale wieder darauf gestoßen. Das Buch habe ich mir damals gekauft, weil ich nach den Mafiamorden in Duisburg mehr erfahren wollte über diese Szene in Deutschland.
Ich habe zu diesem Zeitpunkt selbst noch in Mülheim/Ruhr gelebt und war somit noch näher an den Geschehnissen.

Im Buch sind viele Insiderinformationen enthalten und ich war wirklich überrascht und teils auch beänstigt, wie nah die Mafiageschäfte wirklich sind. Aus irgendeinem Grund dachte ich immer, naja das ist ja alles in Italien. Klar ist es auch dort schlimm, aber trotzdem noch weit weg.

Manche Orte wie Kneipen waren mir auch von meinen eigenen Besuchen dort bekannt und ich habe schon etwas schlucken müssen.

Es werden viele Zusammenhänge geschildert zwischen der Mafia in Italien und Deutschland. Man merkt deutlich, dass es kein Roman ist sondern eine Biografie. Der Schreibstil ist diesem Genre auch angepasst und dennoch kann man das Buch gut und leicht lesen.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der sich für Biografien interessiert und dabei auch noch Hintergründe zu den Mafiageschäften erfahren möchte.


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Rezension zu "Torstraße 94" von Andreas Ulrich

Ein Haus, viele Geschichten
bebraverlagvor 3 Jahren

Die Torstraße ist zwei Kilometer lang und verbindet die Friedrichstraße im Westen mit der Prenzlauer Allee im Osten. Wie in kaum einer anderen Straße ist hier die brüchige Geschichte Berlins greifbar. Am Beispiel des Hauses Nr. 94, das ungefähr in der Mitte der Straße liegt, geht Andreas Ulrich den Spuren der Vergangenheit nach: Ob Agentin oder Konditor, ob Bankräuber oder Näherin, ob Super-Model oder Parteisekretär – das Haus und seine Bewohner haben viel erlebt: Dramatisches und Komisches, Absurdes und Unglaubliches.

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Rezension zu "Das Engelsgesicht" von Andreas Ulrich

Rezension zu "Das Engelsgesicht" von Andreas Ulrich
bensia1985vor 6 Jahren

Darum geht´s:

Giorgio Basile, geboren 1960, kam als Kleinkind aus Süditalien mit seinen Eltern nach Mülheim an der Ruhr. Als seine Mutter den Vater verläßt und sich einem Mann aus ihrem Heimatdorf zuwendet, kommt Basile in Kontakt mit der kalabrischen Mafia. Im Gefolge des Stiefvaters baut er in Mülheim ein kriminelles Netzwerk auf. 1986 wird er im Zusammenhang mit einem Raubmord verurteilt und nach Verbüßung der Strafe nach Italien abgeschoben. Mit dem Mord an seinem Stiefvater beginnt Basiles Aufstieg in der Geheimgesellschaft. Seine Mafia-Karriere verläuft von nun an rasant: Er baut einen internationalen Drogenhandel auf und räumt skrupellos Gegner aus dem Weg. 1998 wird er in Bayern erneut festgenommen. Die Ermittler überreden ihn, Kronzeuge zu werden. Seine Aussagen bringen zahlreiche Mafiabosse hinter Gitter. Mit schonungsloser Offenheit schildert er sein Leben in der »ehrenwerten Gesellschaft« und rechnet ab mit dem Mythos Mafia.

Fazit:
Wer mal einen Blick hinter die Kulissen der Mafia werfen möchte und nicht nur das was Hollywood einem präsentiert, der liegt mit diesem Buch genau richtig!

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