Andreas Völker

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Autor von Stromzeit.

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Stromzeit

Stromzeit

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Erschienen am 01.08.2011

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Rezension zu "Stromzeit" von Andreas Völker

Rezension zu "Stromzeit" von Andreas Völker
Buecherfee82vor 7 Jahren

Mit Stromzeit ist es Andreas Völker ziemlich gut gelungen ein schönes, trauriges und sehr fessendes Buch zu schreiben. Von seinen Eltern wird er von ein Heim ins andere gesteckt, weil er unter anderem in der Schule nicht aufpasst, was damals als unerzogen galt. Was jedoch zu diesem Zeitpunkt niemand wusste, ist dass Andreas Völker ADS hat, dieses wurde jedoch erst im späten erwachsenen Alter diagnostiziert.

Das Buch handelt von der Zeit im Kinderheim Schloss Beuggen, in denen die Religion, Gehorsam und Sittlichkeit an oberster Stelle standen. Mädchen und Jungen waren immer streng voneinander getrennt.
Die Jungs mussten im Garten helfen, das Schloss schrubben und in der Küche mit anpacken.
Unachtsamkeit, Tollpatschigkeit und Faulheit wurden bestraft.
Schläge war für die meisten Erzieher das einzige Wahre. Dabei war es egal, ob es Ohrfeigen gab, Backpfeifen mit dem Schlüsselbund, oder Schläge mit dem Stock.

Jeder, der nicht gefühlslos ist, bekommt während des lesens Mitleid mit den Jungs, oder Haß auf Jungs, die andere nieder machten.
Ziemlich oft habe ich mir gewünscht, ich könnte Andreas adoptieren und ihm die Aufmerksamkeit und Liebe schenken, die er als kleiner Junge so gebraucht hätte.

Dieses Buch ist jedem zu empfehlen.

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V

Rezension zu "Stromzeit" von Andreas Völker

Rezension zu "Stromzeit" von Andreas Völker
Verlag_Christian_Laubervor 7 Jahren

"Ein Eintauchen in die dumpfe Vor-68er Atmosphäre eines kirchlichen Kinderheims verlangt Andreas Völkers autobiografischer Bericht „Stromzeit" seinem Leser ab. Man gerät bei der Lektüre unweigerlich in den emotionalen Strudel ebenso abwegiger wie brutaler Erziehungsmethoden der späten 60er sowie der ausweglosen Verzweiflung des Protagonisten und seiner Leidensgenossen. Nicht nur die religiös verbrämten systematischen Misshandlungen von Schutzbefohlenen im evangelischen Kinderheim Schloss Beuggen machen betroffen, auch die völlig unkritische Haltung einer weitgehend obrigkeitshörigen Öffentlichkeit öffnet die Augen für die Abgründe einer Zeit, in der körperliche Züchtigung und seelische Grausamkeit zum anerkannten pädagogischen Instrumentarium gehörten und gutgläubige Eltern ihre eigenen Kinder ohne zu hinterfragen an zweifelhafte Autoritäten, oft auch im Schatten des Kirchturms, auslieferten..." Christian Kretz, bruchsal.org

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