Andreas Venzke , Katja Wehner Kleist und die zerbrochene Klassik

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Inhaltsangabe zu „Kleist und die zerbrochene Klassik“ von Andreas Venzke

Als Dichter der deutschen Klassik steht Kleist in einer Reihe mit Goethe und Schiller. Doch über sein Werk hinaus fasziniert er bis heute. In seinem Denken und Handeln ging er konsequent eigenwillige Wege – bis zur letzten Konsequenz. Über seine adlig-militärische Familientradition hinaus entwarf er unermüdlich neue Lebenspläne. Die Lust am Schreiben begleitete ihn stets und Werke wie Der zerbrochene Krug oder Michael Kohlhaas sind bis heute aktuell.

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  • Rezension zu "Kleist und die zerbrochene Klassik" von Andreas Venzke

    Kleist und die zerbrochene Klassik

    catbooks

    10. May 2012 um 07:34

    Im meiner Schulzeit, die sogar noch nicht ganz sooo lange her ist, habe ich ein einzigen Text von Kleist gelesen “Das Erdbeben in Chili”. Ich habe dieses Stück von Kleist damals sehr gut gefunden und mich gerne mit dem Text auseinander gesetzt, doch wirklich viel erfahren haben wir über Kleist nicht. Viel mehr ging es um die Epoche als um den Schriftsteller selbst. Eigentlich sehr schade, da es eigentlich recht interessant gewesen wäre, wieso Kleist sich in diese Richtung Weimarer Klassik und Romantik hinbewegt hat. Jahre später bin ich immer noch sehr an dem Leben von Kleist interessiert und habe es mir nicht nehmen lassen genauer hinter die Kulissen des Heinrich von Kleist, der lieber Heinrich Kleist genannt wurde, zu blicken. Das Buch ist in kurze, gut verständliche und nachvollziehbare Abschnitte gegliedert, die das Leben sehr gut, in einer angenehmen Sprache widergeben. Ich konnte Kleist in jeder Situation verstehen, konnte mich, u.a. dank des Glossars, dass unbekannte Worte im hinteren Teil des Buches erklärt, in die Vergangenheit gut hineinversetzten und das wichtigste: Es hat mir viel Spaß gemacht die Biographie zu lesen! Zwischendurch gab es immer wieder 2 Seiten “Sachinformationen”, die etwas mehr die geschichtlichen Hintergründe erklärt haben, um die Reaktionen von Kleist etwas besser verstehen zu können, wenn man es nicht sogar schon so konnte. Das besondere an der lebendigen Biographie ist, dass diese aus der Ich-Perspektive erzählt wird und man als Leser somit hautnah dabei ist, wenn z.B. Kleist sich vornimmt Bauer zu werden. Ich habe diese Sichtweise sehr genossen, die mir Kleist als Person sehr greifbar gemacht hat. Das Cover finde ich sehr passend. Sowohl für die Zielgruppe als auch die gesamte Reihe, die zeigt, dass sie ein Thema, dass komplex sein kann, einfach und verständlich darstellt. Kleist, ein zerbrechlicher Mann, der es zu seiner Zeit und mit seinem Denken und Charakter nicht gerade leicht hatte… Fazit: Dieses Buch eignet sich nicht nur hervorragend für Jugendliche, die gerne einmal schnell eine Biographie hinterschieben “müssen”, weil sie gerade z.B. ein Referat über Heinrich von Kleist halten dürfen oder für Schüler, die sich über Kleist informieren möchten, sondern auch für die Menschen, denen eine 300 Seiten Biographie zu viel und hochtrabend geschrieben ist und denen eine kurze, prägnante und informative Biographie reicht, die vor allem auch noch sehr leicht und verständlich zu lesen ist.

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  • Rezension zu "Kleist und die zerbrochene Klassik" von Andreas Venzke

    Kleist und die zerbrochene Klassik

    leseratte...

    28. December 2011 um 00:43

    „Nirgends kann man den Grad der Kultur einer Stadt und überhaupt den Geist ihres herrschenden Geschmacks schneller und doch zugleich richtiger kennenlernen als in den Lesebibliotheken.“ (S.60) sagte einst Heinrich Kleist. Der ruhe- und rastlose junge Mann, der neben Goethe und Schiller zu den großen Dichtern und Denkern der Klassik gehört. Andreas Venzke widmet sich in seinem Buch „Kleist und die zerbrochene Klassik“ der Biografie des klassischen Dichters Heinrich Kleists. Diese Biografie ist Teil der „Arena Bibliothek des Wissens – Lebendige Biographien“. Auf knapp 100 Seiten wird Kleists Leben knapp, aber vollständig beschrieben. Als besonders gelungen empfinde ich dabei die kurze Darstellung von Kleist und seinen Werken auf der ersten Seite des Buches. So bekommt man einen Überblick, was einen im folgenden Buch erwartet und einen ersten Eindruck. Kleists Leben wird aus der Ich-Perspektive erzählt, so als würde der Dichter es selbst beschreiben. Dadurch fühlt man sich dem zu Lebzeiten verkannten Mann gleich näher. Dessen Ruhelosigkeit, Ideenreichtum und sein ständiges Scheitern werden anschaulich dargestellt, so dass man als Leser ein Gefühl dafür entwickelt, wer Kleist wirklich war. Dabei wird nicht nur seine Genialität beschrieben, sondern auch negative Seiten, wie seine (in der Klassik leider vorherrschende) Meinung, dass Frauen dem Manne nicht ebenbürtig seien. Zwischen diese Biografiekapitel hat der Autor immer ein Sachkapitel geschoben, das auf einer Doppelseite z.B. das Verhältnis von Mann und Frau (während der Klassik) oder den Siegeszug Napoleons erläutert. Dadurch erfährt der Leser, dass man Kleist nicht verstehen kann, wenn man nicht auch seine Zeit bzw. Gesellschaft kennt. Veranschaulicht werden die Sachkapiteln mit Bildern, die beispielsweise Kleist und seine Schwester zeigen. Die Biografiekapitel werden durch lustige Zeichnungen illustriert. Die Ausstattung des Buches ist sehr zu loben, denn neben einem Zeitstrahl mit den wichtigsten Ereignissen in Kleists Leben, enthält das Buch auch ein Glossar, in dem schwierige Wörter und bekannten Personen der damaligen Zeit kurz erklärt werden. Auf wenigen Seiten schafft Venzke es, dass der Leser sich Kleist näher fühlt, versteht was ihn beschäftigt und warum. Dieses Verständnis kann wiederum bei der Lektüre seiner Werke helfen. Neben „Kleist und die zerbrochene Klassik“ sind in der Arena Bibliothek des Wissens von Andreas Venzke auch die Biografien von z.B. Goethe, Schiller, Humboldt und Luther erschienen.

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