Andreas Wilhelm Projekt: Atlantis

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Inhaltsangabe zu „Projekt: Atlantis“ von Andreas Wilhelm

Knisternde Spannung, packende Action und geheimnisvolle Mystik in der Tiefsee Ein uralter Mayacodex und ein verloren geglaubtes Schriftstück von Platon veranlassen das ungleiche Forscherteam Peter Lavell und Patrick Nevreux zu einer abenteuerlichen Expedition. Nordöstlich der Bahamas suchen sie in mehr als 3 000 Metern Tiefe nach Atlantis. Bald schon heften sich zwielichtige Gestalten an ihre Fersen. Dennoch wagen sie eine gefährliche Tauchfahrt in ein riesiges Höhlensystem, das endlich alle Fragen um die rätselhaften Archive des Wissens beantworten könnte …

Gelungener Abschluss der Projekt-Trilogie, der allerdings um einiges phantastischer und technischer ausgefallen ist, wie die Vorgänger.

— darkchylde
darkchylde

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    Projekt: Atlantis
    darkchylde

    darkchylde

    07. September 2014 um 02:16

    Alles hat ein Ende… …so auch die sehr unterhaltsame und spannende Projekt-Trilogie von Andreas Wilhelm. Während wir in PROJEKT: BABYLON den beiden höchst sympathischen Hauptcharakteren Peter Lavell (britischer Historiker) und Patrick Nevreux (Ingenieur, Abenteuer und Schatzsucher) nach Frankreich folgten, begaben wir uns in Teil 2, dem PROJEKT: SAKKARA, in Ägypten auf die Spuren des Pharaos Echnaton. Im vorliegenden 3. Teil, dem PROJEKT: ATLANTIS, finden nun alle Handlungsstränge zusammen und offene Fragen werden beantwortet. Worum es in diesem Teil geht: Zwei Jahre sind ins Land gezogen, seit das ungleiche Forscherduo Peter Lavell und Patrick Nevreux ihr letztes gemeinsames Abenteuer in Ägypten überstanden hat. Aber immer noch beschäftigt sie eine Frage: Gibt es eine Quelle der Weisheit, die alle alten Kulturen beeinflusst hat? Nachdem Patrick mitten im Urwald auf ein goldenes Buch mit unbekannten Schriftzeichen stößt und Peter in alten Schriftrollen neue Hinweise auf Atlantis findet, setzen die beiden alles auf eine Karte: sie chartern ein Forschungsschiff und stürzen sich in ein neues Projekt. Auf und unter dem Meer… Wenngleich dieser letzte Teil wesentlich technischer und vor allem auch phantastischer daherkommt, als die beiden Vorgänger, blieb der Schreibstil doch flüssig und leicht verständlich. Die Trilogie als Ganzes betrachtet ist eine gelungene und spannende Kombination aus alter Geschichte, ein wenig Indiana Jones, Mystik und Abenteuer. Gerade die Mischung aus gut recherchierten Fakten und Fiktion macht sehr viel Spaß. Am Ende der Bücher findet sich jeweils ein Kapitel, in dem der Autor darüber aufklärt, was wissenschaftlich belegt und was seiner Phantasie entsprungen ist. Muss man natürlich nicht lesen, ich persönlich fand das aber sehr interessant und habe dadurch einige Dinge entdeckt, über die ich mich im Anschluss noch genauer informiert habe. Punktabzug gab es lediglich dafür, dass mir in allen 3 Teilen manche Dinge dann doch zu vorhersehbar waren. Die eine oder andere überraschende Wendung hätte der Gesamtgeschichte ganz gut getan. Ansonsten kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen!

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    22. April 2012 um 19:42

    Mit Atlantis endet nun die Trilogie (Babylon, Sakkara, Atlantis). All das Rätselraten hat nun ein Ende. Wenn in den beiden Büchern zuvor noch nicht klar wird, um was es sich wirklich handelt, so hat es hier eine zufriedenstellende Auflösung. Unsere Hauptpersonen gelangen dahin, wo sie hingelangen sollten. Doch zuvor haben sie spannende Abenteuer und Erkundungen zu überstehen. Das Buch liest sich flüssing und durchgehend spannend. Jagerei und Ballerei kommt erst ganz zum Schluss vor und störte mich nur gering. Abgesehen von den besonderen Verhältnissen gab es noch ein paar Ungeremtheiten, die rein physikalisch nicht funktionieren können. Aber das störte nicht weiter, sodass ich die Trilogie als ein gelungenes Werk beurteilen kann und es gern gelesen habe. Wie in den anderen beiden Büchern, lernt man auch hier und wer möchte erkundigt sich dann noch tiefer. In jedem Fall empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    wildfire

    wildfire

    16. February 2011 um 18:19

    hiermit findet die projekt-trilogie ein passendes ende. patrick nevreux und peter lavell finden unabhängig von einander hinweise wo atlantis zu suchen ist. hier in dem buch finden sie es tatsächlich,obwohl reichlich phantastisch und utopisch geschrieben. aber nichtsdestotrotzdem eine spannende geschichte. auch wenn man heute weiß das atlantis vermutlich troja (oder eine andere antike zivilisation)war. die im buch kurz erwähnten christlichen fundamentalisten(kreationisten) sind keine erfindung des autoren,die gibts wirklich,vornämlich in den usa(wikipedia).

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    HelgaR

    HelgaR

    11. November 2010 um 13:13

    3.Teil der Trilogie um Prof.Peter Lavell und Patrick Nevreux. Ich bin sehr traurig, dass nun die Reise mit Peter und Patrick zu Ende ist, ich hätte sehr gerne noch weiter mit ihnen geforscht. Wieder ein wunderschönes Cover und auch die Innenseiten der Buchdeckel, welche genau zum Inhalt des Buches passen. Auch im dritten Teil ist der Anfang teilweise etwas langatmig, da es vorrangig um die wissenschaftlichen Aspekte geht, aber danach nimmt die Spannung so rasant zu, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine fantastische Geschichte, in der Nähe der Bahamas, um die Suche nach dem sagenumwobenen Atlantis. Prof. Peter Lavell und Patrick Nevreux versuchen mit Tauchgängen dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Aber sie sind natürlich wieder einmal nicht alleine, das US-Militär lässt sie nicht aus den Augen, der Kubaner Nuno Gonzáles ist hinter den Schätzen her und eine eigenwillige Journalistin will eine Story über die Expedition schreiben. Diese Geschichte hat mich total gefesselt, die Realität ist mit der Fiktion so wunderbar kombiniert, dass man richtig darin versinkt. Peter und Patrick, wie immer ein wunderbares Gespann, bei denen auch der Humor nicht zu kurz kommt. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen, über die ich mich sehr gefreut habe. Die Welt unter Wasser ist einfach so fantastisch beschrieben, dass ich am liebsten gar nicht mehr aufgetaucht wäre. Der sogenannte rote Faden hat sich durch alle drei Bände gezogen. Am Ende des Buches war ich glücklich und traurig zugleich und ich bedaure es sehr, dass es keine Fortsetzung mehr gibt. Bin aber schon sehr auf das neue Buch gespannt.

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    Todesrose

    Todesrose

    26. October 2010 um 14:35

    Selten stand ich so unschlüssig, so ratlos einem Buch, oder besser einem leeren Blatt Papier ( das noch eine Rezi werden will) gegenüber! Eigentlich bin ich A.Wilhelm sehr positiv gesonnen. Ich war überrascht, wie gut, logisch und doch phantasiereich ein deutscher Autor ein Fantasybuch schreiben kann und daraus sogar eine Mini- Reihe macht.Zwar mussten schon bei Projekt Sakkara einige kleine Abstriche gegenüber seinem Erstling Projekt Babylon gemacht werden. Dies war aber absolut hinnehmbar, weil immer noch gut und unterhaltsam geschrieben. Beim Abschluß der Trilogie , also bei Projekt Atlantis,hatte ich den Eindruck, es wären zwei Autoren am Werk. Ich quälte mich bis zur Hälfte des Buches durch, um es dann ge- und entnervt ins Regal zu stellen. Was sollte das? Wollte Wilhelm Schätzing schlecht und langweilig nachmachen?Bis dato war ich völlig enttäuscht. Aber irgendwie ließ es mich einfach nicht in Ruhe. Und siehe da, Wilhelm,wie ich Ihn schätze, war wieder da! Spannung,mystische Fantasy und endlich wieder handfeste und überzeugende Charaktere. Warum nicht gleich so? Schlußfazit : Trotz ärgerlicher Schwächen im dritten Teil immer noch eindeutig zu empfehlen. Kaum ein junger deutscher Autor weckt soviel Hoffnung, das das Fantasygenre auch hierzulande eine erfolgreiche und spannende Zukunft hat. Und das ist doch auch schon viel, also wiedereinmal: Lesen -Nachdenken- Genießen!

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    cicero

    cicero

    11. June 2010 um 16:46

    Phantastisches Ende einer spannenden Suche - pro und contra: . Rezension bezieht sich auf: Projekt: Atlantis: Roman (Gebundene Ausgabe) Das Forscherduo Peter und Patrick, wie immer ergänzt um eine Frau, macht sich in diesem dritten und letzten Band der Projekt-Trilogie dazu auf, das letzte und größte Geheimnis zu ergründen: Atlantis. . Da das Thema Atlantis im Gegensatz zu Templern oder Ägyptern z.Z. noch wenig real vorzuzeigende Substanz aufzuweisen hat, weitet sich die Story dieses Mal zu einer phantastischen Geschichte aus, die eines Jules Verne würdig gewesen wäre (man denkt unwillkürlich an "20000 Meilen unter dem Meer" oder die "Reise zum Mittelpunkt der Erde"). Leider geht dabei ein wenig der Zauber verloren, der in den beiden ersten Bänden davon ausging, dass das Mystische sich sehr eng in das Bekannte und Erforschte einbettete. Die Gratwanderung zwischen Wissenschaft, Pseudo-Wissenschaft und Esoterik wurde in diesem dritten Band leider deutlich verfehlt. . Es ist aber dennoch eine grandiose Abenteuergeschichte. Gut gefallen hat auch die realistische Darstellung eines Meeresforschungsprojektes: Das Schiff, die Technik, die Mannschaft, die Organisation. Auch das Verhalten der Medien wurde gut getroffen. Ganz amüsant war die Darstellung typischer Phänomene, wie es sie in der real existierenden Atlantis-Forschung tatsächlich gibt: Die Skeptiker, die Spinner, die Hochstapler, die verkannten Seriösen, die Selbstzweifel, die Euphorie, und noch einmal: die Medien und ihr ganz spezieller Blinkwinkel. . In einem Punkt stiftet der Autor unnötig Verwirrung (Nachwort): Das Atlantis des Romans entspricht zwar durchaus einem Teil des Mythengeflechts, das sich im Laufe der Jahrhunderte um das Thema Atlantis gesponnen hat - aber es wäre erwähnenswert gewesen, dass dieses Atlantis natürlich nicht dem originalen, von Platon beschriebenen Atlantis entspricht. Im Roman wurde vielmehr auf Vorstellungen von Atlantis zurückgegriffen, wie sie Ignatius Donnelly, mehr noch, wie sie Esoteriker und Theosophen im Laufe der Zeit sich frei zusammengedichtet haben. Wer sich hingegen auf eine realistische Weise mit dem originalen Atlantis des Platon beschäftigen möchte, dem sei z.B. folgendes Buch empfohlen: Thorwald C. Franke: Mit Herodot auf den Spuren von Atlantis - Könnte Atlantis doch ein realer Ort gewesen sein? . Weitere Schwächen sind: . Das Verhalten des Kommandanten des Marine-Stützpunktes ist unrealistisch: Es ist kaum anzunehmen, dass ein professioneller Soldat nicht misstrauisch wird, wenn ein Außenstehender plötzlich über militärische Interna Bescheid weiß - und als Familienvater praktisch seine ganze Karriere aufs Spiel setzt, vielleicht sogar Gefängnis riskiert. Etwas unlogisch war, dass die dunkle Trennschicht diesmal für die Elektronik durchlässig war. Diese für den Fortgang der Handlung wichtige Frage hätte man anders umschiffen müssen. Ebenfalls etwas schwach motiviert war die Auffindung nicht von einer, sondern gleich von zwei Textquellen zu Atlantis. Wie es aussieht, hätte die aus Alexandria vollkommen genügt. Wozu dann die andere? In Projekt Atlantis führen plötzlich vier Brücken zum Zentrum von Atlantis, während in den ersten beiden Bänden der Grundriss der Anlage nur einen solchen Zugang zum Zentrum aufweist, wie es ja auch der Beschreibung Platons entspräche. Etwas enttäuschend war, dass keine näheren Inhalte aus dem vollständigen Manuskript des Platon-Dialoges Kritias präsentiert wurden. Man kann nicht die Auffindung einer so heißen Textquelle postulieren, aber dann kaum daraus zitieren. Schließlich kann man noch den philosophischen Gehalt der Trilogie beleuchten: Alles in allem gut gemeint, aber doch etwas seicht. Liebe, Mitmenschlichkeit und Verantwortung als Werte sind ja nicht ganz neu. Problematisch wird es mit dem Motto "Wage zu wissen": Denn Wissen erschließt sich dem Menschen in der realen Welt nicht aus telepathischen Archiven, sondern aus langwierigen Lern- und Denkanstrengungen, die teils harte Desillusionierungen und Enttäuschungen erfordern. Von einer solchen realistischen Erkenntnisphilosophie war aber kaum etwas zu sehen. Am beeindruckendsten war vielleicht die Verwandlung von Patrick im zweiten Band, die im dritten Band dann leider etwas unterging. . Alles in allem: . Die Projekt-Trilogie von Andreas Wilhelm ist ungeachtet gewisser Schwächen längst dabei, ein Kult zu werden wie die Bücher von Dan Brown. Es ist die Spannung der bildungsschwangeren Schnitzeljagd in mysteriösen Gefilden, die es wohl ausmacht. Formal ist da außerdem nicht nur die Prägung von wiederkehrenden Motiven in den drei Romanen, sondern es ist auch die Homepage mit Trailer und eigens komponierter Musik: Man kann es kaum erwarten, bis man im Kinosessel sitzt, die Werbung vorbei ist, der Saal noch ein wenig dunkler wird, der Vorhang noch ein Stück weiter zur Seite rückt, und dann in völliger Dunkelheit diese Musik zu erklingen beginnt ... - was ein Feeling!

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    cicero

    cicero

    09. June 2010 um 19:04

    Phantastisches Ende einer spannenden Suche - pro und contra: Das Forscherduo Peter und Patrick, wie immer ergänzt um eine Frau, macht sich in diesem dritten und letzten Band der Projekt-Trilogie dazu auf, das letzte und größte Geheimnis zu ergründen: Atlantis. Da das Thema Atlantis im Gegensatz zu Templern oder Ägyptern z.Z. noch wenig real vorzuzeigende Substanz aufzuweisen hat, weitet sich die Story dieses Mal zu einer phantastischen Geschichte aus, die eines Jules Verne würdig gewesen wäre (man denkt unwillkürlich an "20000 Meilen unter dem Meer" oder die "Reise zum Mittelpunkt der Erde"). Leider geht dabei ein wenig der Zauber verloren, der in den beiden ersten Bänden davon ausging, dass das Mystische sich sehr eng in das Bekannte und Erforschte einbettete. Die Gratwanderung zwischen Wissenschaft, Pseudo-Wissenschaft und Esoterik wurde in diesem dritten Band leider deutlich verfehlt. Es ist aber dennoch eine grandiose Abenteuergeschichte. Gut gefallen hat auch die realistische Darstellung eines Meeresforschungsprojektes: Das Schiff, die Technik, die Mannschaft, die Organisation. Auch das Verhalten der Medien wurde gut getroffen. Ganz amüsant war die Darstellung typischer Phänomene, wie es sie in der real existierenden Atlantis-Forschung tatsächlich gibt: Die Skeptiker, die Spinner, die Hochstapler, die verkannten Seriösen, die Selbstzweifel, die Euphorie, und noch einmal: die Medien und ihr ganz spezieller Blinkwinkel. In einem Punkt stiftet der Autor unnötig Verwirrung (Nachwort): Das Atlantis des Romans entspricht zwar durchaus einem Teil des Mythengeflechts, das sich im Laufe der Jahrhunderte um das Thema Atlantis gesponnen hat - aber es wäre erwähnenswert gewesen, dass dieses Atlantis natürlich nicht dem originalen, von Platon beschriebenen Atlantis entspricht. Im Roman wurde vielmehr auf Vorstellungen von Atlantis zurückgegriffen, wie sie Ignatius Donnelly, mehr noch, wie sie Esoteriker und Theosophen im Laufe der Zeit sich frei zusammengedichtet haben. Wer sich hingegen auf eine realistische Weise mit dem originalen Atlantis des Platon beschäftigen möchte, dem sei z.B. folgendes Buch empfohlen: Thorwald C. Franke: Mit Herodot auf den Spuren von Atlantis - Könnte Atlantis doch ein realer Ort gewesen sein? Weitere Schwächen sind: Das Verhalten des Kommandanten des Marine-Stützpunktes ist unrealistisch: Es ist kaum anzunehmen, dass ein professioneller Soldat nicht misstrauisch wird, wenn ein Außenstehender plötzlich über militärische Interna Bescheid weiß - und als Familienvater praktisch seine ganze Karriere aufs Spiel setzt, vielleicht sogar Gefängnis riskiert. Etwas unlogisch war, dass die dunkle Trennschicht diesmal für die Elektronik durchlässig war. Diese für den Fortgang der Handlung wichtige Frage hätte man anders umschiffen müssen. Ebenfalls etwas schwach motiviert war die Auffindung nicht von einer, sondern gleich von zwei Textquellen zu Atlantis. Wie es aussieht, hätte die aus Alexandria vollkommen genügt. Wozu dann die andere? In Projekt Atlantis führen plötzlich vier Brücken zum Zentrum von Atlantis, während in den ersten beiden Bänden der Grundriss der Anlage nur einen solchen Zugang zum Zentrum aufweist, wie es ja auch der Beschreibung Platons entspräche. Etwas enttäuschend war, dass keine näheren Inhalte aus dem vollständigen Manuskript des Platon-Dialoges Kritias präsentiert wurden. Man kann nicht die Auffindung einer so heißen Textquelle postulieren, aber dann kaum daraus zitieren. Schließlich kann man noch den philosophischen Gehalt der Trilogie beleuchten: Alles in allem gut gemeint, aber doch etwas seicht. Liebe, Mitmenschlichkeit und Verantwortung als Werte sind ja nicht ganz neu. Problematisch wird es mit dem Motto "Wage zu wissen": Denn Wissen erschließt sich dem Menschen in der realen Welt nicht aus telepathischen Archiven, sondern aus langwierigen Lern- und Denkanstrengungen, die teils harte Desillusionierungen und Enttäuschungen erfordern. Von einer solchen realistischen Erkenntnisphilosophie war aber kaum etwas zu sehen. Am beeindruckendsten war vielleicht die Verwandlung von Patrick im zweiten Band, die im dritten Band dann leider etwas unterging. Alles in allem: Die Projekt-Trilogie von Andreas Wilhelm ist ungeachtet gewisser Schwächen längst dabei, ein Kult zu werden wie die Bücher von Dan Brown. Es ist die Spannung der bildungsschwangeren Schnitzeljagd in mysteriösen Gefilden, die es wohl ausmacht. Formal ist da außerdem nicht nur die Prägung von wiederkehrenden Motiven in den drei Romanen, sondern es ist auch die Homepage mit Trailer und eigens komponierter Musik: Man kann es kaum erwarten, bis man im Kinosessel sitzt, die Werbung vorbei ist, der Saal noch ein wenig dunkler wird, der Vorhang noch ein Stück weiter zur Seite rückt, und dann in völliger Dunkelheit diese Musik zu erklingen beginnt ... - was ein Feeling!

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    cvcoconut

    cvcoconut

    25. May 2010 um 20:04

    Wahrscheinlich der beste, der drei Teile. Ich hab ihn regelrecht verschlungen. War nur traurig, das damit die Geschichte der beiden Professoren zu Ende sein soll.

  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2010 um 20:19

    Ich hab Projekt Babylon und Projekt Sakkara gelesen und fand die Geschichten an sich ganz ok, es hat mich nicht umgehauen aber sie waren lesenswert und sympatisch beschrieben. Bin mal auf das neue Projekt von Andreas Wilhelm gespannt! Ich werde es auf jeden fall lesen!

  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    andreadressler

    andreadressler

    19. May 2009 um 19:20

    Leider nicht mehr so fesselnd wie die zwei "Vorgänger " dieser Triologie !
    Trotzdem immer noch lesenswert !

  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    dubh

    dubh

    16. May 2009 um 19:32

    Peter Lavell und Patrick Nevereux stecken also in ihrem dritten (und leider auch letzten) Abenteuer, das sie wieder einmal zum Wissen der Menschheit und zu sehr alten Kulturen führt... Zugegeben, dieser Teil lag mir thematisch noch einen Tick besser als der Vorgänger, bei dem das Abenteuer in Ägypten spielt. Hier also kommen Peter und Patrick in den westlichen Atlantik, nahe dem Bermudadreieck, und forschen nach Hinweisen auf eine längst vergangene Kultur, die des angeblich versunkenen Atlantis'. Natürlich geraten die beiden wieder in allerlei seltsame Umtriebe, stoßen auf unfreundliche Zeitgenossen und sogar das US-amerikanische Militär, doch ihr Entdeckungs- und Forschergeist gibt auch dieses Mal nicht auf! Und so kann man sie bei äußerst erstaunlichen Entdeckungen begleiten... Das Buch ist sehr spannend und enthält meines Erachtens genau die richtige Mischung aus einem alten Mythos, spannenden Abenteuern, filmreifer Action und echter Wissenschaft. Die alte Legende um das versunkene Atlantis wird erzählt, ihre erste Nennung durch Platon in seinen Texten Kritias und Timaios 'erklärt', aber auch die Verklärung des Ganzen zu allerlei esoterischen Vermutungen. So wurde immerhin mein Interesse an dieser uralten Geschichte (wieder) geweckt - und das finde ich für ein Buch, an das ich mit Unterhaltungsinteresse herangehe, schon erstaunlich. Zudem finde ich, dass "Projekt Atlantis" ein sehr gelungenes Ende für die Trilogie um Peter und Patrick findet - auch wenn ich - ja, ich gestehe Wink - ein wenig traurig bin, dass es nicht weiter geht. FAZIT: Für mich eine sehr gelungene Variante des (modernen) Abenteuerromans! Und als kleiner Hinweis: wer noch keinen Band der Projekt-Trilogie gelesen hat, die/der ist besser beraten, sich an die Reihenfolge zu halten. 'Projekt Atlantis' lässt sich zwar eigenständig lesen, aber man nimmt sich dabei sehr viel vom Vergnügen, da in jedem Band der Faden um das Wissen der Menschheit wieder aufgegriffen wird...

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    moey

    moey

    04. April 2009 um 12:41

    Mit "Projekt: Atlantis" hat Andreas Wilhelm seine Trilogie rund um das ungleiche Duo Peter Lavell und Patrick Nevreux zu einem würdevollen Abschluss gebracht. Wie schon in "Projekt: Babylon" und "Projekt: Sakkara" sind der englische Professor und der französische Ingenieur auf der Suche nach der Halle des Wissens. Bei einer Ausgrabung in Ägypten, findet man endlich das fehlende Fragment von Platons Dialog "Kritias", so dass Professor Lavell glaubt Atlantis im Bermuda-Dreieck vor den Bahamas finden zu können. Zusammen mit seinem Forschungspartner begibt er sich auf eine spannende Reise auf der Suche nach Atlantis... Das Buch liest sich auch wie die beiden Vorgänger sehr gut, man meint alte Bekannte wieder zu sehen und kann sich sehr gut in die Stimmung hineinversetzen. Allerdings ist das letzte Buch der Reihe in meinen Augen auch das Schwächste. Im Gegensatz zu den beiden Vorläufern zieht sich die Handlung unglaublich lange hin, es passiert viel zu viel nebensächliches und der eigentlich erst spannende Teil erstreckt sich erst über die letzten einhundert Seiten. Ab da wird aus der realistischen Beschreibung mit vielen Fakten und spannenden Themen jedoch wieder Science-Fiction. Zwar kennt man das bereits von Andreas Wilhelm, mir persönlich gefällt dieser Sprung jedoch nicht. Insgesamt ist die Geschichte jedoch spannend und mitreißend und hat sich zu Lesen gelohnt. Allerdings bleiben die Charaktere etwas flach, die Geschichte wirkt etwas zu sehr konstruirt und das Ende ist recht vorhersehbar. Es war trotzdem eine spannende Trilogie, die zum Nachdenken anregt und mich zu so manch interessantem Wikipedia-Artikel geführt hat, aus Interesse mehr zu erfahren!

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  • Rezension zu "Projekt: Atlantis" von Andreas Wilhelm

    Projekt: Atlantis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2009 um 15:24

    Wow! Dieses Buch war ein krönender Abschluss der Reihe! Ich muss gestehen, ich habe mir sowas schon gedacht, nachdem ich die ersten beiden Bände der Reihe gelesen habe. Dieser Teil war wunderbar und ich mochte den Schluss sehr. Es ist fast schon schade, dass die Reihe hier ein Ende findet. Ich werde alle drei Bücher sicher noch einmal lesen!