Andreas Winkelmann Wassermanns Zorn

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Inhaltsangabe zu „Wassermanns Zorn“ von Andreas Winkelmann

Gleich an ihrem ersten Tag in der Abteilung Mord muss sich Praktikantin Manuela Sperling mit dem grausigen Mord an einer Prostituierten befassen. Eingekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses liegt ihre Leiche – ertränkt. Aber das Wasser in der Lunge des Mordopfers stammt nicht aus dem Fluss, und auf dem Bauch der toten Frau finden die Spurensicherer eine grausige Botschaft – ausgerechnet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler. Bald steht sie mit ihrem Eifer im Präsidium ziemlich allein da, nur der nette Kollege Peter Nielsen ist auf ihrer Seite. Da ertrinkt erneut eine junge Frau, direkt vor Manuelas Augen. Und ihr Chef dreht durch... (Quelle:'E-Buch Text/17.08.2012')

Super Thriller-Bitte mehr davon!

— Chumha

Flach, langweilig, unsympathische Charaktere - kurzum: ein absoluter Flop! Schade!

— Sarah-the-1
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  • Hohe Erwartung - große Enttäuschung!

    Wassermanns Zorn

    Sarah-the-1

    20. April 2013 um 18:30

    Dies ist mein 5. Buch von Andreas Winkelmann gewesen und ich hatte ihn eigentlich als neuen Autor für mich entdeckt. Sein Schreibstil, die Charaktere, der Spannungsbogen, die immer perfekt durch konstruierte und stimmige Story - es passte einfach alles! Und dann bin ich an dieses Buch geraten...nun ja, was soll ich sagen, ich bin maßlos enttäuscht! Wassermanns Zorn war so groß angekündigt, hochgelobt und hat so viele positive Bewertungen - da konnte mich doch nur das pure Lesevergnügen erwarten!? Weit gefehlt! Bekommen habe ich eine extrem lahme und flache Story, die lieblos runtergeschrieben wirkt, Spannungsbogen Fehlanzeige und das allerschlimmste: die Charaktere! Angefangen bei einem frauenverachtenden, ewig mies gelaunten Hauptkommissar, der seinen ganzen Hass an einem weiblichen "Frischling" auslässt, über seine komischen Kollegen, die alle Dreck am Stecken haben und sich deshalb gegenseitig bei allem decken was sie ihren Job kosten könnte, über den besagten Frischling, Manuela, die sich als Kommissarsanwärterin unbedingt beweisen will und total übereifrig und schon fast besessen an ihrem ersten Fall arbeitet - und alles nur, um die männlichen Kollegen davon zu überzeugen, dass sie es als Frau genauso draufhat wie sie; nicht zu vergessen die Figur des Taxifahrers Frank - ein Narkoleptiker, der kurioserweise immer zur Stelle ist, wenn Jemand gerettet werden muss. Hö? Ein taxifahrender Narkoleptiker??? Wie geht das denn? Die Erklärungsversuche im Buch sind nett gemeint, für mich aber alles andere als nachvollziehbar. Und was genau hat seine Narkolepsie nun eigentlich mit dem Fall zutun??? Vielleicht habe ich den Moment, in dem das logisch erklärt wird, ja verschlafen - eiskalt erwischt von temporärer Narkolepsie sozusagen!? Das könnte durchaus sein, denn es zog sich alles sowas von in die Länge...und als ich dann endlich am Ende angelangt war, war selbst das mehr als unbefriedigend...ich möchte mich dazu nicht weiter äußern aus Rücksicht auf Diejenigen, die noch gedenken, das Buch zu lesen. Die ganze Story wirkt von vorne bis hinten hanebüchen und völlig planlos. Ich muss ehrlich sagen, dass ich entsetzt darüber bin, dass ein Autor mir erst beweist, dass er es voll draufhat und dann kommt plötzlich absoluter Schrott - sorry für diese Wortwahl, aber hierzu fällt mir leider nichts Anderes ein. Wenn es nur das ein oder andere kleine Manko gewesen wäre - so what! Nobody is perfect und damit kann ich gut leben - aber hier stimmte wirklich absolut NICHTS! Logischerweise gibt es daher von mir auch nur einen Stern, verbunden mit der Hoffnung, dass das nächste Buch mich wieder in gewohnter Manier vom Hocker reißt! :-)

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  • Rezension zu "Wassermanns Zorn" von Andreas Winkelmann

    Wassermanns Zorn

    melli.die.zahnfee

    02. September 2012 um 13:22

    Klappentext: Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit dem grausigen Mord an einer Prostituierten befassen, deren Leiche ein­gekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses liegt – ertränkt. Auf dem Bauch der Toten finden die Spurensicherer eine grausige Botschaft, gerichtet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler. Manuela muss erkennen, dass ihr Eifer nicht von allen im Präsidium gern gesehen wird. Da ertrinkt erneut eine Frau, direkt vor ihren Augen. Eine unsichtbare Macht zieht sie auf den See hinaus und unter die Wasseroberfläche. Und Stiffler dreht durch … Meine Meinung: und schon wieder spielt ein Buch in einer Stadt ohne Namen und der einzige Bezug ist der Zusammenfluß von Aller und Weser, es muß also irgendwo in der Nähe von Verden angesiedelt sein.Ich finde dies einen schlechten Kontrast zu den " ganzen Regionalkrimis", eine Geschichte so zu konstruieren , als Leser möchte ich schon gerne wissen wo die Geschichte spielt und man kann dies auch so konstruieren, dass der Krimi überregional bleibt.Außerdem war der Hauptprotagonist Stiffler so überzogen unsympathisch konstruiert, dass ich oft dachte es sind Passagen aus " Stephan Ludwigs - Zorn - Tod und Regen " abgeschrieben. Ansonsten ist das Buch handwerklich gut gemacht, das Rachemotiv ist gut herausgearbeitet und erklärt dem Leser die Zusammenhänge, der Plot an sich ist toll und immer spannend, wobei die Dramaturgie manchmal sehr gewollt wirkte. Die Sprache ist sehr flüssig und gut zu lesen, man merkt genau , das dies nicht das erste Buch des Autors ist. Die Passagen der Vergangenheit sind kursiv dargestellt und erhellen die Hintergründe. Die einzelnen Erzählstränge werden in kurzen Kapiteln aus sich abwechselnden Perspektiven geschickt vorangebracht, so dass die Spannung gleichmäßig hoch bleibt und gegen Ende kontinuierlich steigt und zu einem sehr unerwarteten Showdown führt. Diesmal hat es mich nicht genervt, dass der Kommissar persönlich so stark in das Geschehen involviert war, denn dies stand von Anfang an fest und hat bestens zur erzählten Geschichte gepasst. Der Leichen und Gruselfaktor war nicht nervenaufreibend hoch, so dass dieses Buch durchaus als Sommerlektüre empfohlen werden kann.

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