Andreas Winter Nikotinsucht – die große Lüge

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Inhaltsangabe zu „Nikotinsucht – die große Lüge“ von Andreas Winter

Frage: Warum werden Passivraucher eigentlich nicht süchtig? Antwort: Weil Rauchen gar nicht süchtig macht! Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich aufhören zu rauchen, wenn er ganz genau weiß, warum er raucht. Mit dieser provokanten These zieht Autor Andreas Winter gegen einen weltweiten Irrtum zu Felde – erfolgreich, wie die Zahlen beweisen: Weit über eintausend Betroffene, die den Hintergrund ihrer Gewohnheit kennengelernt haben, konnten das Rauchen kontrollieren. Weder Rückfall noch Entzugserscheinungen treten dabei auf. Winter stellt klar: Rauchen macht zwar unter Umständen krank, aber nicht süchtig, und man kann es mühelos aufgeben. Denn ein angelerntes Verhalten sorgt für den Zwang zum Rauchen, aber keine körperliche Sucht. Dieses Buch erläutert den neuen Ansatz, mit dem die „Entwöhnungsindustrie“ auf den Kopf gestellt wird. Provokant, anschaulich und mit wissenschaftlicher Gründlichkeit. Wollen Sie wissen, warum Menschen nach dem Sex und sogar nach einer Herzoperation rauchen? – Folgen Sie Schritt für Schritt einer spannenden tiefenpsychologischen Analyse, mit der jeder Raucher ganz einfach zum Nicht- oder Genussraucher werden kann. Herunterladbare Video-Datei – zur sofortigen praktischen Umsetzung! Im Buch ist ein Internetlink enthalten, über den eine im Kaufpreis enthaltene Video-Datei heruntergeladen werden kann. Das darauf enthaltene Coaching von Andreas Winter wirkt auf andere Gehirnzentren als der gelesene Buchtext. Sie erweitern die beim Lesen geschaffenen neuronalen Verschaltungen um den „Gefühls-Anteil“ und können viel einfacher all das umsetzen, worum es in diesem Buch geht. Sie „beauftragen“ Ihr Unterbewusstsein mit der Umsetzung – und nicht mühevoll Ihren Verstand!

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    Nikotinsucht – die große Lüge
    olli2308

    olli2308

    12. February 2014 um 13:11

    Andreas Winter, von Haus aus Diplom-Pädagoge, hat schon diverse Bücher über Suchtproblematiken (Alkohol, Essen, Tabletten) geschrieben und folgt einer für mich sehr gut nachvollziehbaren Argumentation: Rauchen macht weder körperlich noch psychisch süchtig, sondern ist eine Konditionierung, die leicht durch eine weniger schädliche Ersatzhandlung ausgetauscht werden kann, wenn der Raucher die Gründe weiß, warum er raucht. Die Konditionierung lautet: „Ich rauche – also bin ich erwachsen, mündig, selbstbestimmt und männlich.“ Es sind ausschließlich nur diese Gründe, warum der Raucher (und die Raucherin) raucht, und je eher man sich das selbst eingesteht, desto größer ist die Chance, sich die symbolische Wirkung einer Zigarette nicht mehr vom Rauchen zu holen, sondern von anderen Symbolen, wie zum Beispiel die Augen schließen, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen und für ein paar Minuten der Welt mit ihren Fremdbestimmungen nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Raucher brauchen also ein „Alibi“, um der Mitwelt ein paar Minuten einmal nicht zur Verfügung zu stehen. Raucher sind also Menschen, die sehr darauf achten, sich zugehörig zu fühlen und die diese Gruppenzugehörigkeit mit einer gemeinsamen Zigarette symbolischen Ausdruck verleihen. Jedes Mal, wenn man eine raucht, wird die Konditionierung „Ich fühle mich frei und selbstbestimmt und erwachsen“ wieder aktiviert, und ein Gefühl der Erleichterung und Entspannung setzt ein. Andreas Winter glaubt außerdem daran, dass der Raucher nicht abstinent sein muss, sondern kontrolliert weiter rauchen kann, nachdem es im Kopf „klick“ gemacht hat. Bis hierhin kann ich dem Psycho-Coach gut folgen. Wie kann man dieser Konditionierung entkommen? Nach Andreas Winter einfach mit der Erkenntnis, dass es sich nur um eine Konditionierung handelt, man also keine körperlichen und seelischen Entzugserscheinungen hat, wenn man aufhört oder reduziert. Hier kann ich der Argumentation von Andreas Winter nicht mehr folgen. Ich bin selbst Raucher und rauche immer noch, obwohl ich die Erkenntnis habe, warum ich rauche. Vielleicht ist bei 5-10 Zigaretten am Tag der Leidensdruck bei mir nicht hoch genug, um aufzuhören? Vielleicht bin ich auch noch im unbewussten Widerstand und will mir immer noch beweisen, dass ich durch rauchen mündig, frei und erwachsen bin? Wenn es ein Buch schafft, Menschen vom Rauchzwang zu befreien (was nicht unbedingt Abstinenz bedeuten muss), dann ist es dieses Buch. Hilfreich ist sicherlich ein herunterladbares Video mit Andreas Winter (Link im Buch), dass noch mehr Gefühlsbereiche im Gehirn ansprechen kann als das Buch. Die zahlreichen Beispiele auch von sehr skeptischen und widerspenstigen Starkrauchern im Buch, die nicht mehr rauchen oder nur noch gelegentlich rauchen, haben mich sehr beeindruckt. Auch wenn das Buch nicht alle Raucher zu Nichtrauchern macht, ist es 5 Sterne wert, weil es Raucher hoffentlich daran hindert, für teure Nikotinpflaster und andere Versprechungen der Rauchentwöhnungsindustrie Geld aus dem Fenster zu werfen.

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