Andreas Wisst , K. J. Kögel Leas Erbe

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Inhaltsangabe zu „Leas Erbe“ von Andreas Wisst

2099 Die Große Katastrophe. Der Krieg. Die Seuche. 2528 Endlich eine neue Zeit. Aber der Frieden trügt, denn keine der menschlichen Rassen – weder Menschen noch Vampire - hat aus der Vergangenheit gelernt. So zerbricht Leas Leben. Über Nacht von der Studentin und erfolgreichen Pilotin zur Gejagten, ihre Freunde in tödlicher Gefahr und Lea weiß nicht warum. Doch es ist ihr Erbe. Und um sich und ihre Freunde zu retten, muss Lea das Geheimnis ihrer Herkunft lösen. Schnell. Gegen den Verrat. Gegen den Tod. Und die Zeit läuft ... (Quelle:'E-Buch Text/30.04.2016')

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    Leas Erbe
    Diantha_Stern

    Diantha_Stern

    01. August 2016 um 17:34

    Leas Erbe – Sterne Blut ist ein dystopischer Sci-Fi Fantasy Roman von Andreas Wisst, das 2016 im Selbstverlag erschienen ist. Handlung: Die Geschichte spielt im Jahr 2528, die Erde hat die große Katastrophe überstanden, seitdem ist das Klima abgekühlt. Die Menschheit lebt in Städten, die sich unter Schutzkuppeln befinden, abegegrenzt von den sogenannten Sperrzonen. Die Geschichte beginnt, als die Studentin Lea sich eines Abends unbefugt in eine Sperrzone begibt, in der sich einer Legende nach nicht nur wilde Tiere herumtreiben. An diesen unheimlichen Ort möchte ihre Tante, der sie noch nie begegnet ist, sich heimlich mit ihr treffen. Lea, die selbst adoptiert wurde und ihre leiblichen Eltern nicht kennt, erfährt von ihrer Tante, dass jemand hinter ihr her sei und sie sich schützen müsse. Worum es genau geht, erfährt Lea bei dem Treffen nicht, erhält jedoch eine Laserwaffe, zu ihrem eigenen Schutz. Das sie von ihrer Tante nicht viel erfährt, versucht Lea herauszufinden, wer hinter ihr her ist und warum. Dabei gerät sie selbst in den Fokus ihrer vermeintlichen Verfolger, kann ihnen aber entkommen. Da ihre Adoptiveltern plötzlich verschwinden, ohne sich zu verabschieden und ein alter Bekannter von ihnen getötet wird, bevor Lea Genaueres erfahren kann, vertraut sie sich neben ihrer Mitbewohnerin Cloe auch ihrem guten Freund Colin an. Zwischen Lea und Colin herrscht eine gewisse Spannung, da beide einander mögen, allerdings verhält Colin sich sehr zurückhaltend ihr gegenüber, seit einem Besuch bei seinem Onkel. Es gibt etwas, was er Lea verheimlicht und das seitdem zwischen ihnen steht. Um Lea davor zu bewahren sich im Alleingang weiterhin in Gefahr zu begeben, stellt Colin sie seinem Onkel vor. Von ihm erfährt Lea, dass sie eine wichtige Nachfahrin von Vampiren ist, die im Geheimbund der Sterne für Aufklärung und Aufrichtigkeit unter den Menschen kämpfen und dem Bluttrinken und somit dem ewigen Leben entsagten. Wohingegen die machtbesessenen Vampire dem Geheimbund der Monde angehören – sie haben bereits einmal die Weltherrschaft an sich gerissen und haben vor es wieder zu tun. Lea nimmt diese Geschichte von Colins Onkel nicht so ernst und tut es als altes Märchen ab. Auf Lea wird auch von Seiten der Uni Druck ausgeübt und es ist klar, dass unterschiedliche Leute sie gerne loswerden wollen. Bei einem großen Rennen, an dem Lea als Pilotin eines Renngleiters teilnimmt, versuchen ihre Widersacher ihr eine Falle zu stellen und sie umzubringen. Cloe bekommt zufällig ein Gespräch zwischen zwei Männern mit und warnt ihre Freundin noch rechtzeitig. Ein erster Verdacht fällt auf einen Mitstudenten. Aufgelöst wird die Sache bis zum Ende zwar nicht, dafür entscheidet Colin sich aber endlich, ob er aufgrund seiner Bedenken mit Lea zusammen sein möchte oder nicht. Meine Meinung: Andreas Wisst schreibt sehr flüssig und detailliert, mit Vergleichen und Beschreibungen, die sofort Bilder und Gerüche im Kopf erzeugen. Die Szenen sind verständlich dargestellt, er hat eine neues Futurama erschaffen, indem viele unserer heutigen Gebrauchsgegenstände »antik« sind. An die zukünftige Welt, die er in seinem Buch geschaffen hat, führt er den Leser Schritt für Schritt und sehr einfallsreich heran. Bei der Protagonistin Lea hatte ich manchmal den Eindruck, sie nimmt ihre Probleme gar nicht für bare Münze, sondern schludert sich so durch die Geschichte, das kann aber auch einfach ihrem Charakter geschuldet sein. Im Großen und Ganzen war ihr Verhalten meist schlüssig. Ein bisschen genervt war ich von Cloe, ihrer Mitbewohnerin. Eigentlich zickt sie die ganze Geschichte über jeden nur an – sei es Lea selbst oder ihren Freund Colin. Da hat sie für mich als Freundin definitiv sehr geschwächelt. Sehr gerne hätte ich noch erfahren, weshalb Colin sich Lea gegenüber so zurückhält, aber die nähere Geschichte dazu ist wohl für den nächsten Teil gedacht. Ich bin aber das Gefühl nicht losgeworden, dass Colin ein interessantes Geheimnis birgt, welches ich gerne noch erfahren würde. Ganz zu Beginn hatte ich den Eindruck es geht direkt los mit Vampiren oder sonstigen Schattengestalten, die im Wald im Sperrgebiet leben – aber leider haben sich die Vampire, bis auf die Geschichte die Colins Onkel dann erzählt, das ganze Buch über sehr zurückgehalten und waren nur ein Beiwerk. Für mich als Vampirfan definitiv ein Punktabzug, da ich mir einfach viel mehr Vampir-Flair erhofft hatte. Ich vermute, das kommt im nächsten Teil. Zuletzt war ich trotzdem enttäuscht, dass das Buch schon zu Ende war. Es sind für mich noch viele Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Band geklärt werden. Schön fand ich, dass die Geschichte zumindest ein Mini-Happy End hatte. Der Gesamteindruck ist durchweg positiv, auch wenn das Buch völlig anders war, als ich es erwartet hatte (zu wenig Vampire, hab ich das schon gesagt?) ;-) Erwähnt werden sollte auch das einzigartige Cover, es passt perfekt zum Buch. Fazit: Wenn du hier einen klassischen Vampirroman erwartest, wirst du dich mit dem Buch eventuell schwertun. Solltest du aber Dystopien und Science Fiction mögen, wirst du Leas Erbe – Sterne Blut lieben! Romantik und Vampire spielen in diesem Buch nur bedingt eine Rolle, werden aber sicherlich in der Fortsetzung noch weiter thematisiert. Die Geschichte ist rasant, durchweg spannend und lockert durch Wortwitz die düsteren Gegebenheiten auf, mit denen die Protagonisten sich herumschlagen müssen. Bildgewaltig und lesenswert – ich gebe für das Buch 5 von 5 Sternen!

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