Andreas Wollbold Der Einbruch

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Inhaltsangabe zu „Der Einbruch“ von Andreas Wollbold

Der Dechant der Dompfarrei hat Geld aus Erbschaften unterschlagen, um damit seiner Spielsucht nachzugehen. Heinz Thiesen, der Caritasdirektor, soll ihn besuchen und ihn zur Rede stellen. Unterwegs begegnet er vielen Menschen der Kirche, vom Generalvikar bis zum Bettler am Dom. Jeder reagiert anders auf den Skandal und zeigt darin sein eigenes Gesicht. Vor allem begegnet Thiesen sich selbst. In seinem Verhalten und seinen Erinnerungen wird er zum Spiegelbild einer Kirche, die ihre Form verloren hat. Ist sie rettungslos verloren? Ein einziger Tag wird ihm zur Reise durch sein Leben in der Kirche. Doch in diese graue Novemberwelt brechen auch Momente der Gnade ein. Und am Abend steht Thiesens Wunsch fest: neu anzufangen. Andreas Wollbold ist Professor für Pastoraltheologie in München und in der Pfarrseelsorge tätig. Mit dem Priestertum hat er sich beschäftigt in: „Als Priester leben. Ein Leitfaden“ (Regensburg 2010). Eine autobiographisch gefärbte Erzählung zum Priesterwerden trug den Titel: „Rom im Futur. Ein Erinnerungsbuch aus dem Germanikum“ (Würzburg 2004)

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  • Leserunde zu "Das Gelübde der Mary Margaret" von Lisa Samson

    Das Gelübde der Mary Margaret
    katja78

    katja78

    Hallo :-) hier möchten wir Euch ein weiteres Buch von Gerth Medien vorstellen. "Das Gelübde der Mary Magaret" von Lisa Samson Mary Margaret pflegt eine besonders innige Beziehung zu Gott. Deshalb kennt sie auch nur einen Herzenswunsch: Gott allein ihr Leben zu widmen. Und das, obwohl sie sich zu Jude hingezogen fühlt, dem rebellischen Freund aus Kindheitstagen. Doch dann verschwindet Jude und kehrt erst nach Jahren zurück: gebrochen, verbittert und schwer krank. Und Mary Margaret erhält von Jesus einen Auftrag, der sie zutiefst irritiert: Soll sie wirklich ihren innigsten Wunsch aufgeben? Und eine Ehe mit diesem Mann eingehen? Für dieses Buch das unter die Haut geht, suche ich 2 Leser, die gemeinsam mit Arwen10 dieses Buch lesen möchten. Bewerbt Euch bitte bis zum 11.11.2012/11 Uhr und verratet mir welche Bücher von Gerth Medien Euch noch interessieren würden. Zur Homepage Zeitnahe Leserundenbeteiligung und eine anschließende Rezension sind Voraussetzung für das gewinnen eines Freiexemplares Gerne können Leser, die das Buch schon haben, sich an der Leserunde beteiligen Vielen Dank an dieser Stelle an Gerth Medien für die Unterstützung

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  • Rezension zu "Der Einbruch" von Andreas Wollbold

    Der Einbruch
    SiCollier

    SiCollier

    06. November 2012 um 12:36

    In jedem Leben kommt einmal die Stelle, da kannst du nichts mehr tun. (Seite 76) Meine Meinung Ein Zufall machte mich auf dieses Buch aufmerksam. Es ist, um mit dem Kritikpunkt anzufangen, sehr schön ausgestattet (Hardcover, Lesebändchen), nur der Satzspiegel dürfte etwas kleiner sein. Die Seiten sind so voll bedruckt, daß man es beim Lesen die Finger auf der Schrift hat. Das ist etwas, was mich persönlich stört und den ansonsten sehr guten Gesamteindruck trübt. Das Büchlein selbst habe ich gerne gelesen, wenngleich ich nicht verhehlen möchte, daß ich auch mit dem Text ein paar kleinere Schwierigkeiten hatte. Das fängt damit an, daß ich mir die Namen nur schlecht einprägen konnte. „Erzählung“ wird es betitelt, ob der Kürze von nicht mal hundert Seiten sicherlich richtig, aber es bedingt eben auch eine gewisse Kürze des Textes. Von den Figuren, soweit sie länger auftauchten, hatte ich zwar so meine Vorstellung, doch eine etwas ausführlichere Einführung derselben wäre sicherlich hilfreich gewesen, beispielsweise um mir die Namen besser merken zu können. (Was allerdings auch ein eigenes Problem sein könnte, da ich ein ausnehmend schlechtes Namensgedächtnis habe.) Die Handlung selbst, von der der Autor im Nachwort schreibt, daß sie (die Unterschlagung) in der Realität so wie im Buch beschrieben nie stattfinden könnte, entwickelt sich langsam und umfaßt zeitlich gesehen „nur“ einen Tag. Dieser Tag wird jedoch für Heinz Thiesen wesentlich. Morgens der Besuch beim Arzt, der ihn zu beruhigen sucht. Dann der Auftrag vom Generalvikar, den Dechanten, der Gelder unterschlagen hat, zur Rede zu stellen. Er kennt ihn, der aus reichen Verhältnissen stammt, von früher, sie haben gemeinsam studiert. Der Weg zu ihm gibt Thiesen Gelegenheit, oder besser ist Anlaß, über sein eigenes Leben nachzudenken; über seine Wünsche, seine Ziele. Die er einmal hatte, was daraus geworden ist - und was in den paar Jahren, die ihm noch bleiben, vielleicht daraus werden könnte. Wollbold sieht diese Geschichte, die er bereits 1993 konzipiert hat, auch etwas als eine Art „Spiegel“ für die Kirche, denn Thiesen denkt an diesem Tag über seinen eigenen Werdegang innerhalb dieser Kirche und die Veränderungen nach. Eine Kirche, die vielleicht zu sehr in der Welt angekommen ist, obwohl das Reich Jesu doch gerade nicht von dieser Welt ist. Den Text selbst empfand ich über eine gewisse Strecke hin als eher sachlich und nüchtern, was bei den bisherigen Veröffentlichungen des Autors sicherlich angebracht war. Hier hätte ich mir mehr „Farbe“, mehr Emotion gewünscht. Diese Sachlichkeit hat mit etwas das Lesetempo gebremst, was andererseits so verkehrt auch nicht war. Im Laufe des Fortgangs schien es mir, als ob der Autor sich „eingeschrieben“ hatte, oder hatte ich mich an den Stil gewöhnt? Die Szene auf dem Friedhof (Seite 67), so kurz sie ist, ist jedenfalls von einer beeindruckenden Eindringlichkeit. Am Ende müssen beide - Thiesen wie der Dechant - zu einer Entscheidung kommen. Und vielleicht auch der Leser, der durch die Lektüre angeregt wird, über sein eigenes Leben nachzudenken. Kurzfassung Die Fahrt zu einem alten Studienkollegen gibt Thiesen Gelegenheit, über sein eigenes Leben nachzudenken. Ein kleines Büchlein, das es wert ist, mehrfach gelesen zu werden.

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