Phantastische Storys 06: Bio Punke'd: Erzählungen

von Andreas Zwengel 
3,4 Sterne bei9 Bewertungen
Phantastische Storys 06: Bio Punke'd: Erzählungen
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Gelungene Anthologie, die die gesamten Möglichkeiten der Phantastik abdeckt

Christine2000s avatar

Originell bis hanebüchen

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Inhaltsangabe zu "Phantastische Storys 06: Bio Punke'd: Erzählungen"

Eine belagerte Farm im Wilden Westen, die Wirren des Zweiten Weltkrieges und die Gameshow-Arena einer düsteren Zukunftswelt. Dies sind nur drei Stationen in den Geschichten von Andreas Zwengel, die die vielfältigen Möglichkeiten der Phantastik präsentieren. Von Horror über Steampunk bis zur Science-Fiction werden dem Leser in diesem Band acht spannende und makabre Geschichten geboten. Die Print Ausgabe umfasst 272 Buchseiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957196064
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:BLITZ-Verlag
Erscheinungsdatum:01.04.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    echvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungene Anthologie, die die gesamten Möglichkeiten der Phantastik abdeckt
    Gelungene Anthologie, die die gesamten Möglichkeiten der Phantastik abdeckt

    In dieser Anthologie hat der Autor Andreas Zwengel insgesamt 8 Kurzgeschichten zusamengestellt, mit denen er fast die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten abdeckt, die das Genre der Phantastik so bietet.
    Vier dieser Geschichten sind bereits in anderen Sammlungen erschienen, bei den übrigen handelt es sich um Erstveröffentlichungen.

    Die Reise durch das Buch führt die Leser dabei von einer Farm im wilden Westen, die von Zombies belagert wird, über die Wirren des zweiten Weltkrieges hin zu einer Gameshow-Arena in einer düsteren Zukunftswelt.
    Der Autor beweist hier durchgehend seinen Einfallsreichtum und weiß zudem durch einige überraschende Wendungen und Schlußpointen zu überzeugen.
    Auch wenn ein paar der Geschichten eine Ausgangssituation bzw. Grundidee aufweisen, die einem schon durch andere Vorlagen aus Film und Literatur bekannt vorkommt, gelingt es dem Autoren auch in diesen Fällen, dem bekannten Thema noch die eine oder anderen neue Facette abzugewinnen.

    Wie bei Anthologien üblich, können dabei nicht alle Geschichten den Geschmack der Leser in gleichen Maßen treffen.
    Auch ich habe meine Favoriten unter den Geschichten ("So gut wie tot", "Bedrohte Art" und die Titelstory "BioPunk´d"), grundsätzlich konnten mich aber alle Geschichten gut unterhalten, eine ausgesprochende Enttäuschung gab es nicht.

    Wer ein Faible für phantastische Geschichten hat, wird hier bestens bedient und unterhalten.

     

    Diese Rezension bezieht sich auf die Taschenbuchausgabe des Buches, die exklusiv im Blitz-Verlag erschienen ist.

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    T
    Thedarkrosevor 8 Monaten
    Bio Punk'd

    In diesem Buch sind 8 Kurzgeschichten enthalten. Einige sind länger, andere sind sehr kurz. Jede Geschichte hat ein kompett anderes Thema: mal geht es um den wilden Westen, mal um Außerirdische, mal um ein verbotenes Buch. Meiner Meinung nach ist für jeden etwas dabei.

    Durch die Bank weg haben mich alle Geschichten gut unterhalten. Fast alle Geschichten waren großartig, nur eine Geschichte hat, durch ihre Kürze, ihr vollstes Potenzial nicht ausschöpfen können. Alle Storys waren spannend bis zum Schluss und hatten hin und wieder mal einen tollen Plot Twist.

    Dieses Buch war für mich ein Überraschungshit, ich bin sehr froh durch eine Buchverlosung darauf gestoßen zu sein. Der Autor Andreas Zwengel bewies einen tollen schwarzen Humor und sehr viel Fantasie. Ich möchte sehr gerne noch weitere Bücher von ihm lesen.

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    RalfKors avatar
    RalfKorvor 8 Monaten
    Viele Hochs, manche Tiefs

    Die Storysammlung Bio Punke'd von Andreas Zwengel hatte ich bereits eine Weile auf meinem Merkzettel, ich glaube, weil Michael Schmidt den Autor auf seinem Blog empfohlen hatte.
    Daher habe ich mich gefreut, auf diesem Weg das Buch habe lesen dürfen.
    Selten hat eine Storysammlung bei mir so gemischte Gefühle hervorgerufen. Manche Geschichten sind grandios und manche mit wohlwollen soeben Durchschnitt.
    Natürlich können nur wenige Autoren jeden Geschmack treffen, aber wenn die eine KG einen genialen Twist innehat, bei der man mit offenem Mund den Schluss liest, und bei der folgenden schon nach der 3. Seite das Ende kennt, ist es ärgerlich.
    Denn eines kann Zwengel definitiv und das ist seine große Strärke: geniale Schlusstwists und Bad Ends.
    Ich würde mir wünschen, dass er diese Stärke viel öfter auspielt, denn das kann nicht jeder.

    Trotz der Defizite, kann dennoch empfehlen, mal einen Blick in die Sammlung zu riskieren, denn sie ist abwechslungsreich und die guten Geschichten sind auch wirklich richtig gut!

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 8 Monaten
    Rezension zu "BioPunk'd"

    „Bio Punk’d“ ist eine Anthologie aus 8 Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Andreas Zwengel.

    Hier ist es, wie mit jeder andern Anthologie auch. Es gibt Storys, die mir super gefallen, welche die mir weniger gefallen und welche die mir gar nicht gefallen haben.

    Besonders gut gefallen haben mir die beiden Storys „Invasion“ und „BioPunk’d“. Ich liebe beide Geschichten. Die eine wegen ihrem Humor und dem Aha-Effekt am Ende und die andere weil sie einfach Böse ist.

    Gar nicht gefallen hat mir „Bedrohte Art“. An sich war die Idee ganz nett, allerdings geht es mir auf die Nerven ständig von den bösen Deutschen im zweiten Weltkrieg zu hören. Es gibt genug andere Kriege, die man als Beispiel hätte nehmen können.

    Die anderen Geschichten waren gut. Nicht hervorragend gut oder schlecht, aber eben auch nur gut.

    Den Schreibstil des Autors fand ich ganz in Ordnung. Er konnte auch in diesen kurzen Storys den Spannungsbogen bis zum Ende hin ziehen.

    Das Cover selbst ist schon ein Hingucker. Ganz so horrormäßig wie das Bild auf dem Cover fand ich den Inhalt jetzt nicht. Aber es ist schön düster und morbide.

    Kurzgeschichten sind immer etwas, was man zwischendurch lesen kann. In dem Buch sind auch ziemlich viele Geschmäcker abgearbeitet. Selbst der gute alte Western durfte nicht fehlen. Ist also für jeden etwas dabei. 

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 8 Monaten
    Rezension zu "BioPunk'd"

    „Bio Punk’d“ ist eine Anthologie aus 8 Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Andreas Zwengel.

    Hier ist es, wie mit jeder andern Anthologie auch. Es gibt Storys, die mir super gefallen, welche die mir weniger gefallen und welche die mir gar nicht gefallen haben.

    Besonders gut gefallen haben mir die beiden Storys „Invasion“ und „BioPunk’d“. Ich liebe beide Geschichten. Die eine wegen ihrem Humor und dem Aha-Effekt am Ende und die andere weil sie einfach Böse ist.

    Gar nicht gefallen hat mir „Bedrohte Art“. An sich war die Idee ganz nett, allerdings geht es mir auf die Nerven ständig von den bösen Deutschen im zweiten Weltkrieg zu hören. Es gibt genug andere Kriege, die man als Beispiel hätte nehmen können.

    Die anderen Geschichten waren gut. Nicht hervorragend gut oder schlecht, aber eben auch nur gut.

    Den Schreibstil des Autors fand ich ganz in Ordnung. Er konnte auch in diesen kurzen Storys den Spannungsbogen bis zum Ende hin ziehen.

    Das Cover selbst ist schon ein Hingucker. Ganz so horrormäßig wie das Bild auf dem Cover fand ich den Inhalt jetzt nicht. Aber es ist schön düster und morbide.

    Kurzgeschichten sind immer etwas, was man zwischendurch lesen kann. In dem Buch sind auch ziemlich viele Geschmäcker abgearbeitet. Selbst der gute alte Western durfte nicht fehlen. Ist also für jeden etwas dabei. 

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    Christine2000s avatar
    Christine2000vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Originell bis hanebüchen
    Von Dämonen gepierced

    In acht recht unterschiedlichen Geschichten unterhält der Autor Andreas Zwengel seine Leser mal mit Phantasie und Witz, dann wieder etwas laienhaft anmutend grotesk oder schlichtweg doof. Ich war sehr überrascht über die unterschiedliche Qualität der Geschichten. Meine Lieblingsstory ist „Souljacker“, in der Meister Teufel persönlich in einer Art Cyberzukunft operiert. Auch das „böse Buch“ hat mich bestens unterhalten. Andere Stories, wie zum Beispiel „ Der Vollmond über Venedig“ fand ich so abgehalftert und abstrus, dass ich sie kaum zuende lesen wolte. Wie gesagt, hier liegen Licht und Schatten eng beieinander. Was aber klar ersichtlich ist, sind Erzählfreude, Phantasie und ein Sinn fürs Aberwitzige. Liebhaber von schaurig- phantastischen Welten, die nicht allzusehr auf logische Plots beharren, kommen hier durchaus auf ihre Kosten.

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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gut gemachter Genre Mix.
    Nicht ganz rund aber lesenswert

    Bei dieser Zusammenstellung von acht phantastischen Erzählungen hat sich der Autor in verschiedenen Genres bedient. Er vermischt teils sogar innerhalb der einzelnen Storys Horror, Steampunk oder Science Fiction miteinander. Dies ist nicht unbedingt immer gleich gut gelungen. Die Geschichten spielen in unterschiedlichen Epochen, so wandern wir vom Wilden Westen in die Zeit des zweiten Weltkrieg oder auch in eine fiktive, dystopische Zukunft.
    Der Erzählstil des Autors ist leicht und flüssig, der Leser kann dem Geschehen gut folgen. In manchen Geschichten sind die Figuren etwas substanzlos und blass, während sie in anderen super zum Tragen kommen und die Geschichte bestimmen. Das hängt aber vermutlich auch damit zusammen, dass die Storys zu unterschiedlichen Zeiten entstanden sind und sich der Stil des Autors entwickelt hat.
    Die Geschichten decken viele Facetten ab, es geht gruselig, witzig, sarkastisch, düster, hinterhältig, teuflisch, traurig, mit Bezügen zu Themen aus gängigen Horror/Fantasy-Büchern und Filmen.
    Ein Punkt, den ich normalerweise eher weniger bewerte, ist das Cover. Die Ausgabe kommt aus dem Blitz-Verlag, der spezialisiert ist auf Krimi / Science-Fiction und Horror. Viele Klassiker der Literatur sind hier in speziellen Sammlerauflagen erhältlich. Ein Markenzeichen des Verlages ist wohl die Umschlaggestaltung. Im vorliegenden Fall ist das nicht so ganz meins, der Bezug zum Buch erschließt sich mir eher weniger. Ich denke es ist vielleicht zu speziell und wirkt daher auf eine breite Leserschaft eher nicht so anziehend, was bei den Storys aber sehr schade ist, denn sie werden sicher einige Fans finden.

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    Archers avatar
    Archervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Ideen, interessante Stories, doch der Autor hält uns zu sehr auf Distanz, als dass wir mit den Protagonisten mitgehen könnten.
    Acht-ung!

    Mit BioPunk'd liegt uns ein Erzählband mit acht so verschiedenen wie interessanten Geschichten vor:

    1. So gut wie tot: Ein paar Outlaws im Wilden Westen töten ihre Verfolger und müssen dann feststellen, dass jede böse Handlung irgendwann auf den Täter zurückfällt. Großartige Idee, als Drehbuch auch super, aber durch die völlig emotionslose und ständig die Perspektive wechselnde Schreibweise auch genauso unspannend. Dabei wären durch die Horror- und Trashelemente alles vorhanden.

    2. Invasion: In drei Versionen geschilderte Übernahme der Erde durch Außerirdische. Witzig, aber völlig unlogisch in sich (ich meine nicht die Aliens, die nehme ich als gegeben).

    3. Vollmond über Venedig: Ein Hauch von Steampunk trifft auf Werwölfe. Nett, aber vorhersehbar.

    4. Bedrohte Art: Ein Zigeuner-Fluch fällt im zweiten WK auf eine amerikanische Kompanie zurück. Bösartig, psychologisch interessant, aber das übliche Problem: distanziert.

    5. Souljacker: Der Teufel wandelt als wirkliche Person auf der Erde. Ich mochte die Geschichte, die ich schon aus einer Anthologie kannte, aber ohne Gefühle das Potenzial verschenkt.

    6. Was übrig bleibt: ein Schauermärchen. Auch hier, sehr viel Potenzial für Schauer, aber so ansatzlos, wie es beginnt, endet es auch.

    7. Das Objekt der Begierde: Die wohl originellste Geschichte, aus der Sicht (meistens) eines manipulierenden Buches geschildert.

    8. BioPunk'd: Hunger Games meets Antihelden. Mit Abstand die best(e)geschriebendste Story des Buches. Endlich konzentriert sich der Autor mal fast ausschließlich auf eine Person, und der Twist am Ende war großes Kino.

    Was man zusammenfassend feststellen kann: Zwengel hat Talent, Ideen und Originalität, aber ihm fehlt das Handwerk. Ein guter Lektor hätte ihn irgendwann einmal darauf aufmerksam machen müssen, dass ohne Gefühle der Protagonisten auch keine Gefühle bei den Lesern ankommen, und das ständiges Switchen zwischen den Protagonisten nicht zu mehr Action, sondern Irritation führt. Ein kurzweiliges Buch, aber nicht herausragend.

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    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Andreas Zwengel legt ein halsbrecherisches Tempo vor, sprudelt vor Ideen und hat nicht wenige fiese Twists im Gepäck.
    BioPunk'd

    „In den ersten Stunden waren sie ziemlich bedrückt von den Ereignissen, aber den Fluch wollte natürlich niemand ernst nehmen. Polaski machte schließlich den ersten Scherz darüber und brach damit den Damm. Sie begannen zu scherzen, erfanden eigene Flüche und belegten sich gegenseitig damit. Die Anspannung fiel von ihnen ab und nach zwei Tagen war das Thema schon fast vergessen. Dann begann das Sterben.“
    (Bedrohte Art)

    So gut wie tot
    Nach dem Bankraub gelingt es den Outlaws, sich auf ihrer Flucht nach und nach ihrer Verfolger komplett zu entledigen. Auf ihrem Weg zur mexikanischen Grenze gönnen sich die Männer eine Rast und etwas Spaß auf einer Farm, wo ein Ehepaar mit seinen beiden Töchtern lebt. Doch in der Nacht tauchen ihre Verfolger vor der Hütte auf, besessen von indianischen Geistern, die von den toten, zerschossenen Leibern Besitz ergriffen haben. Und die Wiedergänger bieten den Banditen einen Deal an. Vier neue, unversehrte Körper bis zum Morgengrauen, ansonsten müssen alle im Farmhaus sterben.

    Invasion
    Der Kurator hatte wahrlich sein Bestes gegeben für die kurz bevorstehende Ausstellungeröffnung, doch der Museumsdirektor hält mit seiner Meinung immer noch hinter dem Berg. Dabei waren hier nur die besten Beispiele erfolgloser außerirdischer Invasionsversuche ausgestellt. Die Fehler ihrer Vorgänger, aus denen sie gelernt haben.

    Vollmond über Venedig
    Zur Aufklärung einer Diebstahlserie fordert die venezianische Polizei den Deutschen Walter Seyferd um Amtshilfe an. Mithilfe von Dampfbooten gelingt es der Diebesbande auf den venezianischen Kanälen stets zu entkommen. Das besondere Interesse der Verbrecher gilt einem Artefakt, das einen besonderen Wert für Werwölfe darstellt.

    Bedrohte Art
    Die ersten Todesfälle in Doyles Einheit konnten noch als Unfälle oder Pech durchgehen, immerhin befand man sich im Krieg, auch wenn dieser in den letzten Zügen lag. Doch bald, nach weiteren Leichen, begannen die Männer die letzten Worte der alten Zigeunerin einen Fluch zu nennen. „Nur einer von euch wird den Krieg lebend verlassen.“, hatte sie verkündete sie noch, bevor ihr eine Kugel aus Doyles Waffe das Licht ausgeblasen hatte. Nun gut, der Erfüllung dieser Prophezeiung konnte nachgeholfen werden.

    Souljacker
    Nachdem ihr kranker Vater dem Teufel seine Seele für einige zusätzliche Lebensjahre verkauft hat, macht sich Cayce mit ihrer Mannschaft auf die unautorisierte Mission, diese zurück zu holen. Im Tausch will sie ihm die Seelensammlerin anbieten, mit der sie zusammenarbeitet. Doch bei erster Gelegenheit ergreift ihr Vater die Flucht, der Teufel selbst findet unerwarteten Gefallen an der kämpferischen Cayce und überhaupt mangelt es an Absprache innerhalb des Teams. 

    Was übrig bleibt
    Fiona Bader ist auf der Suche nach den Spuren einer versteckten Hippiekommune, wo ihrer Eltern vor 30 Jahren gelebt haben. Fionas Mutter hatte danach ihren Namen geändert und ihrer Tochter erzählt, dass ihr Vater fort sein. Der Brief einer ehemaligen Mitbewohnerin erklärt jedoch, dass Piet Bader dort geblieben ist. Tatsächlich findet Fiona ihren Vater, doch anders als sie angenommen hat.

    Das Objekt der Begierde
    Zeit ihres Lebens waren Fred Subzeks Eltern hinter dem geheimnisvollen und mächtigen Buch her. Die Jagd war ihr ganzer Lebenszweck, viel mehr als ihr Sohn. Als ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters erreicht, macht sich Fred selbst auf die Suche nach dem Band, den er schließlich in Casablanca findet. Doch der Erfolg ist von kurzer Dauer. Weitere Parteien sind hinter dem Buch her und um sich selbst zu schützen, muss das Buch Fred auf ihrer gemeinsamen Flucht zu seinem Träger ausbilden.

    BioPunk‘d
    Der ehemalige Militär Coolidge rettet Bob Bueller, Moderator der brutalen Gameshow BioPunk’d, vor einem Attentäter. Bueller bietet ihm gleich einen Job als Leibwächter an, denn die Gegner der Show schrecken auch vor Gewalt nicht zurück. Bei der Show geht darum, dass die Teilnehmer operativen Eingriffen unterzogen werden, die ihnen bestimmte Fähigkeiten verleihen, Kiemen, Augen im Hinterkopf oder Nachtsicht, oder die sie auf besondere Weise behindern, wie etwa durch die Erhöhung des Körpergewichts. Nach dem Erwachen aus der Narkose, live, vor laufenden Kameras versteht sich, müssen die Kandidaten in einer Arena in aller Härte gegeneinander antreten. Als Coolidge das Geheimnis hinter BioPunk’d und Bueller aufdeckt, findet er sich plötzlich selbst als Kandidat in der Arena wieder.

    „Die unteren Stockwerke der Wolkenkratzer waren schon lange nicht mehr bewohnt. Auf den Straßen herrschten desolate Zustände. Marodierende Banden, Menschenfresser und Serienkiller trieben sich dort herum. Man schien keine Gefängnisse mehr zu brauchen, sondern fuhr Verbrecher mit dem Aufzug ins Erdgeschoss und schubste sie aus der Kabine.“
    (Souljacker)

    MEINUNG
    Zwar ist Andreas Zwengel schon mehrere Jahre als Autor aktiv – 2009 erschien bereits DIE WELT AM ABGRUND – doch hat er seit rund zwei Jahren mehrere Gänge hochgeschaltet und sich mit mehr als zwei Händen voller Veröffentlichungen förmlich aufs Parkett der fantastischen Pulp-Literatur gedrängt. Zu seinen regelmäßigen Beiträgen für die SF-Serie REN DHARK (HJB-Verlag) gesellen sich gleich mehrere Veröffentlichungen im Blitz-Verlag (Beiträge zu den Serien SCHATTENCHRONIK, RAUMSCHIFF PROMET – DIE ABENTEUER DER SHALYN SHAN, LARRY BRENT – NEUE FÄLLE, DER BUTLER und als Quentin Lee STAHLWÖLFE). Dazu kommen Einzelromane im Thriller- (BÖSER CLOWN), Heimatkrimi- (WESPENNEST) Western- (SIEBEN STÄDTE AUS GOLD) und SF-Bereich (MEIN BABYLON), sowie einige Anthologiebeiträge, Kurzgeschichtensammlungen und ganz aktuell die H. G. Wells-Fortsetzung DER ZWEITE KRIEG DER WELTEN. Ganz ordentlich für einen Autor, der neben der Schreiberei noch einen Brotjob zu bestreiten hat.

    Die Aufzählung zeigt schon die starke Affinität des Autors zu den klassischen Pulp-Genres, „zu Schundliteratur und B-Filmen“, wie der Internetauftritt des Autors verrät, und die vorliegende Sammlung bestätigt diesen Eindruck voll und ganz. Geistercowboys, Werwolf-Diebe, Seelenhändler, Alieninvasoren, lebende Bücher, verfluchte Soldaten und biomodifizierte Menschen geben sich in BIOPUNK‘D die Klinke in die Hand.

    Gemeinsam ist den Geschichten, dass sich Andreas Zwengel nie lange mit einer Exposition aufhält, sondern lieber gleich seinen erzählerischen Dampfkessel mit galoppierender Action unter Druck setzt. In den meisten Fällen geraten die Charaktere dabei ins Hintertreffen und die Stories rauschen relativ berührungslos am Leser vorbei ohne diesen emotional zu packen, meist fühlt man sich sogar regelrecht überfahren. Jeweils ein paar Absätze mehr, die dem Leser die Chance geben, in die Story und den Handlungsrahmen einzutauchen, bevor es richtig los geht, würden die Erzählungen deutlich greifbarer machen. Zumal Andreas Zwengel nicht gerade an Ideenmangel leidet und immer einige fiese Storytwists im Ärmel hat.

    Die Titelgeschichte, der der Autor deutlich mehr Platz zum Atmen und zur Entwicklung einräumt, bestätigt dies noch, ist sie doch der formal gelungenste Beitrag der Sammlung.

    Das Covermotiv von Mark Freier ist wieder ein großartiger und stimmungsvoller Hingucker, das das Thema der Körpermodifikationen aus der Titelgeschichte aufnimmt. Das Buch hat keine ISBN und ist nur direkt beim Blitz Verlag erhältlich.

    FAZIT
    Andreas Zwengel legt ein halsbrecherisches Tempo vor, sprudelt vor Ideen und hat nicht wenige fiese Twists im Gepäck, womit er sich als Pulp-Schreiber par excellence empfiehlt.

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    opiateyouths avatar
    opiateyouthvor 8 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Archibald Pynchon-Lights avatar

    Ich lade herzlich ein zu einer Leserunde meiner zweiten Sammlung von Erzählungen aus dem breiten Spektrum der Phantastik. In "BioPunk'd" (Ja, ich weiß, der Titel wird überall falsch geschrieben) sind acht Kurzgeschichten und Novellen versammelt, die meine Vorliebe für genreübergreifende Geschichten und schwarzen Humor recht gut veranschaulichen. 

    Damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun bekommt: www.andreas-zwengel.de - Es soll hinterher niemand sagen, er wäre nicht gewarnt gewesen.


    KlappentextEine belagerte Farm im Wilden Westen, die Wirren des Zweiten Weltkrieges und die Gameshow-Arena einer düsteren Zukunftswelt. Dies sind nur drei Stationen in den Geschichten von Andreas Zwengel, die die vielfältigen Möglichkeiten der Phantastik präsentieren. Von Horror über Steampunk bis zur Science Fiction werden in diesem Band dem Leser acht spannende und makabre Geschichten geboten.
    Ich verlose 25 Print-Exemplare, wahlweise auch im epub- oder mobi-Format (kindle) erhältlich. Bitte gebt mir Bescheid, welches Format ihr braucht. Die Bekanntgabe der Gewinnerinnen erfolgt am 20. Dezember, und danach beginnt die Leserunde. Ich werde die Runde regelmäßig begleiten.

    Es wäre schön, wenn ihr bei der Bewerbung folgende Fragen beantwortet:
    Was hat euch bei der Buchbeschreibung besonders angesprochen? Wer sind eure Lieblingsautoren?
    echs avatar
    Letzter Beitrag von  echvor 7 Monaten
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