Andreas Zwengel

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Interview mit Andreas Zwengel

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe schon seit frühester Jugend, aber lange Zeit nur für die Schublade. 2007 gewann ich den ersten Platz einer Ausschreibung von tcboyle.de und von da an beteiligte ich mich an zahlreichen Ausschreibungen, darunter auch der des Onlinemagazins geisterspiegel.de. Mein Roman gewann und wurde beim Persimplex-Verlag als Hardcover veröffentlicht.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Am meisten beeindruckt mich Thomas Pynchon. 1993 las ich „Vineland“ und es ist bis heute mein Lieblingsbuch.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Einfach von überall. Manchmal ist es eine Filmszene, zu der mir eine interessante Alternative einfällt, oder ein Bild, das eine bestimmte Atmosphäre vermittelt. Aus einer aufgeschnappten Bemerkung kann sich in meinem Kopf ein Dialog entwickeln, ein interessanter Name auf einer LKW-Werbung kann zu einer kompletten Figur führen. Ich beschreibe in Gedanken Leute, die mir auf der Straße begegnen, genauso Häuser und Landschaften. Dokumentationen und Nachrichten im Fernsehen, ebenso wie Kurzmeldungen in Zeitungen, können Spekulationen auslösen. Alles, was mir begegnet, wird auf seine literarische Verwertbarkeit hin abgeklopft.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

So gut wie gar nicht. Manchmal verirrt sich jemand auf das Kontaktformular meiner Homepage, aber das sind eher Ausnahmen.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese eigentlich immer und wenn die momentane Tätigkeit kein Buch zuläßt, greife ich auf Hörbücher zurück. Neben Pynchon bin ich auch ein großer Fan von T.C. Boyle, Matt Ruff, Neal Stephenson, Tobias O. Meißner, Stephen Fry, Thor Kunkel, Larry McMurtry, Tibor Fischer, Helmut Krausser, George Saunders, E. Annie Proulx, Douglas Coupland und Tom Robbins.