Andreas von Bülow

 3.8 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Die CIA und der 11.September, Im Namen des Staates und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andreas von Bülow

Der promovierte Jurist Andreas von Bülow war Staatsminister unter Helmut Schmidt und ist Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher. Die Erstveröffentlichung von Die CIA und der 11. September gilt in Insiderkreisen als nie dagewesene Enthüllung über die Machenschaften der CIA.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Die CIA und der 11. September" von Andreas von Bülow

Rezension zu "Die CIA und der 11. September" von Andreas von Bülow
tvbvor 12 Jahren

Andereas v. Bülow ist kein Verschwörungstheoretiker sondern ein erfahrenener Politiker, der keine Angst mehr um seine karriere mehr haben muß, wenn er etwas schreibt, was nicht direkt der meinung der USA entspricht. Das erhöht die Glaubwürdigkeit. Aber natürlich: er ist nicht dabei gewesen.

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Rezension zu "Die CIA und der 11. September" von Andreas von Bülow

Rezension zu "Die CIA und der 11. September" von Andreas von Bülow
Jens65vor 12 Jahren

Bereits kurz nach dem Anschlag stellte ich mir die Frage-wäre ich ein Terrorist und würde möglichst viele Menschen töten wollen, würde zudem bedenken, dass im WTC tagtäglich ca. 50.000 Menschen arbeiten, und dass die amerikanischen Bürozeiten "nine to five" lauten - würde ich dann den Anschlag um Viertel vor oder Viertel nach Neun begehen?!? Hätte man nicht so die Möglichkeit ohne zusätzlichen Aufwand statt 3.000 30.000 oder 40.000 Menschen in den Tod zu reißen? Ich traute mich allerdings über diese als auch andere Ungereimtheiten damals überhaupt nicht nachzudenken, v.a. weil ich das Land im Allgemeinen wirklich gerne mag. Das Buch öffnet jedoch mehr als nur die Augen. Es listet alle Ungereimtheiten, die man sich selbst vielleicht schon kurz dachte, systematisch auf (z.B. intakter Rasen vor dem Pentagon) und läßt im Allgemeinen offen, was man sich nun denken soll. Jedenfalls hat das mit Verschwörungstheorien nichts zu tun. Es macht auch keinen Sinn, alle diejenigen die eine offizielle Meinung mit stichhaltigen Argumenten anzweifeln als "Verschwörungstheoretiker" zu verunglimpfen. Vielmehr sollte man sich beispielsweise in diesem Fall ernsthaft überlegen, was alles durch diesen Anschlag ermöglicht wurde: Patriot Act I und II (Weg zum Überwachungsstaat), Neuordnung des Mittleren Ostens, atomares Abschirmschild etc.
An die Adresse der Verumglimpfer bliebe nur zu sagen, dass sie die Ungereimtheiten doch bitte einfach erklären, wenn es die (wissenden) Regierungen schon nicht tun.

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Rezension zu "Die CIA und der 11. September" von Andreas von Bülow

Rezension zu "Die CIA und der 11. September" von Andreas von Bülow
Henriettevor 13 Jahren

Inhaltsangabe:
Aus der Amazon.de-Redaktion
Wer steckt hinter den Terroranschlägen vom 11. September? Der ehemalige SPD-Bundesforschungsminister Andreas von Bülow präsentiert in diesem Buch eine Aufsehen erregende These: Nicht die 19 muslimischen Selbstmord-Attentäter mit dem Al-Qaida-Paten Osama bin Laden im Hintergrund seien für die Angriffe auf das World Trade Center verantwortlich. Vielmehr gehe der 11. September auf das Konto von westlichen Geheimdiensten -- mutmaßlich der CIA und des israelischen Mossad.
Für sein stark von Verschwörungstheorien geprägtes Buch hat von Bülow mehr oder weniger plausible Zweifel an der offiziellen Version des Tathergangs zusammengetragen. Der Autor entwirft ein ganz eigenes Szenario: Die entführten Passagierflugzeuge seien von Geheimdienstagenten per Fernsteuerung unter Kontrolle gebracht und in die Türme des WTC gelenkt worden. Der Aufprall der Flugzeuge habe aber längst nicht ausgereicht, um die Gebäude tatsächlich einstürzen zu lassen. Daher seien die tragenden Elemente der Türme zeitgleich gezielt gesprengt worden. Sinn der Aktion laut von Bülow: Die USA und Israel wollten die Anschläge als Vorwand benutzen, um danach ungehindert ihre vor allem gegen muslimische Länder gerichtete Politik weltweit durchsetzen zu können.

Wer solch Ungeheuerliches behauptet, muss gute Argumente haben. Doch genau da liegen die gravierenden Schwächen des Buches. Von Bülow beruft sich auf teilweise hanebüchene Quellen, etwa auf vorgebliche Stellungnahmen anonymer Experten im Internet. Immer wenn es konkret werden sollte, weicht der Autor ins Ungefähre aus, formuliert im Konjunktiv oder bläst Nebensächlichkeiten zu schwerwiegenden "Beweisen" auf. Zwar hat er Recht, wenn er auf die vielen Ungereimtheiten hinweist, die es bei den Ermittlungen gab. Und zweifellos wurden die Terroranschläge von der US-Regierung nachträglich für politische Ziele instrumentalisiert. Doch daraus den Vorwurf abzuleiten, der Tod tausender Menschen sei von westlichen Geheimdiensten bewusst geplant und inszeniert worden, ist absurd.

Eigene Meinung:
Das war ein überaus aufschlussreiches Buch. Allerdings nicht einfach zu lesen. Vor allem ist es nicht für mal eben zwischendurch.
Der Schreibstil fand ich ziemlich anstrengend. Die langen Sätze haben mich am meisten gestört.
Nun zum Thema des Buches. Sollte nur die Hälfte von dem Buch und den Gedanken stimmen, ist es erschreckend, was in der Politik passiert. Auf jeden Fall hat mich dieses Buch ganz schön wachgerüttelt.

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