Andreas von Rétyi

 3.9 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Geheimbasis Area 51, Die Stargate-Verschwörung und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Andreas von Rétyi

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Geheimbasis Area 51

Geheimbasis Area 51

 (13)
Erschienen am 01.01.2004
Skull & Bones

Skull & Bones

 (7)
Erschienen am 29.08.2003
Unzensiert 2011

Unzensiert 2011

 (4)
Erschienen am 13.01.2011
Bilderberger

Bilderberger

 (3)
Erschienen am 02.11.2006
Geheimakte Gizeh-Plateau

Geheimakte Gizeh-Plateau

 (3)
Erschienen am 16.08.2005
Der Jahrhundert-Komet

Der Jahrhundert-Komet

 (2)
Erschienen am 01.12.1997
Unzensiert 2012

Unzensiert 2012

 (2)
Erschienen am 30.12.2011

Neue Rezensionen zu Andreas von Rétyi

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Rezension zu "George Soros" von Andreas von Rétyi

Soros - ein Philanthrop? Ganz im Gegenteil!
R_Mantheyvor 3 Jahren

Gewöhnliche Menschen wissen wahrscheinlich nicht, was ein Philanthrop ist. Vielleicht gehört der Autor dieses weitschweifigen und nicht durchgängig leicht lesbaren Buches auch dazu. Das hindert ihn aber keineswegs daran, die Figur, die im Mittelpunkt seiner Ausführungen steht, immer wieder so zu bezeichnen, um gleichzeitig ein Argument nach dem anderen anzuführen, das beweisen soll, dass dieser Mensch alles andere, aber kein Philanthrop ist. Ich muss gestehen, dass mir das irgendwann auf die Nerven gegangen ist. Man kann sich einfach informieren, um dann zu lernen, dass ein Philanthrop ein Mensch ist, den durchgängiges menschenfreundliches Denken und Verhalten auszeichnet. Wer es noch hochtrabender möchte, der wird finden, dass sich solche Personen durch "eine die gesamte Menschheit umfassende Liebe" auszeichnen (Wikipedia).

George Soros, Multimilliardär, Hedgefondmanager und politischer Strippenzieher ist das komplette Gegenteil eines Philanthropen. Und genau so wird vom Autor dieses Buches dargestellt: kalt, amoralisch, heuchlerisch, durchtrieben und nur auf seine Macht und die Durchsetzung seiner Ziele orientiert. Dass dieser Mann sich gerne anders sieht, ist nicht untypisch für solche Menschen. Soros hält sich bekanntermaßen für eine Art Messias, der mit seiner Open Society Foundation seinen göttlichen Willen durchsetzen will.

Es gibt über Soros eine Anzahl von Büchern, die vor allem seine Rolle als Hedgefondmanager durchleuchten und sich mit seiner Persönlichkeit befassen. Eher selten sind dagegen Darstellungen, die sein Netzwerk von NGOs und deren Rolle bei der Inszenierung von "Revolutionen" und Umstürzen, wie die "Farbenrevolutionen", den Putsch in der Ukraine oder den sogenannten "Arabischen Frühling" durchleuchten. Noch interessanter ist die Frage, ob (und wenn ja was) Soros mit der massenhaften illegalen Migration nach Europa zu tun hat. Leider ist die Faktenlage dazu sehr dünn, und auch der Autor tut gelegentlich nur so, als ob er mehr wüßte.

Das Buch beginnt mit der Darstellung von Soros Jugend und seiner Flucht aus Ungarn nach England. Bereits da versucht der Autor ihm seelische Kälte zu unterstellen, weil er sehr rational und nur auf sein eigenes Schicksal bedacht handelte. Dann kommt er zum Wirken von Soros auf den Finanzmärkten. Leider besitzt der Autor nicht an jeder Stelle den nötigen Durchblick, um die Vorgänge richtig zu bewerten. Vielmehr geht es ihm eigentlich nur darum, Soros eine tiefsitzende Doppelmoral zu beweisen. Dazu pickt er sich die für ihn nötigen Puzzleteile aus einem viel komplexeren Bild heraus, anstatt zu versuchen, das ganze Bild zu erläutern. Für Leser, die eine solche Vereinfachung mögen, ist dies sicher ein guter Lesestoff, wäre da nicht noch der verschwommene Schreibstil des Autors und die oft anzutreffende unnötige Polemik, die fehlende Fakten und sachlich geschilderte Zusammenhänge ersetzt.

Der Text liest sich nicht immer besonders angenehm, weil der Autor sich sehr oft in Details verstrickt, die nur noch sehr weitläufig mit Soros zu tun haben und auch vom eigentlichen Thema des jeweiligen Abschnitts weit abkommen. Sehr oft bezieht sich der Autor auf andere Publikationen, also auf zweitrangige Quellen. Ich hätte mir ein Buch über Soros gewünscht, das dessen diabolischer Intelligenz gerecht wird und seine Fähigkeit, ökonomische Ungleichgewichte aufzuspüren und auszunutzen, in ihrer ganzen Komplexität schildert. Vielleicht müssen Bücher wie dieses hier auch einfach zu schnell erscheinen. Wer jedoch über Soros ein ernstzunehmendes Buch verfassen will, der muss sich in seine Denkweise und seine Welt hineinversetzen können. Leider hatte ich recht oft den Eindruck, dass der Autor damit etwas überfordert war.

Er transportiert darüber hinaus unterschwellig Ansichten, die perfekt in die sogenannte Mainstream-Propagandamaschine passen, zu der sich der Autor selbst eigentlich bestimmt nicht zählt. Es sind nicht die bösen Spekulanten, die ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen, wie der Autor behauptet, sondern politische Eliten, die gottgleich glauben, überall eingreifen und die Dinge nach ihren jeweiligen Ideologien oder Vorstellungen ordnen zu können. Das Paradebeispiel dafür ist die Erschaffung des Euro. Spekulanten treten erst dann auf den Plan, wenn für sie klar ist, dass sie aus einer so verursachten Situation Kapital schlagen können. Soros hätte beispielsweise niemals seine berühmte Wette gegen das britische Pfund gewinnen können, wenn die britische Regierung und die Bank of England damals nicht die Situation ihrer Währung dramatisch falsch eingeschätzt und dies auch noch mit viel Geld verteidigt hätten. Dass sie hinterher anderen die Schuld für ihr Versagen geben, kann man zwar verstehen, sollte es aber richtig einordnen können.

Etwas völlig anderes ist es hingegen, wenn ein Spekulant wie Soros sein Kapital dazu nutzt, um eine Veränderung innerhalb eines Landes oder einer Staatengruppe durch die Erzeugung von Unruhen und Chaos zu erzwingen und dann daraus auch noch einen finanziellen Gewinn presst. Und genau das tut Soros. Der Autor unterstellt ihm eine direkte Zusammenarbeit mit amerikanischen Geheimdiensten und versucht dies in seinem Buch auch zu belegen. Wie er dabei richtig bemerkt, ist Soros aber nicht irgendein Agent, sondern er verfolgt eigenständige Ziele, für die er die Dienste ausnutzt. Dabei geht es insbesondere immer wieder um die Inszenierung von sogenannten Bürgerbewegungen, die das Ziel haben, eine gewählte Regierung zu diskreditieren und Unruhe zu erzeugen. Gleichzeitig wird von außen politischer Druck erzeugt, bis schließlich eine instabile Situation entstanden ist, die man für einen Umsturz nutzen kann. Dieses Muster kann man überall dort beobachten, wo in den letzten Jahre mißliebige Regime oder Regierungen zu Fall gebracht wurden. Der Autor widmet diesen Vorgängen mehrere Kapitel. Inwieweit Soros dabei tatsächlich direkt oder indirekt seine Hände im Spiel hatte, erfährt man hingegen nicht wirklich. Wie auch? Es kann ihm nicht daran liegen, dass so etwas offenkundig wird.

Ein typisches Beispiel für den Stil und die Verfahrensweise des Autors liefert das letzte Kapitel, in dem es um die sogenannte Flüchtlingskrise geht. Nachdem man es gelesen hat, weiß man in Wirklichkeit auch nicht mehr als vorher. Zwar macht der Autor mehrfach schwammige Andeutungen, dass diese Völkerwanderung ebenso eine Inszenierung wäre, bleibt dann aber dabei auch stecken. Was Soros damit zu tun hat oder haben soll, weiß man auch nicht so genau. Aber bestimmt hat er auch da seine Finger im Spiel. Hat er schließlich immer. Diese Migrationswelle destabilisiert Europa. Und man kann sie auch als einen messianischen Versuch einer Neukonstruktion eines ganzen Kontinents ansehen. Ins Konzept einer "offenen Gesellschaft" nach dem Verständnis des George Soros würde das sehr gut passen.

Mir hat dieses Buch nicht besonders gefallen. Andererseits öffnet es vielleicht manchem Leser, der sich noch nicht mit Soros beschäftigt hat, die Augen und zeigt ihm, welche diabolischen Methoden Soros anzuwenden bereit ist, wenn er seine Vorstellungen durchsetzen will.

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Rezension zu "Unzensiert 2012" von Andreas von Rétyi

"Eine Katastrophe geschieht in aller Regel so lange nicht, bis sie eintritt."
R_Mantheyvor 3 Jahren

Dieser wunderschöne Satz mit seiner geradezu unfassbaren Aussagekraft steht auf Seite 79 dieses Buches. Und irgendwie transportiert er den leider meist recht verschwommenen Gehalt des Textes in unnachahmlicher Weise. Denn selbst wenn man gerne Verschwörungstheorien liest, so haut einen von Retyis diesjähriges Auftragswerk nicht vom Hocker.

Zur Abwechslung gliedert er seinen Text diesmal nach den Ereignissen der 12 Monate des letzten Jahres. Sich am Ende jedes Jahres in Windeseile einige hundert Seiten aus den Fingern zu saugen, macht wahrscheinlich keinen besonderen Spaß. Und das merkt man diesem Buch an. Es hat seine Längen, und wirklich Neues berichtet es kaum. Dafür wird leider viel spekuliert ohne einen Beweis vorlegen zu können.

Der Januar 2011 steht für den Autor ganz im Zeichen des sogenannten Arabischen Frühlings. Von Retyi glaubt, dass die Ereignisse von der CIA gesteuert wurden. Belegen kann er das natürlich in dieser Allgemeinheit nicht. Aber mal angenommen, er hätte recht, dann muss einem doch im Angesicht des Ergebnisses dieses vermeintlichen Geniestreiches der CIA Angst und Bange werden. Oder wollte der CIA, dass im Mittelmeerraum mehrere islamische Staaten entstehen?

Dieses Thema setzt der Autor dann für den Februar fort und diskutiert anschließend die E10-Einführung. Allerdings fehlen auch hier entscheidende Dimensionen der Diskussion, beispielsweise die wirkliche "Klimabilanz" dieses Treibstoffes. Im Anschluss geht es um Guttenbergs Plagiate und Schönungen seines Lebenslaufes. Aber auch hier findet man kaum Neues.

Der März steht für die Fukushima-Katastrophe, bei der sich der Autor in die Berichterstattung der Massenmedien im Prinzip eintaktet, also auch nichts wesentlich Neues berichtet. Dann folgen Ausführungen zum Attentat des Kosovo-Albaners Arid U. auf einen Bus mit amerikanischen Soldaten am Frankfurter Flugplatz. Hier ist der Autor nicht ganz auf dem Laufenden, was aber wohl am Redaktionsschluss für dieses Buch liegt.

Der April beginnt mit "Gefahren aus dem All" und endet mit der Katastrophe des AF 447-Fluges. Außer einigen Vermutungen auch hier kaum neue Informationen. Leider macht von Retyi stets genau das, was alle Presseleute tun, wenn sie ihre Zeitung füllen wollen und nicht weiter wissen: Sie gehen in die Archive und erzählen alles über ähnliche Katastrophen aus der Vergangenheit.

Osama bin Ladens im Mai 2011 verkündete Ermordung lädt den Autor dann zur Schilderung der Ereignisse ein, wie sie sich aus seiner Sicht zugetragen haben könnten. Er wiederholt dann die Vermutung, dass bin Laden bereits 2007 in den USA verstarb. Beweisen kann er das natürlich nicht. Anschließend berichtet von Retyi über die EHEC-Seuche in Deutschland und erklärt ohne einen Beweis vorzulegen, dass der Erreger künstlich erzeugt und bewusst freigesetzt wurde.

Der Juni liefert das Thema "Bilderberger", allerdings ohne wirklich substantiell Neues. Anschließend deutet von Retyi an, dass Nordkorea an einer geheimnisvollen nuklearen Superwaffe arbeiten könnte. In den Abschnitten zu den Monaten Juli und August sticht als Thema eigentlich nur der Breivik-Anschlag heraus. Der Autor spekuliert hier über Mittäter und Motive und lässt dabei ein merkwürdiges Unvermögen erkennen, die Handlungslogik dieses Massenmörders zu verstehen, obwohl sie nun wirklich auf der Hand liegt und dokumentiert ist.

Im nächsten Abschnitt folgen Betrachtungen zu 9/11 und den nicht offiziellen Theorien darüber und zum Tod des libyschen Ex-Diktators. Auch hier kaum neue Fakten, dafür aber zahlreiche Spekulationen, die erst in den Raum gestellt und dann wieder halb zurückgenommen werden.

Für den Oktober hat sich von Retyi den Sturz des ägyptischen Oberarchäologen Zahi Hawass und den sogenannten Bundestrojaner als Themen ausgesucht. Auch diese Darstellungen sind eher Zusammenfassungen bekannter Ereignisse, die lediglich mit Spekulationen vermischt werden.

Im Oktober schließlich widmet sich von Retyi Area 51, "der am besten abgeschotteten, verborgensten Geheimbasis der Vereinigten Staaten". Auch der Autor kam nicht so weit, um ihr Geheimnis wirklich zu enthüllen. Im zweiten Bericht glaubt von Retyi eine erstaunliche Gelassenheit Israels gegenüber dem iranischen Atomprogramm entdeckt zu haben und spekuliert dann über die Gründe dafür.

Wenigstens beteiligt sich von Retyi nicht an den Weltuntergangsvorbereitungen, die ihren Höhepunkt am 21.Dezember 2012 mit unserem Verschwinden haben sollen. Er gibt uns die Hoffnung, dass keine gravierenden kosmischen Ereignisse in Sicht sind, die uns in Schwierigkeiten bringen könnten. Eventuell könnte jedoch noch das Erdmagnetfeld ausfallen, weil die Polung sich ändert. Aber das wissen wir noch nicht so genau.

Fazit.
Wer solche Bücher mag, wird vielleicht seine Freude an ihm haben. Belastbare Fakten werden ebenso wenig vorgelegt wie wirklich Neues. Dieses Buch ist vielmehr so eine Art nachträglicher spekulativer Jahresrückblick des Verlages.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Unzensiert 2011" von Andreas von Rétyi

"Eine teils punktuelle Auswahl bei einem gleichzeitig breiten Spektrum als Reminiszenz an wesentlich
R_Mantheyvor 3 Jahren

Am Ende eines jeden Jahres kann man sich vor Jahres-Rückblicken nicht mehr retten. Die kostengünstige Zweitverwertung von Ereignissen der vergangenen zwölf Monate ist inzwischen auch in der Bücherwelt angekommen. Dieses Werk nun möchte einige der Geschehnisse von 2010 wahrheitsgetreuer darstellen, als das bisher in den großen deutschen Medien der Fall gewesen sein soll.

Natürlich ist dieser Anspruch lobenswert, doch wenn man nicht naiv ist, dann wird man sofort verstehen, dass man allerhöchstens einige neue und vielleicht auch interessante Aspekte vorgetragen bekommen wird. Ob dies der Leser dann auch wirklich so empfindet, hängt selbstverständlich ganz entscheidend von seinem Informationsstand ab. Ich habe jedenfalls nicht viel Neues erfahren, doch die paar wirklich interessanten Aspekte konnten am Ende meinen zeitweiligen (subjektiven) Ärger über den gelegentlich ziemlich zähen Text abmildern.

Dieses Buch ist ein Auftragswerk, und solche Texte gehen in der Regel schwer aus der Feder, zumal der Autor ganz offensichtlich nicht auf allen Gebieten, die er in seinem Buch beleuchtet, wirkliches Spezialwissen besitzt. Er stützt sich deshalb oft auf Publikationen anderer Autoren des Verlages und unterteilt sein Buch in sechs Kapitel: Geheimpolitik und Geostrategie, Skandale 2010, Was geschah wirklich im Falle..., Das schmutzige Geschäft mit der Gesundheit, Archäologie im Visier, An den Grenzen der Wissenschaft.

Im ersten Kapitel geht es zunächst um die Frage, ob die CIA nach dem letzten Weltkrieg über einem französischen Dorf LSD versprüht hat. An diesem Beispiel kann man gut die Herangehensweise des Autors verfolgen. Es gab in diesem Dorf zu einem bestimmten Zeitpunkt des Jahres 1951 gehäufte Fälle von Halluzinationen, die auch in heftigen Aggressionen endeten. Beweisen lässt sich die Behauptung, die der Autor übernimmt, gegenwärtig nicht. Sie ist jedoch auch nicht unglaubwürdig, denn in dieser Zeit wurden in den USA selbst nachweislich geheime Experimente mit Trinkwasser unternommen und Soldaten der US-Armee absichtlich verstrahlt. Mit anderen Worten: Es bestehen berechtigte Zweifel an der offiziellen Version, aber keine Tatsachenbeweise für eine andere. Das ist bis auf wenige Ausnahmen der rote Faden des Buches, für den der Autor letztlich aber nichts kann.

Anschließend untersucht er im gleichen Stil die Beziehungen zwischen Google und der CIA, die Deepwater-Horizon-Katastrophe, die Lage der Bilderberger und den Afghanistan-Krieg. Dass deutsche Soldaten in einem Land sterben, das nach dem Machtverlust der Taliban nun für über 90 Prozent der weltweiten Opium-Produktion verantwortlich ist, erscheint deshalb noch bitterer als ohnehin schon. Da dieser Krieg vom Friedensnobelpreisträger Obama geführt wird, darf auch ein Abschnitt über ihn nicht fehlen.

Im zweiten Kapitel kommen die Finanzkrise, der Drohnen-Einsatz zur Bürgerüberwachung, die Mixa-Affäre, Thilo Sarrazin, eine Weizenkrankheit, die Nacktscanner-Diskussion und Julian Assange zur Sprache. Insbesondere im letzten Fall nimmt der Autor eine gänzlich andere Position ein als die offiziellen Medien.

Das dritte Kapitel betrachtet unter anderem den Absturz von Smolensk und den angeblichen Selbstmord von Kirsten Heisig, der in der Tat einige Rätsel aufgibt. Danach klärt uns der Autor über die Machenschaften der Pharmamafia bei der inszenierten Schweinegrippenpanik auf und berichtet über Neues aus der Krebsmedizin.

Das 5. Kapitel schildert überwiegend die Machenschaften des ägyptischen Ober-Archäologen Dr. Hawass. Im letzten Kapitel erfahren wir etwas über ein merkwürdiges Phänomen am norwegischen Himmel und entsprechende geheime Forschungen, über unsere Sonne und ihre Aktivitäten, geheime Mikrowellen-Waffen und Nahtod-Erfahrungen. Schließlich macht der Autor uns auch noch klar, dass Marsflüge nicht ganz so einfach sind, wie sie immer in den Medien dargestellt werden.

Man sieht schon allein an der Fülle und der Verschiedenheit der Themen, dass man zwar viele interessante Dinge dargeboten bekommt, viel Tiefe oder wirklich belastbare Aussagen aber nicht erwarten sollte. In einigen Fällen sind die Auslassungen des Autors sehr dünn, zum Beispiel in den Abschnitten über die Finanzkrise oder Sarrazin. In anderen Fällen, in denen er sich offenbar viel besser auskennt, trifft man dagegen auf wirklich interessante Behauptungen. Mir hat insbesondere das Kapitel über die Pharma-Industrie gut gefallen.

Fazit.
Das Buch ist ein Gemisch von sehr verschiedenen Kapiteln, die darüber hinaus auch eine recht unterschiedliche Qualität aufweisen. Manchmal habe ich dem Autor bewundernd zugesehen, wie er seitenlang mit letzter Gewissheit über eine eigentlich unbestimmte Situation fabulieren kann. Doch dann folgten auch wieder recht interessante Ausführungen. Für mich war das eine eher durchwachsene, aber auch in der Gesamtheit nicht uninteressante Lektüre.

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