Andrej Djakow Hinter dem Horizont

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Inhaltsangabe zu „Hinter dem Horizont“ von Andrej Djakow

In den Tunneln von St. Petersburgs Metro gehen seltsame Dinge vor sich. Menschen verschwinden spurlos, und ganze Stationen werden förmlich ausradiert. Eine Gruppe von Stalkern wird losgeschickt, um die Geschehnisse zu untersuchen, unter ihnen Taran, ein Söldner. Keinem von ihnen ist wohl bei der Mission – doch das, was sie in der Finsternis jenseits der sicheren Stationen auffinden, sprengt alles, was sie über die Metro und ihre Geheimnisse zu wissen glaubten-

Ein Roadmovie der ganz besonderen und ganz gefährlichen Art.

— Jari
Jari

Ich habe Rotz und Wasser geheult.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Lese ich gerade, total düster, ein bisschen gruselig und sehr spannend, bloß die Helden sterben wie die Fliegen.

— Lillylovebooks
Lillylovebooks

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  • Andrej Djakow - Hinter dem Horizont

    Hinter dem Horizont
    Jari

    Jari

    12. March 2017 um 16:33

    "Hinter dem Horizont" ist der dritte Teil von Djakows Trilogie aus dem Metro2033-Universum. Blöderweise ist es mir mal wieder passiert, dass ich den letzten Teil einer Reihe vor den anderen Bänden gelesen habe. Dennoch habe ich eigentlich alles verstanden, nur viele der Hinweise auf frühere Erlebnisse der Figuren kenne ich noch nicht, doch nun freue ich mich umso mehr darauf, diese mit den lieb gewonnen Charakteren noch erleben zu dürfen.  Während sich in Glukhovskys Moskau erst Artjom an die Oberfläche traut, so wird hier gleich eine ganze Expedition losgeschickt. Wir erleben also mit, was nach dem Krieg an der verseuchten Oberfläche vor sich gegangen ist. Die Gruppe um Taran, Gleb und die anderen erlebt hier ein Roadmovie der ganz besonderen und ganz gefährlichen Art. Djakow versucht eine Antwort zu finden, was die Strahlung mit unserer Erde macht. Was geschieht mit den Tieren, den Pflanzen? Dabei treffen wir auf Gefahren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von Mutanten, seltsamer Watte und natürlich anderen Menschen, die stets die grösste Gefahr, aber eben auch die grösste Hoffnung darstellen. Die Charaktere, die wir kennenlernen, sind alle sehr unterschiedlich, haben ihre Stärken und Schwächen. Während ihrer Reise machen sie alle eine persönliche Veränderung durch. Die ist eine der Punkte, die mir an Djakows Geschichte so gefallen. Alle müssen sich am Riemen reissen, über ihre Schatten springen und sich verändern, um das Ziel ihrer Expedition zu erreichen. Nur Aurora wirkt dagegen etwas blass und erst am Ende hat sie ein paar grössere Sätze. Ihre Rolle ist mir noch unklar, aber vielleicht ändert sich das mit der Lektüre der anderen zwei Titel? Wer es auch in Büchern actionreich und cineastisch mag, der wird hier seine Freude haben. Denn die Crew kommt mal zum Durchatmen, hinter jedem Schneehaufen wartet bereits das nächste Abenteuer. Doch wirkt es keinesfalls überlastet, denn genauso stelle ich mir diese Reise auch vor. Aus irgendeinem Grund schickt man ja die Stalker raus, weil es für die meisten gewöhnlichen Menschen zu gefährlich ist. Mir hat dieses Buch wirklich imponiert, das Lesen konnte nicht schnell genung gehen, weil ich einfach wissen musste, was denn nun aus unseren Helden wird. Das Konzept, dass unterschiedliche Autoren eine ganze Welt zusammenbauen und man dadurch immer neue Winkel kennenlernen kann, ist einfach toll. Ich freue mich auf die anderen Bücher Djakows und natürlich alle anderen Titel der Metro-Reihe.

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  • Atmosphärisch dichter Thriller „nach der Apokalypse“

    Hinter dem Horizont
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    02. December 2013 um 15:49

      Nach den beiden Vorgängerbänden bildet „Hinter dem Horizont“ den Abschluss einer Trilogie, die einen hervorragenden Beitrag von Djakow zum „Metro 2033 Universum“ darstellt.   Vor allem gut für den unbedarften Leser ist es, dass sich vieles des „Metro Universums“ und auch der beiden ersten Bände dieser Trilogie im Lauf der Lektüre wie nebenbei mit erschließt, so dass „Hinter dem Horizont“ auch als für sich stehender Science-Fiction-Thriller zu lesen ist.   Die Welt atomar zerstört, die Überlebenden in Gruppen aufgeteilt, die sich eher gegenseitig bekämpfen und versuchen, den andern Gruppen Material und Ressourcen abzunehmen, als dass eine Kopperation möglich wäre. Eine Gruppe lebt in den alten Metrostationen St. Petersburgs und bildet mit ihrem Härte, ihrem Überlebenswillen auch ein Bollwerk für jene Forschenden, die auf noch tieferen Ebenen unter der Erde sich eingerichtet haben.   Einer Erde, auf deren Oberfläche nur mit Schutzanzug sich aufgehalten werden kann und mutierte Kreaturen ihr Leben fristen, denen man besser nicht ohne großkalibrige Waffen begegnet.   Doch die „Veganer“, siegessicher ob ihrer überlegenen Ausrüstung  und ihrer Möglichkeit, „mutierte Bestien“ ins Feld zu führen, greifen an.   So ist für den Anführer der Petersburger Metro-Gruppe, Taran, klar, dass die Stellung nicht zu halten ist. Mit dem gewaltigen, zum „Landschiff“ inklusive Kombüse umgebautem LKW macht er sich mit seiner Gruppe samt seinem Steifsohn Geb zu anderen Orten auf.   Was zunächst wie eine Flucht ohne Ziel wirkt, erhält durch die Begegnung mit einem Mann eine neue Qualität. Gibt es ein funktionierendes Forschungszentrum? Wird dort eine Möglichkeit entwickelt, die tödliche Strahlung auf der Erdoberfläche zu  neutralisieren? Weiß Geb unbewusst, wo dieser Ort zu finden wäre? Und welche Motive hat der Mann, der auf einer Brücke aufgesammelt ist, der nur durch Zeichensprache sich verständigen kann? Und ist der LKW als Gefährt sicher genug, all den Gefahren zu trotzen, die auf dem Weg liegen werden?   Düster, hart und mit treffender, apokalyptischer Atmosphäre spinnt Djakow das „Metro 2033 Universum“ weiter, hält das Tempo hoch und sorgt im Hintergrund für eine beständige Situation von Bedrohung und Gefahr, die zu jeder Zeit (und oft unverhofft) in Angriff und Kampf ausarten kann (und dies auch tut).   Sowohl die überlebenswilligen Kämpfer, wie die Situation der „zerstörten Welt“, als auch die Geschichte an sich wissen zu überzeugen. Wenn  auch solche „Queste“ Motive sattsam bekannt sind und einige Stereotype doch den Verlauf der Geschichte prägen.

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