Andrej Kurkow

 3.9 Sterne bei 333 Bewertungen
Autor von Picknick auf dem Eis, Pinguine frieren nicht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Andrej Kurkow

Literatur im Zeichen der Geschichte: Andrej Kurkow wurde 1961 in St. Petersburg geboren und lebt seit seiner Kindheit in Kiew, Ukraine. Er studierte am dortigen Fremdspracheninstitut und spricht wohl 11 Sprachen. Danach war Kurkow als Redakteur, Gefängniswärter und Kameramann tätig. Er verfasste mehrere Drehbücher und seit 1996 schreibt er auch Romane. Seit 1988 ist er Mitglied des Londoner PEN-Clubs. Seine Bücher handeln vom Leben in der postsowjetischen Gesellschaft.

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Kartografie der Freiheit

Neu erschienen am 20.09.2018 als Hardcover bei Haymon Verlag.

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Picknick auf dem Eis

Picknick auf dem Eis

 (114)
Erschienen am 23.04.2013
Pinguine frieren nicht

Pinguine frieren nicht

 (55)
Erschienen am 26.07.2005
Ein Freund des Verblichenen

Ein Freund des Verblichenen

 (36)
Erschienen am 29.08.2003
Der Milchmann in der Nacht

Der Milchmann in der Nacht

 (27)
Erschienen am 21.12.2010
Die letzte Liebe des Präsidenten

Die letzte Liebe des Präsidenten

 (24)
Erschienen am 22.05.2007
Der wahrhaftige Volkskontrolleur

Der wahrhaftige Volkskontrolleur

 (26)
Erschienen am 25.11.2011
Petrowitsch

Petrowitsch

 (15)
Erschienen am 30.08.2002
Der Gärtner von Otschakow

Der Gärtner von Otschakow

 (13)
Erschienen am 28.08.2013

Neue Rezensionen zu Andrej Kurkow

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kingofmusics avatar

Rezension zu "Jimi Hendrix live in Lemberg" von Andrej Kurkow

Lost in Lemberg
kingofmusicvor 15 Tagen

Mh…Genauso geht es mir jetzt nach der Lektüre von „Jimi Hendrix live in Lemberg“ von Andrej Kurkow :-).


Die Fragezeichen in oder über meinem Kopf sind sowohl während als auch jetzt im Nachhinein nicht verschwunden, weil ich mich ständig gefragt habe „Was bitteschön soll das Ganze?“


Klar, die Sprache Kurkow´s ist leicht, seine Figuren sind in der Hauptsache nett gezeichnet und – auf Deutsch gesagt – arme Schweine, aber reicht das für eine gute, teils skurrile Geschichte? Die Frage ist mit einem zwiespältigen „Jein“ zu beantworten.


Die zentrale Geschichte um den „medizinischen“ Fahrer Taras, der seine Kunden auf besondere Art und Weise von ihren Nierensteinen befreit und seine Liebe zu der Geldwechselstubenmitarbeiterin Darja, die eine Allergie gegen Geld hat und deshalb nur mit Handschuhen arbeiten darf, ist nett, bleibt es aber auch – sie ragt also nicht heraus aus der Verflechtung von Geschichten der insgesamt 7 Hauptprotagonisten. Auch die anderen Erzählstränge kommen über ein „Nett, aber warum?“ nicht hinaus.


Der gefakte Aufhänger der ganzen Geschichte (Jimi Hendrix live in Lemberg bzw. der Kult um Jimi Hendrix in der früheren Sowjetunion) kommt auch nur sporadisch zur Sprache, trotzdem wurde ich hier am Ende etwas entschädigt, da „Hey Joe“ im Buch zitiert wurde und ich sofort die damit verbundene Melodie im Ohr hatte.


Nichts desto trotz bin und bleibe ich ratlos ob dieser Geschichte…

3*

Kommentare: 3
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Jaris avatar

Rezension zu "Pinguine frieren nicht" von Andrej Kurkow

Andrej Kurkow - Pinguine frieren nicht
Jarivor einem Jahr

Rezension zum ersten Teil: Picknick auf dem Eis

Fast vier Jahre ist es her, dass ich Viktor und Mischa-Pinguin kennenlernen durfte. Allerhöchste Zeit also, in Erfahrung zu bringen, was aus den beiden geworden ist. Das Ende des ersten Romans möchte ich hier nicht verraten, jedoch nur soviel, dass die Handlung von "Pinguine frieren nicht" kurz darauf einsetzt.

Grundsätzlich kann alles, was ich über das Picknick geschrieben habe, auch auf dieses Buch angewendet werden. Noch immer ist die Geschichte eine eher ruhige, dennoch geschieht hier eindeutig mehr, die Handlung ist kompakter und auf ein Ziel ausgerichtet: Mischa zu finden.

Dabei nimmt die Geschichte die Grundzüge eines Road-Trips an. Viktor verschlägt es zuerst nach Kiew, dann nach Moskau, bis nach Tschetschenien. Dabei verliert Kurkow niemals seinen klaren Blick für die Lebensumstände der Menschen. Der Zusammenbruch der UdSSR ist noch nicht so lange her und viele sind noch immer auf der Suche nach sich selbst. Ausser Viktor, der sucht einen Pinguin.

Während des Lesens mag man denken, dass sich Kurkow etwas verzettelt, aber schlussendlich sieht man das ganze Bild. Nämlich das, eines Landes und seines Zustandes. Wie es schon bei "Picknick auf dem Eis" war.

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Chrissy87s avatar

Rezension zu "Ein Freund des Verblichenen" von Andrej Kurkow

Andrej Kurkow - Ein Freund des Verblichenen
Chrissy87vor einem Jahr

In Toljas Leben läuft nicht wirklich was rund. Er ist arbeitslos, seine Frau verlässt ihn und sowieso ist alles doof. Also beschließt er seinem Leben ein Ende zu setzen. Aber wie? Da er sich das selbst nicht zutraut heuert er einen Auftragsmörder an. Und kaum ist das geschehen, geht es für Tolja wieder bergauf, er verdient etwas Geld, verliebt sich und er ist wieder glücklich. Jedoch lebt er jetzt in ständiger Angst vor dem Auftragskiller.
Die Geschichte hat mich wirklich begeistert, der tolle Schreibstil lässt einen zügig durchs Buch kommen und die Geschichte ist so bizarr, dass sie einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

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Andrej Kurkow wurde am 23. April 1961 in St. Petersburg (Russland) geboren.

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