Andrej Kurkow Die letzte Liebe des Präsidenten

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Liebe des Präsidenten“ von Andrej Kurkow

Macht macht einsam. Das spürt auch der Präsident der Ukraine im Jahre 2013. Was nutzen Geld und Einfluss, wenn man niemandem mehr trauen kann? Wirklich niemandem? Eine alte Jugendliebe scheint allen Stürmen des Lebens zu trotzen …

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  • Rezension zu "Die letzte Liebe des Präsidenten" von Andrej Kurkow

    Die letzte Liebe des Präsidenten

    Anja_Lev

    16. February 2009 um 10:23

    Der ukrainische Präsident im Jahre 2015 befindet sich in einer Sinnkrise. Unsicher, wem er vertrauen kann, kurz nach einer Herztransplantation grübelt er über sein Verhalten und die richtige Haltung gegenüber den Russen sowie den Machtinteressen in den eigenen Reihen. Dass die Witwe des Mannes, dessen Herz der Präsident erhalten hat, in einem komplizierten Vertrag das Recht erhalten hat, sich stets in der Nähe des Herzens zu befinden, das aus den Präsidentenräumen verschwindende Sofa und der namenlose Assistent sind einige der Elemente, die das Buch den typischen und wunderbar skurrilen Flair von Kurkows Büchern geben. Dabei ist der Präsident Sergej Pawlowitsch stets Ich-Erzähler, drei verschiedene Lebensabschnitte werden in kurzen, ständig zwischen den Zeiten wechselnden Kapiteln erzählt, so dass sich das Bild wie Pawlowitsch dorthin gekommen ist, wo er sich im Jahre 2015 befndet, langsam zusammensetzt. Am Anfang wegen der Zeitsprünge etwas verwirrend, gewinnt das Buch nach etwa 100 Seiten und auch wenn es weniger skurril erscheint als z.B. "Picknick auf dem Eis" bietet Kurkow auch hier wieder eine gelungene Mischung aus Tragik und Komödie.

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  • Rezension zu "Die letzte Liebe des Präsidenten" von Andrej Kurkow

    Die letzte Liebe des Präsidenten

    Liisa

    07. May 2007 um 18:03

    Mal wieder ein neuer Kurkow, klar, dass ich mir den nicht entgehen lassen wollte. Diesmal hat sich Kurkow der Frage zugewandt, wie wird man eigentlich Präsident der Ukraine und hat daraus mal wieder eine tolle Groteske gemacht. Wobei sich der Leser, der die Lebenswelt Osteuropas bzw. der Ukraine nicht aus eigener Erfahrung kennt, ständig fragt, was ist nah an der Realität und was ist tatsächlich überzeichnete Groteske, Phantasie? Und je länger man liest, desto mehr verdichtet sich der Verdacht, das der Großteil des Romans doch ziemlich nah an der Realität dran ist und vielleicht nur uns unbedarften Lesern aus dem sog. »goldenen Westen« so grotesk vorkommt. Ukrainische Leser werden vermutlich viel auch zwischen den Zeilen lesen. Gefallen hat mir, wie er das Leben des Sergej Pawlowitsch abwechselnd erzählt von drei verschiedenen Ausgangspunkten aus. Einmal Kindheit bzw. Jugend, dann als junger verheirateter Mann vor der Präsidentschaft und schließlich als Präsident, wobei die letzte Phase zeitlich in die Zukunft (2015) verlegt ist. Kurkow gelingt es, wie schon in seinen vorangegangenen Romanen, mit überraschenden witzigen Einfällen zu punkten und die Geschichte voranzutreiben. Die Charaktere sind ebenso liebenswert wie die Protagonisten aus seinen anderen Romanen. Wer mit den bisherigen Romanen von Andrej Kurkow glücklich war, wird es auch mit diesem Roman sein.

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