Picknick auf dem Eis

von Andrej Kurkow 
4,1 Sterne bei110 Bewertungen
Picknick auf dem Eis
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Alessia_De_Santiss avatar

Super

Maldorors avatar

Tolles Buch, mit der ungewöhnlichen Stärke mit oberflächlicher Leichtigkeit doch ein tief überzeugendes Lebensgefühl darzustellen.

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Inhaltsangabe zu "Picknick auf dem Eis"

Als Tagträumer hat es Viktor schwer im Kiew der Neureichen und der Mafia: Ohne Geld und ohne Freundin lebt er mit dem Pinguin Mischa und schreibt unvollendete Romane für die Schublade. Zum Überleben verfasst er für eine große Tageszeitung Nekrologe über Berühmtheiten, die allerdings noch gar nicht gestorben sind. Wie jeder Autor möchte Viktor seine Texte auch veröffentlicht sehen. Ein Wunsch, der beängstigend schnell in Erfüllung geht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257232554
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:287 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:27.10.2000
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2002 bei Roof Music erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Phlieges avatar
    Phliegevor 4 Jahren
    Ein Pinguin als Haustier! Da braucht man kaum mehr!

    Viktor, der erfolglose Schriftsteller lebt mit dem depressiven Pinguin Mischa zsuammen. Ständig in finanzieller Sorge, bekommt er plötzlich einen Job als Nekrologschreiber für Noch-nicht-verstorbene-Persönlichkeiten. Und er und sein Pinguin werden in viel mehr verwickelt, als Viktor eigentlich lieb ist.

    Schreib ein Buch über einen Typen mit einem Pinguin als Haustier, das ziemlich stark im Fokus der Betrachtung steht und einfach unglaublich niedlich ist. Das ist ein gutes Rezept für ein Buch. Eine Szene nach der anderen, in der Mischa  angewatschelt kommt, ist einfach goldig!

    Die Geschichte selbst ist schon ganz nett und auch manchmal spannend, aber Kurkow lässt den Leser auch mal mit den Charakteren zusammen warten. Über mehrere Tage passiert einfach nichts, aber da man doch auf etwas Spannendes wartet, wird weiter gelesen, da sich die Seiten zwischen den Ereignissen ja auch gut mit tapsiger Niedlichkeit füllen lassen.
    Die Auflösung ist dann aber doch nicht so sehr überraschend, die Geschichte nicht ganz so spannend, wie man bei dem ganzen Warten hätte meinen können. Aber Kurkows prägnanter Schreibstil kommt ohne Umschweife zur Sache, sodass "Picknick auf dem Eis" einfach ein kurzweiliges Vergnügen ist.

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    Aleenas avatar
    Aleenavor 9 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    Vor etwa 2 jahren ist mir dieses Buch in den Händen gefallen,und ich habe es angefangen zu lesen.so an sich kann ich mich noch an vieles erinnern auch das ich es sehr traurig und doch auch bezaubernd fand.Vorallen hat mir sehr gefallen das ein Pinguin mehr und mehr den Hauptdarsteller in den Schatten stellt.Man will mehr über den kleinen Mischa hören,man möchte am Ende gern auch solch ein Gefährten.Leider ist Mischa meist etwas unglücklich weil er eigentlich aufs Eis und ins Meer gehört und man fiebert mit ob er sein Ziel am Ende erreicht.Es gibt noch einen zweiten Band und zwar heißt der Pinguine frieren nicht.Ich kann uneingeschränkt behaupten das jeder dieses Buch lieben wird.Bitte ganz schnell besorgen,es lohnt sich.
    Ein Geheimtip von mir.

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    Duffys avatar
    Duffyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    Viktor, verhinderter Schriftsteller im Kiew der Neureichen und der aufblühenden Kriminalität, bekommt einen Job bei einer großen Zeitung. Er verfasst Nachrufe auf Menschen, die noch nicht gestorben sind. Auf Halde sozusagen. Durch einige Zufälle erfasst Viktor die ganze Tragweite seines Tuns. Nebenrollen spielen in diesem Roman sein Pinguin Mischa, der dann doch ganz entscheidenden Einfluss auf die Geschichte nimmt und das Kindermädchen Nina, die auf das "zugelaufene" Kind Sonja aufpasst und so etwas wie eine familiäre Konstante in Viktors Leben wird.
    Mit dem, was so oft "die russische Seele" genannt wird, schreibt sich Kurkow in den melancholischen Flügel des Leserherzens. Traurig, fröhlich, spannend und manchmal etwas naiv kommt sein Held daher und wird bis zum Schluss ein ganz Liebenswerter. Die Verflechtung von Mord und Verbrechen, zwischen Leben und Tod zeigt eine zutiefst menschliche Komponente. Ein leises Buch voll von lauten Gefühlen.

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    P
    papalagivor 10 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    sehr amüsant
    Viktor ist einsam. Seine letzte Muse hat ihn verlassen, nun lebt er allein, in trauter Zweisamkeit mit einem Pinguin namens Mischa, den der Kiewer Zoo nicht mehr ernähren konnte. Und Viktor ist ratlos. Irgendwie muß er seine Brötchen - und den Fisch für Mischa - verdienen, doch ein Tagträumer wie er, ein arbeitsloser Kurzgeschichtenschreiber, der nicht viel mehr vorzuweisen hat als seine Phantasie und eine Schublade voller unvollendeter Romanmanuskripte, hat es schwer im Kiew der Neureichen und der Mafia, wo allein Geld und Geschäftssinn zählen. So geht Viktor bei allen möglichen Zeitschriften mit seinen Kurzgeschichten hausieren, leider ohne Erfolg. Doch eines Tages bietet der Chefredakteur einer großen Zeitung Viktor eine gutbezahlte Stelle als freier Mitarbeiter an: Viktor soll Nekrologe über berühmte Leute verfassen - die allerdings noch gar nicht gestorben sind. Viktor fragt nicht lange und macht sich an die Arbeit. Es macht ihm auch nichts aus, für einen Bekannten seines Chefs einen Privatauftrag nebenher zu erledigen. Der Bekannte, der sich als kleiner Gauner mit goldenem Herzen herausstellt, bringt nun öfter lukrative Privataufträge vorbei. Eines Tages klagt ihm Viktor bei einem Gläschen Wodka sein Leid: wie jeder Autor möchte auch Viktor seine Texte veröffentlicht sehen, doch erweisen sich die VIPs, über die er bereits brillante Nekrologe geschrieben hat, als äußerst zählebig... Als Viktor ein paar Tage später die Zeitung aufschlägt, findet er dort seinen ersten Nachruf abgedruckt. Aber Viktor ist erst einmal nicht nach Feiern zumute.

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    Anja_Levs avatar
    Anja_Levvor 10 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    Die Absurdität dieses Buchs ist einfach mitreißend.
    Ein einsamer, als Schriftsteller gescheitertert Mann, der mit einem ebenso einsamen und depressiven Pinguin zusammen lebt und sich ganz unbeabsichtigt in Mafiageschäfte verstrickt.
    Der Pinguin ist höchst liebenswert, ich habe mir konstant Sorgen um sein Wohlergehen gemacht - zurecht möchte ich behaupten. Natürlich gilt das auch für die menschliche Hauptfigur.

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    rose_of_sharyns avatar
    rose_of_sharynvor 10 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    TOLL!!!

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    kuermanns avatar
    kuermannvor 10 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    ich bin alles andere als ein krimifan. aber dieses buch hats mir angetan.

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    Paulundpauls avatar
    Paulundpaulvor 10 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    Ein netter Roman für Zwischendurch, aber leider sprachlich weder interessant noch solide, was aber auch an der Übersetzung liegen mag.

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 11 Jahren
    Rezension zu "Picknick auf dem Eis" von Andrej Kurkow

    Ein wunderbar liebevolles Buch. Der Pinguin Mischa ist die wohl schönste Nebenfigur, von der ich seit Jahren gelesen habe, die eine Traurigkeit ausstrahlt, bei der man einfach mitmachen muss. ein Buch über die Schwierigkeiten des Alltags in der Ukraine, aber auch ein Buch über die freundschaftliche Liebe, großartig!

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    Alessia_De_Santiss avatar
    Alessia_De_Santisvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Super
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