Andrej Kurkow Pinguine frieren nicht

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Inhaltsangabe zu „Pinguine frieren nicht“ von Andrej Kurkow

Viktor und der Pinguin Mischa, die beiden Helden von ›Picknick auf dem Eis‹, sehen sich nach einer turbulenten Suche wieder. Doch bis die beiden ihr Glück finden, wird noch einiges passieren …

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  • Andrej Kurkow - Pinguine frieren nicht

    Pinguine frieren nicht

    Jari

    26. December 2017 um 13:48

    Rezension zum ersten Teil: Picknick auf dem EisFast vier Jahre ist es her, dass ich Viktor und Mischa-Pinguin kennenlernen durfte. Allerhöchste Zeit also, in Erfahrung zu bringen, was aus den beiden geworden ist. Das Ende des ersten Romans möchte ich hier nicht verraten, jedoch nur soviel, dass die Handlung von "Pinguine frieren nicht" kurz darauf einsetzt.Grundsätzlich kann alles, was ich über das Picknick geschrieben habe, auch auf dieses Buch angewendet werden. Noch immer ist die Geschichte eine eher ruhige, dennoch geschieht hier eindeutig mehr, die Handlung ist kompakter und auf ein Ziel ausgerichtet: Mischa zu finden.Dabei nimmt die Geschichte die Grundzüge eines Road-Trips an. Viktor verschlägt es zuerst nach Kiew, dann nach Moskau, bis nach Tschetschenien. Dabei verliert Kurkow niemals seinen klaren Blick für die Lebensumstände der Menschen. Der Zusammenbruch der UdSSR ist noch nicht so lange her und viele sind noch immer auf der Suche nach sich selbst. Ausser Viktor, der sucht einen Pinguin.Während des Lesens mag man denken, dass sich Kurkow etwas verzettelt, aber schlussendlich sieht man das ganze Bild. Nämlich das, eines Landes und seines Zustandes. Wie es schon bei "Picknick auf dem Eis" war.

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  • Der Pinguin Mischa findet sich wieder an

    Pinguine frieren nicht

    Duffy

    09. September 2014 um 08:56

    Der Pinguin Mischa spielt auch in dieser Fortsetzung von "Picknick auf dem Eis" eine Nebenrolle, denn es geht um Viktor, der von einer Polarstation vor der Mafia geflohen war, und nun durch einen Zufall wieder nach Moskau zurückkommt. Dort findet sich auch eine Spur zu Mischa, den er immer noch sucht, um ihn, wie versprochen, in seine Heimat zu bringen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg, Viktor wird Berater eines ukrainischen Abgeordneten, lernt den Krieg in Tschetschenien kennen, trifft seinen alten Chef wieder, gründet einen Armwrestling-Club und findet schließlich auch Mischa und kann sein Versprechen einlösen. Keine Angst, wer "Picknick auf dem Eis" nicht kennt, kann natürlich dieses Buch trotzdem lesen. Kurkow ist ein großartiger Erzähler, er versteht es meisterhaft, Stimmungen zu erzeugen und so ist auch dieser Roman wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle, von melanchoisch bis heiter, mit leichten Seitenhieben auf das politische Geschehen, Einblicken in die russische und ukrainische Seele, mit einem Wort: Allumfassend. Die Geschichte wird nie langweilig, man fiebert mit Viktor mit, hält dem Held die Daumen, wenn er Dinge in Angriff nimmt, wo man sich eigentlich eher zurückhalten sollte. Die anrührige Beziehung von Viktor und dem Pinguin, die Freundschaften und das Hinterfragen derselben zu anderen Figuren des Romans, all' das erzählt Kurkow mit einer wunderbaren Leichtigkeit. Man kann den Roman kaum aus der Hand legen.

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  • Rezension zu "Pinguine frieren nicht" von Andrej Kurkow

    Pinguine frieren nicht

    laurana

    zufällig neugierig als leseexemplar damals bekommen und mit begeisterung verschlungen- humor und alltag in der ukraine, dieser autor unterhält im besten sinne!

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  • Rezension zu "Pinguine frieren nicht" von Andrej Kurkow

    Pinguine frieren nicht

    rkuehne

    25. February 2010 um 17:18

    Teil zwei der Geschichte des unglaublichen Mischa-Pinguin. Auch wenn diese Figur hier erst nach zwei Dritteln des Buches auftaucht, ist sie dennoch prägend für den ganzen Roman. Unglaublich, wie solch eine stumme, ruige Figur eine solche starke Wirkung haben. Die leichte Traurigkeit, die Mischa-Pinguin ausstrahlt, ist symptomatisch für den ganzen Roman. Eine wunderbare Reise in die Ukrainische Seele. Der Roman beginnt mit der Heimkehr von Viktor aus der Arktis und führt zur Suche nach Mischa-Pinguin und nach dem eigentlichen Sinn des Lebens. Über viele mal mehr mal weniger tragische und mafiöse Stationen findet er seinen geliebten Pinguin, reißt letztendlich alle Brücken hinter sich ab und beginnt ein neues Leben mit einer serbo-bosnischen Frau in Argentinien als Bäcker. Ein schlüssiges Ende, welches viel über die Lage der Menschen in der Ukraine Ende der 90er Jahre aussagt.

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  • Rezension zu "Pinguine frieren nicht" von Andrej Kurkow

    Pinguine frieren nicht

    papalagi

    21. February 2009 um 17:16

    Fortsetzung mit dem Pinguin Mischa aus "Picknick auf dem Eis", nicht mehr gleich fesselnd.

  • Rezension zu "Pinguine frieren nicht" von Andrej Kurkow

    Pinguine frieren nicht

    Anja_Lev

    28. January 2009 um 10:50

    Da am Ende von "Picknick auf dem Eis" Pinguinbesitzer Victor sich allein in die Antarktis aufgemacht hat und Pinguin Mischa in der Tierklinik zurückgelassen hat, ist die Fortsetzung bestimmt von der Suche nach Mischa, der inzwischen mehrmals den Besitzer gewechselt hat und nun bei einem Geschäftsmann in Tschetschenien ist. Victor macht sich also mit Hilfe eines nicht ganz sauberen Politikers auf ins Kriegsgebiet, wo es im schließlich gelingt, Mischa zu finden und auch dessen Heimtransport anzustoßen. Doch bis dahin muss er den neuen Liebhaber seiner Freundin vertreiben, Wahlkampf führen, alte Bekanntschaften auffrischen, vor der Mafia flüchten und auch in einem illegalien Krematorium arbeiten. Großartig und noch skurriler als der erste Teil ist "Pinguine frieren nicht" höchst unterhaltsam und stimmt auch ein wenig nachdenklich.

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  • Rezension zu "Pinguine frieren nicht" von Andrej Kurkow

    Pinguine frieren nicht

    GeschichtenAgentin

    06. April 2007 um 18:58

    Stilistisch genauso genial wie der erste Teil - aber die Geschichte zieht einen runter.

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