Andrej Longo Sarahs Mörder

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Inhaltsangabe zu „Sarahs Mörder“ von Andrej Longo

Acanfora, ein naiver junger Polizist, findet in einem vornehmen Stadtviertel Neapels eine Leiche: ein Mädchen, so alt wie er selbst, mit einer Wunde auf der Stirn und nackten Füßen. Bislang war er leidenschaftslos und angepasst, wollte vor allem wenig Aufsehen erregen, doch dieses Ereignis reißt ihn aus seiner Lethargie: Acanfora verbeißt sich in den Fall, er legt sich mit den Etablierten und Wohlhabenden an, er erkennt, wie sehr alles um ihn herum von kriminellen Strukturen beherrscht wird. Und am Ende, als sich die überraschende Lösung offenbart, ist für ihn nichts mehr, wie es war. Wie in seinem preisgekrönten Erzählungsband "Zehn" erzählt Andrej Longo auch in "Sarahs Mörder" von den Bewohnern einer Stadt, in der das Verbrechen regiert. In wenigen, brütend heißen Hochsommertagen entfaltet sich die Geschichte eines Erwachens - und ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der zugleich eine Hommage an Neapel ist.

Unaufgeregte Polizeiarbeit in Neapel.

— Arun
Arun

Moderner Erzählstil mit italenischer Leichtigkeit den Leser zu Fresseln, aber ohne großen Tiefgang

— widder1987
widder1987

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  • Das Schicksal einer jungen Neapelerin oder Sarahs unsichtbarer Mörder!

    Sarahs Mörder
    widder1987

    widder1987

    13. December 2014 um 15:48

    Inhalt: Acanfora, ein naiver junger Polizist, findet in einem vornehmen Stadtviertel Neapels eine Leiche: ein Mädchen, so alt wie er selbst, mit einer Wunde auf der Stirn und nackten Füßen. Bislang war er leidenschaftslos und angepasst, wollte vor allem wenig Aufsehen erregen, doch dieses Ereignis reißt ihn aus seiner Lethargie: Acanfora verbeißt sich in den Fall, er legt sich mit den Etablierten und Wohlhabenden an, er erkennt, wie sehr alles um ihn herum von kriminellen Strukturen beherrscht wird. Und am Ende, als sich die überraschende Lösung offenbart, ist für ihn nichts mehr, wie es war. Wie in seinem preisgekrönten Erzählungsband "Zehn" erzählt Andrej Longo auch in "Sarahs Mörder" von den Bewohnern einer Stadt, in der das Verbrechen regiert. In wenigen, brütend heißen Hochsommertagen entfaltet sich die Geschichte eines Erwachens - und ein atmosphärisch dichter Kriminalroman, der zugleich eine Hommage an Neapel ist. Fazit: In "Sarahs Mörder" wird das Neapel des 21. Jahrhundert nach Christi im Hochsommer beschrieben als lebendige und emotionale italenischen Stadt am der Amalfiküste. Der Autor Andrej Longo schreibt mit Witz und Biss aus der Perspektive des Polizisten Acanfora in der Ich-Erzählform unkomplizerte und klare Sätze mit moderner Wortwahl gepaart. Auf knapp 200 Seiten wird die neapolitosche Art der Wahrnehmung mit leichter krimineller Handlung verküppelt, die aber leider etwas zu kurz kommt...3,25 Sterne

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  • Rezension zu "Sarahs Mörder" von Andrej Longo

    Sarahs Mörder
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    25. September 2011 um 17:20

    Der Ich-Erzähler dieses Buches ist noch nicht lange bei der Polizei, als er während der Streife nach einem Anruf wegen Ruhestörung in einer feineren Gegend Neapels ein totes Mädchen im Hauseingang findet. Statt wegen Ruhestörung wird nun also wegen Mordes ermittelt. Sein Chef, der Kommissario, der eigentlich in Urlaub fahren wollte, bleibt nun doch und bindet den jungen Protagonisten verantwortungsvoll in die Ermittlungen ein, obwohl oder vielleicht gerade weil er merkt, dass dem Jüngeren dieser Fall nahe geht. Ich habe mir dieses Buch nach einer Empfehlung im Radio von Christine Westermann gekauft und hatte eigentlich einen wahrhaftigen Krimi erwartet. Zwar geht es um einen Todesfall und Polizeiermittlungen, doch irgendwie schafft es der Autor, den Spannungsbogen um die Auflösung aufrecht zu erhalten, ohne dass die Geschichte wie ein typischer Krimi wirkt. Immer wieder wird Neapel und das Leben der Stadt beschrieben, ganz sanft und leise, bis man beim Lesen irgendwann merkt, dass das Geschehen ganz in den Hintergrund rückt. Für mich ist es eher eine Erzählung als ein Krimi, aber so ganz kann ich das Buch nicht einem Genre zuordnen. Es liest sich total gut weg, ist sehr kurzweilig und gleichzeitig saugt es einen auf. Das Ende ist sicherlich eines der überraschendsten, die ich gelesen habe, und das ganz ohne Tohuwabohu.

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