Andrej Reder

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Dienstreise.

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Dienstreise
Dienstreise
 (3)
Erschienen am 10.02.2015

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A

Rezension zu "Dienstreise" von Andrej Reder

Dienstreise
alanrickvor einem Jahr

Leben und Leiden meiner Eltern in der Sowjetunion 1935 bis 1955!


Sehr trauriges Buch mit sehr viel verschiedenen Eindrücken!

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JessicaLiests avatar

Rezension zu "Dienstreise" von Andrej Reder

Packende Dienstreise
JessicaLiestvor 2 Jahren

Ein Schicksalsreport - Gabo Lewin und seine Frau Hertha, Jugendfunktionäre und Antifaschisten, gingen im Auftrag der KPD 1935 in die Sowjetunion, wo ihr Sohn geboren wurde. 1938 wurde Lewin als faschistischer Spion verurteilt und auf »Dienstreise« geschickt - die Lagerhaft sollte erst 1955 enden. Mutter und Sohn kehrten nach schweren Jahren 1948 nach Deutschland zurück. Andrej Reder hat mithilfe unzähliger privater und dienstlicher Dokumente, mit einmaligen Zeugnissen und Aufzeichnungen den Leidensweg seiner Eltern rekonstruiert. Trotz aller Bitterkeit verteidigten sie, verteidigt er sachlich und überzeugend die Sowjetunion. Seine Dokumentation wendet sich gegen den Missbrauch von Opfern der Repressalien, ohne die tragischen Schicksale und Leiden zu verschweigen.

Meine Meinung:

Auch im Jahr 2017 ist das Thema um den zweiten Weltkrieg noch lange nicht vergessen und wird es auch nie sein. Mich interessiert diese Thematik und auch damit das Leben im zweiten Weltkrieg sehr. Man erfährt es durch dieses Buch wie aus erster Hand und erlebt die Geschichte der oben genannten Charaktere hautnah mit.

Gabriel Lewin wurde wie viele andere Leidensgenossen in der Sowjetunion verhaftet und zählt aber zu den wenigen die es überlebt haben. Das Ganze wirkt irgendwie unvorstellbar. Lewin ist ein starker Mensch, sonst hätte er all die Zeit in Gefangenschaft und der Unwissenheit nicht durchgestanden und wäre daran zerbrochen. Hätte er seine Familie und die Aussicht auf eine Zukunft zusammen nicht gehabt. Gerade in „solchen Situationen“ ist so ein Gedanke unglaublich wichtig und entscheidet oftmals über Leben und Tod. Aber Gabriel Lewin war und blieb stark, trotz allem.

Aber stark war auch seine Familie, seine Frau, sein Sohn. Ich kann es mir nicht vorstellen so lange von meinem Vater getrennt zu sein. Wie muss das unvorstellbar schwer für die beiden gewesen sein. Aber die Liebe zueinander war stärker als alles andere. Sie haben gekämpft, gekämpft für ihre Familie. Mutter und Sohn haben den Alltag, der schwer war, ohne ihren Gabe gemeistert und überstanden. Sie waren ebenso stark wie Gabriel.

Die beinhaltenden geschriebenen Briefe zwischen den Familienmitgliedern war super interessant und spannend zu lesen, aber auch irgendwie bedrückend und traurig zugleich.
Es war ein tolles Buch, ein besonderes Buch.

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Gespräche aus der Community

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Eulenspiegel_Verlagsgruppes avatar

Eine ungewöhnliche Chronik,
ein erhellendes Geschichtsbuch!


Es gehört in die Reihe der aufwühlenden, auf authentischem Material fußenden Werke, die ins Mark gehen und erschüttern!


Der Autor: geboren in Moskau, die Eltern: deutsche Kommunisten, die auf Beschluss der Partei in die Sowjetunion gingen. Ihr Schicksal:
das von Tausenden, die in das Mahlwerk eines unsinnigen wie verbrecherischen Repressionsapparates gerieten. Siebzehn Jahre dauerte die »Dienstreise« des Vaters Gabo Lewin, die Verbannung der Mutter Hertha mit dem Sohn nach Kasachstan nicht ganz so lange …


Andrej Reder hat aus Briefen und Dokumenten – Korrespondenzen mit der Führung der KPD, Schreiben an Stalin und sowjetische Instanzen und nicht zu vergessen: eine Vielzahl an Liebesbriefen – den Leidensweg der Eltern rekonstruiert. Das ist eine atemberaubende Anklage. Er tut dies mit kritischer Distanz, bemüht sich um ein differenziertes Urteil, ringt um Verständnis für Vorgänge und Prozesse, die eigentlich nicht zu verstehen sind.


Eine einzigartige Sammlung persönlicher Dokumente gepaart mit einer differenzierten Innenansicht der Sowjetunion!


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