Andres Novac Ein paar Umdrehungen mehr: ein lyrisches Werk mit behind the pages

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Inhaltsangabe zu „Ein paar Umdrehungen mehr: ein lyrisches Werk mit behind the pages“ von Andres Novac

Ein einfacher Plot aus zwei Autoren, die wie Sohn und Vater, Schüler und Meister, obwohl sie nie ein Wort geredet, doch durch eben diese verbunden sind. Eine Zeit, die wirrer nicht sein könnte, voller Lyrik und Poesie, die lacht, Sie glücklich macht, während dieses Werk Sie erinnern soll an die anderen Tage. Eine Welt, in der sich zwei Welten treffen, die des Lebens, die des Schaffens, ein Balanceakt um Wahn, Verlangen, Sehnsucht nach der grüneren Seite. In einem Code Geschrieben, zu verstecken die Bedeutung, erfindet der Autor, doch beschreibt der Schriftsteller, für die, die ihm ähnlich. Mit Worten, die Schönheit, Takt und Stärke gleichermaßen ausstrahlen sollen. All dies, lieber Leser, verbunden zu einem Werk, besteht jedoch jedes seiner Worte aus zwei Bedeutungen. Haben diese im Verbund mit ihren Nachbarn eine andere, stellt jedes Gedicht an sich wieder eine Schicht dar, eröffnet sich der wahre Sinn doch erst, wenn sie alle entblättert. Werden Sie lesen was vielleicht bekannte Wahrheit, andres neu, am Ende verstehen was Sie lesen wollten, das Meiste zeit- und ortlos.

Kann ich allen Lyrikfans nur ans Herz legen!

— Shinji
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    Ein paar Umdrehungen mehr: ein lyrisches Werk mit behind the pages

    Shinji

    21. July 2015 um 22:20

    Andres Novac erzählt auf eine ganz eigene, unverkennbare Weise eine Geschichte von zwei Autoren, von denen der Zweite nach dem Ableben des Ersten, dessen Arbeit fortführt. Besonders der Part „das dunkle Geheimnis“ hatte es mir angetan und spiegelte das Innenleben des älteren Schriftstellers sehr gut wieder. Ebenso wie „Schreibblockade“, „der Kuli“, „der Bleistift“, „Das Blatt“, „der Tee“, „die Pflanze“ und „der Schreibtisch“. „Letzte Minuten“ ist auch sehr schön dargestellt und erzählt von Dramatik und dem eisernen Willen, seine Werke noch vor seinem Ableben zu beenden. Die Bindung des alten Autors zu seiner Muse wird hier auch sehr schön dargestellt. Aber auch die ganze Geschichte drum herum, die über die Fantasie-Figuren des besagten Autoren erzählt wird, liest sich total schön und poetisch. Der neue Autor hat später ganz ähnliche Sorgen, geht jedoch an manche Dinge anders heran als sein Vorgänger und kommt besser mit ihnen zurecht. Anderes, was eigentlich gut für ihn wäre, will er sich aber von seinem Vorgänger nicht annehmen, da er von seinem Wesen her zu rebellisch ist. Während die Werke des Alten eher die Schrecken des Krieges aufzeigen, an die Menschen appellieren und zum Nachdenken anregen, versucht der junge Autor etwas Neues, nie Dagewesenes zu erschaffen. Dabei kritisiert er im Abschnitt „Schattenkunst“ auch, dass viele Autoren ihre Seele verkaufen, um massentauglichen Einheitsbrei zu produzieren, statt sich ihrer Ideologie hinzugeben. Die verschiedenen Wege und Ansichten, die beide Autoren verfolgen, sind sehr interessant dargestellt. Schön finde ich auch, dass sich der Junge Autor letztendlich doch einiges an Weisheiten annimmt und auch Themen des Alten wieder aufgreift und sie nach den Zeitgeist seiner Epoche neu beleuchtet. Der Abschnitt „Behind the Pages“ mag zunächst vielleicht von seiner Komplexität her verschreckend wirken. Doch lohnt sich hier das Lesen sehr! Denn Andres Novac gibt hier nochmal sehr ausführliche und interessante Hintergrundinformationen und –gedanken zu den einzelnen Schriftstücken, die so manchen Text in neuem Licht erscheinen lassen. Fazit: „Für ein paar Umdrehungen mehr“ bietet eine sehr tiefgründige Handlung, die sich durch viele lyrische Texte zieht. Oft wird man zum Nachdenken angeregt und ab und an erkennt man sich sogar selbst wieder im Geschriebenen Wort. Ich kann dieses Werk allen Lyrikfans nur nahelegen und vergebe daher 5 Sterne!    

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