Andres Novac Tiefer Schlund

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Inhaltsangabe zu „Tiefer Schlund“ von Andres Novac

Über Monate vorbereitet steht Carol kurz davor ihre Dokumentation und damit einen Traum zu vollenden.
Doch als eine Explosion fast alle ihre Kollegen tötet, droht sie in eine Welt abzurutschen, der sie nicht gewachsen ist.

Findet sich jemand sie zu retten, wenn alle mit dem Täter beschäftigt sind?

Überraschend anders!

— Shinji

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    Tiefer Schlund

    Shinji

    09. August 2015 um 00:55

    Inhalt: Über Monate vorbereitet steht Carol kurz davor ihre Dokumentation und damit einen Traum zu vollenden. Doch als eine Explosion fast alle ihrer Kollegen tötet, droht sie in eine Welt abzurutschen, der sie nicht gewachsen ist. Findet sich jemand sie zu retten, wenn alle mit dem Täter beschäftigt sind?   Charaktere: Nachfolgend meine Eindrücke zu den wichtigsten Charakteren kurz Zusammengefasst: Senior – War mir eigentlich recht sympathisch. Zumindest hat er Carol zu Beginn nicht so abwertend behandelt, wie die übrigen Männer der SWAT-Einheit. Carol – Eine Junge Journalistin, die allem Anschein nach in etwas hineingerät. Doch sie hat ihre ganz eigenen Gründe, der Sache nicht weiter auf den Grund zu gehen. Denny/ Toni – Ein engagierter Journalist, der viel auf eigene Faust ermittelt. Doch ich war mir schon bald nicht mehr sicher, ob er bei der ganzen Sache nicht mit drin hängt. Craig Frances/ Drake – Schien mir eine etwas zwiespältige Persönlichkeit zu haben, aber insgesamt ein harter Kerl zu sein. Vielleicht ein Kriegstrauma oder doch Schuldbewusstsein? Sarah – Eine Freundin von Carol, die in der Mall arbeitet und zu ihr hält. Thomas – Der Schoßhund von Craig. Auch er wirkt nicht ganz unschuldig und ein bisschen, als ob er auf dessen Posten aus ist.   Spannung: Die Spannung steigt im Laufe der Handlung immer weiter an. Man ist versucht selbst mit zu rätseln und eigene Theorien aufzustellen, wer denn nun der „Mall Bomber“ sein könnte. Denn verdächtig sind irgendwie alle Personen. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen und damit auch irgendwie ein Motiv.   Schreibstil: Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und die Rechtschreibfehler, die andere Rezensenten angesprochen haben, wurden offensichtlich vom Autor bereinigt. Zumindest ist mir nichts weiter aufgefallen. Die kurzen Sätze erwecken an den richtigen Stellen Spannung, dennoch wird aber auch viel Freiraum gelassen, um Dinge selbst zu interpretieren. So wird der Leser hier nicht wie üblich an die Hand genommen und bekommt alles fein säuberlich vorgekaut. Beispielsweise bleibt die Stadt der Handlung offen.   Entwicklung Am Anfang fand ich auch, dass es arg viele Namen sind, doch mit der Zeit hatte man immer genauere Vorstellungen von den einzelnen Figuren. „Tiefer Schlund“ ist auf jeden Fall kein Buch, dass man mal eben so überfliegen kann oder bei dem man Seiten überspringen sollte. Jede Seite ist wichtig und die Informationen zur Zielperson sind überall im Text fein säuberlich zerstreut. Als ich das Werk durch hatte und die ersten Seiten nochmal drüber gelesen habe, sind mir sogar Anzeichen aufgefallen, die nun –mit dem Wissen- einen ganz neuen Sinn ergeben haben. Neu war für mich auch, dass es diese klassische „Gut und Böse“- Aufteilung nicht gab, sondern alle irgendwie Dreck am Stecken hatten also eher zur Zweiten Fraktion gehörten. Man hat also zwangsläufig ab und an mit dem „Bösen“ sympathisiert, was schon ganz schön fies gedreht war vom Autor. Aber selbst diese Leute hatten ja ihre Beweggründe, die aus der Sicht der Charaktere schon nachzuvollziehen waren, jedoch keineswegs gutzuheißen sind.   Achtung -Spoiler!!!! Am Ende war es sogar ein Pärchen, das für die Anschläge verantwortlich war. Wobei beide Parteien ein anderes Motiv zu haben schienen. Eine der zwei Personen sinnte ganz klar auf Rache, jedoch nur an bestimmten Leuten, während die zweite Person mir da schon skrupelloser vorkam. Offensichtlich wollte dieser Mensch wohl ein Zeichen setzen und hat dabei auch keine Rücksicht darauf genommen, ob Zivilisten verletzt werden. Das Motiv von Person eins kommt eigentlich sehr gut raus.   Fazit: Ich hatte zwar so einen leisen Verdacht, wer es denn nun sein könnte, doch zwischenzeitlich hatte ich auch so ziemlich jeden anderen Mitspieler im Visier. Da dies vom Autor vermutlich so gewollt war, nehme ich mal an, dass deshalb hier und dort an Informationen gespart wurde. Man sollte wohl Thesen aufstellen und die Freiräume, die Herr Novac gelassen hat, für Spekulationen nutzen. Ich habe durchaus auch schon einige Krimis und Thriller gelesen, dies hier war jedoch anders. Erfrischend anders, fand ich. Während man üblicherweise so ein bis zwei Leute in Verdacht hat, war es hier irgendwie jeder. Das war sin dieser Form neu für mich, hat die Sache aber auch interessant gemacht. Allerdings sollte man genau lesen und achtsam sein, um alles wirklich nachvollziehen zu können. Für das berauschende „Cluedo-Feeling“ gibt es von mir daher 5 Punkte.

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