Andrew Bannister

 3.4 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Die Verlorenen, Die Maschine und weiteren Büchern.

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Der Erschaffer

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Neu erschienen am 04.12.2018 als Taschenbuch bei Piper.

Alle Bücher von Andrew Bannister

Die Verlorenen

Die Verlorenen

 (5)
Erschienen am 02.10.2017
Die Maschine

Die Maschine

 (4)
Erschienen am 04.10.2016
Der Erschaffer

Der Erschaffer

 (1)
Erschienen am 04.12.2018

Neue Rezensionen zu Andrew Bannister

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Rezension zu "Der Erschaffer" von Andrew Bannister

Netter Abschluss einer interessanten Trilogie.
wsnheliosvor 5 Tagen

Inhalt: Die Spin-Galaxie steht kurz vor ihrem Ende. Ihre letzten Bewohner versuchen, in ein virtuelles Paradies zu entfliehen. Doch die riesigen Server, die das stetig wachsende Paradies instand halten, stellen eine gewaltige Bedrohung dar: Sie verschlucken Energie und Ressourcen und produzieren Hitze. So entbrennt ein Krieg zwischen der Realitat und der Virtualitat, den scheinbar nur ein uraltes Artefakt – der Erschaffer – stoppen kann. Als das insektoide Wesen Scarbo die zunehmenden Anzeichen des Untergangs erkennt, begibt er sich auf eine verzweifelte Reise in den Spin. So wird Scarbo nicht nur überraschend zu einem Vermittler im virtuellen Krieg, sondern möglicherweise auch zum Retter der Menschheit.
Ich möchte zunächst erwähnen, dass jedes Buch dieser Trilogie absolut für sich alleine steht und die einzige Verbindung ist die, dass sie im selben Universum angesiedelt sind, jedoch zeitlich so weit voneinander entfernt, dass es eigentlich schon irrelevant ist. Ich möchte das deshalb betonen, weil dieser letzte Band der schwächste der Trilogie ist. Während Band 1 und Band 2 zwar auch konfus waren, das aber mit coolen und vor allem kreativen Ideen wettgemacht haben, fehlt das hier. Es fehlen hier einfach diese verrückten Momente, diese Szenen, die einem innehalten lassen, weil man sich dafür mehr Zeit nehmen muss. Es ist einfach eine Geschichte im Spin-Universum, deren einziger Existenzgrund darin besteht, die Trilogie abzuschließen. Leider wurde ich hier nicht so gut unterhalten wie mit den anderen beiden Bänden.
Ein größeres Problem aber ist die Auflösung am Ende, was es mit dem Spin auf sich hat. Leser, die dieses Buch zur Hand nehmen, um konkrete Antworten zu finden, werden enttäuscht werden. Der Schluss ist aber per se nicht enttäuschend. Es gibt einen guten Abschluss und der Leser wird in perfekter Sci-Fi-Manier angeregt selbst über ein paar Fragen nachzudenken, Dinge zu interpretieren. Für mich war es so in Ordnung, nur der Rest des Buches war ein bisschen langweilig.
Fazit: Naja, wer die anderen Bände gelesen hat, sollte hier ruhig zugreifen. Aber deswegen mit der Trilogie ganz von vorne zu beginnen, zahlt sich nicht aus.

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Rezension zu "Die Verlorenen" von Andrew Bannister

Konnte mich nicht fesseln
Buchraettinvor 6 Monaten

Rezi von Buchraettin Mann

Der Spin – ein Universum künstlich erzeugt von einer uralten unbekannten Intelligenz. Nicht nur die Planeten, auch die Geschöpfe scheinen künstlich zu sein, so skurril sind sie teilweise. Finstere Machenschaften einer Elite, Menschen die sklavenähnlich ausgebeutet werden und ein Planet der plötzlich erstrahlt. Ein Mysterium dem eine Gruppe geflohener Sklaven folgt
Ein Science-Fiction Roman von Andrew Bannister aus dem Spin-Universum, der sich nicht mit technischen Details auseinandersetzt, denn da dieses Universum von einer unbekannten Macht künstlich erzeugt wurde erübrigen sich Fragen nach dem Sinn und der Machbarkeit.
Allerdings hat mich die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann gezogen. Die Charaktere waren zwar gut ausgeformt und lebendig, doch habe ich mich die ganze Zeit gefragt was die Handlung jetzt soll, wo sie hin will und was die Charaktere damit zu tun haben.
Als die Handlungsstränge dann endlich zusammen finden war das Buch dann auch recht unvermittelt zu Ende und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
Da ich auch keinen rechten Zusammenhang mit dem ersten Teil („Die Maschine“) herstellen konnte, bin ich mir nicht sicher ob diese Handlungsstränge vielleicht in einem dritten Teil weitergeführt werden.
Ein Science-Fiction Roman für Fans von Andrew Bannister. 2 Sterne.


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Rezension zu "Die Verlorenen" von Andrew Bannister

Die Verlorenen
einz1975vor einem Jahr

Die Spin-Galaxie. Eine Ansammlung von Sternen, irgendwo im All. Die Menschen gibt es immer noch, auch wenn die Zeit in der wir diese Geschichte erleben, nicht mehr genau in Zahlen zu fassen ist. Was sind schon tausend Jahre? Andrew Bannister lässt von seinem Vorgänger-Roman „Die Maschine“ genug übrig, damit man sich auch ohne Kenntnis in dieses Abenteuer stürzen kann. Da haben wir Sklavin Seldya, welche auf der sogenannten Waben-Welt ihr Dasein fristet. Doch sie und eine handvoll Freunde haben genug und planen einen Ausbruch. Dann haben wir noch Belbis, den Maler, er lebt auf einem Planeten, der durch das Erwachen eines neuen Sterns religiös in die Krise gestürzt wird.

Doch zurück zu Seldya. Ihre Flucht gelingt und sie landet mit ihrer Mannschaft auf einem riesigen Raumschiff. Es ist kein normales Schiff, vielmehr ein ehemaliges Kriegsschiff, mit einer ausgesprochen hochentwickelten KI, welche jedoch die letzten Jahrtausende auf Eis gelegt wurde. Kurzerhand übernimmt sie die Führung und es dürfte nicht verwundern, dass so ein Kidnapping nicht unbemerkt bleibt. Sie flüchten zu einer neuen Welt, doch auch hier spielen sich merkwürdige Dinge ab. Den Hafenmeister Vess, fällt es schwer diesen Diebstahl zu erklären und er muss sich auf die Suche nach den Dieben begeben.

Jeder einzelne erlebt dabei seine eigene Geschichte und erst am Ende wird klar, was der Spin eigentlich ist und was er für eine Bedeutung hat. Nicht nur das Leben wie die Bewohner es geführt haben wird sich nach den Ereignissen verändern, auch die Planeten selbst sieht man jetzt in einem ganz anderen Licht. Kleine Nebengeschichten helfen den im Hintergrund lauernden Geheimnissen zu lauschen und man kann mit jeder Seite seine Fantasie freien Lauf lassen. Nicht immer geht es zwingend um Science-Fiction, hin und wieder kommt man sich eher wie im tiefen Mittelalter vor. Doch dann gibt es eben diese Momente, in den Bannister Ideen beschreibt, welche mehr als interessant klingen.

Manch Gegenspieler unserer Helden, entwickeln im Lauf der Story ein ungeahntes Eigenleben und selbst wenn man denkt alles vorhersagen zu können, passiert doch noch etwas überraschendes. Ob wir bereits das Ende der Spin-Galaxie erlebt haben mag ich bezweifeln, denn inhaltlich könnte der Autor wohl noch hundert neue Figuren erfinden und sie in dieses spannende Universum hineinversetzen. Überrascht war ich jedoch von manch Wortwahl, was wiederum dem Roman auch Frische mitbringt. Was Seldyan erlebt und ob Belbis seinen Anfang als Maler überlebt, werdet ihr mit Genuss in Erfahrung bringen und wenn ihr dann noch seht Vess bei seiner Reise durchlebt, habt ihr ein wirklich gutes Buch gelesen.

Fazit:
Science-Fiction-Romane beschreiben nicht nur die Faszination des Unbekannten, manchmal sind es mehr die Charaktere, welche eine Geschichte so lebendig machen, dass man sie nicht vergessen kann. Die Spin-Galaxie beherbergt so viel mehr als nur ein unglaubliches Geheimnis, dass selbst der Bettler am Straßenrand eine tragende Rolle spiele könnte. Andrew Bannister hat ein gutes Timing für Spannung und Muße. Keine gähnenden Passagen durch die man sich quälen muss und dank der Auflösung der zum Schluss, kann man als Leser jeder Seite durchweg genießen.

Matthias

Autor: Andrew Bannister
Klappenbroschur: 400 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 02.10.2017
ISBN: 978-3-492-70411-3

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